Paschal Donohoe, der Vorsitzende der Eurogruppe, plant, sich im Sommer für eine dritte Amtszeit zu bewerben. Nach seiner erneuten Ernennung zum irischen Finanzminister sieht er die erforderlichen Voraussetzungen hierfür als erfüllt an. In einem Interview mit der FAZ bestätigte Donohoe: „Ja, das will ich in der Tat.“
Kandidatur für die Eurogruppe
Paschal Donohoe leitet seit Juli 2020 die Euro-Finanzminister und zeigt sich entschlossen, seine Rolle weiterzuführen. Die erneute Ernennung zum irischen Finanzminister war für seine Entscheidung zur Kandidatur ausschlaggebend. Gegenüber der FAZ erklärte er: „Ich bin jetzt wieder zum irischen Finanzminister ernannt worden, das war dafür die Voraussetzung.“
Positive Einschätzung der deutschen Pläne
Der Ire lobt die Pläne von Union und SPD, schuldenfinanzierte Rüstungs- und Infrastrukturausgaben zu tätigen. „Die Berliner Ankündigungen sind sehr positiv. Das sehe nicht nur ich so, sondern auch die breite Mehrheit meiner Amtskollegen in der Eurogruppe“, so Donohoe.
Stabilität und Krisenbewältigung
Paschal Donohoe sieht keine unmittelbaren Risiken für die Staatsfinanzen im Euroraum oder die Inflation und unterstreicht Deutschlands Rolle als Stabilitätsanker in der Eurozone. Er zeigt sich davon überzeugt, dass Deutschland fähig ist, auf große Veränderungen zu reagieren: „Aber jedes Mal haben deutsche Politiker nicht nur die großen Veränderungen erkannt, sondern dann auch entschlossen und positiv gehandelt.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .