Osnabrück 🎧"Dirty" bald ohne "Dancing"?

„Dirty“ bald ohne „Dancing“?

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Das „Dirty + Dancing“ in der Hasestraße bietet neben einer entspannten Kneipenatmosphäre regelmäßig Konzerte, sowie andere künstlerische Veranstaltungen an. Das Lokal ist für viele Menschen eine kulturelle Anlaufstelle um gemeinsam zu feiern und sich zu amüsieren. 

Lokalinhaber Tim Knauer freut es, dass er mit seinem Veranstaltungsprogramm internationale Acts nach Osnabrück bringen und ihnen eine Bühne bieten kann: „In den letzten Jahren kamen Künstler nicht nur aus Europa, sondern aus der ganzen Welt ins schöne Osnabrück um bei uns aufzutreten. Das ist eine echte kulturelle Bereicherung.“ Verpflegung und Unterkunft werden vom „Dirty + Dancing“ – Inhaber gestellt. „Ich habe für die Unterbringung der Künstler eine Wohnung direkt neben dem Lokal gepachtet“, erklärt er.

Finanzierung der Veranstaltungsfläche

Das Dirty + Dancing besteht aus einem Kneipenbereich („Dirty“) und einer Veranstaltungsfläche („Dancing“), welche durch eine Zwischentür miteinander verbunden sind. Im Dancing finden neben Konzerten auch Lesungen, Comedyslams oder andere künstlerische Veranstaltungen wie Burlesque-Vorführungen statt. Die Finanzierung der Veranstaltungsfläche sei jedoch problematisch. „Wir möchten gerne Konzerte für kleines Geld anbieten, um jedem diese Form der Kultur zugänglich zu machen. Die Verpflegung der Künstler und sonstige Veranstaltungskosten fordern allerdings finanzielle Mittel“, erklärt Knauer. „Wir bieten auch Konzerte für kleine Zielgruppen an. Daraus schlagen wir keinen großen Gewinn. Die Veranstaltung solcher Events ist allerdings auch ein wichtiger Teil der Kultur“, so der Dirty + Dancing Inhaber weiter.

Vielfältige Events

Zu weiteren Veranstaltungen zählt unter anderem die Jam Session. Dabei handelt es sich um eine offene Bühne, bei der Musiker, oft verschiedenen Alters, gemeinsam musizieren können. „Den Musikrichtungen und Ideen sind keine Grenzen gesetzt. Jeden Dienstag stellen wir Mikrofone, ein Klavier und ein Mischpult zur freien Verfügung. Die Teilnehmer können voneinander lernen und profitieren“, so Knauer.

„Dirty“ bald ohne „Dancing“?

Die Zukunft der Veranstaltungsfläche ist momentan jedoch ungewiss. „Mir ist es ein Anliegen das Dancing weiterhin als Ort der Kultur nutzen zu können. Die Finanzierung gestaltet sich allerdings schwierig. Wir sind an einem Punkt, an dem wir die Stadt gerne um finanzielle Unterstützung bitten wollen, um unsere Arbeit weiter aufrechterhalten zu können“, erzählt Knauer im Gespräch mit unserer Redaktion. Er möchte sich weiterhin für einen Erhalt der Veranstaltungsfläche einsetzen. „Ich bin bereits mit der Stadt in Verbindung getreten, um zu besprechen, ob Fördermaßnahmen für das Dirty + Dancing infrage kommen. Mir ist es wichtig, weiterhin kulturelle Veranstaltungen anbieten zu können“, erklärt der Lokalinhaber.

 

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