HASEPOST
 

„Die Bombe stand senkrecht“ – Bombenentschärfung im Lokviertel Osnabrück verläuft reibungslos

Es war ein Tag, den viele Osnabrückerinnen und Osnabrücker so schnell nicht vergessen werden: Nach dem Fund einer 500 Kilogramm schweren amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg mussten am Dienstag (1. Juli) rund 20.000 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen – so viele wie wohl nie zuvor. Und das bei rekordverdächtigen Temperaturen, die den Einsatzkräften und Anwohnern alles abverlangten.

Bombenräumung am 1. Juli 2025
Diese amerikanische Fliegerbombe wurde am 1. Juli 2025 im Osnabrücker Lokviertel unschädlich gemacht. / Foto: Heiko Westermann

Entschärfung verlief reibungslos

Die Bombe war am Montagnachmittag (30. Juni) bei baubegleitenden Sondierungen im Lokviertel entdeckt worden. Die sofort eingeleiteten Maßnahmen mündeten in eine der größten Evakuierungen der Stadtgeschichte – wenn nicht sogar die größte. Bis 15:00 Uhr am Dienstag musste das betroffene Gebiet geräumt sein, damit der Kampfmittelbeseitigungsdienst (KBD) seine Arbeit aufnehmen konnte.

Die Entschärfung verlief reibungslos: Um 20:15 Uhr konnte der erste Zünder erfolgreich entfernt werden, um 21:00 Uhr folgte der zweite. Danach gab es grünes Licht – die Menschen durften in ihre Häuser zurückkehren.

Bombenräumung am 1. Juli 2025
Die Bombe wird verladen und abtransportiert. / Foto: Heiko Westermann

Große Disziplin der Bevölkerung

Trotz der kurzen Vorlaufzeit und der großen Hitze zeigten sich die Menschen diszipliniert und kooperativ. Im Vergleich zu früheren Evakuierungen hat es laut Stadt kaum Zwischenfälle gegeben.

„Die besondere Herausforderung war die Hitze. Und die Bombe stand senkrecht. Die mussten wir also erst mal in eine Lage bringen, um sie bearbeiten zu können“, erklärte Henrik Brandt, Munitionsfacharbeiter beim KBD. Auch die Stadt zeigte sich zufrieden: „Die Bombenräumung lief dieses Mal wirklich top und nahezu ohne Störungen“, betonte Heike Pape aus dem Vorstand der Stadt Osnabrück.


 
Dominik Lapp
Dominik Lapp
Dominik Lapp ist seit 2023 Redaktionsleiter der HASEPOST. Der ausgebildete Journalist und Verlagskaufmann mit Zusatzqualifikation als Medienberater, Social-Media- und Eventmanager war zuvor unter anderem als freier Reporter für die Osnabrücker Nachrichten, die Neue Osnabrücker Zeitung und das Meller Kreisblatt sowie als Redakteur beim Stadtmagazin The New Insider und als freier Autor für verschiedene Kultur-Fachmagazine tätig. Seine größte Leidenschaft gilt dem Theater, insbesondere dem Musical und der Oper, worüber er auch regelmäßig auf kulturfeder.de berichtet.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion

Ihre Meinung zu diesem Artikel ist uns wichtig

Bitte vergeben Sie bis zu 5 Sterne

1 Stern 2 Stern 3 Stern 4 Stern 5 Stern