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Deutsche Bahn baut neue Lärmschutzwand in Bissendorf

Die Züge auf der Strecke Rheine-Löhne rauschen täglich durch Bissendorf-Wissingen. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner ist der Lärm eine Dauerbelastung. Doch nun gibt es Entlastung: Die Deutsche Bahn baut im Auftrag des Bundesverkehrsministeriums eine rund 1.200 Meter lange Lärmschutzwand.

Von der Kleinen Mühlenstraße bis westlich des Kollegienwall entsteht bis Anfang November 2025 eine Wand aus hochschallabsorbierenden Leichtmetallelementen. Sie soll nicht nur die direkt an der Strecke wohnenden Menschen schützen, sondern auch für deutlich mehr Ruhe in etwas entfernteren Häusern sorgen.

Bau in zwei Phasen

Die vorbereitenden Arbeiten starten am 2. September rund um den Parkplatz am Bahnhof Wissingen. Der eigentliche Bau läuft vom 3. Oktober bis 2. November. In den ersten beiden Wochen wird rund um die Uhr gearbeitet, ab dem 17. Oktober nur noch nachts.

Während der Bauzeit kann es Einschränkungen am Bahnübergang der Bahnhofstraße geben für Autofahrer, Fußgänger und Radfahrende. Diese sollen jedoch nur vorübergehend sein und hängen vor allem mit Materialtransporten zusammen.

Einsatz moderner Technik

Um die Belastung für die Anwohnerschaft möglichst gering zu halten, setzt die Bahn auf lärmgedämpfte Baugeräte. Außerdem sollen feste Absperrungen die Arbeiter schützen, sodass Warnsignale wie Signalhörner kaum nötig sind. Ganz ohne Staub und Geräusche werden die Arbeiten aber nicht auskommen. Die Bauarbeiten sind mit Gemeinde und Polizei abgestimmt. Die Bahn bittet ausdrücklich um Verständnis für mögliche Unannehmlichkeiten.

Teil eines großen Programms

Die neue Wand in Wissingen ist Teil des freiwilligen Lärmsanierungsprogramms des Bundes. Allein 2024 wurden bundesweit weitere 69 Kilometer Schallschutzwände errichtet, über 2.000 Wohnungen erhielten passive Schutzmaßnahmen wie neue Fenster oder Dämmungen. Seit dem Start des Programms 1999 flossen mehr als zwei Milliarden Euro Fördermittel in den Kampf gegen Bahnlärm. Ein Viertel der Kosten tragen die Eigentümer selbst – doch die Investition zahlt sich aus: Lärmschutz steigert auch den Wert von Häusern und Wohnungen.


 
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