CDU fordert härtere Asylpolitik nach Messerangriffen

Nach den jüngsten Messerangriffen in Wolmirstedt und Mannheim wächst die Besorgnis unter den Bürgern in Sachsen-Anhalt und in ganz Deutschland. Sven Schulze, Landeschef der CDU in Sachsen-Anhalt, beobachtet eine spürbare Veränderung der öffentlichen Stimmung und fordert eine härtere Asylpolitik.

Veränderte Stimmung im Land

Der CDU-Landeschef von Sachsen-Anhalt, Sven Schulze, bemerkt eine sich wandelnde Stimmung im Land, insbesondere im Zusammenhang mit den kürzlich erfolgten Messerangriffen. Im Gespräch mit der “Mitteldeutschen Zeitung” (Montagsausgabe) äußert er seine Erschütterung: “Das sind Taten, die einen sprachlos machen”. Er nimmt wahr, dass diese Empfindung nicht nur ihm, sondern vielen Menschen in Sachsen-Anhalt und in Deutschland eigen ist. “Wir haben aktuell eine Situation, wo man merkt, dass sich etwas verändert in der Bevölkerung.”

Empörung über Taten von Schutzsuchenden

Schulze registriert eine hohe Aufgebrachtheit in der Bevölkerung bezüglich der Taten, die von Menschen begangen wurden, “die hier um Schutz gebeten und die wir aufgenommen haben”. Die Bevölkerung erwarte zurecht von Politikern, dass sie das Problem mit gewalttätigen Flüchtlingen lösen.

Asylpolitische Forderungen

Der CDU-Politiker bemängelt vor allem die mangelnde Konsequenz der Regierung im Umgang mit kriminellen Flüchtlingen. “Kriminelle Afghanen müssten schon längst abgeschoben werden, doch in der Regierung wurde das Thema immer wieder vertagt”, kritisiert Schulze. Er stellt klar, dass aus Sicht der CDU “eine Verschärfung in der Asylpolitik nötig” ist. Schulze, der auch Wirtschaftsminister von Sachsen-Anhalt ist, betont darüber hinaus, dass die Bundesregierung auch auf EU-Ebene stärker handeln müsse.


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mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

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