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„Bildung mit Plan“: Stadt Osnabrück erhält Auszeichnung für kommunales Bildungsmanagement

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Dr. Friederike Meyer zu Schwabedissen (2.v.r.) und Nils Holtmann (links) von der Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Niedersachsen überreichten Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (3.v.l.) die Urkunde für ein ausgezeichnetes kommunales Bildungsmanagement. Erster Stadtrat Wolfgang Beckermann (2.v.l.) und Ute Tromp, Leiterin Fachdienst Bildung (rechts) freuten sich über die Auszeichnung. /Foto: Nina Hoss

Um lebenslanges und altersübergreifendes Lernen zu ermöglichen, setzt die Stadt Osnabrück auf ein strategisches Bildungs- und Übergangsmanagement – mit Erfolg, wie die Transferagentur Kommunales Bildungsmanagement Niedersachsen jetzt mit der Verleihung der Auszeichnung „Bildung mit Plan“ unterstrich.

Projektleiterin Dr. Friederike Meyer zu Schwabedissen von der Transferagentur überreichte am Dienstag, 30. November die Urkunde an Oberbürgermeisterin Katharina Pötter, den Ersten Stadtrat Wolfgang Beckermann sowie Ute Tromp, Leiterin des Fachdienstes Bildung. Die Transferagentur Niedersachsen hat die Auszeichnung „Bildung mit Plan“ 2021 ins Leben gerufen, um kommunales Engagement sichtbar zu machen und so den Standortfaktor Bildung zu stärken.

Katharina Pötter freut sich über die Anerkennung und betont: „Bildung ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft junger Menschen. Daher widmet sich die Stadt seit Jahren auf unterschiedlichen Ebenen diesem zentralen Thema, um die Osnabrück auch als Bildungsstandort weiter attraktiv zu gestalten und auszubauen.“

Gut funktionierende Zusammenarbeit ermöglicht unbürokratische Hilfe

„In der Stadt Osnabrück wird Bildung als zentrale Aufgabe verstanden“, fasste Dr. Meyer zu Schwabedissen das aus Sicht der Transferagentur besonders anerkennenswerte Engagement zusammen. „Dies zeigt sich unter anderem durch gut funktionierende Vernetzungs- und Kooperationsstrukturen, die aufeinander abgestimmte Maßnahmen und Projekte ermöglichen.“ Als gelungenes Beispiel hierfür nannte sie den Bildungs- und Unterstützungsfonds, mit dem die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kinder und Jugendliche abgemildert werden sollen.

„Die langjährige Zusammenarbeit mit verlässlichen Partnern kommt uns auch beim Bildungs- und Unterstützungsfonds zugute. Gemeinsam mit dem Netzwerk Bildung – Stiftungen für die Region Osnabrück ist es uns gelungen, Kindern und Jugendlichen nach den herausfordernden Lockdown-Monaten unbürokratisch zusätzliche Angebote zu ermöglichen“, erläutert Wolfgang Beckermann, Vorstand Bildung, Kultur und Familie.

Stadt Osnabrück übernimmt Bildungsverantwortung

Beckermann betont zudem, die Stadt investiere als Schulträger aktuell und in den kommenden Jahren mit einer großen Zahl von baulichen Projekten enorm in den Bildungsstandort und schaffe damit zukunftsgewandt optimale Bedingungen. Zugleich beschränke sich die Stadt aber nicht auf dieses „klassische“ kommunale Aufgabenfeld und sehe sich in einer Bildungsverantwortung mit vielen anderen Akteuren.

Wissen weitergeben und den Austausch mit anderen Kommunen aktiv gestalten

Einsatz zeigt die Stadt Osnabrück auch bei der Weitergabe und Übermittlung von Wissen – beispielsweise im 2017 von Kommunen und der Transferagentur gegründeten DKBM-Netzwerk Niedersachsen. Ute Tromp, Leiterin des Fachdienstes Bildung der Stadt Osnabrück, hat das Netzwerk als Mitglied der Konzeptgruppe und Arbeitsgruppensprecherin aktiv mitgestaltet. Sie erläutert: „Gute Bildungsentwicklung mit größtmöglichem Nutzen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ist auf ein abgestimmtes Vorgehen der Bildungsakteure angewiesen. Daher sind Netzwerke unerlässlich, um einen Wissens- und Erfahrungsaustausch umzusetzen und Bildungsangebote in den niedersächsischen Kommunen und Kreisen vielfältig und qualitativ weiterzuentwickeln.“



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