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Nach tödlichem Unfall: Rechtsabbiegespur in Martinistraße soll zu Radweg werden

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Auf dem Wallring erfasste ein LKW-Fahrer einen Radfahrer beim Abbiegen in Richtung Martinistraße. Erst im vergangenen Jahr gab es in Osnabrück tödliche Radfahrunfälle in Zusammenhang mit LKW, einer davon genau auf dieser Kreuzung. /Foto: Sophie Scherler

Nach dem zweiten tödlichen Unfall zwischen einem LKW und einem Radfahrer an der Kreuzung Wall/Martinistraße zieht Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter Konsequenzen: die Abbiegespur in die Martinistraße soll zu einem Radweg werden.

Die Oberbürgermeisterin will die Sicherheit für Radfahrende und Fußgänger noch in diesem Jahr erhöhen. Dafür soll die Rechtsabbiegespur in die Martinistraße zu einem Radweg umgewandelt werden, der durch Baken abgesperrt wird. Zudem soll eine getrennte Ampelschaltung für Radfahrende und Fußgänger einerseits sowie den motorisierten Verkehr andererseits eingerichtet werden.

CDU zeigt sich begeistert

Das tragische Unglück führte wie üblich dazu, dass die Parteien sofortige Maßnahmen verlangten, um die Situation zu verbessern. Es sei Zeit zu Handeln, das Sterben müsse endlich aufhören. Im Unterschied zu den vorherigen Unglücken geschieht diesmal tatsächlich wohl kurzfristig etwas. Die CDU-Ratsfraktion sieht das als „deutliches Signal an die Osnabrückerinnen und Osnabrücker“ und begrüßt die Entscheidung der Oberbürgermeisterin, die Kreuzung am Wallring und die großen Ausfallstraßen unter die Lupe zu nehmen.

„Auch wenn aktuell viele Projekte zur Verbesserung der Sicherheit für den Radverkehr in Planung sind, die kurzfristige Reaktion der Oberbürgermeisterin ist die einzig richtige Antwort auf dieses erschütternde Ereignis“, sagt Rita Feldkamp, Mitglied des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt.

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