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Baustelle am Hasetor wird wohl schneller fertig als gedacht

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Zwei Fahrspuren stadtauswärts wieder frei

Stephan Lemke (Fa. Clausing) zeigt Stadtbaurat Frank Otte den Baufortschritt
Stephan Lemke (Fa. Clausing) zeigt Stadtbaurat Frank Otte den Baufortschritt

Gute Nachrichten zum morgigen Schulbeginn: Stadtauswärts sind im Bereich Bramscher Straße/ Hasetor wieder zwei Fahrspuren befahrbar:
Da die Kanalerneuerung an der Bahnunterführung Hasetor vor dem Zeitplan liegt, ist dies möglich. Zu verdanken ist der schnelle Fortschritt den vor Beginn der Baumaßen angepassten Arbeitszeiten: Statt nacheinander im Schichtbetrieb  arbeiten zwei Kolonnen parallel und durchgängig von 6:30 bis 18:00, bzw. Samstags von 6:30 bis 14:00 Uhr. „Die absehbare Verkürzung der Bauzeit ist vor dem Hintergrund des vorgegebenen engen Zeitfensters sehr erfreulich“, betonte Stadtbaurat Frank Otte bei einem Vor-Ort-Termin an der Baustelle. Weiter  erläuterte Otte, dass die Verkehrsführung dem Baufortschritt entsprechend weiter angepasst werden würde. Ursprünglich war der 18. November als spätester Fertigstellungstermin anvisiert worden, Otte geht davon, dass sich die Bauzeit so um 14  Tage verkürzt. Mit etwas Glück, kann die Baustelle schon im Oktober beendet werden, Otte ist allerdings noch vorsichtig und will vorerst keinen früheren Fertigstellungstermin bestätigen.

Keine Blindgänger oder Altlasten


Die Tatsache, dass bei den Sondierungsarbeiten im Vorfeld keinerlei Blindgänger oder nennenswerte Altlasten gefunden wurden, habe sich auch positiv auf den Baufortschritt ausgewirkt, erklärte Ingo Hannemann, Technischer Leiter der Stadtwerke. „Da die Baustelle direkt an der Bahnlinie liegt, waren Verdachtsfälle nicht auszuschließen“, so Hannemann weiter. „Das hätte die Arbeiten natürlich verzögern können.“

Sind zufrieden mit dem bisherigen Verlauf auf der Baustelle an der Bramscher Straße/Hasetor: (v.l.) Ingo Hannemann (Technischer Leiter Stadtwerke), Daniela Fiege (Stadtwerke-Bauleiterin), Frank Otte (Stadtbaurat), Stephan Lemke (Fa. Clausing), Carsten Spiegel und Markus Gajowski (Ingenieurbüro Gajowski).
Sind zufrieden mit dem bisherigen Verlauf auf der Baustelle an der Bramscher Straße/Hasetor: (v.l.) Daniela Fiege (Stadtwerke-Bauleiterin), Ingo Hannemann (Technischer Leiter Stadtwerke) und Frank Otte (Stadtbaurat)

Zu Beginn der Sommerferien am 23. Juli hatten die Stadtwerke mit der Sanierung gleich mehrerer Kanäle sowie der Erneuerung einer Wasserleitung im Kreuzungsbereich begonnen. „Ein Großteil der Kanalarbeiten in offener Bauweise ist bereits abgeschlossen, ebenso die Arbeiten an der Wasserleitung“, erläuterte Hannemann. Derzeit wird an der Erstellung eines speziellen Schachtbauwerkes aus Beton gearbeitet, in das künftig drei Schmutzwasserkanäle eingebunden werden. Zudem müsse noch ein fünf Meter tief liegender Schmutzwasserkanal unterhalb der Eisenbahnbrücke in geschlossener Bauweise saniert werden. 

Die Stdtwerke stellen unter www.swo.de/bramscher-strasse weitere Pläne und Luftbilder zur Verfügung.

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Susanne Kistenmacher
Im Jahr 2000 kam die Diplombiologin von Hamburg nach Osnabrück. Susanne ist begeisterte Rennradfahrerin und Stadiongängerin, früher beim HSV, jetzt beim VfL Osnabrück. Die Hasepost unterstützt sie in den Bereichen Veranstaltungen, VfL und bei Themen ganz allgemein "Rund um Osnabrück".

5 KOMMENTARE

  1. Meiner Meinung nach völlig unnötig sich so zu präsentieren, wo der kleine Mann jeden Tag im Stau steht und nach ein paar Wochen einem mit “ ach so großzügiger Weise“ Fahrspuren geschenkt werden.
    Sollen wir Osnabrücker jetzt noch Dankeskarten schreiben?

  2. Warum arbeiten die nicht? Kostet Alles Zeit und Geld – das Geld der Bürger und Zeit der Autofahrer, die im Stau stehen. Vielleicht sollte sich Herr Otte auch eine Schaufel nehmen, dann ist er einmal produktiv!

  3. die haetten auch noch warten koennen das rohrnetz zu sanieren. dann wuerde der kleine mann zwar spaeter, aber viel laenger im stau stehen. zu dem wuerds teurer werden…aber man hat ja sonst nix zu meckern und sooo schlimm ist der stau nu wirklich nicht.

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