Die SPD-Ratsfraktion Osnabrück tagte Anfang Januar auf Einladung der Sievert SE im Unternehmenssitz am Mühleneschweg in Osnabrück.
Nachhaltigkeit und Innovation
„Wir sind beeindruckt, wie ein Unternehmen mit über 100 Jahren Firmengeschichte gleichzeitig auf Tradition und auf Zukunftsfähigkeit setzt,“ so die stellv. Fraktionsvorsitzende der SPD-Ratsfraktion, Kerstin Lampert-Hodgson. „Besonders hervorzuheben ist die nachhaltige Ausrichtung, die sich aus unserer Sicht nicht nur in der Produktentwicklung, sondern auch in der Produktion zeigt.“
„Dies ist uns auch schon im vergangenen Jahr deutlich geworden, als wir im Rahmen unserer regelmäßig stattfindenden Unternehmensbesuche bereits die Firma Sievert besucht haben. Wir sind wirklich sehr froh, ein solches Unternehmen in unserer Stadt zu haben, das sich mittel- und langfristig innovativ und nachhaltig aufstellt und damit ein Zeichen setzt als starker Wirtschaftspartner für Osnabrück und weit darüber hinaus“, so Susanne Hambürger dos Reis, Vorsitzende der SPD-Ratsfraktion.
Wandel zur ressourcenschonenden Baustoffproduktion
Sievert-CEO René Grupp und CFO Axel Kern erläuterten zu Beginn der Fraktionssitzung, dass das Unternehmen in den letzten Jahren einen strategischen Wandel hin zu einer ressourcenschonenden Baustoffproduktion eingeleitet habe. Seit 2021 arbeite das Unternehmen kontinuierlich daran, Rohstoffe wiederverwertbar zu machen und als Green-Line-Produkte im Sinne einer Kreislaufwirtschaft zu entwickeln. Dabei würden etwa vollständig wiederverwertbare Rohstoffe eingesetzt und Transportwege durch eine Vor-Ort-Rohstoffversorgung reduziert.
„Die Sievert SE zeigt, dass die das Klima positive CO₂-Reduktion auch mit einer langfristigen Wertschöpfung für die Region einhergehen kann. Das ist ein starkes Zeichen aus der Wirtschaft und beispielhaft für unsere Stadt“, so Robert Alferink, stellv. Fraktionsvorsitzender und Oberbürgermeisterkandidat der SPD Osnabrück während des Besuchs.
Wachsende Rolle von ökologischen Kriterien
In diesem Zusammenhang wurde bei einem Rundgang durch die Labore und Hallen der Forschungs- und Entwicklungsabteilung unter fachlicher Anleitung des dortigen Leiters Dr. Carsten Zilg deutlich, dass ökologische Kriterien schon bei der Produktentwicklung, der Materialauswahl und im betrieblichen Alltag eine wachsende Rolle spielen.
„Wir als SPD Osnabrück sind begeistert von diesem ganzheitlichen Ansatz. Unsere ortsansässigen Unternehmen wie Sievert SE zeigen, wie Innovation und ökologische Verantwortung Hand in Hand gehen können. Für Osnabrück als Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ist das eine enorme Bereicherung, zeigt dieses Beispiel doch, dass, Werte wie Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit, faire Arbeitsbedingungen und regionale Verbundenheit sich in einem Unternehmensengagement widerspiegeln können“, führt Robert Alferink weiter aus.
SPD nimmt positive Impulse aus Gespräch mit
Abschließend betonen Kerstin Lampert-Hodgson und Robert Alferink für die SPD-Fraktion: „Wir nehmen viele positive Impulse aus dem Gespräch mit. Die SPD-Ratsfraktion wird sich weiterhin für gute Rahmenbedingungen einsetzen, damit Osnabrücker Unternehmen, wie die Sievert SE, erfolgreich Innovation mit Nachhaltigkeit verbinden können.“
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