Seit dem 1. Juni hat die Polizeidirektion Osnabrück einen neuen Polizeipräsidenten: Friedo de Vries tritt die Nachfolge von Michael Maßmann an.
Wieder Verantwortung in Osnabrück
De Vries ist 60 Jahre alt, seit über 40 Jahren im Dienst und kommt gebürtig aus dem Ammerland. Die Stadt Osnabrück kennt er jedoch schon sehr gut: Von 2010 bis 2018 war er bereits Vizepräsident der Polizeidirektion Osnabrück, ehe er für sieben Jahre zum LKA wechselte. Nun ist er zurück, um sich um die Sicherheit von mehr als 1,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern im Dreiländereck von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und den Niederlanden zu kümmern.

Kommunikation und Digitalisierung im Fokus
Für sein neues Amt sind ihm vor allem zwei Aspekte wichtig: „Ein Thema, was wichtig ist, ist das Netzwerken mit beispielsweise der Justiz und auch den Bürgern. Ich möchte diese Verbindungen stärken und ausbauen.“ Die Digitalisierung und Transformation der digitalen Ermittlungsmethoden stehen bei ihm ebenfalls auf der Agenda, da er in den sieben Jahren im LKA bereits einen großen Erfahrungsschatz sammeln konnte. Außerdem setzt er sich für das Thema Gewalt gegen Frauen ein.