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840 Kilometer in die Zukunft: Landkreis Osnabrück setzt auf Rückenwind fürs Rad

📍Ort des Geschehens: Landkreis Osnabrück (Region)

Der Landkreis Osnabrück stellt die Weichen für eine neue Ära des Radverkehrs. In seiner jüngsten Sitzung hat der Kreistag das Radverkehrskonzept beschlossen – erstmals gibt es damit eine gemeinsam erarbeitete, baulastträgerübergreifende Grundlage für den systematischen Ausbau von Radwegen. Herzstück des Konzepts ist ein fast 840 Kilometer langes Radhauptroutennetz, das zentrale Orte im Landkreis miteinander verbindet und klare Prioritäten für künftige Bau- und Ausbaumaßnahmen setzt.

Sicher, schnell und alltagstauglich

Landrätin Anna Kebschull sieht darin einen wichtigen Schritt nach vorn: „Das Radverkehrskonzept ist ein großer Schritt für eine zukunftsfähige Mobilität im Landkreis Osnabrück. Es bietet eine belastbare Grundlage, um die Radwege für Bürgerinnen und Bürger systematisch auszubauen und die Mobilität der kommenden Jahre verlässlich zu gestalten.“

Im Fokus des Konzepts stehen sichere, schnelle und durchgängige Verbindungen – insbesondere für den täglichen Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum Einkaufen. Neben dem Routennetz definiert das Papier auch Standards für den Radwegebau und schafft eine Basis für Finanzierung und Fördermöglichkeiten. Damit soll sichergestellt werden, dass neue Radwege nicht nur entstehen, sondern auch qualitativ überzeugen.

Breite Beteiligung aus Politik und Gesellschaft

Entstanden ist das Radverkehrskonzept in einem umfassenden Beteiligungsprozess. Neben der Kreispolitik wirkten die kreisangehörigen Städte, Gemeinden und Samtgemeinden, die Stadt Osnabrück, angrenzende Landkreise sowie die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Auch Interessenvertretungen und Institutionen wie der ADFC Kreisverband Osnabrück, die Polizeiinspektion Osnabrück, das Landvolk, die Verkehrswacht sowie die Öffentlichkeit brachten ihre Perspektiven ein.

Runder Tisch soll Umsetzung voranbringen

Für die konkrete Umsetzung wird nun ein „Runder Tisch Radverkehr“ eingerichtet. Dieses Fachgremium soll die Zusammenarbeit koordinieren, organisiert von der Koordinierungsstelle Radwege. Während Sofort- und Einzelmaßnahmen von den jeweiligen Baulastträgern umgesetzt werden, sollen komplexere Vorhaben in speziellen Planungsgruppen vorbereitet werden. Erste Streckenabschnitte werden bereits planerisch vertieft und auf Kosten sowie Förderfähigkeit geprüft. Eine weiter ausgearbeitete Planung soll dem Ausschuss für Planen und Bauen im Sommer 2026 vorgelegt werden.

Breiter politischer Rückhalt

Rückenwind kommt auch aus der Politik: Der Ausschuss für Planen und Bauen hatte das Radverkehrskonzept bereits im Vorfeld einstimmig und fraktionsübergreifend unterstützt. Damit ist klar: Der Ausbau des Radverkehrs im Landkreis Osnabrück steht auf einem breiten Fundament – und könnte für viele Menschen schon bald neue, attraktive Wege eröffnen.


 
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