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Weniger Pestizidrückstände in Lebensmitteln: Deutschland verzeichnet Rückgang

Lebensmittel in Deutschland haben 2024 seltener Rückstände von Pflanzenschutzmitteln oberhalb der zulässigen Höchstgehalte enthalten. Das ergeben Daten des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL), das eine entsprechende Analyse am Donnerstag veröffentlicht hat. Insgesamt wurden 16.423 Lebensmittelproben untersucht, die Hälfte davon wies keine quantifizierbaren Rückstände auf.

Hälfte der Proben ohne messbare Rückstände

Nach Angaben des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) ist der Anteil an Proben ohne quantifizierbare Rückstände im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozent gestiegen. Insgesamt wurden 16.423 Lebensmittelproben analysiert. Die Hälfte der untersuchten Proben wies keine quantifizierbaren Rückstände von Pflanzenschutzmitteln auf.

Unterschiede zwischen Sorten und Herkunftsländern

Gaby-Fleur Böl vom BVL erklärte, dass insbesondere die Sorte und die Herkunft des Erzeugnisses entscheidende Faktoren seien. In Mais und Spargel seien nur in einem kleinen Anteil der Proben Rückstände quantifiziert worden, während bei Grapefruits oder Kirschen Rückstände im überwiegenden Teil der Proben messbar gewesen seien. Bei häufig verzehrten Lebensmitteln wie Tomaten, Kartoffeln oder Äpfeln wurden laut BVL kaum Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte festgestellt. Die meisten Überschreitungen gab es bei Mangos (16,3 Prozent), Paprika-Fruchtgewürz (11,7 Prozent) und Grünkohl (8,4 Prozent).

Weniger Überschreitungen, besonders bei Bio-Ware

Die Herkunft der Erzeugnisse beeinflusste nach der BVL-Analyse die Nachweisbarkeit von Rückständen stark. Während lediglich bei 1,0 Prozent der beprobten Erzeugnisse aus Deutschland und bei 1,5 Prozent der Proben aus anderen EU-Staaten Überschreitungen der geltenden Rückstandshöchstgehalte auftraten, lag der Anteil bei Erzeugnissen aus Nicht-EU-Ländern bei 6,7 Prozent. 2024 gab es demnach 1,8 Prozent weniger Überschreitungen als im Vorjahr. Bei ökologisch angebauten Proben waren nach Angaben des BVL 80,1 Prozent rückstandsfrei, bei konventioneller Ware 45,9 Prozent.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
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