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Wehrbeauftragte warnt: Bundeswehr an Belastungsgrenze und unterausgestattet

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), warnt in ihrem Jahresbericht vor einer Überlastung der Bundeswehr und kritisiert die mangelnde Beschaffung von Material. Während die Zahl der vakanten Dienstposten steigt, sinkt die Zahl der aktiven Soldaten kontinuierlich.

Bundeswehr am Limit

Die Wehrbeauftragte des Deutschen Bundestages, Eva Högl (SPD), sieht die Bundeswehr an ihrer Belastungsgrenze. „Viele Soldaten sind durch immer wiederkehrende Einplanung, vornehmlich aufgrund von Spezialverwendungen ohne ausreichende Regeneration, am Limit ihrer Kräfte“, heißt es im Jahresbericht. Die steigende Zahl der vakanten militärischen Dienstposten oberhalb der Mannschaftslaufbahn trage zur „überproportionalen Belastung“ bei, da die verbleibenden Soldaten diese Lücken auffüllen müssten. Die Anzahl dieser vakanten Stellen sei von 15,8 Prozent auf 17,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Bürokratische Hürden und Personalmangel

Weitere Belastungen entstünden durch zahlreiche bürokratische Hürden, die die Arbeits- und Verwaltungsprozesse deutlich erschweren und verzögern, so der Bericht. „Belastung und Effektivität des Personaleinsatzes in der Bundeswehr stehen in keinem angemessenen Verhältnis“, lautet Högl’s Fazit. Dabei sank die Zahl der aktiven Soldaten im Berichtsjahr auf 181.514, das sind 1.537 weniger als im Jahr 2022.

Mangelnde Beschaffung von Material

Högl kritisierte bei der Vorstellung des Berichts auch die mangelnde Beschaffung von Material: „Ich muss leider feststellen, die Bundeswehr hat immer noch von allem zu wenig“, sagte sie. Es fehle an Munition, Ersatzteilen, Funkgeräten, Panzern, Schiffen und Flugzeugen. Zwar seien mittlerweile zwei Drittel des Sondervermögens gebunden, das reicht aber offenbar nicht aus.

Infrastrukturmängel weiterhin gravierend

Die Infrastrukturlage bezeichnete Högl als „desolat“. Der Wiederaufbau und die Sanierung würden zu lange dauern, die Verfahren seien zu kompliziert und es gebe zu wenig Personal. Es ginge um einen Investitionsbedarf von 50 Milliarden Euro und rund 7.000 Bauvorhaben, wie beispielsweise Unterkünfte, Truppenküchen, Sportanlagen, Munitionslager oder Waffenkammern.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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