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Verleger fordern klare KI-Regeln für journalistische Inhalte

Die Verlegerverbände aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg haben in einer gemeinsamen Erklärung klare Regeln für den Umgang von Künstlicher Intelligenz (KI) mit journalistischen Inhalten gefordert. Im Zentrum ihrer Kritik stehen der fehlende Quellenausweis, mangelnde Transparenz sowie die unzureichende Vergütung für die Nutzung redaktioneller Beiträge durch KI-Anwendungen. Auch die Verantwortung und die Gleichbehandlung von Medien sind zentrale Anliegen der Verleger.

Forderung nach klaren Regeln

Heinz Müller, Sprecher des deutschen Verlegerverbandes, hält es für unerlässlich, dass KI-Produkte, die auf journalistische Inhalte zugreifen, dies transparent und mit angemessener Vergütung tun. Die Verbände appellieren sowohl an die Politik als auch an die Anbieter von KI-Technologien, hier klare Regelungen zu schaffen. Die gemeinsame Erklärung der Verlegerverbände hebt hervor, dass KI-Anwendungen wie Chatbots häufig ohne die Zustimmung der Urheber auf deren Inhalte zugreifen.

Gefährdung des Journalismus

Laut den Verlegerverbänden stellen diese Praktiken eine Bedrohung für das traditionelle Geschäftsmodell des Journalismus dar. Die Technologie der generativen KI nutzt redaktionelle Beiträge sowohl für das Training ihrer Anwendungen als auch für die Generierung direkter Antworten, ohne dass die ursprünglichen Ersteller der Inhalte hiervon profitieren. Die Verleger warnen davor, dass dies zu einem erheblichen wirtschaftlichen Nachteil für Medienhäuser führen kann.

Appell an die Politik und Anbieter

Unterstützt wird diese Forderung auch von Maria Schmidt, Vorsitzende des österreichischen Verlegerverbandes. Sie betont: „Es braucht faire Bedingungen für den Einsatz von KI in der Medienwelt.“ Dabei rufen die Verleger sowohl die Politik als auch die Anbieter von KI-Technologien dazu auf, Verantwortung zu übernehmen und die nötigen Schritte einzuleiten, um die Gleichbehandlung der Medien zu gewährleisten. Die Erklärung schließt mit dem Appell, die Rechte der Urheber zu wahren und einen fairen Ausgleich zwischen technologischen Fortschritten und journalistischen Erfordernissen zu schaffen.

durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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