Am Dienstagabend stürzte ein 15-jähriger Rollerfahrer in eine Baugrube. Er war auf der Osnabrücker Straße in Bissendorf unterwegs und übersah in Höhe der Uphausener Straße eine manipulierte Baustellenabsperrung.
Rollerfahrer bleibt unverletzt
Ein Unbekannter hatte zuvor die Absperrungen wie auch das Schild „Verbot für Fahrzeuge aller Art“ an einer Baustelle in Bissendorf so verschoben, dass sie für Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nicht mehr lesbar waren und suggerierten, dass die Fahrbahn freigegeben war. Der 15-jährige Rollerfahrer konnte im Dunklen nicht erkennen, dass die Straße aufgrund der Bauarbeiten gesperrt war, und fuhr in den abgesperrten Bereich, wo er in ein etwa 2 Meter langes und 40 Zentimeter tiefes Asphaltloch stürzte. Der Jugendliche blieb unverletzt und bei seinem Roller entstand ein leichter Sachschaden.

Ermittlungen wegen Manipulation
Aus diesem Anlass warnt die Polizei davor, Absperrungen oder Verkehrszeichen zu manipulieren, da dies nicht nur eine Straftat ist, sondern auch ein großes Risiko für alle weiteren Verkehrsteilnehmenden darstellt. Die Polizei Melle hat bereits Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr aufgenommen.
