Die US-Regierung erwägt nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) ein militärisches Eingreifen im Krieg zwischen Iran und Israel. Während eines G7-Treffens in Kanada äußerte Merz, dass dies Thema von Gesprächen gewesen sei, jedoch noch keine Entscheidung der US-Regierung vorliege. Zudem widersprach Merz dem US-Präsidenten in der Bewertung des Ausschlusses des russischen Präsidenten Wladimir Putin vom G7-Format.
Militärisches Eingreifen der USA im Nahen Osten im Gespräch
Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) erklärte am Dienstag gegenüber dem TV-Sender „Welt“ beim G7-Treffen in Kanada, die US-Regierung erwäge ein militärisches Eingreifen im Krieg zwischen dem Iran und Israel. „Man habe darüber gesprochen, aber es gebe offensichtlich noch keine Entscheidung der US-Regierung“, sagte Merz.
Abhängig von Verhandlungen im Nahen Osten
Weiter führte Friedrich Merz laut „Welt“ aus: „Es hängt jetzt auch sehr davon ab, wie weit das Mullah-Regime bereit ist, an den Verhandlungstisch zurückzukehren. Wenn nicht, könnte es eine solche weitere Entwicklung geben.“ Er betonte jedoch: „Aber das müssen wir abwarten. Die Entscheidungen werden wohl in naher Zukunft getroffen.“
Kontroverse um den Ausschluss Russlands aus dem G7-Format
Im Rahmen des G7-Treffens widersprach Friedrich Merz dem US-Präsidenten. Dieser hatte zu Beginn des Gipfels geäußert, es sei ein schwerer Fehler gewesen, dass der russische Präsident Wladimir Putin von dem Format ausgeschlossen wurde. Merz stellte klar: „Ich halte den Ausschluss von Putin nach der Annexion der Krim aus dem G8-Format, wie es damals hieß, unverändert für richtig“, sagte er laut „Welt“.
Merz betonte weiter: „Wir sitzen hier in diesem Format nicht mit Kriegsherren und nicht mit Kriegsverbrechern zusammen. Und deswegen bleibt es auch dabei, dass Putin an diesem Tisch hier nichts zu suchen hat.“
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .