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Trumps Wirtschaftspolitik schadet Europa, spaltet Expertenmeinungen

Die prognostizierten Auswirkungen der Wirtschaftspolitik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump sind für Deutschland und Europa laut deutscher Ökonomen überwiegend negativ. Dies geht aus dem Ökonomenpanel des Ifo-Instituts und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) hervor.

Ökonomenpanel des Ifo-Instituts und der FAZ

In der Studie des Münchner Ifo-Instituts und der FAZ erklärten 88 Prozent der befragten Volkswirte, dass die Wahl Trumps zum Präsidenten sich „sehr negativ“ oder „eher negativ“ auf das Wirtschaftswachstum in Deutschland auswirken werde. Für den europäischen Kontext sehen dies 86 Prozent der befragten Volkswirte ähnlich.

Viele Umfrageteilnehmer führten die protektionistische Handelspolitik Trumps als Begründung an. „Der Trump-Merkantilismus wird die USA schädigen, aber Europa noch stärker“, prognostizierte Friedrich Heinemann vom Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim.

Positive Wirkungen für Europa

Einige Teilnehmer der Umfrage sehen trotz der generell negativen Einschätzung auch positive Wirkungen für Europa. „Eine rigorose `America First`-Politik muss im Grunde bedeuten, die USA wirtschaftlich noch stärker zu machen, als sie bereits sind“, stellte David Stadelmann von der Universität Bayreuth fest. Seiner Meinung nach könnte ein wirtschaftlich starkes Amerika auch ein Vorteil für Europa sein.

Gespaltenheit bei der Einschätzung der Auswirkungen auf die USA

Die Meinungen der Ökonomen über die Auswirkungen von Trumps Politik auf die US-Wirtschaft sind geteilt. 43 Prozent der Befragten halten einen positiven Effekt auf das Wachstum in den USA für möglich, während 42 Prozent einen negativen Effekt erwarten. Die Meinungsspaltung lässt sich vor allem dadurch erklären, dass unklar ist, ob höhere Importzölle mehr wirtschaftliche Schäden in Amerika verursachen könnten als die von Trump angekündigten drastischen Steuersenkungen Vorteile bringen.

Die Umfrage von Ifo-Institut und FAZ fand vom 12. bis 19. November statt, also vor den neuen Zollankündigungen Trumps. Der gewählte Präsident hatte am Dienstag angekündigt, nach Amtsantritt umgehend Zölle von 25 Prozent auf die Einfuhr aus China und von zehn Prozent auf die Einfuhr aus Kanada und Mexiko zu erheben.

47 Prozent der befragten Ökonomen rechnen damit, dass die Europäische Union auf Zollerhöhungen von Trump mit Gegenzöllen reagieren würde. 54 Prozent erwarten dies auch von China. Die Mehrheit der befragten Ökonomen geht davon aus, dass die internationale Zusammenarbeit in der Handelspolitik, im Klimaschutz oder bei Fragen der Nato und der internationalen Sicherheit schwieriger werden wird.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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