Der Nationale Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, Mike Waltz, sowie sein Stellvertreter Alex Wong stehen offenbar vor dem Ausscheiden aus der US-Regierung. Hintergrund sind Berichte über die Weitergabe sensibler Informationen in einer Chat-Gruppe, an der Waltz beteiligt gewesen sein soll. Als möglicher Nachfolger wird Sondergesandter Steve Witkoff gehandelt.
Berichte über personelle Veränderungen im Weißen Haus
Mehrere US-Medien berichten unter Berufung auf Beamte, dass Mike Waltz, Nationaler Sicherheitsberater von US-Präsident Donald Trump, seine Position verlassen soll. Auch der stellvertretende Nationale Sicherheitsberater Alex Wong steht demnach vor dem Ausscheiden aus der Regierung. Als Nachfolger von Waltz wird Sondergesandter Steve Witkoff genannt, der bereits an den Verhandlungen zwischen Israel und der Hamas sowie Gesprächen mit Russlands Präsident Wladimir Putin beteiligt war.
Chat-Gruppe mit sensiblen Informationen
Hintergrund der möglichen personellen Veränderungen ist laut US-Medien ein Bericht des Magazins „The Atlantic“. Demnach wurde Mike Waltz versehentlich einer Chat-Gruppe hinzugefügt, in der Pläne zur Militäroperation gegen die Houthi-Miliz im Jemen geteilt worden sein sollen. Laut „The Atlantic“ sollen dabei auch ein Journalist und mehrere Regierungsmitglieder beteiligt gewesen sein.
Waltz betont Unschuld – Ermittlungen laufen
Mike Waltz bestätigte die Existenz der Chat-Gruppe, wies jedoch die Vorwürfe zurück: „Ich habe keine geheimen Informationen geteilt und auch nicht den Journalisten zur Gruppe hinzugefügt“, so Waltz laut „The Atlantic“. Dem Bericht zufolge laufen gegen die in der Chat-Gruppe versammelten Regierungsmitglieder derzeit Verfahren wegen möglicher Verstöße gegen den Federal Records Act und den Administrative Procedure Act.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .