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Tödlicher Unfall: PKW kracht unter LKW auf der Autobahn A1

Auto wird fast 400 Meter mitgeschleift

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Ein dramatischer Unfall ereignete sich am Donnerstagabend (19.01.2023) auf der Bundesautobahn 1 bei Osnabrück. Ein Auto prallte in das Heck eines Sattelzuges. Der Wagen bleib stecken, während der LKW noch weiterfuhr. Der PKW-Fahrer war bereits beim Eintreffen der Rettungskräfte tot.

Um kurz nach 18 Uhr wurden Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei zu dem Unfall zwischen den Anschlussstellen Osnabrück-Nord und Bramsche gerufen. Dort hatte zuvor der LKW-Fahrer wahrgenommen, dass mit seinem Fahrzeug etwas nicht stimmte. Er hatte an einen defekten Reifen oder einen anderen technischen Defekt gedacht, den Sattelzug umgehend auf den Standstreifen gesteuert und kontrolliert abgebremst.

Tödlicher Unfall: PKW kracht unter LKW auf der Autobahn A1
Tödlicher Unfall: PKW kracht unter LKW auf der Autobahn A1 / Foto: Heiko Westermann

 

Die Retter fanden den PKW stark demoliert unter dem Auflieger vor. Das Auto war mehr als 390 Meter mitgeschleift worden und steckte etwa zur Hälfte bis zu den hinteren Türen unter dem Lastwagen. Der Fahrer war massiv eingeklemmt. Die Feuerwehr schaffte mit hydraulischen Rettungsgeräten umgehend eine Öffnung für den Notarzt.

Doch leider konnte dieser nur noch den Tod des 59-jährigen Autofahrers feststellen. Unter weiterem Einsatz technischer Geräte bargen die 24 Freiwilligen der Feuerwehr Wallenhorst um Einsatzleiter Stephan Lahrmann den Leichnam. Der LKW-Fahrer blieb körperlich unverletzt.

Während des Einsatzes kümmerte sich die Feuerwehr auch um den Brandschutz. Ein möglicher Löschangriff wurde vorbereitet, um im Fall der Fälle ein schnelles Eingreifen zu gewährleisten. Mit einer Wärmebildkamera wurde der unzugängliche Bereich des PKW auf untypische Hitzequellen überprüft.

 

Tödlicher Unfall: PKW kracht unter LKW auf der Autobahn A1
Tödlicher Unfall: PKW kracht unter LKW auf der Autobahn A1 / Foto: Heiko Westermann

Beamte des Zentralen Verkehrsdienstes der Polizei nahmen die Ermittlungen zum Hergang und zur Ursache auf. Die Unfallexperten fotografierten und vermaßen alle Spuren und deren Lage. Für das lange Trümmerfeld wurde ein Koordinatenmessverfahren angewendet.

Während der Bergungsarbeiten und der Unfallaufnahme musste die Autobahn mehrere Stunden voll gesperrt werden. Ebenso wie Feuerwehr-Einsatzleiter Lahrmann, lobte auch Marie Gosewinkel von der Polizei Osnabrück das Verhalten der nachfolgenden Verkehrsteilnehmer. Diese hatten eine Rettungsgasse gebildet, welche ein rasches Passieren der Einsatzkräfte ermöglichte.

Warum es zu dem Unfall kam, ist noch unklar. Zwar gab es um den Unfallzeitpunkt kurzweilig Starkregen mit Eis bzw. Hagel, ob dieser jedoch zum Unfall beitrug, war vor Ort nicht feststellbar.

Heiko Westermann
Heiko Westermann
Heiko Westermann fotografiert und schreibt für die HASEPOST. Er berichtet oft aktuell von Polizei- und Feuerwehreinsätzen im Großraum Osnabrück. Artikel von ihm erscheinen auch beim Studierenden-Portal Studentenleben-OS.de

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