Osnabrück Todeskreuzung am Johannistorwall wird weiter entschärft – Bauarbeiten beginnen

Todeskreuzung am Johannistorwall wird weiter entschärft – Bauarbeiten beginnen

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Diese Kreuzung ist bei vielen Osnabrückern und Osnabrückerinnen als “Todeskreuzung” berüchtigt. Mit erneuten Umbauten soll sie während der Sommerferien weiter entschärft werden

Nachdem sich im Jahre 2014 neben verschiedenen Unfällen auch zwei tödliche Fahrradunfälle im südlichen Einmündungsbereich der Kommenderiestraße in den Johannistorwall ereignet haben, wurden verschiedene Maßnahmen zur Umgestaltung – insbesondere in signaltechnischer Hinsicht – für diesen Knotenpunkt erarbeitet. Mit Beschluss des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt im November 2015 wurde dann ein Umbau der Kreuzung mit getrennten Fahrspuren für Abbiegeverkehr und Geradeausverkehr beschlossen und in den Herbstferien 2016 entsprechend realisiert.

Nach diesen Schritten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit werden nun weitere Optimierungen für den Radverkehr baulich umgesetzt.

Bauarbeiten beginnen am Donnerstag

Der Fahrradstreifen vor dem Eckgebäude Johannistorwall/Kommenderiestraße wird verbreitert und es wird eine indirekte Linksabbiegemöglichkeit im Seitenbereich angelegt. Parallel hierzu werden verschiedene Arbeiten der Versorgungsträger durchgeführt. Die Bauarbeiten sind umfangreich abgestimmt und zur Minimierung von Verkehrsbehinderungen so koordiniert worden, dass die Hauptarbeiten innerhalb der verkehrsärmeren Sommerferienzeit stattfinden. Sie beginnen ab Donnerstag, 16. Juli – die Fertigstellung ist für den 14. September 2020 vorgesehen.

Umleitung teils über den Rosenplatz

Während der Maßnahme wird der Rechtsabbiegestreifen Johannistorwall in die Kommenderiestraße gesperrt. Die entsprechenden Verkehre werden über die Johannisstraße und den Rosenplatz geleitet. Alle weiteren Fahrbeziehungen stehen während der Bauzeit für die Verkehrsteilnehmer zur Verfügung. Eine gesicherte Führung für Fußgänger- und Radverkehr ist jederzeit gewährleistet.

Bei Baumaßnahmen dieser Art lassen sich Beeinträchtigungen für Anlieger und Wegenutzer leider nicht vermeiden, schreibt die Stadtverwaltung. Die Stadt wird zusammen mit der bauausführenden Firma alles daransetzen, einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.


Stadt Osnabrückhttp://www.osnabrueck.de
Eine Pressemitteilung der Stadt Osnabrück.

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