HASEPOST
 
HASEPOST

Stimmung in deutscher Chemiebranche hellt sich auf

Die Stimmung in der deutschen chemischen Industrie hat sich im Juni spürbar verbessert. Laut einer aktuellen Erhebung des Münchner Ifo-Instituts stieg der Branchenindex auf -8,9 Punkte nach -16,2 Punkten im Mai. Während sich die Erwartungen deutlich aufhellten, bleibt die aktuelle Geschäftslage vieler Unternehmen weiterhin angespannt.

Stimmungsaufschwung im Juni

Im Juni verzeichnete die chemische Industrie in Deutschland eine deutliche Verbesserung der Geschäftserwartungen. Der vom Münchner Ifo-Institut gemessene Branchenindex stieg auf -8,9 Punkte, nachdem er im Mai noch bei -16,2 Punkten gelegen hatte. Besonders auffällig ist der Anstieg der Erwartungen: Sie verbesserten sich von -5,4 auf 9,5 Punkte und erreichten damit den höchsten Wert seit zweieinhalb Jahren.

Branchenexpertin Anna Wolf betonte, dass insbesondere politische Maßnahmen Einfluss auf die Stimmung hätten. „Besonders die geplante Senkung der Stromsteuer für die Industrie verschafft der Chemiebranche bereits spürbaren Aufwind“, sagte Wolf laut Ifo-Institut.

Unverändert schwierige Geschäftslage

Trotz der optimistischen Erwartungen bleibt die aktuelle Geschäftslage weiterhin schwierig. Der entsprechende Wert lag im Juni bei -25,7 Punkten und hat sich damit im Vergleich zum Vormonat kaum verändert. Die gestiegene Zuversicht zeigt bislang nur geringe Auswirkungen auf die tatsächliche Situation vieler Unternehmen.

Der Auftragsbestand in der Branche wird weiterhin als äußerst niedrig eingeschätzt. Zwar stabilisierte sich die Nachfrage nach chemischen Erzeugnissen, zahlreiche Unternehmen planen dennoch mit einem Rückgang der Produktion und wollen Personal abbauen.

Herausforderungen und Impulse

Einige Betriebe profitieren von gesunkenen Rohstoffkosten und ersten Anzeichen einer Nachfragebelebung auf internationalen Märkten. Die wirtschaftliche Erholung der Branche wird jedoch weiterhin durch die protektionistische US-Zollpolitik, hohe Standortkosten und geopolitische Unsicherheiten belastet. In diesem Umfeld sind staatliche Maßnahmen von Bedeutung. „In dieser Situation setzen die von der Bundesregierung beschlossenen staatlichen Investitionen dringend benötigte Impulse“, sagte Wolf laut Ifo-Institut.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
Hallo Welt
Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

  

   

 

Html code here! Replace this with any non empty raw html code and that's it.

Diese Artikel gefallen Ihnen sicher auch ...Lesenswert!
Empfohlen von der Redaktion