Fünf Osnabrücker Sportlerinnen und Sportler, die zuletzt große Erfolge feierten, haben sich am Donnerstag (2. Oktober) ins Goldene Buch der Stadt Osnabrück eingetragen.
Anerkennung für besondere Leistungen
Nach Franz Beckenbauer und Vitali Klitschko reihen die Sportlerinnen und Sportler sich nun mit ihrem Eintrag in das Goldene Buch in die Ränge prominenter Vorgänger ein. Doch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter betonte auch die Herausforderung der Para-Sportlerinnen und -Sportler: „Para-Sportler erfahren mehr Gegenwind, haben weniger Ressourcen zur Verfügung und bekommen weniger Aufmerksamkeit. Herausragende, oft männliche Sportler ohne Beeinträchtigung können gut von ihrem Sport leben und mitunter sogar sagenhaft reich werden, während andere, die ähnliche – oder sogar noch viel größere – Erfolge feiern, meist nur einen Bruchteil erhalten.“ Umso höher seien die Leistungen der Geehrten einzustufen.
Ehrung der Para-Dressur-Europameisterin und des Tischtennisteams des RSC Osnabrück
„Diese Sichtbarkeit ist extrem wichtig für den Sport und für die Inklusion überhaupt“, betonte Melanie Wienand, die im vergangenen Monat mit dem deutschen Team die Goldmedaille bei der Para-Dressur-Europameisterschaft gewann. Und weil auch ihr Wallach Lemony’s Loverboy zum Sieg beigetragen hat, wurde auch sein Name im Goldenen Buch vermerkt.
Auch das Tischtennisteam des RSC Osnabrück wurde mit einem Eintrag geehrt. Als Meister der 2. Bundesliga Nord schafften Tobias Rupprecht, Tore Schwefer, Christiaan Sterenborg und Teamchefin Alexandra Müller-Otte kürzlich den sensationellen Aufstieg in die 1. Bundesliga. Zum Anlass der Ehrung bedankte sich Rupprecht nicht nur bei zahlreichen Unterstützerinnen und Unterstützern, die den Aufstieg in die 1. Liga auch möglich gemacht haben, sondern auch bei der Stadt Osnabrück. „Sie bietet uns mit ihrer Sportinfrastruktur perfekte Bedingungen“, erzählte Rupprecht. „Um die Barrierefreiheit der Sporthalle am Goethering beneiden uns sehr viele Gastmannschaften.“