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SPD-Generalsekretär schockiert über Klingbeils Wahlergebnis

Der neugewählte SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf hat sich bestürzt über das schwache Wahlergebnis für Lars Klingbeil bei dessen Wiederwahl zum SPD-Vorsitzenden gezeigt. Klüssendorf äußerte sich am Samstag gegenüber dem Nachrichtensender „Welt“ und sprach von einem überraschenden und emotionalen Moment. Er sieht das Ergebnis als Ausdruck tiefer Unzufriedenheit und eines langfristigen Vertrauensverlusts in der Partei.

Überraschung und Betroffenheit nach Wahlergebnis

Tim Klüssendorf, der neu gewählte SPD-Generalsekretär, zeigte sich am Samstag nach der Wiederwahl von SPD-Vorsitzendem Lars Klingbeil überrascht über dessen schlechtes Abschneiden. Im Gespräch mit dem Nachrichtensender „Welt“ sagte Klüssendorf: „Erst mal hat mich das auch getroffen. Also das ist etwas, was einen nicht irgendwie emotionslos zurücklässt, sondern in dem Moment ist man gewissermaßen natürlich auch erst mal perplex, weil ich auch mit so einem Ergebnis nicht gerechnet hätte in der Art und Weise. Das hat die Diskussion aus meiner Sicht nicht hergegeben.“

Unzufriedenheit und Vertrauensverlust in der Partei

Weiter führte Generalsekretär Klüssendorf laut „Welt“ aus: „Aber es zeigt eben, dass doch nach dem Wahlergebnis auch starke Verletzungen entstanden sind, dass sich da auch der Druck dann entladen hat. Das, was auch an Unzufriedenheit natürlich nach diesem wirklich historisch schlechten Wahlergebnis auch einfach in der Mitgliedschaft bei den Delegierten war. Und es gilt jetzt darum, sich das Vertrauen zurückzuarbeiten.“

Langfristige Ursachen und aktuelle Herausforderungen

Klüssendorf ging im Interview auf die längerfristigen Ursachen des Vertrauensverlusts ein und verwies auf die Herausforderungen, vor denen die Partei aktuell steht: „Wir sind natürlich auf der Suche nach Antworten. Und ich meine, das ist ein Vertrauensverlust, der sich über, ich glaube, zwei Jahrzehnte jetzt entwickelt hat. Es ist keine Entwicklung, die nur über die letzte Ampelkoalition zu erklären ist, sondern es ist etwas Längerfristiges. Und man merkt einfach bei den Delegierten, dass wir alle so ein bisschen darum ringen, was ist jetzt der richtige Weg, was braucht es für Antworten, was gibt auch diese Weltlage gerade uns vor, womit müssen wir uns beschäftigen. Und da ist natürlich gerade viel, viel los. Wir haben heute die Diskussion auch um die Außenpolitik, Israel, Gaza, Israel, Iran, morgen das Thema AfD. Also da ist einfach eine Menge jetzt an Diskussionen noch zu führen“, sagte der Generalsekretär („Welt“).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .


 
mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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