Die SPD-Frauen haben sich angesichts der aktuellen Personaldiskussion innerhalb der Partei klar hinter die Vorsitzende Saskia Esken gestellt. In einem Gespräch mit dem Magazin „Stern“ betonte die Co-Vorsitzende der SPD-Frauen, dass ein Misserfolg im Wahlkampf nicht einer einzelnen Person zugeschrieben werden dürfe.
Statements von Maria Noichl
Maria Noichl, Co-Vorsitzende der SPD-Frauen, brachte ihre Unterstützung für die Vorsitzende der Partei klar zum Ausdruck. „Die Doppelspitze, der Kanzler und der Parteivorstand hatten den Auftrag, den Wahlkampf zu planen und zu leiten. Als Team“, sagte Noichl dem „Stern“. Weiter erklärte sie: „Deshalb kann ein Misserfolg niemals an einer Frau festgemacht werden.“ Dies sei für viele zwar verlockend, aber weder fair noch richtig. Noichl unterstrich, dass der Grundsatz „Wir gewinnen zusammen, wir verlieren zusammen“ stets gelte.
Hintergrund zur Rolle von Saskia Esken
Noichl hob die Leistungen von Saskia Esken im Wahlkampf hervor und lobte sie als eine „laute Stimme für Gleichstellung“. Noichl nannte Esken eine „ehrliche, mutige Frau, die dorthin zeigt, wo Veränderungen in Deutschland nötig sind“. Abschließend fügte die EU-Parlamentarierin aus Rosenheim hinzu: „In Bayern haben wir dafür einen Spruch: viel Feind – viel Ehr`.“
Die Aufgaben der SPD-Frauen
Die SPD-Frauen, ehemals bekannt als Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF), sind eine von mehreren Arbeitsgemeinschaften innerhalb der SPD. Sie haben nach eigenen Angaben das Ziel der Gleichstellung von Frauen und Männern in Partei und Gesellschaft. Alle weiblichen Mitglieder der SPD gehören der Organisation automatisch an. Nach Angaben der SPD-Frauen sind das rund 150.000 Frauen, die etwa 31 Prozent der gesamten Parteimitgliedschaft ausmachen. Eine formale Mitgliedschaft durch einen Aufnahmeantrag existiert nicht.
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