**SPD kritisiert Unionspläne zur Bundeswehrfinanzierung ohne Lockerung der Schuldenbremse**
Im SPD-Parteivorstand stößt der Vorschlag der Union auf Kritik, das Sondervermögen für die Bundeswehr aufzustocken, ohne dabei die Schuldenbremse zu reformieren. Entwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD) äußerte sich dazu deutlich und fordert eine umfassendere finanzpolitische Reform, die über die militärische Finanzierung hinausgeht.
Forderung nach Reform der Schuldenbremse
Svenja Schulze, Entwicklungsministerin und Mitglied des SPD-Parteivorstands, betonte in einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgaben) die Dringlichkeit einer Reform der Schuldenbremse. „Wir müssen die Schuldenbremse für mehr militärische Sicherheit reformieren und für ein besseres Leben aller“, sagte Schulze. Ihren Aussagen zufolge reiche es nicht aus, sich lediglich auf die Finanzierung der Bundeswehr zu konzentrieren. Die SPD-Politikerin unterstreicht die Notwendigkeit, die finanziellen Spielräume des Staates insgesamt zu erweitern.
Notwendigkeit von Investitionsprogrammen
Nach Ansicht von Svenja Schulze sollten nicht nur militärische, sondern auch gesellschaftliche Investitionen Priorität haben. Sie fordert deshalb die Einführung von Sonderprogrammen, die speziell auf den sozialen Bereich abzielen. „Wir brauchen dringend auch Sonderprogramme für mehr Investitionen in einen sozial gerechten Staat, also für bezahlbare Wohnungen, beste Kitas und Schulen, pünktliche Züge, saubere und sichere Bahnhöfe, ordentliche Straßen und ein gutes Gesundheitswesen“, führte Schulze weiter aus.
Plädoyer für einen funktionierenden Staat
Um einen funktionierenden Staat gewährleisten zu können, müsse die Schuldenbremse entsprechend angepasst werden. Svenja Schulze mahnte, dass mehr finanzielle Mittel bereitgestellt werden müssen, um den Anforderungen eines modernen Staates gerecht zu werden. Die Kritik der SPD richtet sich damit gegen den Vorschlag der Union, der den Fokus stark auf militärische Ausgaben legt, ohne die umfassenderen finanziellen Bedürfnisse der Gesellschaft einzubeziehen.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .