SPD-Chef Lars Klingbeil hat angekündigt, dass seine Partei wieder größere Visionen in den Mittelpunkt stellen will. In einem Interview betont Klingbeil die Bedeutung von Emotionalität und dem Mut zur Vision für die Zukunft der SPD. Er reflektiert dabei kritisch die Regierungszeit der Partei und fordert eine inhaltliche Neuausrichtung.
Klingbeil fordert neue Visionen
Lars Klingbeil, Vizekanzler und Vorsitzender der SPD, hat in einem Gespräch mit der „Zeit“ betont, wie wichtig es sei, dass die Sozialdemokraten wieder größere gesellschaftliche Ziele verfolgen. „Was wir wieder zeigen müssen, ist Emotionalität und, ich glaube, auch wieder den Mut für eine Vision“, sagte Klingbeil laut „Zeit“. Zentral sei die Frage: „Was ist die Sozialdemokratie im Jahr 2030?“
Rückblick auf die Regierungszeit
Die SPD regiert seit 1998 mit Ausnahme von vier Jahren durchgehend das Land. Lars Klingbeil stellte fest, dass die Partei in den vielen Jahren an der Macht das Regierungshandwerk immer weiter verfeinert habe: „an 47 Stellschrauben gleichzeitig gedreht“. Dennoch sei dabei manchmal der Blick für das große Ganze verloren gegangen, räumte der SPD-Chef ein.
Analyse der aktuellen Lage
Weiter erklärte Lars Klingbeil: „Mittlerweile ist meine Analyse, dass es nicht darum geht, ob wir regieren können. Das können wir und müssen es auch niemandem mehr beweisen“, so Klingbeil laut „Zeit“.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .