Unions-Fraktionschef Jens Spahn zeigt sich nach eigenen Angaben gelassen gegenüber einem möglichen Untersuchungsausschuss zur Maskenaffäre. Während Grüne und Linke auf die Einsetzung eines solchen Gremiums drängen, äußert Spahn Verständnis für die Aufarbeitung, plädiert jedoch für andere Wege und kritisiert die aktuelle Debatte um seine Person.
Gelassenheit gegenüber Untersuchungsausschuss
Unions-Fraktionschef Jens Spahn sieht einem möglichen Untersuchungsausschuss zur Maskenaffäre mit Gelassenheit entgegen. Auf die Frage, ob er Angst vor einem solchen Ausschuss habe, antwortete Spahn dem „Stern“ mit: „Nein.“ Der CDU-Politiker fügte hinzu, eine Enquete sei „der bessere Weg zur Aufarbeitung und gesellschaftlichen Befriedung“. Weiter sagte Spahn: „Wir haben in der damaligen Koalition Deutschland gut durch diese schwere Zeit geführt. Dafür müssen wir uns nicht in den Staub werfen.“
Kritik an Debatte und Vorwürfen
Jens Spahn beklagte „bösartige Vorwürfe“ in der Debatte um seine Person. Gegenüber dem „Stern“ äußerte er: „Ich wünsche mir, dass mein Handeln im Kontext der damaligen Notlage bewertet wird. Wir waren völlig unvorbereitet.“ Spahn kritisierte weiter: „Stattdessen werden nun, fünf Jahre später, Maßstäbe angelegt, als hätte es gar keine Jahrhundertpandemie gegeben und bösartig Vorwürfe konstruiert. Wir müssen diese Pandemie aufarbeiten, ja. Die Wunden im Land sind aber nicht die Masken, sondern Impfpflicht, Schulschließungen, Freiheitseinschränkungen.“
Forderung nach Untersuchungsausschuss
Grüne und Linke drängen auf die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses rund um die Maskenaffäre und das Handeln von Jens Spahn. Für eine entsprechende Mehrheit im Bundestag bräuchten beide Parteien allerdings die Unterstützung entweder der AfD oder der SPD. Da die Rechtsaußen als Kooperationspartner ausfallen, machen Grüne und Linke mittlerweile Druck auf die Sozialdemokraten, einem solchen Gremium zuzustimmen.
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