Der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, Gökay Sofuoglu, hat sich grundsätzlich positiv zur Forderung nach einem flächendeckenden islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen geäußert. Er betonte jedoch die bestehenden Herausforderungen, unter anderem das Fehlen eines bundesweiten islamischen Kooperationspartners und die Zuständigkeit der Bundesländer. Die Initiative war zuvor vom Verband Bildung und Erziehung (VBE) gefordert worden.
Forderung nach islamischem Religionsunterricht
Gökay Sofuoglu, Vorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland, unterstützt prinzipiell die Einführung eines islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen. In einem Interview mit dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Mittwochausgabe) äußerte er: „Islamischer Religionsunterricht muss sein – so wie katholischer und protestantischer Religionsunterricht.“ Weiterhin forderte er: „Es sollte hier eine gewisse Vereinheitlichung geben, auch wenn der Staat selbst bei seiner säkularen Haltung bleiben sollte.“ (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
Herausforderungen bei der Umsetzung
Sofuoglu wies darauf hin, dass die Umsetzung auf bundesweiter Ebene mit Schwierigkeiten verbunden sei. Er gab zu bedenken, dass es aktuell keinen bundesweiten islamischen Kooperationspartner gebe: „Der ist gerade leider nicht in Sicht. Außerdem ist Bildung Ländersache“, so Sofuoglu. „Ich weiß deshalb nicht, wie man das bundesweit regeln will.“ (Redaktionsnetzwerk Deutschland)
Initiative des VBE
Am Dienstag hatte der Verband Bildung und Erziehung (VBE) die Forderung nach einem flächendeckenden islamischen Religionsunterricht an Schulen in Deutschland erhoben.
Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .