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Schwache Pflaumen- und Zwetschenernte 2024 in Deutschland erwartet

Die Pflaumen- und Zwetschenernte in Deutschland könnte 2024 erneut unterdurchschnittlich ausfallen. Dies zeigt eine Schätzung des Statistischen Bundesamts (Destatis), wonach die Ernte um 17,6 Prozent unter dem Zehn-Jahres-Durchschnitt liegen könnte.

Pflaumen- und Zwetschenernte erneut im Sinkflug

Laut Destatis wird die Pflaumen- und Zwetschenernte im Jahr 2024 voraussichtlich 37.100 Tonnen betragen, was 7.900 Tonnen oder 17,6 Prozent unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre liegt. Die Prognose deutet auf ein weiteres schwaches Jahr hin, nachdem bereits 2023 nur 43.800 Tonnen geerntet wurden. Die Erntemenge für dieses Jahr wird aufgrund ungünstiger Wetterbedingungen voraussichtlich nochmals um 6.700 Tonnen (-15,3 Prozent) niedriger als im Vorjahr ausfallen.

Ernteschätzungen variieren regional

Die Schätzungen der Ernteerträge variieren stark je nach Anbauregion. Spätfröste während der Blütezeit und ein regenreiches Frühjahr führten in vielen Obstanlagen zu erheblichen Schäden, teilweise sogar zu Totalausfällen. Trotzdem gibt es Ausnahmen: In Baden-Württemberg, dem bedeutendsten Bundesland für den Anbau von Pflaumen und Zwetschen auf 1.700 Hektar, wird mit 21.700 Tonnen eine Ernte deutlich über dem zehnjährigen Durchschnitt erwartet (+29,5 Prozent).

Erhebliche Unterschiede zwischen den Bundesländern

Die Obstbaubetriebe in Rheinland-Pfalz, dem Bundesland mit dem zweitgrößten Anbau von Pflaumen (900 Hektar), erwarten hingegen eine um 39,9 Prozent geringere Erntemenge als im Durchschnitt der letzten zehn Jahre, nämlich nur 6.600 Tonnen. Aufgrund der positiven Prognosen in Baden-Württemberg werden die Obstbauern in diesem und in Rheinland-Pfalz 2024 voraussichtlich 76,2 Prozent der gesamten deutschen Ernte von Pflaumen und Zwetschen erzielen. Dies obwohl sie nur 63,1 Prozent der gesamten Anbaufläche ausmachen, die bundesweit 4.100 Hektar beträgt. Andernorts müssen die Betriebe voraussichtlich erhebliche Ernteausfälle hinnehmen.

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mit Material von dts Nachrichtenagentur, bearbeitet
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Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.
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