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Russland plant erhebliche Anhebung der Altersgrenze für Militärpersonal

Russland plant offenbar eine Erhöhung der Altersgrenze für Militärpersonal auf Vertragsbasis. Nach Informationen des britischen Militärgeheimdienstes soll die neue Altersgrenze bei 65 Jahren für Nicht-Offiziere und 70 Jahren für Offiziere liegen, was eine erhebliche Erhöhung der derzeitigen Grenze von 51 Jahren bedeutet.

Vertragsverlängerung im russischen Militär

Nach den neuesten Informationen des britischen Militärgeheimdienstes plant Russland, die Altersgrenze für Militärpersonal auf Vertragsbasis zu erhöhen. Ein Gesetzentwurf sieht vor, dass Nicht-Offiziere bis zum Alter von 65 Jahren und Offiziere bis zum Alter von 70 Jahren im Dienst bleiben können. Dies stellt eine erhebliche Erhöhung der bisherigen Altersgrenze von 51 Jahren dar und würde wahrscheinlich auch eine Verlängerung der Vertragslaufzeiten mit sich bringen.

Lebenslange Verträge und verringerte Mobilisierungsbedarf

Zugleich hat der britische Militärgeheimdienst darauf hingewiesen, dass “de facto” lebenslange Verträge für das Militärpersonal durch die neue Altersgrenze eingeführt würden. Denn laut Statistikern lag die durchschnittliche Lebenserwartung russischer Männer 2021 bei 64,2 Jahren. Es wird angenommen, dass durch die Erhöhung der Altersgrenze der Bedarf an zusätzlicher Mobilisierung verringert werden könnte. Allerdings hielten es die Briten für “höchst unwahrscheinlich”, dass die Erhöhung der Zahl der über 51-Jährigen im Militärdienst die Kampfkraft Russlands steigern würde.

Sicherheitsaspekt und Auswirkungen

Die anvisierte Altersgrenzenanhebung lässt Spekulationen über die Sicherheitsstrategie Russlands aufkommen. Es bleibt fraglich, ob die steigende Anzahl älterer Soldaten die militärische Schlagkraft Russlands beeinträchtigen könnte. Gleichzeitig könnten lebenslange Verträge die Bindung des Personals an die Streitkräfte stärken und dadurch möglicherweise die innermilitärische Stabilität erhöhen. Die tatsächlichen Auswirkungen der geplanten Reform bleiben jedoch abzuwarten.

mit Material von dts Nachrichtenagentur
mit Material von dts Nachrichtenagentur
Dieser Artikel wurde mit Material der Nachrichtenagentur dts erstellt, kann jedoch durch unsere Redaktion ergänzt oder aktualisiert worden sein.

  

   

 

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