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Projektmesse an der Hochschule Osnabrück: Studierende stellen ihre „Lösungen für die Welt von morgen“ vor

Antriebssystem für Fahrradanhänger, autonomes Modellauto, Prüfstand für Medizingeräte, sicheres 3D-Drucken, Bahnplanung für Industrieroboter, neuartige Apps oder „smarte“ Industrieanlagen – diese und noch mehr Exponate erwarten Gäste der Projektmesse „Lösungen für die Welt von morgen“ am Freitag, 25. August, ab 15 Uhr an der Hochschule Osnabrück.

Im Hörsaalgebäude SL in der Barbarastraße 21 zeigen rund 70 Studierende der Elektrotechnik, Informatik und Mechatronik Ergebnisse ihrer Semesterarbeiten. In den vergangenen fünf Monaten haben sie zehn praxisnahe Projekte bearbeitet, teils in Zusammenarbeit mit externen Partnern.

Studierende der Mechatronik und der Elektrotechnik-Studiengänge haben sich im Labor für Handhabungstechnik und Robotik mit der Programmierung eines Industrie-Roboters beschäftigt. Ihre Software sorgt nun dafür, dass die abzufahrende Bahn auf einer acht Meter langen Anlage automatisch kollisionsfrei berechnet wird. / Foto: Hochschule Osnabrück
Studierende der Mechatronik und der Elektrotechnik-Studiengänge haben sich im Labor für Handhabungstechnik und Robotik mit der Programmierung eines Industrie-Roboters beschäftigt. Ihre Software sorgt nun dafür, dass die abzufahrende Bahn auf einer acht Meter langen Anlage automatisch kollisionsfrei berechnet wird. / Foto: Hochschule Osnabrück

Studentische IT-Lösung hilft, Müll zu vermeiden

So haben sechs Informatik-Studierende ein digitales Rückgabesystem für Mehrwegbehälter entwickelt. Projektleiterin Annette Michel erklärt die Motivation ihres Teams: „Unsere Gesellschaft produziert täglich eine enorme Menge an Müll. Eine große Rolle spielen dabei Einwegbehälter. Das Problem liegt darin, dass viele Restaurants immer noch auf Einweg-Verpackungen angewiesen sind, weil die Rückgabe der Mehrwegbehälter oft umständlich und zeitaufwendig ist.“ Ihr Kollege Daniel Graf ergänzt: „Mit unserer Lösung lassen sich Mehrwegbehälter bequem einscannen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz werden sie schnell und präzise erkannt – das vereinfacht den Rückgabeprozess.“ Mit seiner Entwicklung wolle das Team „einen Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Zukunft gehen“. Ein weiterer positiver Aspekt der Projektarbeit ist praktische Erfahrung der Studierenden – ihre Lösung haben sie mit dem Osnabrücker IT-Spezialisten Netrocks Group und den örtlichen Start-ups VisioLab und Hamwa umgesetzt.

Studierende entwickeln anschauliches KI-Modell für das weltgrößte Computermuseum

Künstliche Intelligenz (KI) durchdringt immer mehr unser Leben. Aber wie funktionieren eigentlich künstlich neuronale Netze, die dem menschlichen Gehirn nachempfunden sind und künstliche Intelligenz ermöglichen? Für alle, die es verstehen wollen, haben acht Studierende ein mechanisches Modell entwickelt. Es besteht aus Holz, Metall, 3D-Druck- und mechanischen Komponenten. Das anschauliche Exponat soll didaktisch genutzt und später im größten Computermuseum der Welt ausgestellt werden – im Heinz-Nixdorf-MuseumsForum in Paderborn.

Neues entdecken, Kontakte knüpfen, dabei sein!

Alle, die an Technik und Nachhaltigkeit interessiert sind, erwartet am kommenden Freitag ein spannendes Programm: Nach dem „Projektslam“, bei dem jedes Projekt innerhalb einer Minute erklärt wird, können Messestände besucht werden. Wer in die einzelnen Themen tiefer eintauchen möchte, kann 10-minütige Vorträge besuchen. Schülerinnen und Schüler erhalten aus erster Hand Informationen zum Studienangebot. Ein Höhepunkt ist die Preisverleihung an die drei besten Projekte, ausgewählt vom Publikum und von einer Fachjury. Unterstützt wird die Projektmesse von der Fördergesellschaft der Hochschule Osnabrück und dem iuk Unternehmensnetzwerk Osnabrück.

Mehr Informationen zur Veranstaltung und zu einzelnen Projekten stehen online bereit.

PM
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Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

  

   

 

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