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Gute Nachricht des Tages: Bistum Osnabrück macht freiwilliges Engagement sichtbarer

Bischof Dominicus Meier
Bischof Dominicus Meier / Foto: Dominik Lapp

Das Bistum Osnabrück wird die Arbeit der Ehrenamtlichen weiter stärken und sichtbarer machen. Bischof Dominicus kündigte deshalb beim Neujahrsempfang des Bistums am 4. Januar 2026 die Einführung eines Ehrenamtspreises an. Dieser Preis soll zum ersten Mal beim Neujahrsempfang 2027 verliehen werden, erklärte der Bischof vor etwa 80 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kirche in der Franz-von-Assisi-Schule in Osnabrück.

Im Bistum Osnabrück engagieren sich Tausende ehrenamtlich

Tausende Ehrenamtliche engagierten sich im Bistum unter anderem in Gremien, in der Jugendarbeit, in sozialen Einrichtungen, sagte Bischof Dominicus. Sie leiten Wort-Gottes-Feiern, Taufen und Beerdigungen. „Diese Menschen sind das Gesicht einer lebendigen Kirche. Und sie leisten zugleich einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Mir ist es ein großes Anliegen, das noch sichtbarer zu machen und ausdrücklich zu würdigen.“

Grundlegende Fragen des Bistums gemeinsam beraten und entscheiden

Bischof Dominicus hob hervor, dass das Bistum an umfassenden synodalen Strukturen arbeite. Dazu bereite man die Gründung eines Diözesanpastoralrates vor, in dem Vertreterinnen und Vertreter von Diözesangremien und Dekanaten zusammenkommen. „Der Diözesanpastoralrat ist als Beratungsorgan des Bischofs gedacht. Dort werden grundlegende Fragen für die Sendung der Kirche von Osnabrück beraten und gemeinsam entschieden.“

Er appellierte beim Neujahrsempfang auch an die politischen Verantwortlichen, die öffentliche Debatte respektvoll zu führen. Die Würde des Menschen müsse hier der Maßstab sein. „Verachtung, nationalistischer Egoismus, Rassismus und Antisemitismus sind mit der christlichen Botschaft nicht vereinbar“, sagte Bischof Dominicus.

Generalvikar Ulrich Beckwermert warnte in seiner Begrüßung vor der weltweiten Zurückdrängung der Demokratie. „Immer mehr Staaten werden autoritär regiert“, so der Stellvertreter des Bischofs. Dies schränke die Freiheit von Kunst und Kultur ein – und damit auch der Religionsfreiheit. Das Bistum will sich dagegen weiter in der Kulturförderung engagieren – beispielsweise indem es gemeinsam mit dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis und der jüdischen Gemeinde den Osnabrücker Musikpreis 2026 unterstützt.

AFP

Brandenburgs Finanzminister Crumbach verlässt BSW und Landtagsfraktion

Robert Crumbach
Robert Crumbach (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Brandenburgs Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach tritt aus der Partei BSW und aus der Landtagsfraktion aus. Als Grund nennt er unüberbrückbare Differenzen in der inhaltlichen Ausrichtung und verweist auf seinen Amtseid. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund länger andauernder Konflikte innerhalb von Partei und Fraktion und könnte Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Landtag haben.

Crumbach begründet Austritt mit unüberbrückbaren Differenzen

Brandenburgs Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach hat am Montag seinen Austritt aus dem BSW und aus der Landtagsfraktion angekündigt. Als Grund nannte er unüberbrückbare Differenzen und seinen Amtseid.

Seit mehreren Monaten stünden „anhaltende interne Auseinandersetzungen über Kurs, Ausrichtung und Selbstverständnis von Partei und Fraktion im Vordergrund“, erklärte Crumbach. „Diese Konflikte konnten nicht gelöst werden. Sie belasten zunehmend meine Arbeit als Abgeordneter und Minister und beeinträchtigen die Handlungsfähigkeit der Landesregierung“, so Crumbach weiter.

Kritik an fehlender Regierungsbereitschaft

Besonders schwer wiegt laut Crumbach, „dass Teile der Partei und der Fraktion nicht bereit oder nicht in der Lage sind, gestaltende Regierungsverantwortung zu übernehmen“. Statt konstruktiver Sacharbeit werde versucht, Oppositionspolitik aus der Regierung heraus zu betreiben – durch Blockade und öffentliche Distanzierung. Eine solche Haltung schade der Regierungsarbeit und dem Vertrauen der Bevölkerung, kritisiert der Vizeministerpräsident.

Vorgeschichte innerparteilicher Konflikte

Crumbach war vor seinem Wechsel zum BSW jahrzehntelang Mitglied der SPD. Im November waren vier BSW-Abgeordnete aus der Partei ausgetreten. Sie beklagten unter anderem „autoritäre Tendenzen“ im BSW. Zwei davon traten wieder ein. Mit der Unterstützung der beiden parteilosen Abgeordneten und nun Crumbach hätte eine Koalition aus SPD und CDU eine Mehrheit im Landtag.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

SPD plant schärferen Schutz für kritische Infrastruktur nach Anschlag

Stromnetz
Foto: dts

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz kündigt die SPD schärfere Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland an. Kernstück ist das geplante Kritis-Dachgesetz, das in den kommenden parlamentarischen Beratungen weiterentwickelt und mit Ländern und Kommunen abgestimmt werden soll.

SPD reagiert mit Plänen für mehr Schutz

SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese hat nach dem Stromausfall in Berlin infolge eines Anschlags Verbesserungen beim Schutz kritischer Infrastruktur in Deutschland angekündigt. „Wir waren und sind uns der Gefahren für unsere kritische Infrastruktur bewusst und arbeiten mit Hochdruck daran, den sich häufenden Bedrohungen klar zu begegnen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Das dafür geplante Kritis-Dachgesetz werde man nun in den parlamentarischen Beratungen „weiter verbessern und in enger Abstimmung mit den Ländern und Kommunen zu guten Ergebnissen kommen“, kündigte Wiese laut „Rheinische Post“ an.

Einheitliche Standards und Meldepflichten

Mit dem Gesetz soll laut Dirk Wiese die physische Sicherheit und Resilienz der kritischen Infrastrukturen gestärkt werden, „unter anderem durch einheitliche Sicherheitsstandards und Meldepflichten für Vorfälle für Betreiber“, so der SPD-Politiker gegenüber der „Rheinischen Post“.

Bedeutung eines starken Bevölkerungsschutzes

Wiese sagte weiter, der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin und seine Folgen für die Bürger zeigten, dass auch ein starker Bevölkerungsschutz unverzichtbar sei. „Gerade in Zeiten von innen- und außenpolitischen Bedrohungslagen wie Cyberangriffen, Anschlägen auf die Infrastruktur und Naturkatastrophen“, betonte er in der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Flammen in der Nacht: Transporter brennt an der Hannoverschen Straße in Osnabrück aus

Symbolbild Feuerwehrmann / Foto: Heiko Westermann
Symbolbild Feuerwehrmann / Foto: Heiko Westermann

In der Nacht zu Montag (5. Januar) ist es an der Hannoverschen Straße in Osnabrück zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Gegen Mitternacht geriet ein auf einem Parkplatz abgestellter Transporter aus bislang ungeklärter Ursache in Brand und stand kurze Zeit später in Flammen.

Fahrzeug vollständig zerstört

Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Transporter bereits lichterloh. Den Einsatzkräften gelang es zwar, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, für das Fahrzeug kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Transporter brannte vollständig aus.

Gebäude leicht beschädigt

Durch die Hitze und den Rauch wurde zudem die Fassade eines angrenzenden Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden dort werden als leicht eingestuft, dennoch ist auch hier ein Sachschaden entstanden.

Polizei ermittelt zur Ursache

Warum der Transporter Feuer fing, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt oder ein anderer Auslöser hinter dem Brand steckt, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen. Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht beziffert werden.

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Philologenverband fordert mehr Leistungsorientierung an deutschen Schulen

Kinder in
Kinder in einer Schule (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Deutsche Philologenverband drängt auf eine stärkere Leistungsorientierung an deutschen Schulen. Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing warnt vor den Folgen für gesellschaftlichen Wohlstand und Entwicklungschancen junger Menschen und kritisiert eine aus ihrer Sicht zögerliche Bildungspolitik. Unterstützung sieht sie in jüngsten Warnungen aus der Bundespolitik und von wirtschaftsnahen Instituten.

Philologenverband fordert mehr Leistungsorientierung

Die Verbandsvorsitzende Susanne Lin-Klitzing betonte gegenüber der „Welt“ die Bedeutung eines klaren Leistungsgedankens im Bildungswesen. „Wenn wir unseren gesellschaftlichen Wohlstand halten wollen und Kinder und Jugendliche bestmögliche Entwicklungschancen haben sollen, brauchen wir mehr Leistungsorientierung“, sagte sie der Zeitung. Aus ihrer Sicht sei die Politik jedoch „zu zögerlich, das auch einzufordern oder umzusetzen“.

Lob für Appell aus der Bundespolitik

Lin-Klitzing zeigte sich „dankbar für den dramatischen Appell“ von Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU), die die Verbesserung der Leistungen zur „Überlebensfrage“ für Volkswirtschaft und Demokratie erklärt hatte. Es gehe nun vor allem darum, die seit Langem anstehenden Aufgaben „nachhaltig und ohne ideologische Scheuklappen“ anzugehen, forderte Lin-Klitzing in der „Welt“.

Zu diesen Aufgaben zählt sie unter anderem die vorschulische Förderung, einen höheren Grundwortschatz in der Grundschule, die Stärkung der Bildungssprache Deutsch und eine „bessere Passung von Leistung und Leistungsbewertung“. Gleichzeitig beobachte sie jedoch „mehr als resigniertes Schulterzucken“. Lin-Klitzing verwies in der „Welt“ auf zusätzliche Warnsignale: „Das Institut der deutschen Wirtschaft zum Beispiel ist ähnlich alarmiert wie wir. Gesellschaftlicher Wohlstand bedarf einer höheren gesellschaftlichen Leistungsorientierung.“

„Dramatisch schlechtere Ausgangssituation“ an Schulen

Mit Blick auf die Entwicklung seit dem ersten Pisa-Schock äußerte Lin-Klitzing erhebliche Sorgen. Gegenüber dem Jahr 2001 herrsche an den Schulen eine „dramatisch schlechtere Ausgangssituation“: „Hinter uns liegen die Erfahrungen mit Covid. Wir haben mehr konstatierte psychische Belastungen der jungen Generation, die auch die Freude an der eigenen Leistung hemmen“, sagte sie der „Welt“.

Hinzu kämen weitere Belastungsfaktoren, so Lin-Klitzing in der „Welt“: „Wir haben einen Anstieg der Migration und damit eine geringere Vertrautheit mit der Bildungssprache Deutsch. Wir haben eine stärkere Abhängigkeit von Smartphones und damit unter anderem auch eine geringere Aufmerksamkeitsspanne für komplexe Bildungsprozesse, die so notwendig wären. Und angesichts der Multikrisen-Weltlage, die wir ja eben haben, wird oft vergessen, welche Herausforderungen wir an den Schulen bewältigen müssen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Laschet lobt EU-Linie zu US-Militärschlag in Venezuela

Armin Laschet
Armin Laschet (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses, Armin Laschet (CDU), hat die gemeinsame Erklärung der EU-Staaten zur US-Intervention in Venezuela als kluge Reaktion gewürdigt. Zugleich wächst in Berlin die Kritik am Vorgehen der USA, insbesondere aus der SPD, die den Angriff als klaren Bruch des Völkerrechts einstuft. Damit zeichnen sich unterschiedliche Akzente in der Bewertung des US-Militärschlags innerhalb der Koalition ab, ohne dass die gemeinsame Linie grundsätzlich infrage gestellt wird.

Laschet lobt zurückhaltende Linie der EU

Armin Laschet (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, bewertete die Reaktion der EU auf die US-Intervention positiv. „Ich finde, die 26 Außenminister haben gestern sehr klug reagiert und angemahnt, was jetzt für die Zukunft zu erfolgen hat“, sagte Laschet am Montag im RBB-Inforadio. Er verwies zugleich auf die weiterhin bestehende Verantwortung Europas im Ukraine-Konflikt: „Man darf nicht vergessen, wir sind weiterhin engagiert in der Ukraine.“

Mit Blick auf den Umgang Europas mit Washington stellte Laschet die Frage: „Wäre es klug, wenn sich die Europäer jetzt zu einer einseitigen Anklage gegen US-Präsident Donald Trump entschließen würden?“ Eine solche Entscheidung hätte seiner Einschätzung nach Konsequenzen für die weitere Zusammenarbeit: Dann verlöre man sicher die Zustimmung für weitere Schritte, so Laschet.

Der CDU-Politiker betonte die Komplexität internationaler Beziehungen. „Außenpolitik ist kompliziert. Man muss den Realitäten in der Welt Rechnung tragen.“ Man müsse mit den USA auf diplomatischen Wegen im Gespräch bleiben und darauf drängen, dass in Venezuela ein Prozess eingeleitet werde, der dem Willen des Volkes entspreche.

SPD spricht von klarem Völkerrechtsbruch

Der außenpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Adis Ahmetovic, kritisierte das Vorgehen der USA in Venezuela scharf und widersprach der bisherigen Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Die rechtliche Einschätzung ist nach Auffassung der meisten Völkerrechtler eindeutig: Der US-Angriff auf Venezuela ist ein klarer Völkerrechtsbruch“, sagte Ahmetovic dem Nachrichtenportal T-Online. „Es gab kein UN-Mandat oder Beschluss des US-Kongresses.“ Trump beschädige damit die internationale Ordnung und setze eine gefährliche Spirale in Gang, so Ahmetovic gegenüber T-Online.

Kanzler Merz hatte zuvor den US-Militärschlag auf das südamerikanische Land und die Gefangennahme von Staatschef Nicolás Maduro als rechtlich „komplex“ bezeichnet. Für eine genaue Einordnung nehme man sich Zeit.

Die SPD setzt sich damit klar ab von der Rhetorik des Koalitionspartners. Ahmetovic verwies in diesem Zusammenhang auch auf die Stellungnahme von Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), der den US-Angriff als Missachtung internationalen Rechts bezeichnet hatte. Damit habe Klingbeil, so Ahmetovic, „die deutsche Position zum Ausdruck gebracht, die sich auch in der Erklärung der 26 EU-Staaten wiederfindet“.

Unterschiedliche Rollen, gemeinsame Bewertung

Zugleich äußerte der SPD-Abgeordnete Verständnis für die Zurückhaltung von Merz. „Als außenpolitischer Sprecher meiner Fraktion kann ich offener Kritik äußern als der deutsche Bundeskanzler. Ich muss auch nicht jeden Tag mit Trump über das Ende des Ukraine-Kriegs verhandeln.“ In der „Gesamtbewertung“ des US-Vorgehens in Venezuela sehe er dennoch keinen grundlegenden Dissens zwischen den Spitzen von CDU und SPD. Zwischen CDU-Kanzler und SPD-Vizekanzler passe, so Ahmetovic, in der „Gesamtbewertung“ des US-Vorgehens in Venezuela kein Blatt: „Angriffe auf die regelbasierte Ordnung sind nicht hinzunehmen. Egal, von welchem Staat sie ausgehen.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bundesregierung besorgt über eskalierende Proteste und Gewalt im Iran

Auswärtiges Amt
Auswärtiges Amt (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung verfolgt die sich zuspitzende Lage im Iran mit wachsender Sorge. Angesichts eskalierender Proteste, zahlreicher Festnahmen und mehrerer Todesopfer verweist das Auswärtige Amt auf die Bedeutung wirtschaftlicher Versorgung, Freiheitsrechte und des Demonstrationsrechts für die betroffene Bevölkerung.

Die Bundesregierung beobachtet die aktuelle Entwicklung im Iran nach eigenen Angaben mit großer Aufmerksamkeit. Man verfolge die Lage „sehr genau und sehr sorgenvoll“, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes am Montag in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur. Zu möglichen weiteren Entwicklungen wollte sie sich nicht äußern. Man wolle nicht spekulieren, da man die Situation nur aus der Ferne beobachten könne, so die Sprecherin weiter.

Protestbewegungen mit zentralen Forderungen

Nach Einschätzung der Bundesregierung gibt es im Iran Protestbewegungen, in denen es um grundlegende Anliegen der Bevölkerung geht. Es sei klar, dass es Protestbewegungen im Iran gebe, bei denen es um für die Menschen wichtige Fragestellungen gehe, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amtes laut dts Nachrichtenagentur. Dazu zähle ihre wirtschaftliche Versorgung, aber „natürlich auch ihre Freiheitsrechte und ihre Rechte, sich öffentlich zu versammeln und zu demonstrieren“.

Die Proteste im Iran hatten sich zuletzt deutlich verschärft. Die Iran-Proteste waren zuletzt immer weiter eskaliert. Medienberichten zufolge soll es bereits Hunderte Festnahmen gegeben haben. Bislang kamen laut Beobachtern mindestens 19 Menschen ums Leben.

Gewaltsame Auseinandersetzungen in zahlreichen Städten

In zahlreichen Städten des Landes, darunter der Hauptstadt Teheran, kam es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Sicherheitskräften. Augenzeugen berichteten von Zusammenstößen und Parolen wie „Tod dem Diktator“. Die Demonstranten bezogen sich dabei auch auf die jüngsten Ereignisse in Venezuela, wo US-Streitkräfte den Staatschef Nicolás Maduro gefangen genommen haben, und warnten die iranische Führung vor einem ähnlichen Schicksal.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Krisenkoalition in Brandenburg: Vizeminister kündigt Erklärung an

Dietmar Woidke
Dietmar Woidke und Robert Crumbach (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In Brandenburg verschärft sich die Regierungskrise: Vizeministerpräsident Robert Crumbach (BSW) will am Montag um 14 Uhr in einer kurzfristig anberaumten persönlichen Erklärung Stellung zur Zukunft der Koalition nehmen. Hintergrund sind anhaltende Unstimmigkeiten innerhalb der BSW-Fraktion und offene Fragen zu den Mehrheitsverhältnissen im Landtag.

Persönliche Erklärung von Vizeministerpräsident Crumbach angekündigt

Brandenburgs Vizeministerpräsident Robert Crumbach (BSW) hat für Montagnachmittag kurzfristig eine persönliche Erklärung angekündigt. Es wird erwartet, dass er sich bei dem Statement um 14 Uhr zur Zukunft der Koalition äußern wird.

Unstimmigkeiten in der BSW-Fraktion

In den vergangenen Monaten hatte es vor allem innerhalb der BSW-Fraktion Unstimmigkeiten gegeben. Im November waren vier Abgeordnete im Streit um die Rundfunkreform aus der Partei ausgetreten, zwei kehrten später wieder zurück. Wie es mit den Mehrheitsverhältnissen weitergeht, ist noch unklar.

Spekulationen über neue Koalition

Zuletzt gab es auch Spekulationen über eine neue Koalition aus SPD und CDU. Dies wäre möglich, wenn Abgeordnete von der BSW- zur SPD-Fraktion wechseln würden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Grüne fordern harte europäische Antwort auf Trumps Grönland-Drohung

Sara Nanni
Sara Nanni (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Angesichts erneuter Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das zu Dänemark gehörende Grönland zu annektieren, dringen die Grünen auf eine deutliche Reaktion Europas. Die sicherheitspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion, Sara Nanni, fordert nachdrückliche Botschaften an Washington, um rote Linien zu markieren und die transatlantischen Beziehungen vor einer Abwärtsspirale zu bewahren.

Grüne verlangen klare Worte an Washington

Sicherheitspolitikerin Sara Nanni erklärte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben), angesichts der neuen Drohungen von US-Präsident Donald Trump, das zu Dänemark gehörende Grönland zu annektieren, sei eine Verschärfung des europäischen Kurses notwendig. „Die Zeit der freundlichen Distanzierung zwischen den Zeilen ist vorbei“, sagte Nanni den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Es braucht knallharte Ansagen hinter den Kulissen, damit Washington rote Linien respektiert.“ Dänemark und die Grönländer seien zu Recht besorgt.

Warnung vor Abwärtsspirale in den transatlantischen Beziehungen

Nanni forderte, Deutschland und der Rest Europas müssten nun unmissverständlich Position beziehen. Europa müsse klarmachen: „Sollte es zu feindseligen Aktionen gegenüber Grönland kommen, läutet Washington damit den Anfang einer Abwärtsspirale in den transatlantischen Beziehungen ein“, sagte Nanni den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Zwar sei der Iran die wahrscheinlichere Option für den nächsten Schritt des US-Aktionismus, doch dürfe das nach ihren Worten nicht bedeuten, dass Europa abwarten sollte, bis der Scheinwerfer auf Grönland gerichtet sei.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Dax erreicht neues Rekordhoch, Anleger bleiben dennoch vorsichtig

Börse
Foto: dts

Der Dax hat am Montag seinen freundlichen Start in die neue Woche bestätigt und bis zum Mittag weiter im Plus notiert. Zwischenzeitlich erreichte der deutsche Leitindex ein neues Rekordhoch, bevor die Kursgewinne wieder etwas zusammenschmolzen. Auch Euro und Ölpreis zeigten im Mittagshandel leichte Veränderungen.

Dax markiert neues Rekordhoch

Der Dax bewegte sich am Montagmittag weiter im grünen Bereich und kletterte im Verlauf des Vormittags auf ein neues Rekordniveau. Gegen 12:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 24.720 Punkten berechnet, 0,8 Prozent über dem Schlussniveau vom Freitag. An der Spitze der Kursliste rangierten Rheinmetall, Siemens Energy und Infineon, am Ende Zalando, BASF und Volkswagen.

Marktexperte sieht Nervosität nach Rekordstand

„Nachdem der Dax kurz nach Handelseröffnung ein neues Rekordniveau bei 24.828 Punkten erreicht hatte, scheinen die Marktteilnehmer doch kalte Füße zu bekommen“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. In Anbetracht der Kursperformance in den vergangenen Handelswochen könne der Dax eine ordentliche Kursdynamik vorweisen, und das ohne nennenswerte konjunkturelle Impulse. „Die Investoren greifen erneut sehr weit voraus und antizipieren erneut eine potenzielle wirtschaftliche Erholung in Deutschland“, so Lipkow.

Euro schwächer, Ölpreis leicht im Plus

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1689 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8555 Euro zu haben.

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 60,78 US-Dollar; das waren 3 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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