HASEPOST
 
HASEPOST

CDU-Arbeitnehmerflügel attackiert Söders Forderung nach längerer Arbeit

Markus Söder
Markus Söder (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Arbeitnehmerflügel der CDU weist die Forderung von CSU-Chef Markus Söder nach längeren Arbeitszeiten zurück. CDA-Chef Dennis Radtke warnt vor einer einseitigen Sicht auf Beschäftigte und betont die hohe Produktivität der Arbeitnehmer in Deutschland, auch in Teilzeit. Er fordert mehr Respekt für Menschen, die Familie und Schichtdienst vereinbaren müssen.

CDU-Arbeitnehmerflügel contra Söder-Vorstoß

Der Arbeitnehmerflügel der CDU lehnt den Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder ab, wonach Arbeitnehmer länger arbeiten sollen.

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), sagte dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe): „Wer den Wecker morgens um fünf hört, wer Familie und Schichtdienst unter einen Hut bringen muss, braucht keine Sonntagsreden, sondern Respekt.“

Kritik an „Erzählung vom faulen Deutschen“

Die „Erzählung vom faulen Deutschen“ sei ein „Irrglaube“, fuhr Radtke fort. Er stellte klar, dass in kaum einem anderen Land so produktiv gearbeitet werde wie in Deutschland. Dies geschehe auch in Teilzeit, weil sich Familie und Vollzeitarbeit nicht vereinbaren ließen.

„Was früher `Hausfrau` hieß, ist heute berufstätige Mutter, weil es anders gar nicht mehr geht“, sagte Radtke dem „Handelsblatt“. „Das sollte ein bayerischer Ministerpräsident eigentlich besser wissen.“

Flexiblere Arbeitszeit ohne Mehrbelastung

CDA-Chef Radtke begrüßt zwar im Grundsatz die Idee, Arbeitszeit zu flexibilisieren, diese dürfe aber nicht zu mehr Belastungen führen. Sie diene dazu, dass die Arbeit zum Leben passe.

„Wer Arbeit nur aus der Arbeitgeber-Perspektive denkt, verrät das soziale Fundament unserer Wirtschaft“, griff Radtke den CSU-Chef im „Handelsblatt“ an. „Auf Parteitagen die Leberkäs-Etage beschwören und dann klingen wie ein Funktionär vom Arbeitgeberverband, ist halt ein Kunststück, das nur Markus Söder gelingt.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Unfall in Bissendorf: 29-Jährige landet mit Auto im Graben

Symbolbild: Rettungswagen
Symbolbild: Rettungswagen

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Sonntagmorgen (4. Januar) auf der Wissinger Straße in Bissendorf ereignet. Gegen 5:00 Uhr verlor eine 29 Jahre alte Frau aus Bad Iburg aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab.

Von der Straße abgekommen

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrerin mit ihrem Renault aus Richtung Wissingen in Fahrtrichtung Bissendorf unterwegs. In einem Straßenabschnitt kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in einen angrenzenden Graben und kam dort schließlich zum Stehen.

Rettungskräfte schnell vor Ort

Die 29-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte versorgten die Frau noch an der Unfallstelle und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, wo sie weiter medizinisch betreut wird. Warum es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache zu klären.

AFP

Merz ernennt CDU-Manager Birkenmaier zum Kanzlerbüroleiter

Philipp Birkenmaier
Philipp Birkenmaier (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beruft den bisherigen Bundesgeschäftsführer der CDU, Philipp Birkenmaier, zu seinem neuen Büroleiter. Der Personalwechsel bedeutet zugleich das Ausscheiden des bisherigen Kanzlerbüroleiters Jacob Schrot, von dem Merz sich nach vierjähriger Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen trennt.

Wechsel an der Spitze des Kanzlerbüros

Der bisherige Bundesgeschäftsführer der CDU, Philipp Birkenmaier, wird neuer Büroleiter von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Birkenmaier werde zeitnah die Leitung des Kanzlerbüros übernehmen und die tägliche Arbeit des Bundeskanzlers organisieren, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag mit. Birkenmaier verfüge über „langjährige Erfahrung in Regierung, Fraktion und der Partei“. Er sei „bestens im politischen Berlin vernetzt“ (Quelle: Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius).

Damit trennen sich Merz und der bisherige Büroleiter Jacob Schrot „im gegenseitigen Einvernehmen“ nach vierjähriger Zusammenarbeit in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Bundeskanzleramt. Merz sagte: „Ich danke Jacob Schrot für seinen unermüdlichen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke ihm ausdrücklich für seine Loyalität und die herausragende Unterstützung beim Start der neuen Regierung, aber auch in der Zeit der Opposition und im Wahlkampf. Besonders hervorheben möchte ich seine Leistung beim Aufbau des Nationalen Sicherheitsrats. Die große persönliche Verbundenheit, die wir in den letzten vier Jahren entwickelt haben, weiß ich sehr zu schätzen und werde sie auch künftig pflegen.“

Dankesworte und Ausblick von Schrot

Schrot sagte: „Ich bin dem Bundeskanzler sehr dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen. Es war mir ein großes Privileg, das erste Amtsjahr seiner Kanzlerschaft in dieser historischen Phase nach Kräften zu unterstützen. Nach intensiven zehn Jahren in der Bundespolitik möchte ich mich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Dem Bundeskanzler werde ich dabei persönlich eng verbunden bleiben.“

Laufbahn von Birkenmaier

Birkenmaier war bereits von 2007 bis 2012 im Bundeskanzleramt tätig. Anschließend arbeitete er als Geschäftsführer des Parlamentskreises Mittelstand in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ehe er 2019 als Unterabteilungsleiter ins Wirtschaftsministerium wechselte. 2022 verantwortete Birkenmaier im Konrad-Adenauer-Haus gemeinsam mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann den Grundsatzprogrammprozess. Zum 1. Juli 2024 wurde er zum Bundesgeschäftsführer der CDU Deutschlands bestellt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Bund plant strengeren Schutz sensibler Daten kritischer Infrastruktur

Aufgerissener Bürgersteig
Aufgerissener Bürgersteig (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung plant die schwarz-rote Koalition im Bund, den Schutz sensibler Daten zur kritischen Infrastruktur gesetzlich zu verschärfen. Im Mittelpunkt steht eine Neuausrichtung der Transparenzpflichten, um Sicherheitsrisiken zu verringern und Angriffsflächen für mögliche Täter zu reduzieren. Mehrere Bundestagsabgeordnete fordern, die geplanten Regelungen im laufenden Gesetzgebungsverfahren zum Kritis-Dachgesetz zu verankern.

Koalition drängt auf besseren Schutz sensibler Daten

SPD-Digitalpolitiker Johannes Schätzl verwies auf die aktuelle Bedrohungslage. „Angesichts der grundsätzlichen Bedrohungslage besteht dringender Handlungsbedarf“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Öffentlich frei zugängliche Informationen können ein reales Sicherheitsrisiko darstellen.“ Daher sei eine Abwägung zwischen Transparenz und Schutzinteressen erforderlich. „Ich sehe keinen sachlichen Grund, warum allgemein zugänglich sein sollte, wo genau Leitungen, Knoten oder Kabel verlaufen.“

Ähnlich äußerte sich Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums im Bundestag Marc Henrichmann (CDU). „In einem Akt politischer Naivität und Kurzsichtigkeit wurde gläserne Transparenz unserer kritischen Infrastruktur sogar allzu oft über Sicherheitsinteressen gestellt“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Der Vorfall in Berlin zeigt in besonderem Maße, wie verwundbar wir auch in Deutschland sind und welche schrecklichen Folgen Anschläge wie dieser für die Betroffenen nach sich ziehen.“ Der Bund werde „alles dafür tun, gewalttätige Extremisten und Feinde unserer Demokratie zu bekämpfen“, versicherte Henrichmann.

Neuregelungen im Rahmen des Kritis-Dachgesetzes

Schätzl schlug vor, das parlamentarische Verfahren zum sogenannten Kritis-Dachgesetz zu nutzen, „um die Balance zwischen Transparenz und Schutzzielen auszugestalten“. Das Gesetz soll verpflichtende Vorgaben für Einrichtungen der sogenannten kritischen Infrastruktur (Kritis) schaffen, um Deutschland besser vor Sabotage, Terroranschlägen und den Folgen von Naturkatastrophen zu schützen. Henrichmann sagte: „Das Kritis-Dachgesetz kann nur der Anfang eines langen Weges hin zu gesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit sein.“

Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde im November 2025 erstmals im Bundestag beraten und anschließend zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Im Rahmen einer Expertenanhörung wurden die vorgesehenen Transparenzpflichten bereits als problematisch kritisiert.

Kritische Infrastruktur im Fokus nach Anschlag

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung rückt der Schutz der kritischen Infrastruktur stärker in den Fokus der Bundespolitik. Die schwarz-rote Koalition will gesetzlich festlegen, dass sensible Daten zu Leitungen, Knoten und Kabeln nicht mehr ohne Weiteres öffentlich zugänglich sind. Die Debatte um das Kritis-Dachgesetz wird damit auch zur Grundsatzfrage, wie weit Transparenz gehen darf, ohne die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Neue Köpfe an der FMO-Spitze: Führungswechsel am Flughafen Münster/Osnabrück

Die alte und neue Führungsspitze am FMO (v.l.n.r.): Tilman Fuchs, Dr. Martin Sommer, Prof. Dr. Rainer Schwarz, Andrés Heinemann
Führungswechsel am FMO. / Foto: FMO

Zum Start ins neue Jahr stellt sich der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) personell neu auf. Gleich an zwei zentralen Stellen gab es einen Wechsel: Sowohl an der Spitze des Aufsichtsrates als auch in der Geschäftsführung wurden die Führungspositionen neu besetzt.

Neuer Aufsichtsratsvorsitz turnusgemäß vergeben

Turnusgemäß hat Münsters Oberbürgermeister Tilmann Fuchs den Vorsitz im Aufsichtsrat des FMO übernommen. Er folgt auf Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, der dieses Amt in den vergangenen fünf Jahren innehatte und die Entwicklung des Flughafens maßgeblich begleitet hat.

Sommer bleibt dem Flughafen jedoch weiterhin eng verbunden. Künftig ist er als zweiter stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsgremium vertreten. Gemeinsam mit ihm übernimmt Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück, als erste stellvertretende Vorsitzende weiterhin Verantwortung in der Kontrollinstanz des Flughafens.

Wechsel auch in der Geschäftsführung

Parallel zum Wechsel im Aufsichtsrat wurde auch die Führung der operativen Geschäfte neu geregelt. Andrés Heinemann ist neuer Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Rainer Schwarz an.

Schwarz wurde nach neun Jahren an der Spitze der Geschäftsführung in den Ruhestand verabschiedet. In dieser Zeit prägte er die Entwicklung des Flughafens und begleitete ihn durch zahlreiche Herausforderungen und Veränderungen der Luftverkehrsbranche.

Mit dem doppelten Führungswechsel verbindet der FMO den Anspruch, Kontinuität und frische Impulse miteinander zu verbinden – und den Flughafen für die kommenden Jahre strategisch weiterzuentwickeln.

AFP

SPD-Herausforderer Krach attackiert Wegners Krisenmanagement nach Stromausfall

Kai Wegner
Kai Wegner (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat das Krisenmanagement von Berlins Regierendem Bürgermeister Kai Wegner (CDU) im Zusammenhang mit dem Stromausfall in Zehlendorf scharf kritisiert. Krach wirft Wegner mangelnde Präsenz, unzureichende Unterstützung für besonders betroffene Menschen sowie eine falsche Schwerpunktsetzung bei öffentlichen Auftritten vor.

Krach bemängelt fehlende Präsenz Wegners

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat für die Abgeordnetenhauswahl im September, kritisierte, Wegner sei dem Ernst der Lage angesichts des Stromausfalls in Berlin-Zehlendorf nicht gerecht geworden. „Wenn Zigtausende Menschen in seiner Stadt ohne Strom sind und frieren, erwarte ich von einem Landeschef natürlich Präsenz von der ersten Stunde an“, sagte Krach dem „Spiegel“. Er erwarte zudem eine Vorstellung von Wegner, wie es in den nächsten Tagen weitergehe, so Krach weiter gegenüber dem Magazin.

Forderung nach Hotels und Notfonds

Krach, der Wegner bei der Abgeordnetenhauswahl im September herausfordert, stellte insbesondere die Unterstützung für sozial schwächere Betroffene infrage. „Warum bietet Kai Wegner den Menschen, die am meisten leiden, kein Hotel an und sorgt nicht dafür, dass sein Finanzsenator für solche und andere Maßnahmen einen Notfonds bereithält?“, sagte er dem „Spiegel“. Es gebe viele Menschen in Zehlendorf, die dies nicht brauchen würden, so Krach. „Eine Sarah Connor kann sich das Hotel leisten und fragt auch gar nicht danach. Aber Menschen, die ohnehin wenig haben, muss man in dieser Notsituation mehr unterstützen.“ Die Sängerin Sarah Connor ist vom Stromausfall betroffen und hatte in Sozialen Medien davon berichtet.

Kritik an Auftritt in Notunterkunft

Der Sozialdemokrat Krach wandte sich zudem gegen einen öffentlichen Auftritt von Kai Wegner in einer Notunterkunft. „Eine Stippvisite mit warmen Worten“ reiche nicht, sagte er dem „Spiegel“. „Und erst recht darf man es nicht so weit kommen lassen, dass die Rechten die Lage wieder für ihre Propaganda missbrauchen.“ Zwar müssten die einzelnen zuständigen Ressorts und ihre Krisenstäbe liefern, so Krach laut „Spiegel“. „Mein Verständnis von der Rolle eines Regierenden Bürgermeisters ist aber, dass er der oberste Krisenmanager ist, alle Fäden in den Händen hält und die Richtung vorgibt.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Gute Nachricht des Tages: Bistum Osnabrück macht freiwilliges Engagement sichtbarer

Bischof Dominicus Meier
Bischof Dominicus Meier / Foto: Dominik Lapp

Das Bistum Osnabrück wird die Arbeit der Ehrenamtlichen weiter stärken und sichtbarer machen. Bischof Dominicus kündigte deshalb beim Neujahrsempfang des Bistums am 4. Januar 2026 die Einführung eines Ehrenamtspreises an. Dieser Preis soll zum ersten Mal beim Neujahrsempfang 2027 verliehen werden, erklärte der Bischof vor etwa 80 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verwaltung und Kirche in der Franz-von-Assisi-Schule in Osnabrück.

Im Bistum Osnabrück engagieren sich Tausende ehrenamtlich

Tausende Ehrenamtliche engagierten sich im Bistum unter anderem in Gremien, in der Jugendarbeit, in sozialen Einrichtungen, sagte Bischof Dominicus. Sie leiten Wort-Gottes-Feiern, Taufen und Beerdigungen. „Diese Menschen sind das Gesicht einer lebendigen Kirche. Und sie leisten zugleich einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellschaft. Mir ist es ein großes Anliegen, das noch sichtbarer zu machen und ausdrücklich zu würdigen.“

Grundlegende Fragen des Bistums gemeinsam beraten und entscheiden

Bischof Dominicus hob hervor, dass das Bistum an umfassenden synodalen Strukturen arbeite. Dazu bereite man die Gründung eines Diözesanpastoralrates vor, in dem Vertreterinnen und Vertreter von Diözesangremien und Dekanaten zusammenkommen. „Der Diözesanpastoralrat ist als Beratungsorgan des Bischofs gedacht. Dort werden grundlegende Fragen für die Sendung der Kirche von Osnabrück beraten und gemeinsam entschieden.“

Er appellierte beim Neujahrsempfang auch an die politischen Verantwortlichen, die öffentliche Debatte respektvoll zu führen. Die Würde des Menschen müsse hier der Maßstab sein. „Verachtung, nationalistischer Egoismus, Rassismus und Antisemitismus sind mit der christlichen Botschaft nicht vereinbar“, sagte Bischof Dominicus.

Generalvikar Ulrich Beckwermert warnte in seiner Begrüßung vor der weltweiten Zurückdrängung der Demokratie. „Immer mehr Staaten werden autoritär regiert“, so der Stellvertreter des Bischofs. Dies schränke die Freiheit von Kunst und Kultur ein – und damit auch der Religionsfreiheit. Das Bistum will sich dagegen weiter in der Kulturförderung engagieren – beispielsweise indem es gemeinsam mit dem Evangelisch-lutherischen Kirchenkreis und der jüdischen Gemeinde den Osnabrücker Musikpreis 2026 unterstützt.

AFP

Brandenburgs Finanzminister Crumbach verlässt BSW und Landtagsfraktion

Robert Crumbach
Robert Crumbach (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Brandenburgs Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach tritt aus der Partei BSW und aus der Landtagsfraktion aus. Als Grund nennt er unüberbrückbare Differenzen in der inhaltlichen Ausrichtung und verweist auf seinen Amtseid. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund länger andauernder Konflikte innerhalb von Partei und Fraktion und könnte Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse im Landtag haben.

Crumbach begründet Austritt mit unüberbrückbaren Differenzen

Brandenburgs Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach hat am Montag seinen Austritt aus dem BSW und aus der Landtagsfraktion angekündigt. Als Grund nannte er unüberbrückbare Differenzen und seinen Amtseid.

Seit mehreren Monaten stünden „anhaltende interne Auseinandersetzungen über Kurs, Ausrichtung und Selbstverständnis von Partei und Fraktion im Vordergrund“, erklärte Crumbach. „Diese Konflikte konnten nicht gelöst werden. Sie belasten zunehmend meine Arbeit als Abgeordneter und Minister und beeinträchtigen die Handlungsfähigkeit der Landesregierung“, so Crumbach weiter.

Kritik an fehlender Regierungsbereitschaft

Besonders schwer wiegt laut Crumbach, „dass Teile der Partei und der Fraktion nicht bereit oder nicht in der Lage sind, gestaltende Regierungsverantwortung zu übernehmen“. Statt konstruktiver Sacharbeit werde versucht, Oppositionspolitik aus der Regierung heraus zu betreiben – durch Blockade und öffentliche Distanzierung. Eine solche Haltung schade der Regierungsarbeit und dem Vertrauen der Bevölkerung, kritisiert der Vizeministerpräsident.

Vorgeschichte innerparteilicher Konflikte

Crumbach war vor seinem Wechsel zum BSW jahrzehntelang Mitglied der SPD. Im November waren vier BSW-Abgeordnete aus der Partei ausgetreten. Sie beklagten unter anderem „autoritäre Tendenzen“ im BSW. Zwei davon traten wieder ein. Mit der Unterstützung der beiden parteilosen Abgeordneten und nun Crumbach hätte eine Koalition aus SPD und CDU eine Mehrheit im Landtag.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

SPD plant schärferen Schutz für kritische Infrastruktur nach Anschlag

Stromnetz
Foto: dts

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz kündigt die SPD schärfere Maßnahmen zum Schutz kritischer Infrastrukturen in Deutschland an. Kernstück ist das geplante Kritis-Dachgesetz, das in den kommenden parlamentarischen Beratungen weiterentwickelt und mit Ländern und Kommunen abgestimmt werden soll.

SPD reagiert mit Plänen für mehr Schutz

SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese hat nach dem Stromausfall in Berlin infolge eines Anschlags Verbesserungen beim Schutz kritischer Infrastruktur in Deutschland angekündigt. „Wir waren und sind uns der Gefahren für unsere kritische Infrastruktur bewusst und arbeiten mit Hochdruck daran, den sich häufenden Bedrohungen klar zu begegnen“, sagte er der „Rheinischen Post“ (Dienstagsausgabe).

Das dafür geplante Kritis-Dachgesetz werde man nun in den parlamentarischen Beratungen „weiter verbessern und in enger Abstimmung mit den Ländern und Kommunen zu guten Ergebnissen kommen“, kündigte Wiese laut „Rheinische Post“ an.

Einheitliche Standards und Meldepflichten

Mit dem Gesetz soll laut Dirk Wiese die physische Sicherheit und Resilienz der kritischen Infrastrukturen gestärkt werden, „unter anderem durch einheitliche Sicherheitsstandards und Meldepflichten für Vorfälle für Betreiber“, so der SPD-Politiker gegenüber der „Rheinischen Post“.

Bedeutung eines starken Bevölkerungsschutzes

Wiese sagte weiter, der Anschlag auf das Stromnetz in Berlin und seine Folgen für die Bürger zeigten, dass auch ein starker Bevölkerungsschutz unverzichtbar sei. „Gerade in Zeiten von innen- und außenpolitischen Bedrohungslagen wie Cyberangriffen, Anschlägen auf die Infrastruktur und Naturkatastrophen“, betonte er in der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Flammen in der Nacht: Transporter brennt an der Hannoverschen Straße in Osnabrück aus

Symbolbild Feuerwehrmann / Foto: Heiko Westermann
Symbolbild Feuerwehrmann / Foto: Heiko Westermann

In der Nacht zu Montag (5. Januar) ist es an der Hannoverschen Straße in Osnabrück zu einem Fahrzeugbrand gekommen. Gegen Mitternacht geriet ein auf einem Parkplatz abgestellter Transporter aus bislang ungeklärter Ursache in Brand und stand kurze Zeit später in Flammen.

Fahrzeug vollständig zerstört

Als die Feuerwehr eintraf, brannte der Transporter bereits lichterloh. Den Einsatzkräften gelang es zwar, das Feuer zu löschen und ein Übergreifen der Flammen zu verhindern, für das Fahrzeug kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Transporter brannte vollständig aus.

Gebäude leicht beschädigt

Durch die Hitze und den Rauch wurde zudem die Fassade eines angrenzenden Gebäudes in Mitleidenschaft gezogen. Die Schäden dort werden als leicht eingestuft, dennoch ist auch hier ein Sachschaden entstanden.

Polizei ermittelt zur Ursache

Warum der Transporter Feuer fing, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ob ein technischer Defekt oder ein anderer Auslöser hinter dem Brand steckt, müssen die weiteren Untersuchungen zeigen. Die Höhe des entstandenen Schadens kann noch nicht beziffert werden.

AFP