HASEPOST
 
HASEPOST

VKU warnt: Anschläge auf Energieversorgung bundesweit jederzeit möglich

Strommast
Strommast / Foto: dts

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz warnt der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) vor ähnlichen Angriffen in anderen deutschen Städten. VKU-Hauptgeschäftsführer Ingbert Liebing mahnt in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), die Energie- und Wasserversorgung in Deutschland sei gegen gezielte Attacken nur begrenzt zu schützen. Er fordert intensivere Ermittlungen und eine stärkere staatliche Verantwortung beim Schutz kritischer Infrastruktur.

VKU: Anschläge „im Prinzip überall möglich“

Ingbert Liebing, Hauptgeschäftsführer des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), sieht im Anschlag auf das Berliner Stromnetz kein singuläres Ereignis. „Berlin ist kein Einzelfall, im Prinzip sind solche Anschläge überall möglich“, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagsausgabe). „Es muss nicht bei Stromleitungen bleiben, auch die Wasserversorgung ist gefährdet“, warnte er laut „Frankfurter Allgemeiner Zeitung“.

Die Energieversorgung in Deutschland sei zwar zuverlässig, aus technischen Gründen gebe es laut Liebing kaum Ausfälle. „Aber selbst das beste System lässt sich gegen gezielte Angriffe nicht vollständig schützen“, äußerte der VKU-Chef in der FAZ. Es gebe Bedrohungen von innen und von außen: „Wir befinden uns längst in einem hybriden Krieg“, sagte Liebing der FAZ.

Kritik an Ermittlungen und Strafverfolgung

Mit Blick auf die Ermittlungen in der Hauptstadt zeigt sich Liebing gegenüber der FAZ unzufrieden. Hintergrund ist ein Bekennerschreiben einer Gruppe namens „Vulkangruppe“. „Die mutmaßlichen Täter in Berlin haben zum wiederholten Male zugeschlagen, die Ermittlungen müssen intensiviert werden“, forderte er in der FAZ. „Wenn sich die Anschläge gegen Personen und nicht gegen Sachen gerichtet hätten, wäre man mit der Strafverfolgung vermutlich schon weiter“, sagte Liebing der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Staatliche Verantwortung und Kostenfrage

Zu den Regelungen im neuen „Kritis-Dachgesetz“ zur kritischen Infrastruktur (Kritis), das sich derzeit im Bundestag befindet, sagte Liebing in der FAZ: „Der Schutz der Anlagen ist auch eine staatliche Aufgabe. Netzbetreiber können sich nicht gegen Drohnenüberflüge und Angriffe wehren, das müssen die Sicherheitsbehörden leisten.“

Auch die finanzielle Seite spricht der VKU-Chef gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ an. „Wenn die Versorger jetzt noch mehr in die Sicherheit investieren sollen, muss man sie an anderer Stelle entlasten. Sonst steigen die Strompreise weiter“, forderte Liebing in der FAZ. Es sei richtig, das Sondervermögen des Bundes für solche Sicherheitsaufgaben heranzuziehen, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Venezuelas Ex-Präsident Maduro plädiert in New York auf unschuldig

Maduro wird
Maduro wird zum Gericht in New York gebracht am 05.01.2026 / Kyle Mazza-cnp/ddp/Cnp/Polaris, via dts Nachrichtenagentur

Nicolás Maduro hat bei seiner ersten Anhörung vor einem New Yorker Bundesgericht auf nicht schuldig plädiert. Dem ehemaligen venezolanischen Präsidenten werden nach Angaben des US-Justizministeriums unter anderem Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus vorgeworfen. Auch seine Ehefrau Cilia Flores wies die Vorwürfe zurück und beteuerte ihre vollständige Unschuld.

Maduro und Flores weisen Vorwürfe zurück

Bei seiner ersten Anhörung vor einem Bundesgericht in New York hat der ehemalige venezolanische Präsident Nicolás Maduro auf nicht schuldig plädiert. Er erklärte, er sei ein „anständiger Mann“ und weiterhin der Präsident seines Landes. Seine Frau, Cilia Flores, plädierte ebenfalls auf nicht schuldig und beteuerte ihre „komplette Unschuld“.

Laut US-Justizministerium wirft die Anklage Maduro unter anderem „Verschwörung zum Drogenhandel und Terrorismus, Verschwörung zum Kokainimport, Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern sowie Verschwörung zum Besitz von Maschinengewehren und Sprengkörpern“ vor.

Recht auf konsularische Unterstützung

Richter Alvin Hellerstein informierte Maduro und Flores über ihr Recht, mit konsularischen Vertretern zu sprechen, was Maduro in Anspruch nehmen möchte. Maduros Anwalt, Barry Pollack, erklärte, dass er derzeit keine Freilassung auf Kaution anstrebe, dies jedoch zu einem späteren Zeitpunkt in Betracht ziehen könnte.

Vorwürfe der „militärischen Entführung“

Während der Anhörung bezeichnete Maduro seine Gefangennahme in Caracas durch US-Kräfte als rechtswidrige „militärische Entführung“. Der Verteidiger sagte derweil, dass Cilia Flores während ihrer Festnahme Prellungen an den Rippen erlitten habe und medizinische Versorgung benötige. Die nächste Anhörung ist für den 17. März angesetzt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Dax markiert Rekordhoch – Rüstungsaktien treiben Kursrallye

Börse
Foto: dts

Der Dax hat die neue Handelswoche mit einem Rekord begonnen und erstmals die Marke von 24.800 Punkten deutlich überschritten. Zum Xetra-Schluss stand der deutsche Leitindex bei 24.868 Punkten und damit 1,3 Prozent höher als am vorherigen Handelstag. Während vor allem Rüstungs- und Technologiewerte gefragt waren, gaben Autobauer-Aktien nach.

Dax-Rekord mit Rückenwind von internationalen Börsen

Besonders positiv entwickelten sich die Aktien von Rheinmetall, Infineon und Siemens Energy. Verluste gab es dagegen bei den Papieren der Autobauer, am unteren Ende der Kursliste standen Volkswagen, BMW und Mercedes-Benz.

Christine Romar, Head of Europe bei CMC Markets, ordnete die Entwicklung ein: „Solange militärische Konflikte regional begrenzt bleiben und keine Eskalationen zwischen den Weltmächten auslösen, kann die Börse, so hart es klingt, damit leben“, sagte Romar laut CMC Markets. „Nach dem Angriff der USA auf Venezuela gaben die Kurse am Wochenende auf außerbörslichen Plattformen zunächst noch etwas nach, zum offiziellen Handelsstart in die erste volle Handelswoche des Börsenjahres 2025 aber wurde dieses Thema schon wieder abgehakt.“

Weiter erklärte Romar mit Blick auf die Marktreaktionen: „Im Gegenteil: Die Investoren schauen in die Zukunft und rechnen mit einem höheren Ölangebot zu entsprechend günstigeren Preisen, sollte sich Venezuela unter amerikanischem Einfluss dem Weltmarkt wieder mehr öffnen. Das Recht des Stärkeren regiert in diesen Tagen auf der Welt und Macht wird über Moral gestellt – dieses Credo ist schon lange kein Gift für den Aktienmarkt mehr.“

Rüstungsaktien im Fokus der Anleger

Laut CMC Markets profitierte auch der Frankfurter Aktienmarkt vom internationalen Umfeld: „Auch in Frankfurt sprang der Dax mit dem Rückenwind von den internationalen Börsen auf ein neues Rekordhoch und legte damit einen blitzsauberen Start in dieses Börsenjahr aufs Parkett. Liefern auch in diesem Jahr die ersten fünf Handelstage eine Indikation für das Gesamtjahr, hat der Index mit dem heutigen Tag ein gutes Stück vorgelegt. Folgen nun Anschlusskäufe statt Gewinnmitnahmen, steht einem schnellen Anstieg auf 25.000 Punkte nicht mehr viel im Weg. Allen voran bleiben in diesen Tagen Rüstungsaktien gefragt, Rheinmetall sticht mit einem Plus von über acht Prozent heraus.“

Gleichzeitig warnte Romar vor den Grenzen der Kursrally: „Alles in allem bleibt es aber dabei: Kommt die deutsche Wirtschaft nicht bald in Fahrt, dürfte auch auf dem Dax der Deckel bleiben und solche dynamischen Ausbrüche nach oben schnell wieder abverkauft werden. Und hier sprechen die jüngst veröffentlichten Indikatoren noch eine eindeutige Sprache“, sagte Romar laut CMC Markets.

Währungs-, Gold- und Ölmarkt in Bewegung

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Montagnachmittag etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1716 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8535 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse. Am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.444 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 2,6 Prozent. Das entspricht einem Preis von 121,94 Euro pro Gramm.

Auch der Ölpreis zog deutlich an. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 61,57 US-Dollar, das waren 82 Cent oder 1,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Neuer Geburtenrekord: Fast 3.000 Babys kamen 2025 im Marienhospital Osnabrück zur Welt

Bela Nülle ist als Neujahrsbaby im Marienhospital Osnabrück zur Welt gekommen. / Foto: Esther Alves-Spielmeyer (MHO)
Bela ist das Neujahrsbaby. / Foto: Esther Alves-Spielmeyer (MHO)

Das Neujahrsbaby im Marienhospital Osnabrück (MHO) der Niels-Stensen-Kliniken ließ in diesem Jahr etwas auf sich warten: Am 1. Januar erblickte hier um 23:58 Uhr das erste Baby das Licht der Welt. Der kleine Bela ist damit das einzige Neujahrsbaby 2026 im MHO.

Erstes Kind für Eltern aus Bissendorf

Er hat ein Geburtsgewicht von 3660 Gramm und misst 54 Zentimeter. Für die glücklichen Eltern Julia und Justus Nülle aus Bissendorf ist der Junge das erste Kind. Sie freuen sich gemeinsam mit dem geburtshilflichen Team um Chefarzt Dr. Götz Menke und dankten für deren Einsatz am Neujahrstag.

Andere Geburtshilfen mussten schließen

Insgesamt wurden 2025 im MHO 2.948 Babys geboren. Dr. Menke zeigt sich erfreut über die Rekordgeburtenzahl, die nicht nur die Attraktivität des Marienhospitals, sondern auch die hervorragende Arbeit seines Teams widerspiegelt. Die hohe Anzahl von Geburten ist auch darauf zurückzuführen, dass andere Geburtshilfen schließen mussten und Schwangere das MHO als ihre Wahl für die Entbindung wählten. Aktuell ist das MHO das einzige Krankenhaus in Stadt und Landkreis Osnabrück, das gemeinsam mit dem Christlichen Kinderhospital ein sogenanntes Level-1-Perinatalzentrum betreibt. Dieses ist für die spezielle Versorgung von extrem Frühgeborenen (vor der 27. Schwangerschaftswoche) und Risikoneugeborenen ausgelegt.

Chefarzt Dr. Menke betont, dass die meisten Geburten im MHO normal verlaufen und normal versorgt werden können. Für die selteneren Fälle mit Komplikationen sei man dann als Perinatalzentrum Level 1 gut aufgestellt und auf alles vorbereitet.

AFP

Historiker: Welt kehrt zurück zu harter Großmachtpolitik

Donald Trump
Donald Trump / Foto: dts

Der Historiker Dominik Geppert beobachtet weltweit eine Rückkehr zur klassischen Großmachtpolitik und sieht Anzeichen für eine neue Ordnung von Interessen- und Einflusssphären. In den USA erkennt er in der Nationalen Sicherheitsstrategie einen deutlichen Ausdruck dieses Denkens und ordnet auch das Vorgehen von US-Präsident Donald Trump gegenüber Venezuela in diesen Kontext ein.

Der Historiker Dominik Geppert</em sieht weltweit eine Rückkehr zur klassischen Großmachtpolitik. "Es gibt Tendenzen in Richtung einer Welt der Interessens- und Einflusssphären", sagte der Potsdamer Professor für Geschichte des 19./20. Jahrhunderts der "Rheinischen Post" (Dienstag). "Der Gedanke steht deutlich hinter der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA."

„Paradoxien der Trump-Welt“

Zum Vorgehen von US-Präsident Donald Trump und seiner Attacke auf Venezuela sagte Geppert der „Rheinischen Post“: „Das ist eine der zentralen Paradoxien der Trump-Welt: dass jemand, der sich als Mann der Wirtschaft verkauft, zum Exekutor des Primats der Politik wird und das auch brutal umsetzt.“ Für einen Präsidenten, der häufig als außenpolitisch zurückhaltend eingeordnet werde, beschreibt Geppert ein anderes Bild: „Für einen vermeintlichen Isolationisten verfolgt Trump eine ziemlich interventionistische Politik, gerade, aber nicht nur in Lateinamerika.“

Geppert ordnet diese Politik in einen größeren historischen Zusammenhang ein. Man erlebe „die Probe aufs Exempel des Primats der Politik“: „Wir haben lange geglaubt, Machtpolitik sei ersetzt worden durch die Macht des Ökonomischen. Wir erleben jetzt den Gegenbeweis“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Tradition des Isolationismus in den USA

Mit Blick auf die Geschichte der Vereinigten Staaten verweist Geppert auf eine länger bestehende Tendenz zur außenpolitischen Zurückhaltung. Es gebe in der Geschichte der USA eine starke Tradition des Isolationismus und der Beschränkung auf die westliche Hemisphäre, gerade in der Republikanischen Partei: „Wir kehren da schon zu einer alten Tradition zurück.“

Gleichzeitig sieht Geppert Grenzen für eine dauerhafte politische und wirtschaftliche Abschottung. Er glaube allerdings, dass in der digitalisierten und globalisierten Welt „die Verflechtung der Wirtschaften auch durch ein Zollregime à la Trump nicht auf Dauer ausgehebelt werden kann. Aber es scheint denjenigen ein Experiment wert zu sein, die gegenwärtig in Washington das Sagen haben“, sagte Geppert der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

CDU-Arbeitnehmerflügel attackiert Söders Forderung nach längerer Arbeit

Markus Söder
Markus Söder (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Arbeitnehmerflügel der CDU weist die Forderung von CSU-Chef Markus Söder nach längeren Arbeitszeiten zurück. CDA-Chef Dennis Radtke warnt vor einer einseitigen Sicht auf Beschäftigte und betont die hohe Produktivität der Arbeitnehmer in Deutschland, auch in Teilzeit. Er fordert mehr Respekt für Menschen, die Familie und Schichtdienst vereinbaren müssen.

CDU-Arbeitnehmerflügel contra Söder-Vorstoß

Der Arbeitnehmerflügel der CDU lehnt den Vorstoß von CSU-Chef Markus Söder ab, wonach Arbeitnehmer länger arbeiten sollen.

Dennis Radtke, Vorsitzender der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), sagte dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe): „Wer den Wecker morgens um fünf hört, wer Familie und Schichtdienst unter einen Hut bringen muss, braucht keine Sonntagsreden, sondern Respekt.“

Kritik an „Erzählung vom faulen Deutschen“

Die „Erzählung vom faulen Deutschen“ sei ein „Irrglaube“, fuhr Radtke fort. Er stellte klar, dass in kaum einem anderen Land so produktiv gearbeitet werde wie in Deutschland. Dies geschehe auch in Teilzeit, weil sich Familie und Vollzeitarbeit nicht vereinbaren ließen.

„Was früher `Hausfrau` hieß, ist heute berufstätige Mutter, weil es anders gar nicht mehr geht“, sagte Radtke dem „Handelsblatt“. „Das sollte ein bayerischer Ministerpräsident eigentlich besser wissen.“

Flexiblere Arbeitszeit ohne Mehrbelastung

CDA-Chef Radtke begrüßt zwar im Grundsatz die Idee, Arbeitszeit zu flexibilisieren, diese dürfe aber nicht zu mehr Belastungen führen. Sie diene dazu, dass die Arbeit zum Leben passe.

„Wer Arbeit nur aus der Arbeitgeber-Perspektive denkt, verrät das soziale Fundament unserer Wirtschaft“, griff Radtke den CSU-Chef im „Handelsblatt“ an. „Auf Parteitagen die Leberkäs-Etage beschwören und dann klingen wie ein Funktionär vom Arbeitgeberverband, ist halt ein Kunststück, das nur Markus Söder gelingt.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Unfall in Bissendorf: 29-Jährige landet mit Auto im Graben

Symbolbild: Rettungswagen
Symbolbild: Rettungswagen

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am frühen Sonntagmorgen (4. Januar) auf der Wissinger Straße in Bissendorf ereignet. Gegen 5:00 Uhr verlor eine 29 Jahre alte Frau aus Bad Iburg aus bislang ungeklärter Ursache die Kontrolle über ihr Fahrzeug und kam mit ihrem Pkw von der Fahrbahn ab.

Von der Straße abgekommen

Nach bisherigen Erkenntnissen war die Fahrerin mit ihrem Renault aus Richtung Wissingen in Fahrtrichtung Bissendorf unterwegs. In einem Straßenabschnitt kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in einen angrenzenden Graben und kam dort schließlich zum Stehen.

Rettungskräfte schnell vor Ort

Die 29-Jährige zog sich bei dem Unfall schwere Verletzungen zu. Rettungskräfte versorgten die Frau noch an der Unfallstelle und brachten sie anschließend in ein Krankenhaus, wo sie weiter medizinisch betreut wird. Warum es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, um die genaue Ursache zu klären.

AFP

Merz ernennt CDU-Manager Birkenmaier zum Kanzlerbüroleiter

Philipp Birkenmaier
Philipp Birkenmaier (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) beruft den bisherigen Bundesgeschäftsführer der CDU, Philipp Birkenmaier, zu seinem neuen Büroleiter. Der Personalwechsel bedeutet zugleich das Ausscheiden des bisherigen Kanzlerbüroleiters Jacob Schrot, von dem Merz sich nach vierjähriger Zusammenarbeit im gegenseitigen Einvernehmen trennt.

Wechsel an der Spitze des Kanzlerbüros

Der bisherige Bundesgeschäftsführer der CDU, Philipp Birkenmaier, wird neuer Büroleiter von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Birkenmaier werde zeitnah die Leitung des Kanzlerbüros übernehmen und die tägliche Arbeit des Bundeskanzlers organisieren, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Montag mit. Birkenmaier verfüge über „langjährige Erfahrung in Regierung, Fraktion und der Partei“. Er sei „bestens im politischen Berlin vernetzt“ (Quelle: Sprecher der Bundesregierung, Stefan Kornelius).

Damit trennen sich Merz und der bisherige Büroleiter Jacob Schrot „im gegenseitigen Einvernehmen“ nach vierjähriger Zusammenarbeit in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und im Bundeskanzleramt. Merz sagte: „Ich danke Jacob Schrot für seinen unermüdlichen Einsatz und die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Ich danke ihm ausdrücklich für seine Loyalität und die herausragende Unterstützung beim Start der neuen Regierung, aber auch in der Zeit der Opposition und im Wahlkampf. Besonders hervorheben möchte ich seine Leistung beim Aufbau des Nationalen Sicherheitsrats. Die große persönliche Verbundenheit, die wir in den letzten vier Jahren entwickelt haben, weiß ich sehr zu schätzen und werde sie auch künftig pflegen.“

Dankesworte und Ausblick von Schrot

Schrot sagte: „Ich bin dem Bundeskanzler sehr dankbar für das in mich gesetzte Vertrauen. Es war mir ein großes Privileg, das erste Amtsjahr seiner Kanzlerschaft in dieser historischen Phase nach Kräften zu unterstützen. Nach intensiven zehn Jahren in der Bundespolitik möchte ich mich neuen beruflichen Herausforderungen stellen. Dem Bundeskanzler werde ich dabei persönlich eng verbunden bleiben.“

Laufbahn von Birkenmaier

Birkenmaier war bereits von 2007 bis 2012 im Bundeskanzleramt tätig. Anschließend arbeitete er als Geschäftsführer des Parlamentskreises Mittelstand in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, ehe er 2019 als Unterabteilungsleiter ins Wirtschaftsministerium wechselte. 2022 verantwortete Birkenmaier im Konrad-Adenauer-Haus gemeinsam mit CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann den Grundsatzprogrammprozess. Zum 1. Juli 2024 wurde er zum Bundesgeschäftsführer der CDU Deutschlands bestellt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Bund plant strengeren Schutz sensibler Daten kritischer Infrastruktur

Aufgerissener Bürgersteig
Aufgerissener Bürgersteig (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung plant die schwarz-rote Koalition im Bund, den Schutz sensibler Daten zur kritischen Infrastruktur gesetzlich zu verschärfen. Im Mittelpunkt steht eine Neuausrichtung der Transparenzpflichten, um Sicherheitsrisiken zu verringern und Angriffsflächen für mögliche Täter zu reduzieren. Mehrere Bundestagsabgeordnete fordern, die geplanten Regelungen im laufenden Gesetzgebungsverfahren zum Kritis-Dachgesetz zu verankern.

Koalition drängt auf besseren Schutz sensibler Daten

SPD-Digitalpolitiker Johannes Schätzl verwies auf die aktuelle Bedrohungslage. „Angesichts der grundsätzlichen Bedrohungslage besteht dringender Handlungsbedarf“, sagte er dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). „Öffentlich frei zugängliche Informationen können ein reales Sicherheitsrisiko darstellen.“ Daher sei eine Abwägung zwischen Transparenz und Schutzinteressen erforderlich. „Ich sehe keinen sachlichen Grund, warum allgemein zugänglich sein sollte, wo genau Leitungen, Knoten oder Kabel verlaufen.“

Ähnlich äußerte sich Vorsitzender des Geheimdienste-Kontrollgremiums im Bundestag Marc Henrichmann (CDU). „In einem Akt politischer Naivität und Kurzsichtigkeit wurde gläserne Transparenz unserer kritischen Infrastruktur sogar allzu oft über Sicherheitsinteressen gestellt“, sagte er dem „Handelsblatt“. „Der Vorfall in Berlin zeigt in besonderem Maße, wie verwundbar wir auch in Deutschland sind und welche schrecklichen Folgen Anschläge wie dieser für die Betroffenen nach sich ziehen.“ Der Bund werde „alles dafür tun, gewalttätige Extremisten und Feinde unserer Demokratie zu bekämpfen“, versicherte Henrichmann.

Neuregelungen im Rahmen des Kritis-Dachgesetzes

Schätzl schlug vor, das parlamentarische Verfahren zum sogenannten Kritis-Dachgesetz zu nutzen, „um die Balance zwischen Transparenz und Schutzzielen auszugestalten“. Das Gesetz soll verpflichtende Vorgaben für Einrichtungen der sogenannten kritischen Infrastruktur (Kritis) schaffen, um Deutschland besser vor Sabotage, Terroranschlägen und den Folgen von Naturkatastrophen zu schützen. Henrichmann sagte: „Das Kritis-Dachgesetz kann nur der Anfang eines langen Weges hin zu gesellschaftlicher Widerstandsfähigkeit sein.“

Der entsprechende Gesetzentwurf der Bundesregierung wurde im November 2025 erstmals im Bundestag beraten und anschließend zur weiteren Beratung an die Ausschüsse überwiesen. Im Rahmen einer Expertenanhörung wurden die vorgesehenen Transparenzpflichten bereits als problematisch kritisiert.

Kritische Infrastruktur im Fokus nach Anschlag

Nach dem Anschlag auf die Berliner Stromversorgung rückt der Schutz der kritischen Infrastruktur stärker in den Fokus der Bundespolitik. Die schwarz-rote Koalition will gesetzlich festlegen, dass sensible Daten zu Leitungen, Knoten und Kabeln nicht mehr ohne Weiteres öffentlich zugänglich sind. Die Debatte um das Kritis-Dachgesetz wird damit auch zur Grundsatzfrage, wie weit Transparenz gehen darf, ohne die öffentliche Sicherheit zu gefährden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Neue Köpfe an der FMO-Spitze: Führungswechsel am Flughafen Münster/Osnabrück

Die alte und neue Führungsspitze am FMO (v.l.n.r.): Tilman Fuchs, Dr. Martin Sommer, Prof. Dr. Rainer Schwarz, Andrés Heinemann
Führungswechsel am FMO. / Foto: FMO

Zum Start ins neue Jahr stellt sich der Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) personell neu auf. Gleich an zwei zentralen Stellen gab es einen Wechsel: Sowohl an der Spitze des Aufsichtsrates als auch in der Geschäftsführung wurden die Führungspositionen neu besetzt.

Neuer Aufsichtsratsvorsitz turnusgemäß vergeben

Turnusgemäß hat Münsters Oberbürgermeister Tilmann Fuchs den Vorsitz im Aufsichtsrat des FMO übernommen. Er folgt auf Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt, der dieses Amt in den vergangenen fünf Jahren innehatte und die Entwicklung des Flughafens maßgeblich begleitet hat.

Sommer bleibt dem Flughafen jedoch weiterhin eng verbunden. Künftig ist er als zweiter stellvertretender Vorsitzender im Aufsichtsgremium vertreten. Gemeinsam mit ihm übernimmt Katharina Pötter, Oberbürgermeisterin der Stadt Osnabrück, als erste stellvertretende Vorsitzende weiterhin Verantwortung in der Kontrollinstanz des Flughafens.

Wechsel auch in der Geschäftsführung

Parallel zum Wechsel im Aufsichtsrat wurde auch die Führung der operativen Geschäfte neu geregelt. Andrés Heinemann ist neuer Geschäftsführer des Flughafens Münster/Osnabrück. Er tritt die Nachfolge von Prof. Dr. Rainer Schwarz an.

Schwarz wurde nach neun Jahren an der Spitze der Geschäftsführung in den Ruhestand verabschiedet. In dieser Zeit prägte er die Entwicklung des Flughafens und begleitete ihn durch zahlreiche Herausforderungen und Veränderungen der Luftverkehrsbranche.

Mit dem doppelten Führungswechsel verbindet der FMO den Anspruch, Kontinuität und frische Impulse miteinander zu verbinden – und den Flughafen für die kommenden Jahre strategisch weiterzuentwickeln.

AFP