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Weitere Abgänge: BSW-Fraktion verliert Mehrheit im Brandenburger Landtag

Jouleen Gruhn
Jouleen Gruhn (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Austritt von Vizeministerpräsident Robert Crumbach aus der BSW-Fraktion im Brandenburger Landtag haben zwei weitere Abgeordnete ihren Fraktionsaustritt angekündigt. Dadurch verliert die Koalition vorerst ihre Mehrheit, während über mögliche neue Bündnisse im Landtag spekuliert wird.

Nach dem Austritt des Brandenburger Vizeministerpräsidenten Robert Crumbach haben weitere Abgeordnete angekündigt, die BSW-Fraktion im Landtag zu verlassen. André von Ossowski und Jouleen Gruhn teilten den Schritt am Dienstag mit. Die Partei hatten beide schon vor mehreren Wochen verlassen.

BSW-Fraktion verliert Mandate und Mehrheit der Koalition

Damit hat die BSW-Fraktion nur noch elf Abgeordnete und die Koalition hat vorerst keine Mehrheit mehr. Sollten André von Ossowski und Jouleen Gruhn wie Crumbach in die SPD-Fraktion wechseln, könnte die Koalition zwar theoretisch weitermachen, dies gilt allerdings als unwahrscheinlich.

Spekulationen über künftige Koalitionspartner

Stattdessen gibt es Spekulationen, dass die SPD mit der CDU Koalitionsverhandlungen aufnehmen wird.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Das sind Osnabrücks häufigste Baby-Namen des Jahres 2025

Baby
Baby, Symbolbild

Welche Namen sind bei frischgebackenen Eltern besonders beliebt? Die aktuelle Statistik des Osnabrücker Standesamtes gibt darauf eine klare Antwort. Für Kinder, deren Geburten im Jahr 2025 gemeldet wurden, liegen Emilia bei den Mädchen und Theo bei den Jungen ganz vorn.

Klassiker und kurze Namen dominieren

Mit 29 Nennungen führt Emilia die Rangliste der Mädchennamen an. Dicht dahinter folgen Emma mit 28 und Mia mit 26 Eintragungen. Bei den Jungen setzt sich Theo mit deutlichem Vorsprung durch: 37 Jungen erhielten diesen Namen. Auf Platz zwei liegt Emil mit 35, gefolgt von Noah, der 30 Mal vergeben wurde.

Alternative Schreibweisen verändern das Bild

Rechnet man unterschiedlich geschriebene, aber gleich ausgesprochene Namen zusammen, ergibt sich zumindest bei den Mädchen ein anderes Spitzenfeld. Sophia, auf Rang 9 mit 21 Nennungen, und Sofia, auf Rang 24 mit 13 Nennungen, kämen gemeinsam – wie schon 2024 – auf Platz eins der beliebtesten Mädchennamen.

Verschiebungen im Vergleich zum Vorjahr

Ein Blick auf die Entwicklung zeigt interessante Veränderungen. Mia, 2024 noch der beliebteste Mädchenname, bleibt zwar gefragt, rutscht aber auf Rang 3 ab. Bei den Jungen verloren frühere Spitzenreiter deutlich an Boden: Felix und Elias, die 2024 noch ganz oben standen, erreichten 2025 nur noch einen geteilten zwölften beziehungsweise einen geteilten 16. Platz. Die Nachfrage blieb jedoch stabil: Mit 22 Kindern namens Felix und 20 namens Elias liegen die Zahlen nur geringfügig unter dem Vorjahr.

Viele Kinder mit mehreren Vornamen

Insgesamt wurden 2025 beim Osnabrücker Standesamt 4.648 Geburten angezeigt. Die Mehrheit der Kinder erhielt einen Vornamen, nämlich 3.456. Weitere 1.099 Kinder bekamen zwei Vornamen, 84 drei, acht sogar vier. Ein Mädchen sticht besonders hervor: Es erhielt gleich fünf Vornamen.

AFP

Dax nahe Rekordhoch: 25.000-Punkte-Marke rückt in Reichweite

Börse
Foto: dts

Der Dax ist am Dienstag mit leichten Verlusten in den Handelstag gestartet, bleibt aber in Reichweite der Marke von 25.000 Punkten. Während einzelne Schwergewichte zulegen konnten, verzeichneten andere Werte deutliche Abschläge. Marktbeobachter sprechen dennoch von einer „neuen Welle des Optimismus“ zum Jahresauftakt.

Leichter Rückgang zum Handelsstart

Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex Dax mit rund 24.850 Punkten berechnet und lag damit 0,1 Prozent unter dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Daimler Truck, Infineon und die Commerzbank, am Ende Adidas, SAP und Brenntag.

„Neue Welle des Optimismus“ trotz Skepsis zum Januar-Effekt

„Der Dax beginnt das Jahr mit einer neuen Welle des Optimismus“, sagte Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank. Bei zunehmender Dynamik und guten Handelsumsätzen sei das alte Rekordhoch gebrochen worden. „Genau dieser Mix an Rahmenfaktoren macht einen nachhaltigen Ausbruch nach oben möglich. Die 25.000-Punkte-Marke ist zum Greifen nah“, so Stanzl weiter.

Gleichzeitig dämpfte Stanzl Erwartungen an den sogenannten Januar-Effekt. „Der oft zitierte Januar-Effekt dürfte dem Markt allerdings wenig helfen“, sagte er. Es gebe nur wenige bis keine Belege dafür, dass das gesamte Jahr im Dax positiv verlaufen müsse, wenn bereits die erste Handelswoche positiv ende. „Seit 1990 liegt die Trefferquote dieser Strategie im Dax bei lediglich 45 Prozent. Das gilt selbst dann, wenn man darauf wartet, dass der gesamte Januar positiv schließt – dann liegt die Trefferquote auch nur bei 48 Prozent. Da wäre das Werfen einer Münze zuverlässiger“, sagte Stanzl laut Consorsbank.

Euro fester, Ölpreis gibt nach

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Dienstagmorgen etwas stärker. Ein Euro kostete 1,1734 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8522 Euro zu haben.

Der Ölpreis sank unterdessen. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 61,38 US-Dollar; das waren 38 Cent oder 0,6 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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22-Jähriger stirbt bei Autounfall in Melle

Symbolbild: Ortsschild Melle
Symbolbild: Ortsschild Melle / Foto: Pohlmann

Ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang hat sich in den frühen Morgenstunden des Sonntags (4. Januar) im Meller Ortsteil Üdinghausen-Warringhof ereignet. Gegen 3:30 Uhr verlor ein 22 Jahre alter Mann aus Melle auf der Nemdener Straße die Kontrolle über sein Fahrzeug – mit fatalen Folgen.

In Kurve von der Fahrbahn abgekommen

Nach bisherigen Erkenntnissen war der junge Mann mit einem Ford in Fahrtrichtung Nemden unterwegs. In einer Rechtskurve kam das Fahrzeug aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und prallte mit großer Wucht gegen einen am Straßenrand stehenden Baum.

Fahrzeug geht in Flammen auf

Durch den heftigen Aufprall geriet das Auto in Brand. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät: Einsatzkräfte konnten den 22-Jährigen nur noch leblos aus dem Innenraum des Fahrzeugs bergen. Nach derzeitigem Stand befanden sich keine weiteren Personen im Auto. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Klärung der Unfallursache aufgenommen. Für die Dauer der Unfallaufnahme war die Nemdener Straße zeitweise vollständig gesperrt.06

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CSU stellt sich hinter Merz bei US-Angriff auf Venezuela

Alexander Hoffmann
Alexander Hoffmann (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der Vorsitzende der CSU-Landesgruppe im Bundestag, Alexander Hoffmann, unterstützt in der Bewertung des US-Angriffs auf Venezuela die Linie von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). Hoffmann betont, man müsse zwischen der Beseitigung eines Diktators und der völkerrechtlichen Bewertung des Einsatzes unterscheiden und sich für Letztere Zeit nehmen.

Unterstützung für Kurs des Bundeskanzlers

CSU-Landesgruppenchef Alexander Hoffmann stellte sich in der Einschätzung des US-Angriffs auf Venezuela hinter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU). „Ich glaube, man muss das der Reihe nach bewerten“, sagte Hoffmann den Sendern RTL und ntv. „Zunächst einmal muss man sagen: Da ist ein Diktator weg – und das ist per se zunächst eine gute Nachricht.“ Die völkerrechtliche Bewertung sei „eine andere Frage, die gar nicht so einfach zu beantworten ist“. Man müsse das eine vom anderen trennen, so der CSU-Landesgruppenchef gegenüber RTL und ntv.

Debatte über völkerrechtliche Einordnung

In der öffentlichen Diskussion werde derzeit immer wieder – auch in juristischen Bewertungen – formuliert, ein Präsident sei entführt worden, sagte Hoffmann den Sendern RTL und ntv. Das sei aber nicht der Fall, Nicolás Maduro sei kein Präsident. „Unter diesem Diktator sind schwere Menschenrechtsverletzungen begangen worden, es sind Wahlen manipuliert worden. Und da merkt man die ganze Komplexität dieser Frage. Und deswegen bin ich da beim Bundeskanzler, dass man sich jetzt die Zeit nehmen muss, das völkerrechtlich zu bewerten“, erklärte Hoffmann bei RTL und ntv.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Mehr Heimtrainer: Jeder vierte Haushalt in Deutschland ausgestattet

Jogger (Archiv)
Jogger (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In Deutschland standen 2023 in rund 10,5 Millionen Haushalten insgesamt etwa 12,9 Millionen Fitnessgeräte. Damit verfügte gut jeder vierte Haushalt über mindestens einen Heimtrainer, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Dienstag mitteilte. Besonders häufig sind Fitnessgeräte in Haushalten mit höherem Einkommen verbreitet. Parallel dazu verbringen Menschen ab zehn Jahren in Deutschland im Schnitt täglich mehr Zeit mit Sport als noch vor zehn Jahren.

Jeder vierte Haushalt mit Heimtrainer

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gab es im Jahr 2023 in den privaten Haushalten in Deutschland rund 12,9 Millionen Fitnessgeräte. Diese verteilten sich Destatis zufolge auf 10,5 Millionen Haushalte. Damit besaß gut jeder vierte Haushalt (25,6 Prozent) in Deutschland mindestens einen Heimtrainer. Fünf Jahre zuvor lag der Anteil bei 23,3 Prozent.

Das Einkommen spielt nach den Angaben von Destatis eine Rolle dabei, ob zu Hause ein Fitnessgerät vorhanden ist. Haushalte mit einem höheren Haushaltsnettoeinkommen besaßen häufiger mindestens eines dieser Geräte: Bei 5.000 Euro oder mehr monatlich waren es mehr als ein Drittel der Haushalte (35,8 Prozent). Mit einem Einkommen unter 1.300 Euro besaßen 12,3 Prozent der Haushalte mindestens ein Fitnessgerät.

Unterschiede nach Haushaltstyp

Die Ausstattung mit Ergometer, Laufband und Co. unterscheidet sich laut Statistischem Bundesamt (Destatis) auch je nach Haushaltstyp. Gut jeder dritte Paarhaushalt ohne Kinder (33,5 Prozent) besaß eines oder mehrere Fitnessgeräte. Bei Paarhaushalten mit Kindern traf dies auf gut jeden vierten zu (27,6 Prozent). Bei Alleinlebenden stand nach den Destatis-Angaben nur in knapp jedem fünften Haushalt (18,1 Prozent) mindestens ein Fitnessgerät.

Mehr Zeit für Sport im Alltag

Ob mit dem Heimtrainer, beim Joggen, Fußballspielen oder im Fitnessstudio: Die Menschen ab zehn Jahren in Deutschland verbringen durchschnittlich 34 Minuten pro Tag mit Sport, wie die Zeitverwendungserhebung 2022 zeigt. Das waren täglich fünf Minuten mehr als zehn Jahre zuvor: Laut Zeitverwendungserhebung 2012/2013 hatten sich die Menschen damals im Schnitt noch 29 Minuten am Tag sportlich betätigt.

Männer machen den Erhebungen zufolge durchschnittlich etwas mehr Sport als Frauen: Während Männer und Jungen 2022 durchschnittlich 36 Minuten am Tag sportlich aktiv waren, verbrachten Frauen und Mädchen 33 Minuten des Tages mit Sport.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Galgomarsch geht in die zweite Runde: Osnabrück erhebt die Stimme für Spaniens vergessene Hunde

Galgomarsch (Archivbild) / Foto: Klaus Spielbüchler
Galgomarsch (Archivbild) / Foto: Klaus Spielbüchler

Am 31. Januar 2026 um 12:00 Uhr wird der Marktplatz vor dem Rathaus in Osnabrück erneut zum Treffpunkt für Tierfreunde und Tierschützer aus der Region. Zum zweiten Mal findet dort der Galgomarsch statt – ein friedlicher Protestmarsch, organisiert von Claudia Strehlow, auf einer 2,3 Kilometer langen Route, der auf das anhaltende Leid spanischer Jagdhunde aufmerksam macht. Bereits Anfang 2025 hatte es einen ersten Marsch gegeben. Doch die Situation für Galgos, Podencos und andere Jagdhunde hat sich seither nicht verbessert, sondern weiter verschärft.

Jagdhunde ohne Rechte

Was viele Tierfreunde fassungslos macht: In Spanien sind Jagdhunde weiterhin bewusst vom nationalen Tierschutzgesetz ausgenommen. Rechtlich gelten sie nicht als Haustiere, sondern als Arbeits- oder Nutztiere. Zuständig ist nicht das Umwelt- oder Justizressort, sondern das Landwirtschaftsministerium. Die Folgen sind gravierend: Es fehlen verbindliche Haltungsstandards, effektive Kontrollen und spürbare Strafen bei Misshandlung.

Für die Tiere bedeutet das einen Alltag ohne ausreichenden Schutz. Tierschutzorganisationen berichten seit Jahren von Missständen, die rechtlich geduldet werden – von mangelhafter Unterbringung bis hin zu brutaler Behandlung.

Aussortiert nach der Jagdsaison

Besonders dramatisch ist die Zeit nach Ende der Jagdsaison. Jährlich werden Hunderttausende Jagdhunde aussortiert, ausgesetzt oder getötet, weil sie als nicht mehr leistungsfähig gelten oder schlicht überzählig sind. Das systematische Leid ist dokumentiert, doch gesetzliche Konsequenzen bleiben aus.

Der Galgomarsch will genau hier ansetzen: als öffentliches Zeichen der Solidarität mit spanischen Tierschützern, die unter schwierigen Bedingungen gegen diese Praxis kämpfen. Gleichzeitig richtet sich der Protest auch an die europäische Öffentlichkeit und Politik.

Teil einer europaweiten Bewegung

Der Osnabrücker Marsch ist eingebettet in europaweite Aktionen rund um den Welt-Galgo-Tag am 1. Februar. Über Ländergrenzen hinweg fordern Tierschützer ein Ende der rechtlichen Ungleichbehandlung von Hunden.

Unterstützung aus dem Tierschutz

Unterstützt wird der Galgomarsch von engagierten Tierschützern und bekannten Organisationen wie dem Windhund-Netzwerk e.V., Gut Aiderbichl, TS FellWechsel e.V. und VETO. Seit Jahren retten sie Galgos und Podencos aus prekären Verhältnissen, versorgen sie medizinisch und setzen sich politisch für ihre Rechte ein.

Die Organisationen begleiten die Aktion unterstützend. Die Verantwortung für Planung und Durchführung liegt jedoch bewusst in privater Hand. Ziel ist es, möglichst viele Menschen zu erreichen – und den vergessenen Jagdhunden zumindest eine Stimme auf Europas Straßen zu geben.

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NRW-Innenminister fordert Prüfung niedrigerer Strafmündigkeit ab 12

Herbert Reul
Herbert Reul (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich dafür ausgesprochen, eine Absenkung des Alters der Strafunmündigkeit auf 12 Jahre zu prüfen. Angesichts einer zunehmenden Straffälligkeit junger Menschen fordert der CDU-Politiker eine Anpassung des Sanktionssystems und warnt vor Denkverboten. Reul reagiert damit auf ein Papier der CSU-Landesgruppe, das vorsieht, dass sich künftig auch bislang strafunmündige Kinder nach Straftaten vor Gericht verantworten sollen.

Reul fordert Überprüfung des Strafmündigkeitsalters

NRW-Innenminister Herbert Reul hat sich dafür ausgesprochen, die Herabsetzung des Alters der Strafunmündigkeit von Kindern auf 12 Jahre zu prüfen. „Wenn immer mehr junge Menschen straffällig werden, müssen wir unser Sanktionssystem anpassen. Denkverbote sind da fehl am Platz“, sagte der CDU-Politiker dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Dienstagsausgabe). Auch Jugendliche müssten für ihr Verhalten geradestehen. „Wenn wir ehrlich sind, sind Zwölfjährige heute nicht mehr so, wie sie vor 20 Jahren waren“, fügte er hinzu (Quelle: „Kölner Stadt-Anzeiger“).

Frühe Sanktionen statt Gefängnis für Kinder

Jungen Tätern müsse der Staat „die nötige Aufmerksamkeit schenken, um ihnen früh den Riegel vorzuschieben. Das heißt nicht, dass wir Zwölfjährige ins Gefängnis stecken sollten“, so der Minister (Quelle: „Kölner Stadt-Anzeiger“). Es gebe auch andere Arten der Sanktion. „Wir haben gute Erfahrungen mit Häusern des Jugendrechts gemacht. Das sind Häuser, in denen junge Straftäter ganz eng an die Hand genommen werden. Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendamt eng zusammenarbeiten, um kriminelle Karrieren frühzeitig zu stoppen“ (Quelle: „Kölner Stadt-Anzeiger“).

CSU-Landesgruppe plant „Verantwortungsverfahren“

Reul reagierte mit seinen Äußerungen auf ein Papier der CSU-Landesgruppe, nach dem sich auch bislang strafunmündige Kinder nach Straftaten vor Gericht verantworten sollten. Darüber sollen die Abgeordneten bei ihrer Klausurtagung entscheiden. Der Entwurf fordert ein gerichtliches „Verantwortungsverfahren“. Bislang müssen Täter unter 14 Jahren nicht vor Gericht, sie gelten als strafunmündig. Vorgeschlagen werden in dem Papier zudem Strafverschärfungen bei Messerangriffen, beim Einsatz von K.-o.-Tropfen und bei Gruppenvergewaltigungen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Rund 150.000 Euro Schaden: Toilettenhäuschen in Georgsmarienhütten brennt vollständig aus

Symbolbild Feuerwehr
Symbolbild Feuerwehr

Am Freitagnachmittag (2. Januar) hat ein Brand an der Oeseder Straße in Georgsmarienhütte für einen größeren Feuerwehreinsatz gesorgt. Gegen 14:00 Uhr meldeten Anrufer bei Polizei und Feuerwehr, dass ein mobiles Toilettenhäuschen in Vollbrand stehe – eine Meldung, die sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bestätigte.

Gebäude stand bereits in Flammen

Als Feuerwehr und Polizei vor Ort eintrafen, hatte sich das Feuer bereits vollständig auf das Gebäude ausgebreitet. Die Einsatzkräfte begannen umgehend mit umfangreichen Löscharbeiten. Dank des schnellen Eingreifens konnte eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindert werden.

Vollständige Zerstörung und Schäden im Umfeld

Für das mobile Toilettenhäuschen kam jede Hilfe zu spät: Es wurde vollständig zerstört. Das Gebäude befand sich in unmittelbarer Nähe des Weihnachtsmarktes, was die Situation besonders brisant machte. Ein angrenzendes Gebäude erlitt erhebliche Schäden an der Außenfassade. Zudem wurden zwei in der Nähe abgestellte Pkw durch das Feuer beschädigt.

Keine Verletzten, Ursache unklar

Nach bisherigen Erkenntnissen kamen bei dem Brand keine Personen zu Schaden. Die Ursache des Feuers ist derzeit noch unklar und Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der entstandene Sachschaden ist jedoch erheblich: Nach ersten Schätzungen beläuft er sich auf rund 150.000 Euro. Die Polizei hat die weiteren Ermittlungen zur Klärung der Brandursache aufgenommen.

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VW- und Audi-Händler erwarten 2026 weiter steigende Autopreise

Audi
Foto: dts

Die Händler von Volkswagen und Audi erwarten für 2026 weiter steigende Autopreise. Gründe sind nach Angaben des VW- und Audi-Partnerverbands wachsende Kosten und zunehmender Preisdruck. Zugleich sieht der Verband für Elektroautos trotz höherer Listenpreise Chancen über attraktive Leasingangebote.

Steigende Kosten belasten Autohäuser

Alexander Sauer-Wagner</em, Vorsitzender des VW- und Audi-Partnerverbands, rechnet mit weiter steigenden Autopreisen. "Wir sehen zunehmenden Preisdruck, gleichzeitig steigen die Kosten", sagte Sauer-Wagner dem "Handelsblatt". Die Autohäuser litten unter gestiegenen Zinsen, höheren Energie- und Personalkosten sowie wachsender regulatorischer Belastung. "Wir arbeiten heute mehr, dokumentieren mehr, berichten mehr – aber am Ende bleibt weniger hängen", sagte Sauer-Wagner laut "Handelsblatt". Die Listenpreise würden "in der Tendenz deshalb eher steigen".

Elektroautos: Chancen über Leasingraten

Für den Verkauf von Elektroautos sieht Sauer-Wagner dennoch Chancen. Maßgeblich sei weniger der Listenpreis als die monatliche Leasingrate. „Elektromobilität läuft heute fast ausschließlich über Leasing. Wenn wir mit der Rate unter das Niveau eines vergleichbaren Verbrenners kommen, funktioniert der Verkauf.“ Für 2026 hält Sauer-Wagner laut „Handelsblatt“ eine Annäherung der Leasingraten von Elektro- und Verbrennermodellen für möglich.

Preiserhöhungen bei VW und Audi

Zuletzt hatte die VW-Kernmarke im August die Preise um 1,5 Prozent angehoben, dabei jedoch Elektromodelle ausgespart. Audi hatte im November die Preise seiner Verbrennermodelle erhöht – im Schnitt um etwas mehr als zwei Prozent.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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