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Neue Hotel-Landschaft für Osnabrück: Frischer Glanz an der Johannisstraße

Prize und Stayery
Prize by Radisson und Stayery. / Foto: Hannah Meiners

Wo einst das Modehaus Sinn-Leffers stand, feierten nun gleich zwei Hotels gemeinsam Premiere – und setzen damit einen markanten Akzent für die Entwicklung der Johannisstraße in Osnabrück. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter brachte es bei der Eröffnung am Donnerstagabend (27. November) auf den Punkt: Es ist einmalig, dass zwei Hotels gemeinsam Eröffnung feiern.Und sie sprach von einem wichtigen Impuls für die Aufwertung des gesamten Quartiers.

Prize by Radisson: Erstes Haus im neuen Look

Mit dem neuen Hotel Prize by Radisson Osnabrück eröffnet erstmals ein Haus der Marke im frischen Designkonzept. 172 moderne Zimmer, darunter zehn Familienzimmer mit einem Doppelbett und zwei Stockbetten, sollen urbane Wärme und einladende Atmosphäre verbinden. Kingsize-Betten, Regenduschen, Highspeed-WLAN und kabellose Ladeflächen gehören zur Standardausstattung.

Auch das Servicekonzept ist bewusst zeitgemäß gehalten: Digitaler Check-in, reibungslose Abläufe und papierarme Prozesse sollen den Aufenthalt angenehmer und nachhaltiger gestalten. Das Gebäude erfüllt die Vorgaben der EU-Taxonomie und trägt eine DGNB-Gold-Zertifizierung, die nur besonders nachhaltige Gebäude erhalten. Energiesparmaßnahmen und Abfallreduktion gehören fest zum Betrieb.

Prize by Radisson
Die Zimmer im Hotel Prize by Radisson an der Johannisstraße haben unterschiedliche Größen und Ausstattungen. / Foto: Hannah Meiners

Gastronomie und Gemeinschaftsbereiche

Gäste starten mit einem Frühstücksangebot in den Tag, die stylische Bar bleibt ganztägig geöffnet. Gemeinschaftsflächen für Arbeiten, Treffen oder entspanntes Verweilen sollen das Konzept abrunden. Die zentrale Lage nahe Altstadt und Hauptbahnhof macht das Hotel zudem zu einem idealen Ausgangspunkt für Sightseeing und Gastronomie.

Für die Radisson-Gruppe gilt das neue Haus als Bereicherung ihres Portfolios in Deutschland – und als wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Marke prizeotel zu Prize by Radisson.

Stayery: Flexibles Wohnen im selben Gebäudekomplex

Zur doppelten Premiere trägt auch die Marke Stayery bei: Im selben Komplex stehen 100 voll möblierte Apartments bereit, die von einem Tag bis zu sechs Monate gemietet werden können. Sie sind zwischen 17 und 42 Quadratmeter groß und sollen besonders Gästen entgegenkommen, die länger in der Stadt bleiben wollen.

Stayery
Die Apartments im Stayery eignen sich für einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten – in unterschiedlichen Ausstattungen mit mehr oder weniger Luxus. / Foto: Hannah Meiners

Im Erdgeschoss lädt eine Lounge mit Arbeitsbereich zum Verweilen ein – passend zum englischen Wort „Stay“. Ein eigener Wäscheraum mit Waschmaschinen, Trocknern und Bügeleisen sorgt für zusätzliche Unabhängigkeit. Auch die Gewerbeflächen im Erdgeschoss sind laut Betreiber bereits vollständig vermietet. Angaben, welche Shops dort einziehen, wurden am Eröffnungsabend aber noch nicht gemacht.

Ein neues Kapitel für die Johannisstraße

Mit der Kombination aus modernem Stadthotel und flexiblen Apartments entsteht ein vielfältiges Angebot, das gleichermaßen Geschäftsreisende, Familien und Langzeitgäste ansprechen soll.

Eröffnung Hotel Johannisstraße
Bei der Eröffnung war auch Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (re.) anwesend. / Foto: Hannah Meiners
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Bundestag beschließt Bundeshaushalt 2026 mit höherer Neuverschuldung

Bundestagssitzung am
Bundestagssitzung am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Der Bundestag hat den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen und damit die Ausgaben des Bundes für 2026 festgelegt. Geplant sind Ausgaben in dreistelliger Milliardenhöhe, eine deutlich höhere Nettokreditaufnahme als von der Bundesregierung vorgesehen sowie zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre.

Bundestag billigt Haushaltsgesetz 2026

In namentlicher Abstimmung votierten 322 Abgeordnete des Bundestags für das Haushaltsgesetz 2026, 252 stimmten dagegen. Damit ist der Bundeshaushalt für das kommende Jahr parlamentarisch verabschiedet.

Für 2026 sind Ausgaben des Bundes in Höhe von 524,54 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind 21,54 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2025 und zugleich ein Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Regierungsentwurf, der Ausgaben von 520,48 Milliarden Euro vorsah.

Mehr Investitionen, höhere Verpflichtungsermächtigungen

Für Investitionen sind im Haushalt 58,35 Milliarden Euro ausgewiesen, nach 62,73 Milliarden Euro im Jahr 2025. Dies entspricht 2,23 Milliarden Euro mehr als ursprünglich im Entwurf der Bundesregierung geplant.

Für die kommenden Haushaltsjahre sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 449,91 Milliarden Euro vorgesehen. Das bedeutet ein Plus von 18,93 Milliarden Euro im Vergleich zum Regierungsentwurf.

Anstieg der Nettokreditaufnahme und Steuererwartungen

Die Nettokreditaufnahme soll bei 97,96 Milliarden Euro liegen und damit rund acht Milliarden Euro höher ausfallen als von der Bundesregierung zunächst geplant. Die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben werden mit 387,21 Milliarden Euro veranschlagt, nach 386,84 Milliarden Euro im Jahr 2025. Damit liegen sie 3,38 Milliarden Euro über dem von der Regierung ursprünglich angenommenen Wert.

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AFP

Ricarda Lang wirft Kanzler Merz ausgrenzende Politik und Führungsversagen vor

Friedrich Merz
Friedrich Merz am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) scharf angegriffen und ihm ein ausgrenzendes Politikverständnis vorgeworfen. In einem Interview mit T-Online kritisierte sie zudem die Führungsrolle des CDU-Chefs in der eigenen Partei und sprach von unerfüllten Erwartungen in der Union.

Kritik an ausgrenzendem Politikverständnis

Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang wirft Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) vor, Menschen auszuschließen, statt das Land zu einen. „Bei Friedrich Merz ist das Problem nicht, dass er sagt, was er denkt, aber es ist manchmal das Problem, was er denkt – und dass das ziemlich ausgrenzend ist“, sagte sie T-Online. Merz denke „nicht so viel darüber nach, wie er das Land zusammenführen kann, sondern sehr viel darüber, wer eigentlich nicht dazugehört“.

Lang verwies im Gespräch mit T-Online auf umstrittene Äußerungen des Kanzlers, etwa zu Problemen im „Stadtbild“, und sprach in diesem Zusammenhang von einer „Lernkurve im Minusbereich“. Der CDU-Chef schaue häufig auf „die, die irgendwie nicht ins Stadtbild passen, die, die zu arm sind, die, die seiner Meinung nach nicht genug leisten“, oder auf Länder, auf die er „offensichtlich ein bisschen herabschaut“, so Lang gegenüber T-Online.

Vorwurf mangelnder Führung in der Union

Zugleich attestierte Lang dem Kanzler ein Führungsproblem in der eigenen Partei. Er habe der Union jahrelang versprochen, nach der Ära Merkel werde es „CDU pur“ ohne Kompromisse geben. „Jetzt ist er in der Regierung – und das funktioniert mit der Realität nicht so ganz“, sagte Lang T-Online mit Blick auf den Rentenstreit zwischen der Parteiführung und der Jungen Gruppe der Unionsfraktion.

Das Aufbegehren vieler Jüngerer in der Union sei auch „eine Enttäuschung gegen eine Vaterfigur, die nicht das liefert, was sie versprochen hat“. Merz` „großkotziges Gebaren aus dem Wahlkampf“ falle ihm nun „ziemlich auf die Füße“, sagte Lang T-Online.

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Gute Nachricht des Tages: 1.575 Kinder sammeln 20.528 Grüne Meilen im Landkreis Osnabrück

Kindermeilen
Kindermeilen 2025 kommt zu einem starkem Ergebnis. / Foto: Landkreis Osnabrück

In der Kita An der Hase in Bersenbrück wurde letzte Woche der Abschluss der Kindermeilen-Aktion 2025 im Landkreis Osnabrück gefeiert. Vertreterinnen der Samtgemeinde Bersenbrück und der Bildungsregion würdigten die Kinder, die in den vergangenen Monaten mit großem Einsatz „Grüne Meilen“ für den Klimaschutz gesammelt haben. Die Kinder erzählten dabei begeistert, dass sie viel zu Fuß und mit dem Fahrrad zur Kita gekommen sind und mit der Gruppe den Wochenmarkt besucht haben.

23 Kitas und Grundschulen sammeln Grüne Meilen

1.575 Kinder aus 23 Kitas und Grundschulen beteiligten sich in diesem Jahr an der Kampagne des Europäischen Klimabündnisses. Von Frühjahr bis Oktober kamen beeindruckende 20.528 Grüne Meilen zusammen – gesammelt durch klimafreundliche Wege zu Fuß, mit Roller oder Rad sowie durch vielfältige Aktionen in den Einrichtungen.
Ziel der Aktion ist es, Kindern spielerisch Nachhaltigkeit näherzubringen, klimafreundliches Verhalten zu fördern und ihnen eine Stimme auf politischer Ebene zu geben.

„Die Kindermeilen-Aktion zeigt eindrucksvoll, dass Bildung für nachhaltige Entwicklung bei den Jüngsten beginnt. Jede gesammelte Meile stärkt das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln – in den Familien, in den Einrichtungen und in der gesamten Region“, betont Verena Borgers aus dem Team der Bildungsregion. Die Verantwortlichen dankten allen Kindern, Familien und pädagogischen Teams für ihr großes Engagement. Jahr für Jahr zeige sich, wie motivierend Umweltbewusstsein bereits im frühen Alter wirkt.

Europa und die Welt

Europaweit und international nahmen 2025 rund 250.000 Kinder an der Aktion teil – ein starkes Signal für den weltweiten Klimaschutz. Die Meilen aus dem Landkreis Osnabrück wurden an das Europäische Klimabündnis übermittelt und fließen in die globale Gesamtbilanz ein. Die Übergabe der Meilen und Wünsche der Kinder an die internationale Politik erfolgte letzte Woche in Belém (Brasilien) im Rahmen der UN-Klimakonferenz COP30. Damit tragen auch die Kinder aus Bersenbrück und dem gesamten Landkreis Osnabrück zur weltweiten Botschaft bei: Klimaschutz geht uns alle an – und er beginnt bei den Jüngsten.

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Café Hamptons am Nikolaiort in Osnabrück eröffnet

Hamptons Café am Nikolaiort in Osnabrück
Hamptons Café am Nikolaiort in Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Lange war es still am Nikolaiort. Mehr als zwei Jahre stand das frühere McDonald’s-Lokal leer, nachdem die Filiale im Sommer 2023 ihren Betrieb eingestellt hatte. Die geplante Ansiedlung des Nord-Coast-Kaffeeladens aus Hamburg zerschlug sich später – und das markante Eckgebäude blieb ungenutzt. Jetzt kehrt wieder Leben ein.

Neueröffnung nach langer Pause

Am Freitag (28. November) hat dort das Café Hamptons by Bergmann Boardinghouse eröffnet. Betreiber Theodor Bergmann nutzt ausschließlich das Erdgeschoss und setzt dabei auf ein Ambiente mit hellen Farben und einem entspannten, leicht mondänen Flair.

Neueröffnung von Hamptons Café. / Foto: Dominik Lapp
Wird das Café Hamptons eine neuer Place-to-be in Osnabrück? / Foto: Dominik Lapp

Was die Gäste erwartet

Auf der Karte stehen Kaffeespezialitäten und weitere Getränke, Croissants, verschiedene Kuchen, Salate, Panini, belegte Brote und Bowls sowie zwischen 9:00 und 12:30 Uhr auch ein Frühstücksangebot mit Brot, Brötchen, Bio-Rührei, Pancakes und pochierten Eiern. Zwischen 12:30 und 17:30 Uhr werden außerdem Waffeln in verschiedenen Variationen angeboten. Damit soll das Café ein breites Publikum ansprechen.

Ford Transit zum mobilen Café ausgebaut

Besonderer Hingucker ist ein ausgebauter Ford Transit: ein mobiles Café, das für Veranstaltungen gebucht werden kann. Damit schafft das Team nicht nur zusätzliche Präsenz im Stadtgebiet, sondern setzt auch auf flexible Einsatzmöglichkeiten bei Events.

Das mobile Café vom Hamptons kann für Events gemietet werden. / Foto: Dominik Lapp
Das mobile Café vom Hamptons kann für Events gemietet werden. / Foto: Dominik Lapp

Die Öffnungszeiten

Geöffnet ist das zentral gelegene Café montags bis sonntags von 9:00 bis 19:00 Uhr. Vor 9:00 Uhr steht es ausschließlich den Gästen des angeschlossenen Bergmann Boardinghouse zum Frühstücken zur Verfügung.

Auch Coffee to go gibt es im Hamptons Café. / Foto: Dominik Lapp
Auch Coffee to go gibt es im Café Hamptons. / Foto: Dominik Lapp
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Westfernsehen trieb Tabakkonsum von Frauen in der DDR hoch

Raucherin
Raucherin / Foto: dts

Der Empfang von Westfernsehen hat den Tabakkonsum in der DDR laut einer Studie der Universitäten Trier und Houston deutlich beeinflusst. Besonders bei Frauen stieg in Regionen mit Zugang zu westlichen Programmen nach der Wende der Anteil der Raucherinnen stark an. Die Forscher führen dies auf veränderte gesellschaftliche Normen durch westliche Medien zurück und sehen langfristige gesundheitliche Folgen.

Westfernsehen beeinflusste Rauchverhalten von Frauen

In Gebieten der ehemaligen DDR, in denen Westfernsehen zu empfangen war, stieg der Anteil rauchender Frauen nach der Wiedervereinigung deutlich an. Eine Erhebung der Universitäten Trier und Houston zeigt, dass dort insbesondere Frauen häufiger zur Zigarette griffen als in Regionen ohne Zugang zu westlichen Programmen.

Sven Hartmann, Studienautor, erklärte dazu: „Wir führen diesen Unterschied darauf zurück, dass westliche Medien gesellschaftliche Normen zum Rauchen verschoben und es insbesondere für Frauen sozial akzeptabler gemacht haben“, so die Universitäten Trier und Houston. Während die Raucherquote bei Männern bereits vor der Wende auf einem hohen Niveau lag und nahezu unverändert blieb, veränderte sich das Rauchverhalten bei Frauen deutlich stärker.

Langfristige Folgen für Gesundheit und Kosten

Laut der Studie wirkten die Effekte des Westfernsehens auf das Rauchverhalten lange nach. Im Jahr 2002 konsumierten Frauen, die vor der Wende Zugang zu Westfernsehen hatten, 68 Prozent mehr Zigaretten als Frauen ohne diesen Zugang. Zudem war der Anteil rauchender Frauen in Gebieten, die zu DDR-Zeiten kein Westfernsehen empfingen, 9,5 Prozent geringer, wie die Universitäten Trier und Houston festhielten.

Dementsprechend stellten die Forscher fest, dass in Regionen mit Westfernsehen gestiegene Gesundheitskosten und eine höhere Sterblichkeit auftraten. Das nordöstliche Mecklenburg-Vorpommern oder auch das Elbtal mit Dresden, die zu DDR-Zeiten als „Tal der Ahnungslosen“ verspottet wurden, spüren die in der Studie beschriebenen negativen Gesundheitseffekte hingegen nicht, so die Universitäten Trier und Houston.

Datenbasis aus Technik und Umfragen

Als Grundlage der Untersuchung nutzten die Forscher technische Daten zu den Sendestationen westlicher Fernsehanstalten. Ergänzt wurden diese Informationen durch Umfrageergebnisse des Zentralinstitut für Jugendforschung sowie Daten des deutschen sozio-ökonomischen Panels aus den Jahren 1990 und 2002, teilten die Universitäten Trier und Houston mit.

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Uni-Präsidentin Susanne Menzel-Riedl wechselt von Osnabrück nach Münster

Wahl der neuen Rektorin. / Foto: Michael C. Möller
Wahl der neuen Rektorin. / Foto: Michael C. Möller

Wechsel an der Spitze der Universität Münster: Die 28 Mitglieder der Hochschulwahlversammlung haben am Freitag (28. November) Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl mit 23 Ja- und fünf Nein-Stimmen zur künftigen Rektorin gewählt.

Amtsantritt am 1. Oktober 2026

Die derzeitige Präsidentin der Universität Osnabrück wird am 1. Oktober 2026 ihr Amt in Münster antreten. Prof. Dr. Johannes Wessels, der die Universität seit 2016 leitet, übergibt damit das Amt an eine Nachfolgerin, die sowohl wissenschaftlich als auch verwaltungspolitisch viel Erfahrung mitbringt.

Eine zehnköpfige Findungskommission – fünf Senatsmitglieder und fünf Mitglieder des Hochschulrats – hatte Susanne Menzel‑Riedl als einzige Kandidatin nominiert. Die Vorsitzende der Findungskommission, Dr. Elke Topp, hob hervor, dass die Kommission eine Personalagentur als beratende Institution einbezogen habe und die Kommission schließlich zu einem „klaren und einstimmigen Ergebnis“ gekommen sei.

Diese Ideen hat die neue Rektorin

In einem rund 45-minütigen Vortrag skizzierte Susanne Menzel‑Riedl in der Aula des Schlosses ihre ersten Ideen. Als einige der aktuell wichtigsten Themen benannte die 49-Jährige die Förderung von Spitzenforschung, die Qualität der Studienprogramme, den Ausbau der Internationalisierung, die Karriere- und Personalentwicklung sowie die Digitalisierung. Sie verstehe sich eher als eine „Spielmacherin“ denn als eine „Schiedsrichterin“. „Ich stehe für Optimismus, Neugier und hohe Motivation“, betonte sie. „Ich möchte die Menschen an dieser Universität ins Gespräch bringen, Fragen stellen und unsere Aufgaben priorisieren – und dabei mache ich nichts allein.“

Das letzte Wort der Versammlung nutzte der Vorsitzende der Hochschulwahlversammlung, Prof. Dr. Hinnerk Wissmann, um Johannes Wessels für dessen Arbeit zu danken. „Ich freue mich auf starke elf Monate bis zur Amtsübergabe“, fügte er hinzu.

Zur Person von Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl

Prof. Dr. Susanne Menzel-Riedl wurde 1976 in Siegen geboren. Von 1996 bis 2002 studierte sie Biologie, Pädagogik und Englisch an den Universitäten Münster und Dakar (Senegal) sowie am College of William and Mary (USA). Sie schloss das Studium für das höhere Lehramt sowie den Magisterstudiengang ab. Von 2004 bis 2007 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Biologiedidaktik der Georg-August-Universität Göttingen, wo sie 2007 auch promovierte. Danach war sie Postdoktorandin im Graduiertenkolleg der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Passungsverhältnisse schulischen Lernens“.

2008 nahm sie eine Juniorprofessur in Osnabrück an; drei Jahre später folgte die Berufung zur Professorin für Biologiedidaktik. Ab dem 1. Oktober 2016 war sie nebenberuflich Vizepräsidentin für Forschung und Nachwuchsförderung an der Universität Osnabrück und wirkte maßgeblich am Zukunftskonzept „UOS 2020” mit. Seit Oktober 2019 ist sie Präsidentin der Universität Osnabrück. Im November 2022 wurde sie zur Vorsitzenden der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen gewählt; seit Dezember 2023 ist sie zudem Vizepräsidentin für Hochschulsystem und Organisation der Hochschulrektorenkonferenz.

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Reinigung kostet rund 2.500 Euro: Heger Tor in Osnabrück nach Schmieraktion gesäubert

Wieder sauber: Das Heger Tor am 28.11.2025. / Foto: Dominik Lapp
Wieder sauber: Das Heger Tor am 28.11.2025. / Foto: Dominik Lapp

In der Nacht zum 26. November haben Unbekannte das historische Heger Tor in Osnabrück mit Farbe beschmiert. Doch inzwischen ist die Schmiererei fast vollständig entfernt.

Schmieraktion inmitten der Altstadt

Zwischen Dienstagabend und dem frühen Mittwochmorgen wurde das Heger Tor großflächig mit weißer und schwarzer Farbe übermalt. Die Täter hinterließen die Parole „Kriegstüchtig? Nicht mit uns! Rausmetall.org“ – eindeutig als Protest gegen eine mögliche Rüstungsproduktion beim ehemaligen VW-Werk im Stadtteil Fledder gedacht.

Schmiererei am Heger Tor. / Foto: Dominik Lapp
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch wurde das Heger Tor beschmiert. / Foto: Dominik Lapp

Schnelle Reinigung für viel Geld

Auf Anfrage unserer Redaktion teilte Stadtsprecher Constantin Binder mit, dass die Farbe bereits „fast vollständig beseitigt“ sei. Die verbliebenen Farbreste würden am 28. November noch entfernt. Eine örtliche Firma war sehr schnell vor Ort – laut erster Schätzung belaufen sich die Kosten für die Reinigung auf etwa 2.500 Euro.

Polizei sucht Zeugen

Die Polizei bittet weiterhin um Hinweise: Wer in der fraglichen Nacht im Bereich des Heger Tores Verdächtiges beobachtet hat, kann sich unter 0541/327-3403 oder -2115 melden.

Das Heger Tor ist mehr als nur ein historisches Tor: Als klassizistischer Torbogen aus dem Jahr 1817 erinnert es an die Gefallenen der Schlacht von Waterloo und markiert den Eingang zur Osnabrücker Altstadt.

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Söder warnt Union: Minderheitsregierung wäre Steigbügel für AfD

Markus Söder
Markus Söder am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hat Spekulationen über eine mögliche Minderheitsregierung deutlich zurückgewiesen. Eine solche Konstellation würde nach seiner Einschätzung faktisch auf eine Zusammenarbeit mit der AfD hinauslaufen, die er strikt ablehnt. Zugleich mahnte er mit Blick auf die Rentenpolitik ein Gelingen der Regierungsarbeit an, um „Radikalen“ keinen weiteren Auftrieb zu geben.

Söder warnt vor „informeller Kohabitation mit der AfD“

Markus Söder</em) warnte seine Parteikollegen davor, über die Idee einer Minderheitsregierung zu spekulieren. „Alle, die von Minderheitsregierung reden, meinen eigentlich eine informelle Kohabitation mit der AfD. Nach dem Motto: `Die saubere Union regiert und die Schmuddelkinder AfD helfen zur Mehrheit`“, sagte der CSU-Chef dem „Focus“. „Das wird nie im Leben funktionieren“, fügte Söder hinzu. „Damit unterschätzt man auch die Entschlossenheit der Radikalen, selbst an die Macht zu kommen.“

„Hirngespinste“ und Warnung vor Radikalen

Bei der Rente müsse aus Sicht Söders eine Lösung gelingen. Würde die Koalition scheitern, dann würden am Ende nur „die Radikalen“ davon profitieren, so der Ministerpräsident. Ideen einer Minderheitsregierung nannte Söder „Hirngespinste“.

Koalition laut Söder „herausgefordert wie noch nie“

Der Unterschied zu früher sei, dass die Koalition „herausgefordert wie noch nie durch Antidemokraten“ sei, sagte der CSU-Vorsitzende dem „Focus“. „Deswegen sind wir auch viel mehr zum Gelingen verdammt, als das früher der Fall war.“

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Dax tritt auf der Stelle, Hoffnung auf Jahresendrallye

DAX
DAX / Foto: dts

Der Dax hat sich am Freitagmittag kaum bewegt und lag mit rund 23.760 Punkten etwa auf Vortagesniveau. Marktteilnehmer warten zum Monatsende und kurz vor Beginn des letzten Handelsmonats des Jahres auf neue Impulse, während erste Signale auf eine mögliche Jahresendrallye hindeuten.

Verhaltener Handel zum Monatsende

Der Dax zeigte sich am Freitagmittag verhalten. Kurz nach 12:30 Uhr stand der Leitindex bei rund 23.760 Punkten und damit etwa auf Vortagesniveau.

Marktexperte Andreas Lipkow sprach von einer nur geringen Dynamik. Die Handelsspanne halte sich „in engen Grenzen“, sagte er am Freitagmittag. „Zum Monatsende und kurz vor Beginn des letzten Handelsmonate in diesem Jahr positionieren sich die Marktteilnehmer noch einmal für den finalen Kurstrend zum Jahresende hin“. Derzeit deuteten einige Indikationen auf eine Jahresendrallye hin. „Das bevorstehende Wochenende bremst jedoch noch den Start etwas aus. Die kommende Handelswoche dürfte wieder wesentlich interessanter werden und mehr Kursmomentum zu bieten haben.“

Blick auf die US-Börsen

Mit einem gewissen Interesse wird auf die US-Märkte geblickt, die am Nachmittag deutscher Zeit öffnen und am Vortag wegen „Thanksgiving“ geschlossen hatten.

Schwächerer Euro am Nachmittag

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Freitagnachmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,1559 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8651 Euro zu haben.

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