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Kopftritte an Bushaltestelle in Osnabrück: Mann schwebt in Lebensgefahr

Polizeiabsperrung
Polizeiabsperrung (Symbolbild) / Foto: Westermann

Ein Streit an einer Bushaltestelle in Osnabrück ist am Dienstagabend (6. Januar) dramatisch eskaliert. Gegen 22:45 Uhr kam es auf dem Gehweg an der Ellerstraße im Bereich der dortigen Bushaltestelle Ellerstraße-Nord zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln inzwischen wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Opfer liegt am Boden – Täter tritt zu

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger und ein 48-jähriger Mann in Streit. Dabei soll der 31-Jährige mehrfach mit beschuhten Füßen gezielt gegen den Kopf des am Boden liegenden 48-Jährigen getreten haben. Die Gewalt war so massiv, dass die Ermittler von einem lebensgefährlichen Angriff ausgehen.

Unbekannte Passantin schlägt Alarm

Der 48-jährige Mann erlitt durch die Tritte schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei kann eine akute Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Alarmiert wurde die Polizei durch einen Zeugen, der von einer bislang unbekannten Passantin auf das Geschehen hingewiesen worden war. Die Rolle dieser Frau könnte für die weiteren Ermittlungen von großer Bedeutung sein.

Angriff auch auf Polizeibeamten

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen trat der 31-jährige Tatverdächtige einen eingesetzten Beamten. Der Polizist erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich. Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen.

Polizei bittet dringend um Hinweise

Die Polizei führte am Tatort eine umfangreiche Spurensicherung durch. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.

Besonders die bislang unbekannte Passantin, die den Zeugen auf den Vorfall aufmerksam machte, sowie weitere mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0541/327-3103 bei der Polizei Osnabrück zu melden.

AFP

Bund und Länder starten gemeinsame Justizcloud bis 2027

Schild Gerichte
Foto: dts

Bund und Länder treiben die Digitalisierung der Justiz voran: Sie wollen eine gemeinsame Justizcloud aufbauen, für die nach Angaben des Bundesjustizministeriums bereits eine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Ziel ist eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz in Bund und Ländern, eine erste lauffähige Version soll bis Anfang 2027 bereitstehen.

Gemeinsame Infrastruktur für Bund und Länder

Bund und Länder wollen eine gemeinsame Justizcloud aufbauen. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte das Bundesjustizministerium am Mittwoch mit. Ziel sei es, eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz im Bund und in den 16 Bundesländern zu schaffen. Eine erste lauffähige Version soll bis Anfang 2027 zur Verfügung stehen.

Die Justizcloud wird auf der vorhandenen Infrastruktur der öffentlichen IT-Dienstleister aufgebaut. Ein eigenes Justiznetz soll errichtet werden, um die technologische Selbständigkeit der Justiz zu stärken. Laut Bundesjustizministerium sollen Einsparpotenziale realisiert und die tägliche Arbeit in der Justiz verbessert werden.

Einsatz des Gemeinsamen Fachverfahrens

In einem ersten Schritt soll über die Justizcloud das Gemeinsame Fachverfahren (GeFa) der Justiz an Gerichten in mehreren Ländern zur Verfügung gestellt werden. Perspektivisch sollen alle derzeit entwickelten und neu entstehenden Fachverfahren gemeinsam in der Cloud betrieben werden.

Projektleitung in Baden-Württemberg

Die Projektleitung übernimmt ein Aufbaustab, der im Land Baden-Württemberg angesiedelt wurde.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Fahrgastverband: Winterchaos droht, Bahn unvorbereitet – Entschädigung einfordern

Verschneite Bahnschienen
Foto: dts

Reisende in Deutschland müssen sich angesichts des verstärkten Wintereinbruchs auf Probleme im Bahnverkehr einstellen. Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert eine unzureichende Vorbereitung der Bahn auf die Witterung und verweist auf bereits spürbare Auswirkungen. Fahrgäste werden zugleich auf ihre Entschädigungsansprüche hingewiesen und dazu aufgerufen, diese aktiv geltend zu machen.

Pro Bahn: Bahn „nicht ausreichend vorbereitet“

Der Vorsitzende des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Detlef Neuß, sieht die Bahn angesichts des Winterwetters in Deutschland unzureichend gerüstet. „Die Bahn ist auf den starken Wintereinbruch nicht ausreichend vorbereitet“, sagte Neuß der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Neuß schilderte bereits wahrnehmbare Auswirkungen auf den Bahnverkehr. „Es gibt bereits ein deutlich höheres Ausmaß von Zugverspätungen, von eingefrorenen Weichen und Stellwerken sowie von Lokführern, die nicht pünktlich zum Dienst kommen können.“

Alter Werbespruch verliert aus Sicht von Pro Bahn Gültigkeit

Mit Blick auf frühere Bahnkommunikation erklärte Neuß, der alte Bahnslogan, „alle reden vom Wetter, wir nicht“, gelte nicht mehr. Aus Sicht des Fahrgastverbandes ist damit ein Anspruch der Bahn an die eigene Zuverlässigkeit unter winterlichen Bedingungen nicht länger eingelöst.

Neuß forderte von der Bahn, für eine rechtzeitigere Kundeninformation zu sorgen. Fahrgäste sollten demnach früher und verlässlicher über Einschränkungen, Verspätungen und mögliche Alternativen informiert werden.

Fahrgäste sollen Entschädigungen einfordern

Zugleich wandte sich Neuß mit einem Appell an die Bahnkunden. Sie sollten auf ihre Entschädigungsansprüche pochen. „Die Bahn kann sich da nicht rausreden. Wir haben zwar Winterwetter, aber keine Situation, die völlig ungewöhnlich oder gar katastrophal ist. Entschädigungen müssen gezahlt werden.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Arbeitslosigkeit in Deutschland steigt im Dezember deutlich an

Agentur für Arbeit
Agentur für Arbeit / Foto: dts

Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland ist im Dezember 2025 gegenüber dem Vorjahresmonat deutlich gestiegen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit waren 2,908 Millionen Menschen ohne Job, 101.000 mehr als ein Jahr zuvor. Gleichzeitig zeigt die Unterbeschäftigung ein leicht rückläufiges Bild, während die Nachfrage nach Arbeitskräften schwach bleibt.

Mehr Arbeitslose, höhere Quote

Im Vergleich zum Vormonat nahm die Zahl der Arbeitslosen nach Mitteilung der Bundesagentur für Arbeit (BA) um 23.000 auf 2,908 Millionen zu. Saisonbereinigt erhöhte sich die Arbeitslosenzahl gegenüber November um 3.000. Die Arbeitslosenquote stieg um 0,1 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent.

Andrea Nahles</em, BA-Chefin, sagte am Mittwoch in Nürnberg: "Dem Arbeitsmarkt fehlt weiterhin wirtschaftlicher Rückenwind". Weiter erklärte sie: "Auch zum Jahresende hält daher die schwache Entwicklung an." Die Zitate wurden von der Bundesagentur für Arbeit übermittelt.

Unterbeschäftigung leicht rückläufig

Die Unterbeschäftigung, die neben der Arbeitslosigkeit auch die Arbeitsmarktpolitik und kurzfristige Arbeitsunfähigkeit umfasst und damit ein umfassenderes Bild der Lage zeichnet, ist saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat um 3.000 gesunken. Im Dezember lag sie bei 3,572 Millionen und damit um 3.000 niedriger als vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit mit.

Weniger gemeldete Stellen, mehr Bezieher von Arbeitslosengeld

Im letzten Monat des Jahres waren 619.000 Arbeitsstellen bei der BA gemeldet, 35.000 weniger als vor einem Jahr. Der BA-Stellenindex (BA-X), ein Indikator für die Nachfrage nach Personal in Deutschland, der neben dem Bestand an gemeldeten Arbeitsstellen auch den Zugang berücksichtigt, stieg im Dezember 2025 um einen Punkt auf 101 Zähler. Im Vergleich zum Vorjahresmonat fällt der BA-X nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit um fünf Punkte geringer aus.

Nach Hochrechnung der BA erhielten im Dezember 2025 insgesamt 1.033.000 Personen Arbeitslosengeld, 102.000 mehr als vor einem Jahr. Die Zahl der erwerbsfähigen Bürgergeldberechtigten belief sich hochgerechnet auf 3,824 Millionen, ein Rückgang um 122.000 Personen gegenüber Dezember 2024. Damit waren 7,0 Prozent der in Deutschland lebenden Personen im erwerbsfähigen Alter hilfebedürftig, wie die Bundesagentur für Arbeit mitteilte.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Karneval steht vor der Tür: So finden Damen- und Herrensitzung parallel im Alando statt

Karneval
Osnabrücker Karneval jetzt auch mit Damensitzung! / Foto: Michael Rateike

Erstmals veranstaltet der Bürgerausschuss Osnabrücker Karneval (BOK) eine Damen- und Herrensitzung parallel im Alando Palais und Ballhaus – mit anschließender Karnevalsparty für alle im Alando! Für die Sitzungen sind noch Tickets verfügbar.

Damen- und Herrensitzung getrennt, aber nebeneinander

Am 23. Januar verwandelt sich das Alando Palais ab 18:00 Uhr in ein buntes Karnevalsparadies. Im Palais stehen in diesem Jahr die Damen im Rampenlicht! Präsentiert vom BOK, steigt die erste Damensitzung mit allem was das närrische Herz begehrt. Dabei sind eine mitreißende Kölsche Cover Band, witzige Büttenreden, Nette Girls, Bras on Spass, der Tanzcorps Rheinflotte und jede Menge Überraschungen.

Tanzgarde
Auch 2026 wird bei der Herrensitzung im Alando – und Damensitzung – eine Tanzgarde auftreten. / Foto: Agentur Stop Co.

Gleichzeitig lädt der BOK wieder zur legendären Herrensitzung ins Alando Ballhaus ein. Dort erwarten Gäste Comedy-Granaten wie Don Clark und Ausbilder Schmidt, hinreißende Nette Girls, den Tanzcorps Rheinflotte, ein buntes Programm mit Büttenreden, eine Kölsche Cover Band und vieles mehr.

Verkleidung erwünscht

Für beide Veranstaltungen gilt: Der Einlass beginnt um 18:00 Uhr und Verkleidungen sind ausdrücklich erwünscht, wenn auch kein muss. Nach den getrennten Sitzungen findet im Alando Ballhaus gemeinsam die große Karnevalsparty mit DJ Matze und DJ Hendrik statt – da tanzt der Saal und bebt das Parkett!

Alle Infos

Beginn der Damensitzung ist 19:31 Uhr, während die Herren erst um 20:11 Uhr starten. Auch die Preise variieren: Damen zahlen 29 Euro ohne Essen und Herren 49 Euro mit. Tickets gibt es auf der Website des BOK.

AFP

Dax überspringt erstmals 25.000 Punkte dank Ölpreisfantasie

Frankfurter Börse
Foto: dts

Der Dax hat am Mittwoch erstmals die Marke von 25.000 Punkten überschritten und ist freundlich in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr lag der deutsche Leitindex mit rund 25.010 Punkten etwa 0,5 Prozent über dem Vortagesschluss. Zugleich gaben Ölpreis und Euro-Kurs leicht nach, während Analysten auf mögliche Folgen der Entwicklung in Venezuela für Ölmarkt und Geldpolitik verweisen.

Dax über 25.000 Punkten

Der Dax hat am Mittwochmorgen erstmals die Marke von 25.000 Punkten geknackt. Gegen 9:30 Uhr wurde der deutsche Leitindex mit rund 25.010 Punkten berechnet und lag damit 0,5 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. An der Spitze der Kursliste rangierten Siemens, Bayer und MTU, am Ende Scout24, Beiersdorf und die Commerzbank.

Jochen Stanzl, Chefmarktanalyst der Consorsbank, nannte mehrere Gründe für den Kursanstieg: „Der Dax steigt aus drei Gründen: der Erleichterung darüber, dass es wegen Venezuela nicht zu einem militärischen Konflikt gekommen ist, der Aussicht auf mittelfristig sinkende Ölpreise und einer neuen Lust der Anleger auf Aktien außerhalb der USA“, sagte Stanzl laut Consorsbank. Die Neujahres-Rally im Dax sei in vollem Gange. Technisch seien sogar 25.300 Punkte möglich.

Auswirkungen der Lage in Venezuela auf den Ölmarkt

Zur Situation am globalen Ölmarkt erklärte Stanzl laut Consorsbank: Die Botschaft dort sei unmissverständlich: Die US-Einmischung in Venezuela drohe das ohnehin übervolle globale Ölangebot weiter anschwellen zu lassen – exakt zu einem Zeitpunkt, an dem die Nachfrage ohnehin schwächele. „An der Chicagoer Terminbörse sitzen Profi-Trader nun in einer Zwickmühle: Sie wurden von den Ereignissen in Venezuela auf dem falschen Fuß erwischt und setzen auf steigende Preise. Fällt der Ölpreis jetzt schnell, könnten sie gezwungen sein, ihre Positionen zu verkaufen – eine Abwärtslawine bei den Preisen wäre nicht auszuschließen.“

Venezolanisches Öl könnte Stanzl zufolge ein Katalysator für neue Zinsspekulationen werden, wenn es dazu beitrage, die Benzinpreise in den USA zu drücken. „Politisch ist der Effekt nicht minder relevant: Sinkende Energiepreise würden es Donald Trump erleichtern, Kritik an zu hohen Lebenshaltungskosten abzuwehren. Gleichzeitig könnte ein neuer Chef der US-Notenbank fallende Inflationsraten als Rechtfertigung nutzen, den geldpolitischen Kurs zügiger zu lockern.“ Kurz gesagt: Venezuelas Öl öffne der Spekulation auf aggressivere Zinssenkungen Tür und Tor, so Stanzl laut Consorsbank.

Euro und Ölpreis leichter

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmorgen etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1678 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8563 Euro zu haben.

Der Ölpreis gab unterdessen nach. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 9 Uhr deutscher Zeit 60,21 US-Dollar; das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

CDU schließt direkten Bundeswehreinsatz in der Ukraine aus

Bundeswehr-Soldaten
Foto: dts

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann hat nach dem Pariser Gipfel zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine Bundeswehrsoldaten für einen direkten Einsatz in der Ukraine eine Absage erteilt. Zugleich bekräftigte er die Bereitschaft Deutschlands, Frieden abzusichern – mit einem klaren Schwerpunkt auf dem Schutz des Nato-Gebiets.

Linnemann schließt direkten Bundeswehr-Einsatz in Ukraine aus

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann machte deutlich, dass er nach der Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine auf dem Gipfel in Paris keine Zusage für den Einsatz deutscher Soldaten direkt auf ukrainischem Gebiet geben wolle. Deutschland sei zwar grundsätzlich bereit, zur Sicherung des Friedens beizutragen, der Schwerpunkt liege jedoch anderswo. Deutschland sei natürlich dazu bereit, Frieden abzusichern, es gehe aber primär um Nato-Gebiet, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv.

Linnemann erläuterte in dem Interview, welche Formen eines Engagements er sich vorstellt. „Wir reden über einen Waffenstillstand, wir reden über eine Friedensmission, dass man die absichert – und das ist auch richtig.“ Er verwies darauf, dass die Bundeswehr bereits jetzt trotz der Gefahr durch Russland zur Verteidigung des Baltikums im Einsatz sei.

Lob für Kanzler Merz und Pariser Gipfel

Zugleich würdigte Linnemann den Kurs von Kanzler Merz in der Ukraine-Politik. Linnemann lobte Kanzler Merz für seinen Einsatz für die Ukraine. Nach seinen Worten wurden in Paris die zuvor versprochenen Sicherheitsgarantien bestätigt.

Linnemann hob hervor, welche Rolle Merz aus seiner Sicht bei den Beratungen spielte. Kanzler Merz habe es geschafft, dass Europa in der Koalition der Willigen mit einer Stimme spreche, sagte er den Sendern RTL und ntv.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Stromausfall in Berlin: Versorgung soll früher wieder laufen

Strommast
Strommast / Foto: dts

Die Stromversorgung in mehreren Stadtteilen im Südwesten Berlins soll früher als geplant wiederhergestellt werden. Wie mehrere Medien am Mittwoch übereinstimmend unter Berufung auf die Berliner Staatskanzlei berichten, sollen alle betroffenen Stadtteile ab 11 Uhr wieder mit Strom versorgt werden können.

Arbeiten an Kabelbrücke verlaufen schneller als geplant

Die Arbeiten an der von dem Brandanschlag betroffenen Kabelbrücke am Teltowkanal gingen nach den übereinstimmenden Medienberichten schneller voran als ursprünglich angenommen. Zunächst war vorgesehen gewesen, die Maßnahmen erst am Donnerstagnachmittag abzuschließen.

Zurzeit sind noch etwa 19.900 Haushalte und 850 Gewerbebetriebe in den Stadtteilen Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde von der Versorgungsunterbrechung betroffen. Die Berliner Staatskanzlei wurde von mehreren Medien als Quelle für die Angaben zur geplanten Wiederherstellung der Stromversorgung genannt.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Einzelhandel 2025: Reale Umsätze steigen um 2,4 Prozent

Büroladen
Foto: dts

Der Einzelhandel in Deutschland hat im Jahr 2025 preisbereinigt 2,4 Prozent und nominal 3,6 Prozent mehr umgesetzt als 2024. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stützte vor allem ein starkes erstes Halbjahr das Jahresergebnis, während sich das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte abschwächte.

Umsatzentwicklung 2025 im Jahresverlauf

Nach einer Schätzung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) stieg die reale Umsatzentwicklung im Einzelhandel im ersten Halbjahr 2025 gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich um 3,8 Prozent. Im zweiten Halbjahr fiel der reale Zuwachs mit 1,1 Prozent deutlich geringer aus. Der Anstieg im ersten Halbjahr 2025 ist nach Angaben von Destatis unter anderem auf einen Sondereffekt durch die Umstrukturierung eines größeren Unternehmens im Internet- und Versandhandel zum Berichtsmonat August 2024 zurückzuführen, wodurch bisher in Deutschland nicht erfasste Umsätze hinzugekommen waren.

Entwicklung im Herbst: Rückgang im November, Revision im Oktober

Im November 2025 setzten die Einzelhandelsunternehmen nach vorläufigen Ergebnissen kalender- und saisonbereinigt real 0,6 Prozent und nominal 1,1 Prozent weniger um als im Oktober 2025, wie Destatis mitteilte. Im Vorjahresvergleich stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im November 2025 gegenüber November 2024 allerdings real um 1,1 Prozent und nominal um 1,9 Prozent.

Im Oktober 2025 verzeichnete der Einzelhandelsumsatz gegenüber September 2025 nach Revision der vorläufigen Ergebnisse einen Anstieg von real 0,3 Prozent und nominal 0,6 Prozent. Zuvor war Destatis von einem Rückgang von real 0,3 Prozent und nominal 0,1 Prozent ausgegangen. Ursache für die hohen Revisionen sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes unter anderem Nachwirkungen des im Berichtsmonat Oktober 2025 durchgeführten Stichprobenwechsels.

Unterschiedliche Entwicklung bei Lebensmitteln, Non-Food und Onlinehandel

Der Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln sank im November 2025 gegenüber dem Vormonat kalender- und saisonbereinigt real um 1,9 Prozent und nominal um 2,1 Prozent, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel einen realen Rückgang von 0,1 Prozent und einen nominalen Anstieg von 1,5 Prozent.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln stieg der kalender- und saisonbereinigte Umsatz im November gegenüber dem Vormonat real um 0,3 Prozent und sank nominal um 0,1 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchsen die Umsätze in diesem Bereich real um 2,3 Prozent und nominal um 2,8 Prozent.

Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der Umsatz im elften Monat des Jahres gegenüber dem Vormonat ein Plus von real 0,9 Prozent und nominal 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat wuchs der Umsatz im Internet- und Versandhandel real um 5,9 Prozent und nominal um 5,7 Prozent, wie aus den Angaben von Destatis hervorgeht.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Erwerbstätigkeit stagniert, Arbeitslosigkeit in Deutschland deutlich gestiegen

Neubau
Neubau / Foto: dts Nachrichtenagentur

Die Erwerbstätigkeit in Deutschland ist im November 2025 weitgehend stabil geblieben, während die Erwerbslosigkeit im Vorjahresvergleich deutlich zunahm. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte sich zugleich ein seit Juli 2025 beobachtbarer leichter Abwärtstrend bei der Zahl der Erwerbstätigen fort.

Stagnation bei der Erwerbstätigkeit

Im November 2025 waren rund 46,0 Millionen Menschen mit Wohnort in Deutschland erwerbstätig. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) blieb die Zahl damit saisonbereinigt gegenüber dem Vormonat nahezu unverändert (-1.000 Personen; 0,0 Prozent). Im Oktober hatte die Zahl der Erwerbstätigen noch um 3.000 Personen über dem Niveau des Vormonats gelegen. Von Mai bis September 2025 war sie dagegen gegenüber dem Vormonat um durchschnittlich 14.000 Personen zurückgegangen.

Nicht saisonbereinigt stieg die Zahl der Erwerbstätigen im November gegenüber Oktober geringfügig um 7.000 Personen an. Dieser Anstieg gegenüber dem Vormonat lag leicht unter dem November-Durchschnitt der Jahre 2022 bis 2024 (+16.000 Personen).

Leichter Rückgang im Jahresvergleich

Im Vorjahresvergleich sank die Zahl der Erwerbstätigen im November 2025 um 51.000 Personen (-0,1 Prozent). In den Monaten August bis Oktober 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei -0,1 Prozent gelegen. Damit setzte sich der seit Juli 2025 auf dem Arbeitsmarkt erkennbare Abwärtstrend im Vorjahresvergleich fort.

Deutlich mehr Erwerbslose

Nach Ergebnissen der Arbeitskräfteerhebung waren im November 1,64 Millionen Personen erwerbslos, so das Bundesamt weiter. Das waren 171.000 Personen oder 11,6 Prozent mehr als im November 2024. Die Erwerbslosenquote stieg auf 3,7 Prozent und zeigte damit im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg um 0,4 Prozentpunkte (November 2024: 3,3 Prozent).

Bereinigt um saisonale und irreguläre Effekte lag die Erwerbslosenzahl im November 2025 mit 1,67 Millionen Personen um 7.000 Personen über dem Vormonat Oktober (0,4 Prozent). Die bereinigte Erwerbslosenquote lag unverändert bei 3,8 Prozent.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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