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Rauchmelder in Quakenbrück schlägt Alarm – und enttarnt Cannabis-Plantage

Cannabis-Plantage / Foto: Polizeiinspektion Osnabrück
Cannabis-Plantage / Foto: Polizeiinspektion Osnabrück

Ein eigentlich alltäglicher Feuerwehreinsatz hat am späten Dienstagabend (6. Januar) in Quakenbrück eine überraschende Wendung genommen. Gegen 22:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Wohnhaus an der Straße Am Tannenwald gerufen, nachdem dort eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Der Verdacht: ein Küchenbrand.

Rauch, aber kein Feuer

Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Wohnung und stellten eine starke Rauchentwicklung fest. Schnell war klar: Gebrannt hatte es nicht. Ursache war offenbar vergessenes Essen im Backofen. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Nachdem das angebrannte Essen entfernt und die Wohnung gelüftet worden war, schien der Einsatz zunächst beendet. Doch dann machten die Einsatzkräfte einen Fund, der mit verbranntem Essen nichts mehr zu tun hatte.

Unerwarteter Fund in der Wohnung

In den Räumen stießen Feuerwehr und Polizei auf mehrere große Cannabis-Pflanzen sowie spezielle Aufzuchtzelte. Der ungewöhnliche Anblick ließ keinen Zweifel daran, dass hier mehr betrieben wurde als ein harmloser Hobbygarten. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde eingeschaltet und ordnete noch am selben Abend eine Durchsuchung der Wohnung an.

Professioneller Anbau im Obergeschoss

Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten im Obergeschoss des Hauses einen Raum, der vollständig als Indoor-Plantage genutzt wurde. Mehrere Zelte mit Cannabis-Pflanzen, umfangreiche Beleuchtungs- und Wärmetechnik sowie mit Alufolie verkleidete Wände deuteten auf einen professionell organisierten Anbau hin.

Drogen und Technik sichergestellt

Die Einsatzkräfte stellten die Cannabis-Pflanzen, bereits geerntetes Material sowie die komplette Aufzuchttechnik sicher. Gegen den Bewohner des Hauses wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

AFP

Dax setzt Rekordjagd fort – Anleger greifen weiter zu

Börse
Foto: dts

Der Dax hat am Mittwoch seine Rekordjagd nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag fortgesetzt. Gegen 12:30 Uhr lag der Leitindex bei rund 25.055 Punkten und damit 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. Anleger griffen vor allem bei deutschen Standardwerten zu, während Euro und Ölpreis leicht nachgaben.

Gegen Mittag wurde der Dax bei rund 25.055 Punkten berechnet, was einem Aufschlag von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, Heidelberg Materials und MTU, am Ende Scout24, die Commerzbank und Beiersdorf.

Investoren setzen Strategien um

„Die Investoren kaufen weiterhin bei den deutschen Standardwerten zu“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die Marktteilnehmer setzten in der ersten Handelswoche im noch jungen Handelsjahr ihre jeweilige Anlagestrategie um und seien weniger nachrichtengetrieben. Am Nachmittag stünden zudem noch wichtige US-Makrodaten an, so Lipkow.

Leichter Rückgang beim Euro

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Ölpreis gibt leicht nach

Der Ölpreis sank unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 60,59 US-Dollar; das waren 11 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Nordsee 2025 so warm wie nie seit Messbeginn

Leuchtturm List-Ost
Leuchtturm List-Ost (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Nordsee hat im Jahr 2025 mit einer mittleren Temperatur von 11,6 °C den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Auch in der Ostsee wurden außergewöhnlich hohe Temperaturen gemessen, mit einem Jahresmittel von 9,7 °C als zweitwärmstem Jahr der BSH-Datenreihe. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) meldete zudem einen neuen Höchststand beim Wärmeinhalt der Nordsee.

Nordsee erreicht neuen Temperaturrekord

Die Nordsee verzeichnete 2025 eine mittlere Temperatur von 11,6 °C und damit den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) teilte am Mittwoch mit, dass die Temperaturen im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1997 bis 2021 um 0,9 °C höher lagen. Besonders auffällig waren laut BSH die Monate Juni und Dezember, die neue Rekorde setzten.

Im gesamten Jahresverlauf lag die Oberflächentemperatur in der Nordsee mindestens 0,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt, in einigen Regionen sogar mehr als 1 °C darüber. Der Wärmeinhalt der Nordsee erreichte mit 1,46 Millionen Petajoule ebenfalls einen neuen Höchststand, was nach Angaben des BSH etwa dem Dreifachen des deutschen Primärenergieverbrauchs im Jahr 2024 entspricht.

Außergewöhnliche Werte auch in der Ostsee

Auch die Ostsee verzeichnete 2025 außergewöhnlich hohe Temperaturen. Mit einem Jahresmittel von 9,7 °C war es nach Angaben des BSH das zweitwärmste Jahr seit Beginn der BSH-Datenreihe und ein Anstieg von 1,1 °C im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1997 bis 2021. Die Temperaturen lagen in fast allen Gebieten mindestens 0,5 °C über dem langjährigen Mittel.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

CDU fordert Wirtschaftswunder 2.0: Linnemann drängt auf Reformoffensive

Carsten Linnemann
Carsten Linnemann (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann dringt auf ein umfassendes Reformpaket der schwarz-roten Koalition und spricht von der Notwendigkeit eines „Wirtschaftswunders 2.0“. Im Gespräch mit den Sendern RTL und ntv forderte er unter anderem eine vorgezogene Unternehmenssteuerreform, Entlastungen bei der Stromsteuer sowie den Abbau von Bürokratie.

„Wirtschaftswunder 2.0“ und großer Reformbedarf

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann forderte ein umfassendes Reformpaket der schwarz-roten Koalition. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe es ein Wirtschaftswunder gegeben und Politiker, die dafür den Rahmen gesetzt hätten: „Heute brauchen wir ein Wirtschaftswunder 2.0“, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv.

Die aktuelle Lage sei zwar nicht direkt mit der Nachkriegszeit vergleichbar, dennoch sei heute ein großer Kraftakt nötig. „Das, was Gerhard Schröder gemacht hat bei der Agenda 2010 war ein kleiner Kraftakt im Vergleich zu dem, was jetzt passieren muss.“ Diesmal gehe es nicht nur um den Arbeitsmarkt, sondern auch um die Sozialversicherungen, hohe Arbeits- und Energiekosten sowie Bürokratie. „Und da braucht es ein Reformpaket.“ Bisher seien die Probleme in Deutschland schöngeredet worden. „Wir haben endlich einen Bundeskanzler, der das nicht schönredet, sondern sagt, es braucht eine Reformagenda.“

Steuern, Strompreise und Bürokratie im Fokus

Linnemann forderte, die ab 2028 geplante Unternehmenssteuerreform auf 2026 vorzuziehen. Zudem müsse die Stromsteuer für alle Bürger gesenkt werden. Dies nicht getan zu haben, sei ein Fehler gewesen. „Dieser Fehler muss korrigiert werden, so schnell wie möglich.“ Er sprach sich auch für eine baldige Abschaffung der Bonpflicht für Firmen aus.

Anreize für längeres Arbeiten und Lebensarbeitszeit

Der CDU-Generalsekretär verlangte außerdem mehr Anreize für längeres Arbeiten. „Die Menschen müssen natürlich auch das Gefühl haben, dass es sich lohnt.“ Früher hätten die Bürger die Aussicht gehabt, sich Auto, Urlaub oder Haus leisten zu können, wenn sie mehr arbeiteten. „Da müssen wir heute auch wieder hinkommen.“ Mit Blick auf eine längere Lebensarbeitszeit sagte Linnemann: „Für mich gibt es keine Tabus.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Grünen-Politikerin Brantner kritisiert Merz’ Ukraine-Bundeswehrkurs scharf

Franziska Brantner
Franziska Brantner am 17.11.2024 / via dts Nachrichtenagentur

Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisiert, die Bundeswehr nicht direkt an einem möglichen Schutz der Ukraine durch europäische Truppen zu beteiligen. Deutschland dürfe sich im Fall eines international abzusichernden Waffenstillstands oder Friedensschlusses nicht aus der Verantwortung stehlen, mahnte Brantner in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Brantner fordert klare Solidarität mit europäischen Partnern

Grünen-Chefin Franziska Brantner warnte davor, dass sich Europa im Falle eines möglichen Waffenstillstands oder Friedensschlusses zwischen Russland und der Ukraine seiner Verantwortung entzieht. „Wir dürfen uns in Europa nicht wegducken, falls es doch zu einem Waffenstillstand oder Friedensschluss kommt, der international abgesichert werden muss“, sagte Brantner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Angesichts der Debatte um einen möglichen Schutz der Ukraine durch europäische Truppen betonte Brantner die Bedeutung europäischer Geschlossenheit. „Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, einen Frieden in der Ukraine gemeinsam mit unseren europäischen Partnern zu schützen, kann und darf sich Deutschland dieser Solidarität nicht verweigern“, so die Grünen-Politikerin in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

„Kein Frieden, sondern nur eine Kriegs-Pause auf Zeit“

Mit Blick auf die Sicherheit der Ukraine nach einem möglichen Friedensschluss forderte Brantner verlässliche und wirksame Zusagen. „Die Sicherheitsgarantien müssen so robust ausgestaltet sein, dass die Ukraine ohne permanente Angst vor neuen russischen Angriffen in die Zukunft blicken kann. Alles andere wäre kein Frieden, sondern nur eine Kriegs-Pause auf Zeit“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Voraussetzung: belastbares Friedensabkommen mit Putin

Zugleich mahnte Brantner an, dass vor weiteren Schritten grundlegende diplomatische Voraussetzungen geschaffen werden müssten. „Bevor überhaupt über die Frage möglicher europäischer Sicherheitsgarantien oder gar einer Stationierung von Truppen in der Ukraine gesprochen werden kann, braucht es zunächst eines: die Zustimmung Wladimir Putins zu einem belastbaren Friedensabkommen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Ihre Erwartungen an die Kompromissbereitschaft des russischen Präsidenten bewertete Brantner skeptisch. Ihre Hoffnung, dass er zu einem echten, verlässlichen Frieden bereit sei, sei allerdings gering, so Brantner gegenüber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Von Notz fordert umfassende Ermittlungen zu Vulkangruppe-Netzwerken

Konstantin von
Konstantin von Notz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin fordert Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz eine umfassende Überprüfung möglicher Verbindungen der linksextremistischen Vulkangruppe zu anderen Akteuren im In- und Ausland. Auch die Rolle ausländischer Nachrichtendienste müsse intensiv untersucht werden, während die Stromversorgung im Südwesten Berlins inzwischen wieder anläuft.

Forderung nach Überprüfung möglicher Netzwerke

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz erwartet nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin, dass auch mögliche Verbindungen zwischen der linksextremistischen Vulkangruppe und anderen Akteuren geprüft werden. Das sagte er der „Rheinischen Post“. „Hierbei müssen auch vergangene Taten erneut in den Blick genommen, Netzwerke ausgeleuchtet und mögliche Verbindungen der Vulkangruppe und anderer Akteure im In- und Ausland in den Blick genommen werden“, so der Fraktionsvize.

Mögliche Rolle ausländischer Nachrichtendienste

Von Notz hält es für denkbar, dass auch ausländische Nachrichtendienste eine Rolle spielen könnten. „Natürlich sei es vorstellbar, dass sich auch ein ausländischer Nachrichtendienst extremistischen Bestrebungen bediene.“ Das müsse nun intensiv vom Generalbundesanwalt und allen Sicherheitsbehörden ermittelt werden. „Denn es ist tatsächlich nicht nachvollziehbar und irritierend, dass unter dem Logo der Vulkangruppe massive Sabotage und terroristische Taten durchgeführt werden, bisher aber keinerlei Ermittlungserfolg erzielt werden konnte“, betonte von Notz laut „Rheinischer Post“.

Zweites Bekennerschreiben und Wiederanlaufen der Stromversorgung

Am Mittwochmorgen wurde ein zweites Bekennerschreiben der mutmaßlichen Täter veröffentlicht, in dem die Beteiligung ausländischer Akteure zurückgewiesen wurde. Die Stromversorgung im Südwesten Berlins ist unterdessen am Mittwoch kurz nach 11 Uhr wieder angelaufen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Kollegienwall in Osnabrück ist bis Ende Januar eine Einbahnstraße

Osnabrück, Stadtwerke Osnabrück AG, SWO Netz GmbH, Kollegienwall, Einbahnstraße, Bauarbeiten, Baustelle
Kollegienwall wird zu Einbahnstraße (Archiv)

Autofahrer und Busfahrgäste in Osnabrück müssen sich ab sofort auf eine spürbare Änderung einstellen. Der Kollegienwall ist seit Mittwochmorgen (7. Januar) wegen einer Baustelle eine Einbahnstraße. Betroffen ist der Abschnitt zwischen der Heinrich-Heine-Straße und der Schlagvorder Straße stadteinwärts. Die Regelung gilt voraussichtlich bis zum 31. Januar.

Was auf den ersten Blick nach einer überschaubaren Maßnahme klingt, hat Auswirkungen auf mehrere Buslinien und damit auf den täglichen Weg vieler Osnabrückerinnen und Osnabrücker.

Diese Buslinien sind betroffen

Durch die Einbahnstraßenregelung müssen mehrere Linien stadteinwärts umgeleitet werden. Das betrifft die Linien 13, 381, 382 und 383 in Richtung Neumarkt beziehungsweise Hauptbahnhof. Die Busse fahren in dieser Zeit über An der Petersburg, den Konrad-Adenauer-Ring und die Möserstraße bis zum Hauptbahnhof.

Auch die Nachtlinie N18 sowie die Linie N381 in Richtung Neumarkt sind betroffen. Sie werden über An der Petersburg, den Konrad-Adenauer-Ring, den Goethering und die Wittekindstraße zum Neumarkt geführt. Auf der Umleitungsstrecke wird die Haltestele Konrad-Adenauer-Ring mitbedient.

Stadtauswärts alles beim Alten

Wer stadtauswärts unterwegs ist, kann aufatmen: In dieser Richtung wird keine Umleitung gefahren. Die Busse verkehren wie gewohnt, so dass es hier zu keinen Änderungen im Fahrplan kommt.

AFP

Inflation im Euroraum sinkt im Dezember auf zwei Prozent

Geldautomat in
Geldautomat in Athen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Inflation im Euroraum ist im Dezember 2025 leicht zurückgegangen und wird von Eurostat auf 2,0 Prozent geschätzt, nach 2,1 Prozent im November. Zugleich legten die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat um 0,2 Prozent zu, während die sogenannte Kerninflation bei 2,3 Prozent lag.

Leichter Rückgang der Teuerung im Dezember

Nach Angaben der EU-Statistikbehörde Eurostat hat sich die jährliche Inflationsrate im Euroraum im Dezember 2025 leicht abgeschwächt. Sie wird auf 2,0 Prozent geschätzt, nachdem im November noch 2,1 Prozent verzeichnet worden waren, wie Eurostat am Mittwoch mitteilte. Im Vergleich zum Vormonat kletterten die Preise um 0,2 Prozent.

Die als „Kerninflation“ bezeichnete Teuerung – also der Preisanstieg ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak – lag im Dezember bei 2,3 Prozent, nach 2,4 Prozent im Vormonat. Diese „Kernrate“ wird von der EZB ganz besonders in den Blick genommen in Bezug auf ihr Ziel, eine Teuerung von zwei Prozent zu erreichen und beizubehalten.

Unterschiedliche Entwicklungen in den Hauptkomponenten

Im Hinblick auf die Hauptkomponenten der Inflation im Euroraum wird erwartet, dass der Bereich „Dienstleistungen“ im Dezember die höchste jährliche Rate aufweist. Eurostat nennt hier 3,4 Prozent, gegenüber 3,5 Prozent im November. Dahinter folgen „Lebensmitteln, Alkohol und Tabak“ mit 2,6 Prozent, nach 2,4 Prozent im November, sowie „Industriegütern ohne Energie“ mit 0,4 Prozent, nach 0,5 Prozent im November.

Deutlich rückläufig zeigt sich den Angaben zufolge der Bereich „Energie“. Hier wird für Dezember eine jährliche Rate von -1,9 Prozent erwartet, nach -0,5 Prozent im November.

Große Spannweite der Inflationsraten in den Euroländern

Die niedrigste Inflationsrate misst Eurostat in Zypern mit 0,1 Prozent. Dahinter folgen Frankreich mit 0,7 Prozent und Italien mit 1,2 Prozent. In Estland und der Slowakei liege sie der Statistikbehörde zufolge dagegen bei 4,1 Prozent.

Für Deutschland berechnet Eurostat die Inflationsrate mit 2,0 Prozent. Dabei wird eine andere Methode verwendet als vom Statistischen Bundesamt, welches am Vortag eine Teuerungsrate von 1,8 Prozent gemeldet hatte.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Kopftritte an Bushaltestelle in Osnabrück: Mann schwebt in Lebensgefahr

Polizeiabsperrung
Polizeiabsperrung (Symbolbild) / Foto: Westermann

Ein Streit an einer Bushaltestelle in Osnabrück ist am Dienstagabend (6. Januar) dramatisch eskaliert. Gegen 22:45 Uhr kam es auf dem Gehweg an der Ellerstraße im Bereich der dortigen Bushaltestelle Ellerstraße-Nord zu einer heftigen körperlichen Auseinandersetzung zwischen zwei Männern. Die Staatsanwaltschaft und die Polizei ermitteln inzwischen wegen eines versuchten Tötungsdelikts.

Opfer liegt am Boden – Täter tritt zu

Nach bisherigen Erkenntnissen gerieten ein 31-jähriger und ein 48-jähriger Mann in Streit. Dabei soll der 31-Jährige mehrfach mit beschuhten Füßen gezielt gegen den Kopf des am Boden liegenden 48-Jährigen getreten haben. Die Gewalt war so massiv, dass die Ermittler von einem lebensgefährlichen Angriff ausgehen.

Unbekannte Passantin schlägt Alarm

Der 48-jährige Mann erlitt durch die Tritte schwere Kopfverletzungen. Rettungskräfte brachten ihn umgehend in ein Krankenhaus. Nach Angaben der Polizei kann eine akute Lebensgefahr derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Alarmiert wurde die Polizei durch einen Zeugen, der von einer bislang unbekannten Passantin auf das Geschehen hingewiesen worden war. Die Rolle dieser Frau könnte für die weiteren Ermittlungen von großer Bedeutung sein.

Angriff auch auf Polizeibeamten

Im Rahmen der polizeilichen Maßnahmen trat der 31-jährige Tatverdächtige einen eingesetzten Beamten. Der Polizist erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich. Der Angreifer wurde vorläufig festgenommen.

Polizei bittet dringend um Hinweise

Die Polizei führte am Tatort eine umfangreiche Spurensicherung durch. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar und Teil der laufenden Ermittlungen.

Besonders die bislang unbekannte Passantin, die den Zeugen auf den Vorfall aufmerksam machte, sowie weitere mögliche Zeugen werden dringend gebeten, sich unter der Telefonnummer 0541/327-3103 bei der Polizei Osnabrück zu melden.

AFP

Bund und Länder starten gemeinsame Justizcloud bis 2027

Schild Gerichte
Foto: dts

Bund und Länder treiben die Digitalisierung der Justiz voran: Sie wollen eine gemeinsame Justizcloud aufbauen, für die nach Angaben des Bundesjustizministeriums bereits eine Vereinbarung unterzeichnet wurde. Ziel ist eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz in Bund und Ländern, eine erste lauffähige Version soll bis Anfang 2027 bereitstehen.

Gemeinsame Infrastruktur für Bund und Länder

Bund und Länder wollen eine gemeinsame Justizcloud aufbauen. Eine entsprechende Vereinbarung sei unterzeichnet worden, teilte das Bundesjustizministerium am Mittwoch mit. Ziel sei es, eine zukunftsfähige IT-Infrastruktur für die Justiz im Bund und in den 16 Bundesländern zu schaffen. Eine erste lauffähige Version soll bis Anfang 2027 zur Verfügung stehen.

Die Justizcloud wird auf der vorhandenen Infrastruktur der öffentlichen IT-Dienstleister aufgebaut. Ein eigenes Justiznetz soll errichtet werden, um die technologische Selbständigkeit der Justiz zu stärken. Laut Bundesjustizministerium sollen Einsparpotenziale realisiert und die tägliche Arbeit in der Justiz verbessert werden.

Einsatz des Gemeinsamen Fachverfahrens

In einem ersten Schritt soll über die Justizcloud das Gemeinsame Fachverfahren (GeFa) der Justiz an Gerichten in mehreren Ländern zur Verfügung gestellt werden. Perspektivisch sollen alle derzeit entwickelten und neu entstehenden Fachverfahren gemeinsam in der Cloud betrieben werden.

Projektleitung in Baden-Württemberg

Die Projektleitung übernimmt ein Aufbaustab, der im Land Baden-Württemberg angesiedelt wurde.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP