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Berlin stuft Stromausfall weiter als terroristische Großschadenslage ein

Senatsmitglieder bei
Senatsmitglieder bei der Pressekonferenz am 07.01.2026 / via dts Nachrichtenagentur

Auch nach der Wiederherstellung der Stromversorgung im Südwesten Berlins bleibt die Hauptstadt in einer von den Behörden ausgerufenen „Großschadenslage“. Die Berliner Innensenatorin betonte, diese Lage dauere an, bis sie offiziell aufgehoben werde, während Ermittlungen zum Hintergrund eines als terroristisch eingestuften Vorfalls laufen.

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) erklärte am Mittwoch, die Hauptstadt befinde sich weiterhin in einer „Großschadenslage“. „Sie ist erst beendet, wenn ich das bekannt gebe“, sagte Spranger. „Ich habe diese Lage ausgerufen, ich werde sie auch beenden“, so die Innensenatorin weiter.

„Menschenverachtendes“ Vorgehen der Täter

Mit Blick auf die Täter äußerte sich Iris Spranger (SPD) mit deutlicher Kritik. Deren Vorgehen sei „menschenverachtend“. „Sie haben es in Kauf genommen, dass insbesondere ältere Menschen in Lebensgefahr geraten“, sagte Spranger. Nach ihren Angaben liegen die Ermittlungen mittlerweile bei der Bundesanwaltschaft. Sie stehe zudem mit dem Verfassungsschutz in Kontakt, so Spranger.

Regierender Bürgermeister spricht von „terroristischem Anschlag“

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) stellte klar, dass es sich bei dem Vorfall nicht lediglich um einen „kleinen Brandanschlag“ gehandelt habe. Sondern es sei „ein terroristischer Anschlag einer linksextremen Organisation“, sagte Wegner.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Bundesregierung erwartet kurz bevorstehende Einigung auf Mercosur-Abkommen

Hafen von
Hafen von Rio de Janeiro (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Bundesregierung rechnet in den kommenden Tagen mit der Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens. Regierungssprecher Stefan Kornelius sprach in Berlin von einem kurz bevorstehenden Abschluss und zeigte sich zuversichtlich, dass Italien seine Zustimmung geben wird. Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und mehreren südamerikanischen Staaten war nach jahrzehntelangen Verhandlungen zuletzt auf Betreiben Italiens verschoben worden.

Die Bundesregierung ist nach eigenen Angaben optimistisch, dass es in den kommenden Tagen tatsächlich zur Unterzeichnung des Mercosur-Abkommens kommen wird. „Das Thema Mercosur steht jetzt kurz vor dem Abschluss“, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Mittwoch in Berlin auf Anfrage der dts Nachrichtenagentur.

Signal aus Rom sorgt für Zuversicht

Man vernehme das Signal aus Rom, dass das Abkommen bald unterzeichnet werden könne. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass Italien jetzt diesem Mercosur-Abkommen zustimmen wird.“ Der „Entscheidungsmoment“ werde vermutlich am Freitag sein. Sollte es klappen, sei das Abkommen ein „Meilenstein für die europäische Partnerschaft zur Handelspolitik“, so Kornelius laut dts Nachrichtenagentur.

Jahrzehntelange Verhandlungen und jüngste Verschiebung

Ursprünglich sollte das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und mehreren südamerikanischen Staaten nach über 25 Jahren Verhandlungen bereits im Dezember unterzeichnet werden. Dies war aber vor allem auf Betreiben von Italien kurzfristig auf 2026 verschoben worden.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Brandenburgs Ex-BSW-Minister Crumbach rechnet hart mit Wagenknecht-Partei

Robert Crumbach
Robert Crumbach (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Ende der Regierungskoalition in Brandenburg und seinem Austritt aus dem BSW geht Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach in scharfer Form mit seiner früheren Partei ins Gericht. In einem Interview wirft er dem BSW vor, Gestaltungswillen verloren zu haben und Grenzen im politischen Streit zu überschreiten.

„Das BSW taugt zu gar nichts mehr“

Vizeministerpräsident und Finanzminister Robert Crumbach hat seine frühere Partei BSW scharf kritisiert. „Das BSW taugt zu gar nichts mehr“, sagte er dem „Spiegel“. „Nicht mal zur Opposition. Es gibt keinen Gestaltungswillen mehr in der Partei. Nur zu kritisieren reicht auch in der Opposition nicht.“

Die Partei habe sich grundlegend verändert, führte Crumbach weiter aus. „Das BSW hat begonnen als Partei, die den Menschen, die von Politik enttäuscht sind, ein besseres Angebot macht und nach konkreten Lösungen sucht. Damit haben wir in unserem Gründungsjahr in den Landeswahlkämpfen geworben: für bessere Gesundheitsversorgung und bessere Bildung. Wir haben nicht nur kritisiert. Das ist vorbei: Jetzt geht es nur noch ums Draufhauen“, sagte er dem „Spiegel“.

Kritik an Wortwahl von Sahra Wagenknecht

Besondere Kritik richtet Crumbach an der Parteigründerin Sahra Wagenknecht. „Mir gefällt Frau Wagenknechts Wortwahl nicht“, sagte er dem „Spiegel“. Als Beispiel nannte Crumbach Wagenknechts Reaktion auf die Ablehnung des Bundestags einer Neuauszählung des Ergebnisses der Bundestagswahl, bei der das BSW knapp gescheitert war. „Ich finde auch, dass man deshalb das Wahlergebnis neu auszählen sollte. Dass Frau Wagenknecht aber die Bundestagsabgeordneten, die gegen eine Neuauszählung gestimmt haben, als `Demokratieverächter` bezeichnet, geht nicht. Das überschreitet eine Grenze“, sagte Crumbach dem „Spiegel“.

„Das Bundesverfassungsgericht überprüft die Entscheidung des Bundestags, und damit ist es dann gut. Wir leben in einem Rechtsstaat, und so zu tun, als täten wir das nicht, verbietet sich“, erklärte Crumbach weiter gegenüber dem „Spiegel“. Er sei Mitglied einer Landesregierung, er vertrete diesen Staat. „Das BSW hat diese Regierung gestützt, das BSW vertritt diesen Staat. Man darf nicht in einer solchen Art über den Staat herziehen“, sagte er dem „Spiegel“.

Vorwürfe aus der Partei

Zu den scharfen Reaktionen seiner früheren Parteikollegen, die ihm nun Verrat und Erpressung vorwerfen, äußerte sich Crumbach ebenfalls gegenüber dem „Spiegel“. Über den harschen Ton sei er nicht überrascht. „Das ist im Vergleich zu internen Angriffen noch harmlos.“ Seine persönliche Erklärung dafür laute, dass diese Kollegen davon ausgingen, dass alle anderen Menschen genauso tickten wie sie selbst. „Also nehmen sie von jedem immer nur das Schlimmste und Böse an“, sagte Crumbach dem „Spiegel“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU verlangt nach Stromnetz-Anschlag mehr Schutz kritischer Infrastruktur

Marc Henrichmann
Marc Henrichmann (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz fordert der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr), Marc Henrichmann (CDU), eine Stärkung der Sicherheitsbehörden. Diese müssten in die Lage versetzt werden, ähnliche Angriffe frühzeitig zu erkennen und zu verhindern, mahnte er in einem Interview mit der „Rheinischen Post“.

Forderung nach mehr Kompetenzen und Ressourcen

Marc Henrichmann</em), Vorsitzender des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestages (PKGr) zur Kontrolle der Geheimdienste, sieht nach dem Anschlag auf das Berliner Stromnetz Verbesserungsbedarf bei den Sicherheitsbehörden. "Sicherheitsbehörden und Verfassungsschutz brauchen die nötigen Kompetenzen und Ressourcen, um zukünftig solche Angriffe frühzeitig aufzuklären und zu verhindern", sagte Henrichmann der "Rheinischen Post" (Donnerstagsausgabe).

Henrichmann betonte gegenüber der „Rheinischen Post“, derartige Taten müssten ein „Weckruf“ sein. „Die Politik, Behörden und Betreiber kritischer Infrastruktur müssen jetzt handeln: Wir brauchen redundante Systeme, schnelle Entscheidungen und eine vernetzte Sicherheitsarchitektur.“

Parlamentarische Kontrolle und weitere Beratungen

Dabei müsse auch das Parlamentarische Kontrollgremium alle Arten von Sabotage im Blick behalten, „um die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen“, sagte der Vorsitzende der „Rheinischen Post“.

Aus Unionskreisen hieß es zudem, neben dem Innenausschuss werde sich in der nächsten Woche wahrscheinlich auch das geheim tagende PKGr mit dem Anschlag beschäftigen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Rauchmelder in Quakenbrück schlägt Alarm – und enttarnt Cannabis-Plantage

Cannabis-Plantage / Foto: Polizeiinspektion Osnabrück
Cannabis-Plantage / Foto: Polizeiinspektion Osnabrück

Ein eigentlich alltäglicher Feuerwehreinsatz hat am späten Dienstagabend (6. Januar) in Quakenbrück eine überraschende Wendung genommen. Gegen 22:00 Uhr wurden Polizei und Feuerwehr zu einem Wohnhaus an der Straße Am Tannenwald gerufen, nachdem dort eine Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Der Verdacht: ein Küchenbrand.

Rauch, aber kein Feuer

Vor Ort verschafften sich die Einsatzkräfte Zugang zur Wohnung und stellten eine starke Rauchentwicklung fest. Schnell war klar: Gebrannt hatte es nicht. Ursache war offenbar vergessenes Essen im Backofen. Der Bewohner war zu diesem Zeitpunkt nicht zu Hause. Nachdem das angebrannte Essen entfernt und die Wohnung gelüftet worden war, schien der Einsatz zunächst beendet. Doch dann machten die Einsatzkräfte einen Fund, der mit verbranntem Essen nichts mehr zu tun hatte.

Unerwarteter Fund in der Wohnung

In den Räumen stießen Feuerwehr und Polizei auf mehrere große Cannabis-Pflanzen sowie spezielle Aufzuchtzelte. Der ungewöhnliche Anblick ließ keinen Zweifel daran, dass hier mehr betrieben wurde als ein harmloser Hobbygarten. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück wurde eingeschaltet und ordnete noch am selben Abend eine Durchsuchung der Wohnung an.

Professioneller Anbau im Obergeschoss

Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizisten im Obergeschoss des Hauses einen Raum, der vollständig als Indoor-Plantage genutzt wurde. Mehrere Zelte mit Cannabis-Pflanzen, umfangreiche Beleuchtungs- und Wärmetechnik sowie mit Alufolie verkleidete Wände deuteten auf einen professionell organisierten Anbau hin.

Drogen und Technik sichergestellt

Die Einsatzkräfte stellten die Cannabis-Pflanzen, bereits geerntetes Material sowie die komplette Aufzuchttechnik sicher. Gegen den Bewohner des Hauses wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

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Dax setzt Rekordjagd fort – Anleger greifen weiter zu

Börse
Foto: dts

Der Dax hat am Mittwoch seine Rekordjagd nach einem bereits freundlichen Start bis zum Mittag fortgesetzt. Gegen 12:30 Uhr lag der Leitindex bei rund 25.055 Punkten und damit 0,7 Prozent über dem Schlussniveau vom Vortag. Anleger griffen vor allem bei deutschen Standardwerten zu, während Euro und Ölpreis leicht nachgaben.

Gegen Mittag wurde der Dax bei rund 25.055 Punkten berechnet, was einem Aufschlag von 0,7 Prozent im Vergleich zum Vortag entspricht. An der Spitze der Kursliste rangierten Zalando, Heidelberg Materials und MTU, am Ende Scout24, die Commerzbank und Beiersdorf.

Investoren setzen Strategien um

„Die Investoren kaufen weiterhin bei den deutschen Standardwerten zu“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow. Die Marktteilnehmer setzten in der ersten Handelswoche im noch jungen Handelsjahr ihre jeweilige Anlagestrategie um und seien weniger nachrichtengetrieben. Am Nachmittag stünden zudem noch wichtige US-Makrodaten an, so Lipkow.

Leichter Rückgang beim Euro

Die europäische Gemeinschaftswährung zeigte sich am Mittwochmittag etwas schwächer. Ein Euro kostete 1,1687 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8557 Euro zu haben.

Ölpreis gibt leicht nach

Der Ölpreis sank unterdessen leicht. Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 60,59 US-Dollar; das waren 11 Cent oder 0,2 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Nordsee 2025 so warm wie nie seit Messbeginn

Leuchtturm List-Ost
Leuchtturm List-Ost (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Nordsee hat im Jahr 2025 mit einer mittleren Temperatur von 11,6 °C den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen erreicht. Auch in der Ostsee wurden außergewöhnlich hohe Temperaturen gemessen, mit einem Jahresmittel von 9,7 °C als zweitwärmstem Jahr der BSH-Datenreihe. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) meldete zudem einen neuen Höchststand beim Wärmeinhalt der Nordsee.

Nordsee erreicht neuen Temperaturrekord

Die Nordsee verzeichnete 2025 eine mittlere Temperatur von 11,6 °C und damit den höchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) teilte am Mittwoch mit, dass die Temperaturen im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1997 bis 2021 um 0,9 °C höher lagen. Besonders auffällig waren laut BSH die Monate Juni und Dezember, die neue Rekorde setzten.

Im gesamten Jahresverlauf lag die Oberflächentemperatur in der Nordsee mindestens 0,5 °C über dem langjährigen Durchschnitt, in einigen Regionen sogar mehr als 1 °C darüber. Der Wärmeinhalt der Nordsee erreichte mit 1,46 Millionen Petajoule ebenfalls einen neuen Höchststand, was nach Angaben des BSH etwa dem Dreifachen des deutschen Primärenergieverbrauchs im Jahr 2024 entspricht.

Außergewöhnliche Werte auch in der Ostsee

Auch die Ostsee verzeichnete 2025 außergewöhnlich hohe Temperaturen. Mit einem Jahresmittel von 9,7 °C war es nach Angaben des BSH das zweitwärmste Jahr seit Beginn der BSH-Datenreihe und ein Anstieg von 1,1 °C im Vergleich zum langjährigen Mittel von 1997 bis 2021. Die Temperaturen lagen in fast allen Gebieten mindestens 0,5 °C über dem langjährigen Mittel.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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CDU fordert Wirtschaftswunder 2.0: Linnemann drängt auf Reformoffensive

Carsten Linnemann
Carsten Linnemann (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann dringt auf ein umfassendes Reformpaket der schwarz-roten Koalition und spricht von der Notwendigkeit eines „Wirtschaftswunders 2.0“. Im Gespräch mit den Sendern RTL und ntv forderte er unter anderem eine vorgezogene Unternehmenssteuerreform, Entlastungen bei der Stromsteuer sowie den Abbau von Bürokratie.

„Wirtschaftswunder 2.0“ und großer Reformbedarf

CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann forderte ein umfassendes Reformpaket der schwarz-roten Koalition. Nach dem Zweiten Weltkrieg habe es ein Wirtschaftswunder gegeben und Politiker, die dafür den Rahmen gesetzt hätten: „Heute brauchen wir ein Wirtschaftswunder 2.0“, sagte Linnemann den Sendern RTL und ntv.

Die aktuelle Lage sei zwar nicht direkt mit der Nachkriegszeit vergleichbar, dennoch sei heute ein großer Kraftakt nötig. „Das, was Gerhard Schröder gemacht hat bei der Agenda 2010 war ein kleiner Kraftakt im Vergleich zu dem, was jetzt passieren muss.“ Diesmal gehe es nicht nur um den Arbeitsmarkt, sondern auch um die Sozialversicherungen, hohe Arbeits- und Energiekosten sowie Bürokratie. „Und da braucht es ein Reformpaket.“ Bisher seien die Probleme in Deutschland schöngeredet worden. „Wir haben endlich einen Bundeskanzler, der das nicht schönredet, sondern sagt, es braucht eine Reformagenda.“

Steuern, Strompreise und Bürokratie im Fokus

Linnemann forderte, die ab 2028 geplante Unternehmenssteuerreform auf 2026 vorzuziehen. Zudem müsse die Stromsteuer für alle Bürger gesenkt werden. Dies nicht getan zu haben, sei ein Fehler gewesen. „Dieser Fehler muss korrigiert werden, so schnell wie möglich.“ Er sprach sich auch für eine baldige Abschaffung der Bonpflicht für Firmen aus.

Anreize für längeres Arbeiten und Lebensarbeitszeit

Der CDU-Generalsekretär verlangte außerdem mehr Anreize für längeres Arbeiten. „Die Menschen müssen natürlich auch das Gefühl haben, dass es sich lohnt.“ Früher hätten die Bürger die Aussicht gehabt, sich Auto, Urlaub oder Haus leisten zu können, wenn sie mehr arbeiteten. „Da müssen wir heute auch wieder hinkommen.“ Mit Blick auf eine längere Lebensarbeitszeit sagte Linnemann: „Für mich gibt es keine Tabus.“

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Grünen-Politikerin Brantner kritisiert Merz’ Ukraine-Bundeswehrkurs scharf

Franziska Brantner
Franziska Brantner am 17.11.2024 / via dts Nachrichtenagentur

Grünen-Chefin Franziska Brantner hat die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisiert, die Bundeswehr nicht direkt an einem möglichen Schutz der Ukraine durch europäische Truppen zu beteiligen. Deutschland dürfe sich im Fall eines international abzusichernden Waffenstillstands oder Friedensschlusses nicht aus der Verantwortung stehlen, mahnte Brantner in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Brantner fordert klare Solidarität mit europäischen Partnern

Grünen-Chefin Franziska Brantner warnte davor, dass sich Europa im Falle eines möglichen Waffenstillstands oder Friedensschlusses zwischen Russland und der Ukraine seiner Verantwortung entzieht. „Wir dürfen uns in Europa nicht wegducken, falls es doch zu einem Waffenstillstand oder Friedensschluss kommt, der international abgesichert werden muss“, sagte Brantner der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Angesichts der Debatte um einen möglichen Schutz der Ukraine durch europäische Truppen betonte Brantner die Bedeutung europäischer Geschlossenheit. „Sollte sich die Notwendigkeit ergeben, einen Frieden in der Ukraine gemeinsam mit unseren europäischen Partnern zu schützen, kann und darf sich Deutschland dieser Solidarität nicht verweigern“, so die Grünen-Politikerin in der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

„Kein Frieden, sondern nur eine Kriegs-Pause auf Zeit“

Mit Blick auf die Sicherheit der Ukraine nach einem möglichen Friedensschluss forderte Brantner verlässliche und wirksame Zusagen. „Die Sicherheitsgarantien müssen so robust ausgestaltet sein, dass die Ukraine ohne permanente Angst vor neuen russischen Angriffen in die Zukunft blicken kann. Alles andere wäre kein Frieden, sondern nur eine Kriegs-Pause auf Zeit“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Voraussetzung: belastbares Friedensabkommen mit Putin

Zugleich mahnte Brantner an, dass vor weiteren Schritten grundlegende diplomatische Voraussetzungen geschaffen werden müssten. „Bevor überhaupt über die Frage möglicher europäischer Sicherheitsgarantien oder gar einer Stationierung von Truppen in der Ukraine gesprochen werden kann, braucht es zunächst eines: die Zustimmung Wladimir Putins zu einem belastbaren Friedensabkommen“, sagte sie der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

Ihre Erwartungen an die Kompromissbereitschaft des russischen Präsidenten bewertete Brantner skeptisch. Ihre Hoffnung, dass er zu einem echten, verlässlichen Frieden bereit sei, sei allerdings gering, so Brantner gegenüber der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe).

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Von Notz fordert umfassende Ermittlungen zu Vulkangruppe-Netzwerken

Konstantin von
Konstantin von Notz (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin fordert Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz eine umfassende Überprüfung möglicher Verbindungen der linksextremistischen Vulkangruppe zu anderen Akteuren im In- und Ausland. Auch die Rolle ausländischer Nachrichtendienste müsse intensiv untersucht werden, während die Stromversorgung im Südwesten Berlins inzwischen wieder anläuft.

Forderung nach Überprüfung möglicher Netzwerke

Grünen-Fraktionsvize Konstantin von Notz erwartet nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin, dass auch mögliche Verbindungen zwischen der linksextremistischen Vulkangruppe und anderen Akteuren geprüft werden. Das sagte er der „Rheinischen Post“. „Hierbei müssen auch vergangene Taten erneut in den Blick genommen, Netzwerke ausgeleuchtet und mögliche Verbindungen der Vulkangruppe und anderer Akteure im In- und Ausland in den Blick genommen werden“, so der Fraktionsvize.

Mögliche Rolle ausländischer Nachrichtendienste

Von Notz hält es für denkbar, dass auch ausländische Nachrichtendienste eine Rolle spielen könnten. „Natürlich sei es vorstellbar, dass sich auch ein ausländischer Nachrichtendienst extremistischen Bestrebungen bediene.“ Das müsse nun intensiv vom Generalbundesanwalt und allen Sicherheitsbehörden ermittelt werden. „Denn es ist tatsächlich nicht nachvollziehbar und irritierend, dass unter dem Logo der Vulkangruppe massive Sabotage und terroristische Taten durchgeführt werden, bisher aber keinerlei Ermittlungserfolg erzielt werden konnte“, betonte von Notz laut „Rheinischer Post“.

Zweites Bekennerschreiben und Wiederanlaufen der Stromversorgung

Am Mittwochmorgen wurde ein zweites Bekennerschreiben der mutmaßlichen Täter veröffentlicht, in dem die Beteiligung ausländischer Akteure zurückgewiesen wurde. Die Stromversorgung im Südwesten Berlins ist unterdessen am Mittwoch kurz nach 11 Uhr wieder angelaufen.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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