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Slowenien strebt engere Verteidigungs- und Technologiekooperation mit Deutschland an

Robert Golob
Robert Golob und Friedrich Merz am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Slowenien strebt eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland in der Verteidigungsindustrie an. Beim Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundeskanzleramt betonte Sloweniens Ministerpräsident Robert Golob zudem das Potenzial für vertiefte Kooperation bei fortschrittlichen Technologien, Weltraumtechnologien und im Energiesektor.

Golob wirbt in Berlin für vertiefte Kooperation

Sloweniens Ministerpräsident Robert Golob hat bei einem Besuch im Bundeskanzleramt den Wunsch nach einer stärkeren Zusammenarbeit mit Deutschland im Bereich Verteidigungsindustrie hervorgehoben. Beim Empfang durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verwies Golob nach Angaben aus Berlin auf bereits bestehende gemeinsame Projekte.

„Zwischen unseren beiden Ländern gibt es heute bereits gute Kooperation, zum Beispiel im Bereich fortschrittlicher Technologien und Weltraumtechnologien, ich bin davon überzeugt, dass wir uns in der Zukunft hierbei noch verbessern werden“, sagte Golob am Freitag beim Empfang durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundeskanzleramt.

Verteidigungsindustrie, Energetik und Technologien im Fokus

In dem Gespräch der beiden Regierungschefs spielte nach den Worten Golobs insbesondere die Verteidigungsindustrie eine zentrale Rolle. „Wir haben auch darüber gesprochen, wie die Kooperation im Bereich der Verteidigungsindustrie verbessert werden kann. Hierbei, aber auch im Bereich der Energetik und der Technologien, die mit dem Energiesektor verbunden sind, gibt es noch viel Spielraum.“

Golob machte deutlich, dass er in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Deutschland auch eine Signalwirkung für andere EU-Staaten sieht. Slowenien und Deutschland könnten dabei „den Weg auch für andere Mitgliedstaaten in der Europäischen Union zeigen“, so Golob.

Europa, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität

Golob stellte seine Überlegungen in einen größeren europäischen Zusammenhang. „Nur gemeinsam können wir global wettbewerbsfähig sein und bleiben. Wenn Europa technologisch souveräner wird als heute, auch, was die fortschrittlichen Technologien anbelangt, so gelangt es in die Position, die es schon einmal hatte, in der es das Primat auf dem globalen Markt hatte, global gesehen, in allen globalen Angelegenheiten.“

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Grünen-Parteitag in Hannover: Kursbestimmung nach Wahlschlappe und Rückzug

Grünen-Parteitag am
Grünen-Parteitag am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

In Hannover hat am Freitagnachmittag der Bundesparteitag der Grünen begonnen. Bei dem dreitägigen Treffen will sich die Partei nach den Einbußen bei der Bundestagswahl und dem anschließenden Rückzug der namhaften Spitzenpolitiker Annalena Baerbock und Robert Habeck neu justieren.

Parteitag startet mit Debatte zur politischen Lage

Zum Auftakt des Bundesparteitags in Hannover hat Parteichefin Franziska Brantner vor rund 800 Delegierten einen hoffnungsvollen Zukunftsausblick beschworen. „Deutschland nach vorne oder Deutschland retro – vor dieser Alternative stehen wir heute“, sagte sie in der Debatte zur politischen Lage nach Angaben der Partei.

Brantner erinnerte daran, dass viele Errungenschaften der Vergangenheit kurz zuvor noch als unrealistisch angesehen worden seien. Dazu müsse man eine Aufbruchsstimmung erzeugen, so Brantner weiter. Dafür brauche es Ehrlichkeit, Eigenverantwortung, verbindende Politik und digitale Freiheit, sagte die Parteichefin.

Streitpunkte auf der Tagesordnung

Auf der Tagesordnung des ersten Parteitagstages steht am Freitagabend unter anderem eine Forderung, dass Krankenkassen homöopathische Behandlungen künftig nicht mehr bezahlen sollen. Zudem soll es um Rassismus in den Sicherheitsbehörden gehen.

Vorstoß für verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Zudem stellt der bayerische Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener einen Antrag zur Abstimmung für die Einführung eines „verpflichtenden Gesellschaftsjahrs“. Dabei wird er von einigen Landespolitikern unterstützt. Der Vorstoß erhielt jedoch bereits deutlichen Gegenwind aus der Partei.

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Dax schließt mit kleinem Plus, Inflation bleibt bei 2,3 Prozent

Frankfurter Börse
Frankfurter Börse / Foto: dts

Der Dax hat den Handel am Freitag mit leichten Gewinnen beendet. Der deutsche Leitindex legte zum Wochenausklang moderat zu, blieb aber ohne deutliche Impulse von Konjunktur- oder Inflationsdaten. Auch an den Devisen-, Gold- und Ölmärkten zeigten sich überwiegend geringe Bewegungen.

Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Dax mit 23.836 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,3 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. An der Spitze der Kursliste rangierten die Aktien von Deutsche Börse, Infineon und Volkswagen. Weniger erfreulich sah es für die Anteilsscheine von Rheinmetall, Daimler Truck und Qiagen aus.

Inflation stabil, Börse ohne entscheidende Impulse

Die Zahl des Tages war die bundesweite Inflationsrate. Dass sie bei 2,3 Prozent verharrte, dürfte den einen oder anderen Anleger beruhigt haben. Gleichzeitig sorgte die Stagnation auch nicht für Euphorie und konnte der Börse keine entscheidende Dynamik verleihen.

Ruhige Devisen, fester Goldpreis

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagnachmittag kaum verändert: Ein Euro kostete 1,1596 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8624 Euro zu haben.

Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 4.206 US-Dollar gezahlt, ein Plus von 1,1 Prozent. Das entspricht einem Preis von 116,63 Euro pro Gramm.

Ölpreis mit leichtem Anstieg

Der Ölpreis stieg unterdessen leicht: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagnachmittag gegen 17 Uhr deutscher Zeit 63,37 US-Dollar. Das waren 3 Cent oder 0,1 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Selenskyjs enger Berater Jermak tritt nach Wohnungsrazzia zurück

Andrij Jermak
Andrij Jermak (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Einer der engsten Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, ist am Freitag zurückgetreten, nachdem die Anti-Korruptionsbehörden seine Wohnung durchsucht hatten. Selenskyj teilte den Rücktritt am Nachmittag mit, der Grund für die Razzia wurde jedoch nicht bekannt gegeben.

Stabschef Jermak tritt nach Durchsuchung zurück

Einer der engsten Berater des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, Andrij Jermak, ist am Freitag zurückgetreten, nachdem die Anti-Korruptionsbehörden des Landes seine Wohnung durchsucht hatten. Das teilte Selenskyj am Nachmittag mit. Jermak, der als Stabschef des Präsidenten fungierte, galt oft als der zweitmächtigste Mann der Ukraine und führte zuletzt die ukrainische Delegation bei Gesprächen in Genf mit den USA an.

Kooperation mit Ermittlern

Jermak selbst äußerte sich zunächst nicht öffentlich, bestätigte jedoch zuvor, dass die Durchsuchung stattfand und er vollständig mit den Behörden kooperiere. Die Ermittler hätten vollen Zugang zur Wohnung erhalten, und seine Anwälte seien vor Ort, um mit den Strafverfolgungsbehörden zu interagieren.

Anti-Korruptionsbehörden im Einsatz

Die beiden wichtigsten Anti-Korruptionsbehörden der Ukraine, das Nationale Anti-Korruptionsbüro der Ukraine (NABU) und die Spezialisierte Anti-Korruptionsstaatsanwaltschaft (SAPO), waren an den Durchsuchungen beteiligt. Der Grund für die Razzien wurde nicht bekannt gegeben, aber sie erfolgten zwei Wochen nach der Ankündigung einer umfassenden Untersuchung eines mutmaßlichen Bestechungssystems im Zusammenhang mit der kritischen Energieinfrastruktur der Ukraine.

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Merz nimmt erstmals sauerländische Nordmanntanne fürs Kanzleramt an

Bildtermin bei
Bildtermin bei der Übergabe des Weihnachtsbaumes für das Bundeskanzleramt am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag den traditionellen Weihnachtsbaum vor dem Kanzleramt entgegengenommen. Erstmals stammt der Kanzler-Christbaum nach seinen Angaben aus dem Sauerland, genauer aus Plettenberg, der Heimatregion des Kanzlers.

Nordmanntanne aus Plettenberg für das Kanzleramt

Bei dem Baum handelt es sich um eine rund 13 Meter hohe Nordmanntanne aus der Heimatregion von Friedrich Merz. Der 45 Jahre alte Baum stammt aus einem Wald im sauerländischen Plettenberg.

Merz betonte bei der Zeremonie, dass es sich seiner Kenntnis nach das erste Mal um einen Kanzler-Christbaum aus dem Sauerland handle. Weiter hob der Bundeskanzler die Bedeutung des Waldes und der Forstwirtschaft im Besonderen für Deutschland hervor.

Stiftung durch Waldbesitzerverbände

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Waldbesitzerverbände (AGDW) stiftet jedes Jahr einen großen Weihnachtsbaum für das Kanzleramt. Dieser kommt abwechselnd aus einem anderen Bundesland.

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Lieferando baut Stellenabbau ab, 1.500 Kuriere betroffen

Lieferando-Fahrrad (Archiv)
Lieferando-Fahrrad (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Lieferando begrenzt seine ursprünglich größeren Entlassungspläne und will nun rund 1.500 Kuriere kündigen. Laut Unternehmensangaben wurde die Zahl durch das Nicht-Nachbesetzen offener Stellen und saisonale Effekte gesenkt, während zugleich erste Kooperationen mit lokalen Logistikanbietern anlaufen.

Rund 1.500 Kuriere von Kündigungen betroffen

Der Lieferdienst Lieferando hat seine im Juli angekündigten Entlassungspläne eingegrenzt. Durch die Nicht-Nachbesetzung offener Stellen seien noch knapp 1.500 Kuriere von Kündigungen betroffen, sagte Lennard Neubauer, Geschäftsführer von Lieferandos Marktplatz, der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Samstagsausgabe). „Dabei hat auch die normale Fluktuation vom Sommer in den Winter geholfen“, sagte Neubauer der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ).

Im Juli hatte Lieferando angekündigt, fünf Prozent der Auslieferungen an Drittunternehmen auszulagern und deshalb ab Ende des Jahres bis zu 2.000 seiner festangestellten Kuriere zu entlassen. Das hätte einer Reduzierung der Flottengröße um 20 Prozent entsprochen. Jetzt betreffen die Entlassungen 15 Prozent der Fahrer. Davon sei die Hälfte als Werkstudent, Mini- oder Midi-Jobber beschäftigt, sagte Neubauer laut FAZ.

Sozialplan für betroffene Beschäftigte

Die konzerneigene Logistikgesellschaft Takeaway Express hat mit ihrem Gesamtbetriebsrat einen Sozialplan für die 1.500 betroffenen Beschäftigten beschlossen. Diese erhalten ein volles Monatsgehalt je Beschäftigungsjahr sowie 600 Euro für Fortbildungen als Abfindung. Das Paket gilt auch für die Nicht-Vollzeitangestellten.

Der Gesamtbetriebsrat kritisiert das Vorgehen Lieferandos jedoch scharf. Das Unternehmen habe nie ernsthaftes Interesse an Verhandlungen gezeigt und angeforderte Informationen bis zum Ende nicht geliefert, sagte Gesamtbetriebsratsmitglied Tobias Horoschko der FAZ.

Kritik von Gewerkschaft und Betriebsrat, erste Effekte bei Logistik

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten kritisiert laut FAZ, Lieferando kündige festangestellte Mitarbeiter, die dann von Subunternehmen zu schlechteren Konditionen wieder angestellt würden. In den vergangenen Monaten hat sie die Kuriere mehrfach zu Streiks aufgerufen.

Parallel zu den Gesprächen mit dem Betriebsrat hat Lieferando bereits begonnen, lokale Logistikanbieter einzusetzen. Lieferando-Geschäftsführer Neubauer zieht gegenüber der FAZ ein positives erstes Resümee. „Bundesweit sind deutlich mehr Touren gebündelt, die Distanzen und Zustellzeiten sind schon um zehn Prozent kürzer“, sagte er. Der Anteil pünktlich ausgelieferter Bestellungen sei in den stärker fokussierten Gebieten auf 85 Prozent gestiegen, entsprechend hätten sich auch die Kundenbewertungen deutlich verbessert. „Jetzt haben wir endlich wieder spürbares Wachstum im Lieferservice“, sagte Neubauer der FAZ.

Weitere Verlagerungen an Dienstleister will Neubauer langfristig nicht ausschließen, geplant sei das aber nicht. „Wir wollen das Beste aus beiden Welten verbinden“, sagte er der FAZ. In nachfragestarken Gebieten könne die Logistik der Muttergesellschaft durchaus ihre Stärken ausspielen.

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Inflation in Deutschland stagniert bei 2,3 Prozent im November

Tankstellen (Archiv)
Tankstellen (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Die Inflationsrate in Deutschland liegt im November voraussichtlich wie im Oktober bei 2,3 Prozent. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamts (Destatis) sinken die Verbraucherpreise gegenüber dem Vormonat jedoch um 0,2 Prozent.

Inflationsrate stabil, Verbraucherpreise leicht rückläufig

Nach bisher vorliegenden Ergebnissen bleibt die jährliche Teuerungsrate im November bei 2,3 Prozent. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mitteilte, gehen die Verbraucherpreise im Vergleich zum Oktober um 0,2 Prozent zurück.

Entwicklung von Energie, Nahrungsmitteln und Dienstleistungen

Im Vorjahresvergleich sanken die Energiepreise um 0,1 Prozent. Nahrungsmittel verteuerten sich dagegen um 1,2 Prozent. Als Preistreiber erwiesen sich Dienstleistungen, deren Preise um 3,5 Prozent zulegten.

Kerninflation und endgültige Zahlen

Die Inflationsrate ohne Nahrungsmittel und Energie, oftmals auch als „Kerninflation“ bezeichnet, beträgt im November voraussichtlich +2,7 Prozent. Die endgültigen Zahlen für die Teuerungsrate veröffentlicht das Statistische Bundesamt nach eigenen Angaben Mitte des kommenden Monats, wobei es dabei aber nur selten Veränderungen gibt.

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Dämmerland 2 stürmt deutsche Albumcharts, Beatles dahinter

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Radio / Foto: dts

Das Fantasy-Projekt „Dämmerland“ übernimmt mit „Dämmerland 2“ die Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. In den Single-Charts behauptet sich Taylor Swift mit „The Fate Of Ophelia“ vor dem Weihnachtsklassiker „All I Want For Christmas Is You“ von Mariah Carey, während insgesamt 34 Festtagslieder die Adventszeit einläuten. Die Ranglisten basieren auf den offiziellen deutschen Charts, die von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt werden und 90 Prozent aller Musikverkäufe abdecken.

„Dämmerland 2“ an der Album-Spitze

Das Fantasy-Projekt „Dämmerland“ steht mit „Dämmerland 2“ an der Spitze der offiziellen deutschen Album-Charts. Das teilte GfK am Freitag mit. Das Projekt um Versengold-Sänger Malte Hoyer und Kissin` Dynamite-„Kapitän“ Hannes Braun, bei dem unter anderem auch Annie Hurdy Gurdy oder The Dark Tenor mitgewirkt haben, verknüpft Roman, Hörbuch und Musikalbum.

Dahinter folgt die „Anthology Collection“ der Beatles. Die Pilzköpfe starten auf Rang zwei und debütieren mit der separat erhältlichen Platte „Anthology 4“ zusätzlich an neunter Stelle. K-Pop von den Stray Kids („SKZ It Tape `Do It`“, drei), Deutschrap von Pashanim („Junge Ceos 1“, fünf), Filmmusik aus dem Blockbuster „Wicked: For Good“ (sechs) sowie weihnachtliche Klänge von den No Angels („It`s Christmas“, zehn) zieren außerdem die Top 10.

Weihnachtssongs prägen die Single-Charts

In den Single-Charts gelingt es Taylor Swift („The Fate Of Ophelia“, eins) weiterhin, die immer stärker werdende Mariah Carey („All I Want For Christmas Is You“, zwei) noch auf Distanz zu halten. Doch 34 platzierte Festtagslieder läuten die Adventszeit ein.

Darunter unter anderem „Last Christmas“ von Wham! (drei), Brenda Lees „Rockin` Around The Christmas Tree“ (sechs) sowie die Neuzugänge „Christmas In This Room“ (Vanessa Mai, 39) und „Winter Wonderland“ (Helene Fischer, 55). Den höchsten New Entry landen Paula Hartmann & Berq mit „Gegenteil von Glück“ auf Position 23.

Grundlage der offiziellen Charts

Die offiziellen deutschen Charts werden von GfK Entertainment im Auftrag des Bundesverbandes Musikindustrie ermittelt. Sie decken 90 Prozent aller Musikverkäufe ab.

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Neue Hotel-Landschaft für Osnabrück: Frischer Glanz an der Johannisstraße

Prize und Stayery
Prize by Radisson und Stayery. / Foto: Hannah Meiners

Wo einst das Modehaus Sinn-Leffers stand, feierten nun gleich zwei Hotels gemeinsam Premiere – und setzen damit einen markanten Akzent für die Entwicklung der Johannisstraße in Osnabrück. Oberbürgermeisterin Katharina Pötter brachte es bei der Eröffnung am Donnerstagabend (27. November) auf den Punkt: Es ist einmalig, dass zwei Hotels gemeinsam Eröffnung feiern.Und sie sprach von einem wichtigen Impuls für die Aufwertung des gesamten Quartiers.

Prize by Radisson: Erstes Haus im neuen Look

Mit dem neuen Hotel Prize by Radisson Osnabrück eröffnet erstmals ein Haus der Marke im frischen Designkonzept. 172 moderne Zimmer, darunter zehn Familienzimmer mit einem Doppelbett und zwei Stockbetten, sollen urbane Wärme und einladende Atmosphäre verbinden. Kingsize-Betten, Regenduschen, Highspeed-WLAN und kabellose Ladeflächen gehören zur Standardausstattung.

Auch das Servicekonzept ist bewusst zeitgemäß gehalten: Digitaler Check-in, reibungslose Abläufe und papierarme Prozesse sollen den Aufenthalt angenehmer und nachhaltiger gestalten. Das Gebäude erfüllt die Vorgaben der EU-Taxonomie und trägt eine DGNB-Gold-Zertifizierung, die nur besonders nachhaltige Gebäude erhalten. Energiesparmaßnahmen und Abfallreduktion gehören fest zum Betrieb.

Prize by Radisson
Die Zimmer im Hotel Prize by Radisson an der Johannisstraße haben unterschiedliche Größen und Ausstattungen. / Foto: Hannah Meiners

Gastronomie und Gemeinschaftsbereiche

Gäste starten mit einem Frühstücksangebot in den Tag, die stylische Bar bleibt ganztägig geöffnet. Gemeinschaftsflächen für Arbeiten, Treffen oder entspanntes Verweilen sollen das Konzept abrunden. Die zentrale Lage nahe Altstadt und Hauptbahnhof macht das Hotel zudem zu einem idealen Ausgangspunkt für Sightseeing und Gastronomie.

Für die Radisson-Gruppe gilt das neue Haus als Bereicherung ihres Portfolios in Deutschland – und als wichtiger Schritt in der Weiterentwicklung der Marke prizeotel zu Prize by Radisson.

Stayery: Flexibles Wohnen im selben Gebäudekomplex

Zur doppelten Premiere trägt auch die Marke Stayery bei: Im selben Komplex stehen 100 voll möblierte Apartments bereit, die von einem Tag bis zu sechs Monate gemietet werden können. Sie sind zwischen 17 und 42 Quadratmeter groß und sollen besonders Gästen entgegenkommen, die länger in der Stadt bleiben wollen.

Stayery
Die Apartments im Stayery eignen sich für einen Aufenthalt von bis zu sechs Monaten – in unterschiedlichen Ausstattungen mit mehr oder weniger Luxus. / Foto: Hannah Meiners

Im Erdgeschoss lädt eine Lounge mit Arbeitsbereich zum Verweilen ein – passend zum englischen Wort „Stay“. Ein eigener Wäscheraum mit Waschmaschinen, Trocknern und Bügeleisen sorgt für zusätzliche Unabhängigkeit. Auch die Gewerbeflächen im Erdgeschoss sind laut Betreiber bereits vollständig vermietet. Angaben, welche Shops dort einziehen, wurden am Eröffnungsabend aber noch nicht gemacht.

Ein neues Kapitel für die Johannisstraße

Mit der Kombination aus modernem Stadthotel und flexiblen Apartments entsteht ein vielfältiges Angebot, das gleichermaßen Geschäftsreisende, Familien und Langzeitgäste ansprechen soll.

Eröffnung Hotel Johannisstraße
Bei der Eröffnung war auch Osnabrücks Oberbürgermeisterin Katharina Pötter (re.) anwesend. / Foto: Hannah Meiners
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Bundestag beschließt Bundeshaushalt 2026 mit höherer Neuverschuldung

Bundestagssitzung am
Bundestagssitzung am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Der Bundestag hat den Haushalt für das kommende Jahr beschlossen und damit die Ausgaben des Bundes für 2026 festgelegt. Geplant sind Ausgaben in dreistelliger Milliardenhöhe, eine deutlich höhere Nettokreditaufnahme als von der Bundesregierung vorgesehen sowie zusätzliche Verpflichtungsermächtigungen für die Folgejahre.

Bundestag billigt Haushaltsgesetz 2026

In namentlicher Abstimmung votierten 322 Abgeordnete des Bundestags für das Haushaltsgesetz 2026, 252 stimmten dagegen. Damit ist der Bundeshaushalt für das kommende Jahr parlamentarisch verabschiedet.

Für 2026 sind Ausgaben des Bundes in Höhe von 524,54 Milliarden Euro vorgesehen. Das sind 21,54 Milliarden Euro mehr als im Jahr 2025 und zugleich ein Plus von 4,4 Prozent im Vergleich zum Regierungsentwurf, der Ausgaben von 520,48 Milliarden Euro vorsah.

Mehr Investitionen, höhere Verpflichtungsermächtigungen

Für Investitionen sind im Haushalt 58,35 Milliarden Euro ausgewiesen, nach 62,73 Milliarden Euro im Jahr 2025. Dies entspricht 2,23 Milliarden Euro mehr als ursprünglich im Entwurf der Bundesregierung geplant.

Für die kommenden Haushaltsjahre sind Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von insgesamt 449,91 Milliarden Euro vorgesehen. Das bedeutet ein Plus von 18,93 Milliarden Euro im Vergleich zum Regierungsentwurf.

Anstieg der Nettokreditaufnahme und Steuererwartungen

Die Nettokreditaufnahme soll bei 97,96 Milliarden Euro liegen und damit rund acht Milliarden Euro höher ausfallen als von der Bundesregierung zunächst geplant. Die Einnahmen aus Steuern und steuerähnlichen Abgaben werden mit 387,21 Milliarden Euro veranschlagt, nach 386,84 Milliarden Euro im Jahr 2025. Damit liegen sie 3,38 Milliarden Euro über dem von der Regierung ursprünglich angenommenen Wert.

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