HASEPOST
 

Gesetzliche Krankenkassen verklagen Bund wegen Bürgergeld-Kostenexplosion

Infostand Bürgergeld
Foto: dts

Der Streit um die Finanzierung der Krankenversicherung für Bürgergeldbeziehende eskaliert: Der GKV-Spitzenverband hat die ersten Klagen gegen den Bund eingereicht. Die gesetzlichen Krankenkassen werfen dem Staat vor, sich mit nicht kostendeckenden Beiträgen um Milliardenbeträge zu entlasten und Versicherte sowie Unternehmen über Gebühr zu belasten.

Krankenkassen leiten Klagewelle ein

Nach Informationen der „Rheinischen Post“ (Samstag) hat der GKV-Spitzenverband die ersten Klagen gegen den Bund eingereicht. Dieser Schritt war im September vom Verwaltungsrat des Verbandes beschlossen worden. Konkret beauftragen nun die einzelnen Krankenkassen den GKV-Spitzenverband damit, gegen die Finanzierung der Beiträge für Bürgergeldempfänger vorzugehen. In den kommenden Tagen werden weitere Klagen erwartet.

Uwe Klemens, Co-Verwaltungsratsvorsitzender des GKV-Spitzenverbandes, kündigte gegenüber der „Rheinischen Post“ an: „Ab jetzt rollt die Klagewelle und wir lassen nicht locker.“ Er verwies darauf, dass die Politik seit geraumer Zeit auf die aus Sicht der Kassen rechtswidrige Unterfinanzierung bei den Beiträgen für Bürgergeldbeziehende hingewiesen worden sei: „Immer und immer wieder haben wir die Politik auf die rechtswidrige Unterfinanzierung bei den Beiträgen für Bürgergeldbeziehende hingewiesen – und immer und immer wieder ist zwar viel versprochen, aber bis heute nichts eingehalten worden.“ Nun sei „es genug“.

Vorwurf der Unterfinanzierung in Milliardenhöhe

Hintergrund des Konflikts ist die seit Langem erhobene Forderung der Krankenkassen nach mehr Unterstützung vom Bund bei den Kosten für die gesetzliche Krankenversicherung von Bürgergeldempfängern. Die gesetzlichen Kassen sehen sich gezwungen, Defizite auszugleichen, die aus ihrer Sicht durch zu niedrige Beiträge des Staates entstehen.

Susanne Wagenmann, Co-Verwaltungsratsvorsitzende und Arbeitgebervertreterin, sagte der „Rheinischen Post“: „Die gesetzlichen Krankenkassen subventionieren hier den Staat, der sich durch die nicht annähernd kostendeckenden Beiträge für Bürgergeldbeziehende um rund zehn Milliarden Euro selbst entlastet und die GKV jedes Jahr auf diesem Betrag sitzen lässt.“ Diese Situation bewertete sie deutlich: „Das ist unfair den gesetzlich Versicherten und ihren Arbeitgebenden gegenüber und zudem wirtschaftspolitisch kontraproduktiv: Durch diese Unterfinanzierung steigen die Krankenkassenbeiträge schneller, die Unternehmen haben immer höhere Arbeitskosten und Beschäftigten bleibt immer weniger Netto vom Brutto.“

Ziel: Entscheidung in Karlsruhe

Der Verwaltungsrat des GKV-Spitzenverbandes hatte im September beschlossen, Klage gegen den Bund einzureichen, um der aus Sicht der Kassen bestehenden Unterfinanzierung Einhalt zu gebieten. Klagegegenstand sind die seit Mitte November an die einzelnen Krankenkassen verschickten Bescheide des Bundesamts für Soziale Sicherung (BAS) mit Sitz in Bonn über die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds für das Jahr 2026.

Zuständig für die Klagen ist zunächst das Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen. Ziel der Krankenkassen ist jedoch eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Wie lange es bis zu einer Entscheidung dauern wird, ist unklar.

Klemens machte gegenüber der „Rheinischen Post“ deutlich, dass der Verband den Rechtsweg vollständig ausschöpfen will: „Wir bleiben so lange dran, bis das höchstrichterlich entschieden ist. Um es deutlich zu sagen: Unsere Versicherten und deren Arbeitgebende dürfen nicht länger mit einer Finanzierungsaufgabe des Staates belastet werden, sie stoßen heute schon an ihre finanziellen Belastungsgrenzen – so kann und darf es nicht weitergehen.“

durch KI bearbeitet, .

AFP

Innenpolitiker fordern AfD-Verbot in Thüringen und Höcke-Wahlrechtsentzug

AfD-Fraktion im
AfD-Fraktion im Thüringer Landtag (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) und Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) sprechen sich für ein entschiedenes Vorgehen gegen die AfD in Thüringen aus. Während Badenberg ein Verbotsverfahren gegen den Landesverband und einen möglichen Wahlrechtsentzug für Björn Höcke anregt, zeigt sich Maier auch für ein bundesweites AfD-Verbot offen. Beide warnen vor den Konsequenzen für die Demokratie, halten ein Vorgehen aber für nötig, um den Rechtsstaat zu schützen.

Forderungen nach Verbot der AfD in Thüringen

Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg (CDU) hat sich klar für ein Verbotsverfahren gegen die AfD in Thüringen positioniert. „Ich spreche mich für die Einleitung eines Verbotsverfahrens gegen diesen Landesverband aus“, sagte Badenberg der „Süddeutschen Zeitung“. Darüber hinaus regte sie an, über einen möglichen Wahlrechtsentzug für den Thüringer AfD-Politiker Björn Höcke zu diskutieren. „Und wir müssen darüber reden, ob wir bei Björn Höcke die Möglichkeiten der Grundrechtsverwirkung nutzen – die auch zum Entzug des aktiven und passiven Wahlrechts führen kann“, fordert Badenberg weiter.

In der SPD stößt dieser Vorstoß auf Zustimmung. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) erklärte: „Ich bin offen dafür, das zu tun. Beides“, sagte Maier.

Debatte um bundesweites Parteiverbot

Maier fordert von der Union zugleich, ihre bisherige Zurückhaltung bei einem bundesweiten Verbot der AfD aufzugeben. „Wenn unsere Demokratie nicht ihre Waffen zeigt, wird die AfD sie zerstören“, warnt der SPD-Politiker. „Zahlreiche renommierte Verfassungsrechtler sehen das vor dem Hintergrund der zunehmenden Radikalisierung der AfD auch so“, sagte Maier, der als Vorkämpfer in seiner Partei für ein Verbot gilt.

Badenberg dämpft hingegen Erwartungen an ein schnelles Verbot der Gesamtpartei und warnt vor einem möglichen Scheitern entsprechender Bemühungen. „Die AfD ist eine Gefahr für unseren demokratischen Rechtsstaat. Sie vertritt verfassungsfeindliche Positionen, unterhält enge Verbindungen zu Akteuren aus der rechtsextremen Szene“ sowie „Verbindungen zu autokratischen Staaten“. Das reiche aber für ein Verbot nicht. Gleichwohl betont sie mit Blick auf die Abgrenzung zu der Partei: Dennoch dürfe die Union an der „Brandmauer nicht rütteln“, fordert Badenberg.

Mögliche Folgen eines AfD-Verbots

Die Innenpolitiker verweisen auf weitreichende Konsequenzen, die ein Verbot der Gesamtpartei AfD hätte. „Dann würde die Partei sofort aufgelöst“, sagte Badenberg. Alle Abgeordneten der Partei verlören ihre Mandate. „Und zwar auf allen Ebenen: im Europäischen Parlament, im Bundestag, auch in den Landtagen.“

Das Bundesverfassungsgericht könne in einem solchen Fall zudem das Parteivermögen einziehen. Es gäbe Durchsuchungen in den Abgeordnetenbüros. Laut Maier müssten dann auch Parlamente neu gewählt werden. „Da fehlt ja teilweise ein Drittel der Stimmen, die Mehrheitsverhältnisse in den Parlamenten würden kippen“, sagte Maier und bezeichnet ein solches Vorgehen als „Operation am offenen Herzen der Demokratie“.

durch KI bearbeitet, .

AFP

Thüringens SPD-Innenminister fordert Kurswechsel: Arbeit statt Identitätspolitik

Ulrich Vosgerau,
Ulrich Vosgerau, Jürgen Elsässer, Stephanie Elsässer (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) hat vor dem Hintergrund schwacher Umfragewerte der Sozialdemokraten und wachsender Zustimmung für die AfD deutliche Kritik am Kurs seiner Partei geübt. Maier fordert eine Rückbesinnung der SPD auf ihre traditionellen Schwerpunkte und spricht zugleich von Fehlern beim Verhalten gegenüber Minderheiten sowie beim Umgang mit dem rechtsextremen Compact-Magazin.

„Schonungslose“ Fehleranalyse gefordert

Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) sieht seine Partei in der Pflicht, Konsequenzen aus der aktuellen politischen Lage zu ziehen. Die SPD müsse „schonungslos eigene Fehler analysieren“, sagte Maier der „Süddeutschen Zeitung“.

Nach seiner Einschätzung hat die Partei zentrale Anliegen vieler Menschen nicht ausreichend berücksichtigt. „Wir haben bei unserem Einsatz für Minderheiten manchmal die Interessen der Mehrheit aus dem Blick verloren“, sagte Maier weiter der „Süddeutschen Zeitung“.

Rückbesinnung auf Arbeit und Industriepolitik

Maier erinnert an den eigenen Anspruch der Sozialdemokraten. Die SPD habe „den Anspruch, die Partei der Arbeit zu sein. Wir wurden aber zu wenig wahrgenommen als die Partei, die sich um das Vorhandensein sicherer und gut bezahlter Arbeitsplätze kümmert. Wir haben die Schwerpunkte zu sehr auf den Ausbau des Sozialstaats und Identitätspolitik gelegt.“

Zur Untermauerung verweist Maier auf eine bekannte Warnung des früheren SPD-Politikers Peer Steinbrück: Von Peer Steinbrück stamme die Warnung: Die Addition von Minderheitsinteressen führe nicht zur Mehrheit. Aus Maiers Sicht bedeutet dies, dass die Partei ihren Fokus neu justieren müsse: „Die SPD muss wieder zurück zu ihren Wurzeln, zum Beispiel zur Industriepolitik.“

Kritik am Verbot des Compact-Magazins

Deutliche Worte findet Maier auch für das von Ex-Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) im Sommer 2024 erlassene Verbot des rechtsextremen Compact-Magazins. „Ja, das Compact-Verfahren war ein Fehler. Das war ein Schnellschuss. Es ermöglichte das Narrativ, hier solle die Pressefreiheit eingeschränkt werden“, sagte Maier der „Süddeutschen Zeitung“.

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte das Verbot im Sommer 2025 unter Verweis auf die Meinungs- und Pressefreiheit aufgehoben. Das Magazin darf damit weiter erscheinen.

durch KI bearbeitet, .

AFP

Gladbach trotzt Leipzig 0:0 zum Bundesliga-Auftakt ab

Moritz Nicolas
Moritz Nicolas (Borussia Mönchengladbach) (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Zum Auftakt des 12. Bundesliga-Spieltags haben sich Borussia Mönchengladbach und RB Leipzig 0:0 getrennt. Beide Teams erspielten sich Chancen, blieben aber ohne Torerfolg, sodass sich die Mannschaften am Ende mit einem Punkt begnügen mussten.

Taktisch geprägte erste Halbzeit

Zum Start der Partie präsentierten sich beide Mannschaften defensiv gut organisiert und konzentrierten sich auf eine stabile Grundordnung. Das Spiel war in der ersten Halbzeit von taktischer Disziplin geprägt, größere Lücken in den Abwehrreihen boten sich zunächst kaum.

Borussia Mönchengladbach zeigte sich vor allem in der Anfangsphase engagiert und suchte früh den Weg nach vorne. Die Gastgeber versuchten, durch schnelles Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen und Leipzig mit schnellen Gegenstößen unter Druck zu setzen.

RB Leipzig setzte im Gegensatz dazu auf längere Ballbesitzphasen und geduldigen Spielaufbau. Mit gezielten Angriffen versuchte das Team, die Abwehr der Fohlen zu knacken, fand jedoch zunächst kein Mittel, um die Gladbacher Defensive entscheidend zu überwinden.

Leipzig drängt, Gladbach verteidigt

Im zweiten Durchgang verstärkten die Gäste aus Leipzig ihre Offensivbemühungen und drängten zunehmend auf den Führungstreffer. Immer wieder suchten sie den Weg in den Strafraum, konnten ihre Möglichkeiten aber nicht in ein Tor ummünzen.

In der Schlussphase des Spiels erhöhte Leipzig den Druck noch einmal deutlich. Gladbachs Torhüter Nicolas zeigte eine starke Leistung und verhinderte mehrfach den Rückstand. Trotz der intensiven Bemühungen beider Teams blieb es bei einem torlosen Remis.

Punkteteilung zum Auftakt des Spieltags

Beide Mannschaften verpassten es, ihre Chancen in Zählbares umzusetzen, und mussten sich letztlich mit je einem Punkt zufriedengeben. Das 0:0-Unentschieden zum Auftakt des 12. Bundesliga-Spieltags bedeutete für beide Seiten einen Punktgewinn.

durch KI bearbeitet, .

AFP

US-Börsen steigen nach Thanksgiving, Goldpreis legt kräftig zu

Wall Street
Wall Street / Foto: dts

Die US-Aktienmärkte haben am Freitag nach dem Thanksgiving-Feiertag mit Kursgewinnen geschlossen. Während die wichtigsten Indizes zulegten, sorgte eine Störung beim Börsenbetreiber CME Group zeitweise für Unterbrechungen im Future-Handel.

US-Leitindizes im Plus

Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 47.716 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 0,6 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 6.850 Punkten 0,5 Prozent im Plus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 25.435 Punkten 0,8 Prozent im Plus.

Störung bei CME Group legt Future-Handel lahm

Für eine Besonderheit sorgte eine Störung beim Börsenbetreiber CME Group, die den Future-Handel auf Aktien, Währungen und Rohstoffe stundenlang lahmgelegt hatte. Im Laufe des Handelstages lief das Treiben auf dem virtuellen Parkett dann aber wieder schrittweise an.

Devisen-, Gold- und Ölmarkt im Überblick

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas stärker: Ein Euro kostete 1,1603 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8618 Euro zu haben.

Der Goldpreis verzeichnete starke Zuwächse, am Abend wurden für eine Feinunze 4.252 US-Dollar gezahlt (+2,2 Prozent). Das entspricht einem Preis von 117,82 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 62,38 US-Dollar, das waren 49 Cent oder 0,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

durch KI bearbeitet, .

AFP

Grüne starten Parteitag mit Kurs auf neue Klimapolitik

Felix Banaszak
Felix Banaszak am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Zum Auftakt des Grünen-Parteitags in Hannover hat Parteichef Felix Banaszak die Erneuerung der Klimapolitik als zentrales Ziel der kommenden Tage benannt. Im Gespräch mit dem Fernsehsender phoenix betonte er, die Partei wolle Klimaschutz und Energiewende sozial gestalten und an bereits bekannten Konzepten festhalten.

„Update für die Klimapolitik“ als Leitmotiv

Felix Banaszak erklärte zum Start des Parteitags: „Wir schaffen ein Update für die Klimapolitik, ein Update für die Energiewende, konsequent sozial ausgestaltet“, sagte Banaszak am Freitag dem Fernsehsender phoenix. Das Ziel sei, „dass Ökologie für alle funktioniert.“

An konkreten Punkten für die soziale Gestaltung der Klimapolitik der Grünen, wie das schon in der Ampel-Koalition eingebrachte Klimageld sowie ein staatlich gefördertes Leasing-Programm für E-Autos, halte die Partei weiterhin fest. „Jetzt kann man sagen, nur weil es an Christian Lindner einmal gescheitert ist, lässt man das Konzept in der Schublade, oder aber wir füllen es mit neuem Leben,“ so Banaszak gegenüber phoenix.

Kritik an Kurs der Bundesregierung

Mit Blick auf den vergangenen Koalitionsausschuss, bei dem die Lockerung des geplanten Verbrenner-Aus beschlossen wurde, habe sich nach Ansicht von Banaszak gezeigt, dass die Bundesregierung „auf die komplexe wirtschaftliche Situation, auf die tiefen Strukturprobleme, die unsere Volkswirtschaft gerade wirklich hat, immer nur die eine Antwort kennt: `Den Klimaschutz, den schieben wir weg, der stört gerade.` Und das ist ökonomisch dumm, das wird unserer Verantwortung nicht gerecht, nicht für unsere Kinder, aber auch nicht für die Beschäftigten,“ so der Grünen-Vorsitzende im Interview mit phoenix.

Breite Themenagenda auf dem Parteitag

Der Sorge, dass der Parteitag über den starken Fokus auf die Klimapolitik andere Themen wie Migration oder die Rentenpolitik vernachlässigen könnte, trat Banaszak entgegen. Unter anderem werde am Samstagabend über die Wehrpflicht debattiert. „Unser Parteitag hat eine ganze Bandbreite und ehrlicherweise: Wer Klimaschutz als Nische versteht, der hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt,“ sagte Banaszak dem Fernsehsender phoenix.

durch KI bearbeitet, .

AFP

Schalke besiegt Paderborn und holt Tabellenführung zurück

Bryan Lasme
Bryan Lasme (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der FC Schalke 04 hat im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga den SC Paderborn mit 2:1 besiegt und damit die Tabellenführung zurückerobert. Nach einem Rückstand zur Pause drehten die Gelsenkirchener die Partie in der zweiten Halbzeit durch späte Treffer. Parallel feierte Hannover 96 einen klaren 3:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC.

Schalke dreht Rückstand gegen Paderborn

Der FC Schalke 04 hat den SC Paderborn im Spitzenspiel der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:1 geschlagen. Die Partie nahm gegen Ende der ersten Halbzeit mit dem Rückstand für die Gastgeber Fahrt auf, als Laurin Curda in der 38. Minute per Kopfball das 1:0 für Paderborn erzielte.

Schalke gelang jedoch noch vor der Halbzeitpause der Ausgleich durch Kenan Karaman, der nach Vorlage von Moussa Sylla traf.

In der zweiten Halbzeit erhöhte Schalke den Druck und drehte das Spiel durch ein Tor von Bryan Lasme in der 87. Minute. Lasme nutzte einen langen Ball von Kenan Karaman und überwand den Paderborner Torhüter Seimen mit einem Lupfer. Paderborn versuchte in den letzten Minuten, den Ausgleich zu erzielen, konnte jedoch keine entscheidenden Chancen mehr herausspielen. Damit erobern die Schalker von Paderborn die Tabellenführung zurück.

Hannover 96 siegt deutlich gegen Karlsruhe

Zeitgleich schlug Hannover 96 den Karlsruher SC deutlich mit 3:0. Die Niedersachsen stellten binnen zehn Minuten im zweiten Durchgang die Weichen auf Heimsieg. Husseyn Chakroun, Benedikt Pichler und Mustapha Bundu waren für 96 erfolgreich.

durch KI bearbeitet, .

AFP

Aktuelle Eurojackpot-Zahlen: So lauten die gezogenen Gewinnnummern

Eurojackpot /
Eurojackpot / via dts Nachrichtenagentur

Bei der Freitags-Ziehung des Eurojackpots sind die Gewinnzahlen 12, 16, 35, 46 und 50 ermittelt worden, hinzu kamen die Eurozahlen 3 und 5. Für die Richtigkeit dieser Angaben wird keine Gewähr übernommen, zudem warnen die Veranstalter vor den Risiken von Glücksspielen.

Gewinnzahlen der aktuellen Ziehung

In der Freitags-Ausspielung des Eurojackpots wurden am Abend die Gewinnzahlen gezogen. Sie lauten 12, 16, 35, 46 und 50, die beiden „Eurozahlen“ sind die 3 und 5. Diese Angaben sind ohne Gewähr.

Jackpot, Gewinnklassen und Wahrscheinlichkeiten

Die Gewinnwahrscheinlichkeit in der Gewinnklasse 1, also beim eigentlichen „Eurojackpot“, liegt bei 1:140 Millionen. Glücksspiel kann süchtig machen.

Beim Eurojackpot wird für jede Ziehung ein Jackpot in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro garantiert. Wird dieser nicht gewonnen, wächst der Jackpot bis zu einer Begrenzung von 120 Millionen Euro an. Wenn der Jackpot dann noch immer nicht geknackt ist, wird der Mehrbetrag in die Gewinnklasse 2 überwiesen, dort reichen „5 Richtige“ und eine richtig getippte „Eurozahl“.

durch KI bearbeitet, .

AFP

Slowenien strebt engere Verteidigungs- und Technologiekooperation mit Deutschland an

Robert Golob
Robert Golob und Friedrich Merz am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

Slowenien strebt eine engere Zusammenarbeit mit Deutschland in der Verteidigungsindustrie an. Beim Treffen mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundeskanzleramt betonte Sloweniens Ministerpräsident Robert Golob zudem das Potenzial für vertiefte Kooperation bei fortschrittlichen Technologien, Weltraumtechnologien und im Energiesektor.

Golob wirbt in Berlin für vertiefte Kooperation

Sloweniens Ministerpräsident Robert Golob hat bei einem Besuch im Bundeskanzleramt den Wunsch nach einer stärkeren Zusammenarbeit mit Deutschland im Bereich Verteidigungsindustrie hervorgehoben. Beim Empfang durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verwies Golob nach Angaben aus Berlin auf bereits bestehende gemeinsame Projekte.

„Zwischen unseren beiden Ländern gibt es heute bereits gute Kooperation, zum Beispiel im Bereich fortschrittlicher Technologien und Weltraumtechnologien, ich bin davon überzeugt, dass wir uns in der Zukunft hierbei noch verbessern werden“, sagte Golob am Freitag beim Empfang durch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundeskanzleramt.

Verteidigungsindustrie, Energetik und Technologien im Fokus

In dem Gespräch der beiden Regierungschefs spielte nach den Worten Golobs insbesondere die Verteidigungsindustrie eine zentrale Rolle. „Wir haben auch darüber gesprochen, wie die Kooperation im Bereich der Verteidigungsindustrie verbessert werden kann. Hierbei, aber auch im Bereich der Energetik und der Technologien, die mit dem Energiesektor verbunden sind, gibt es noch viel Spielraum.“

Golob machte deutlich, dass er in einer engeren Zusammenarbeit zwischen Slowenien und Deutschland auch eine Signalwirkung für andere EU-Staaten sieht. Slowenien und Deutschland könnten dabei „den Weg auch für andere Mitgliedstaaten in der Europäischen Union zeigen“, so Golob.

Europa, Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität

Golob stellte seine Überlegungen in einen größeren europäischen Zusammenhang. „Nur gemeinsam können wir global wettbewerbsfähig sein und bleiben. Wenn Europa technologisch souveräner wird als heute, auch, was die fortschrittlichen Technologien anbelangt, so gelangt es in die Position, die es schon einmal hatte, in der es das Primat auf dem globalen Markt hatte, global gesehen, in allen globalen Angelegenheiten.“

durch KI bearbeitet, .

AFP

Grünen-Parteitag in Hannover: Kursbestimmung nach Wahlschlappe und Rückzug

Grünen-Parteitag am
Grünen-Parteitag am 28.11.2025 / via dts Nachrichtenagentur

In Hannover hat am Freitagnachmittag der Bundesparteitag der Grünen begonnen. Bei dem dreitägigen Treffen will sich die Partei nach den Einbußen bei der Bundestagswahl und dem anschließenden Rückzug der namhaften Spitzenpolitiker Annalena Baerbock und Robert Habeck neu justieren.

Parteitag startet mit Debatte zur politischen Lage

Zum Auftakt des Bundesparteitags in Hannover hat Parteichefin Franziska Brantner vor rund 800 Delegierten einen hoffnungsvollen Zukunftsausblick beschworen. „Deutschland nach vorne oder Deutschland retro – vor dieser Alternative stehen wir heute“, sagte sie in der Debatte zur politischen Lage nach Angaben der Partei.

Brantner erinnerte daran, dass viele Errungenschaften der Vergangenheit kurz zuvor noch als unrealistisch angesehen worden seien. Dazu müsse man eine Aufbruchsstimmung erzeugen, so Brantner weiter. Dafür brauche es Ehrlichkeit, Eigenverantwortung, verbindende Politik und digitale Freiheit, sagte die Parteichefin.

Streitpunkte auf der Tagesordnung

Auf der Tagesordnung des ersten Parteitagstages steht am Freitagabend unter anderem eine Forderung, dass Krankenkassen homöopathische Behandlungen künftig nicht mehr bezahlen sollen. Zudem soll es um Rassismus in den Sicherheitsbehörden gehen.

Vorstoß für verpflichtendes Gesellschaftsjahr

Zudem stellt der bayerische Bundestagsabgeordnete Niklas Wagener einen Antrag zur Abstimmung für die Einführung eines „verpflichtenden Gesellschaftsjahrs“. Dabei wird er von einigen Landespolitikern unterstützt. Der Vorstoß erhielt jedoch bereits deutlichen Gegenwind aus der Partei.

durch KI bearbeitet, .

AFP