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Wettbewerbsexperte befürwortet Zwei-Klassen-Briefzustellung

Foto: Postbotin, über dts Nachrichtenagentur

Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Der Ökonom Justus Haucap begrüßt die geplante Umstellung des Briefsystems auf eine sogenannte Zwei-Klassen-Zustellung. „Auch wenn die Post vor allem für Privatkunden nach wie vor ein Quasi-Monopolist auf dem Briefmarkt ist – der Vorstoß der Post ist prinzipiell sinnvoll“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Eine Zustellung am nächsten Tag an sechs Tagen in der Woche sei heute nicht mehr erforderlich. „Das treibt die Kosten der Post und damit auch das Porto für alle Kunden nach oben.“ Haucap sagte zudem: „Der Brief hat längst nicht mehr die Bedeutung wie noch vor zehn Jahren. Wer wirklich etwas sehr Dringendes versenden muss, nutzt heute schon Email oder Kurierdienste.“ Der Düsseldorfer Ökonomie-Professor verwies auf den Mangel an Arbeitskräften: „Wegen der Zustellung an sechs Tagen in der Woche braucht die Post sehr viele Zusteller – gerade in Zeiten des allgemeinen Arbeitskräftemangels ist doch sehr fraglich, ob das wirklich der wichtigste Bereich der deutschen Volkswirtschaft ist.“ Wenn bei der Post weniger Beschäftigte arbeiten und in anderen Bereichen der Wirtschaft mehr, wäre das gesamtwirtschaftlich nicht nur zu verkraften, sondern sogar vorteilhaft, so Haucap.

AFP

Umfrage: Jeder zehnte Online-Einkauf wird zurückgeschickt

Foto: Transporter von Hermes und Amazon Prime, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Deutschland wird durchschnittlich jeder zehnte Online-Einkauf zurückgeschickt. Das ist das Ergebnis einer Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom, die am Montag veröffentlicht wurden.

Demnach verzichtet auf der anderen Seite ein Viertel der Online-Shopper (26 Prozent) komplett auf Retouren. Mit durchschnittlich zwölf Prozent senden Frauen einen größeren Anteil ihrer Online-Bestellungen zurück als Männer (acht Prozent). Auch die 16- bis 29-Jährigen retournieren mit 13 Prozent überdurchschnittlich viele ihrer Online-Käufe. Die Gruppe der über 60-Jährigen schickt dagegen mit sieben Prozent am wenigsten Waren zurück zum Versender.

Kunden, die im Netz bestellte Waren zurückgehen lassen, tun dies aus unterschiedlichen Gründen. Am häufigsten werden Online-Käufe retourniert, da sie nicht gefallen. 54 Prozent nennen dies als Anlass einer früheren Rücksendung. 53 Prozent haben schon mal eine Retoure getätigt, weil das Produkt fehlerhaft oder beschädigt war, 42 Prozent, weil es nicht dem Bild oder der Beschreibung im Webshop entsprach und 38 Prozent, da es schlecht verarbeitet wirkte.

Viele kalkulieren die Retouren auch von Anfang an mit ein: 37 Prozent haben schon einmal absichtlich mehr bestellt als sie eigentlich brauchen, zum Beispiel Kleidung in verschiedenen Größen. Bei 29 Prozent derjenigen, die Online-Käufe zurückschicken, wurde ein falscher Artikel geliefert, während 14 Prozent ein Fehler bei der Bestellung unterlaufen ist. Jeder Zehnte (zehn Prozent) hat schon einmal ein besseres Angebot entdeckt und deshalb online bestellte Ware zurückgesendet. Für die Erhebung befragte Bitkom Research 1.123 Internetnutzer, darunter 1.024 Online-Shopper, ab 16 Jahren in Deutschland.

AFP

Bundesbank rechnet mit sinkender Inflationsrate

Foto: Butter in einem Supermarkt, über dts Nachrichtenagentur

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesbank rechnet mit einer zurückgehenden Teuerung – ist in der Frage der Geschwindigkeit aber zurückhaltend. „In den kommenden Monaten wird sich die Inflationsrate voraussichtlich weiter verringern“, heißt es im Monatsbericht für Februar, der am Montag veröffentlicht wird.

„So fällt im März der kräftige Anstieg der Energiepreise im Vorjahr aus der Berechnung der Rate“, schreiben die Zentralbanker. Die Notierungen für Strom und Gas an den Großhandelsmärkten seien zuletzt teilweise recht deutlich gefallen. Was das Tempo angeht, mahnt die Bundesbank aber: „Der zugrunde liegende Preisauftrieb dürfte aber in den nächsten Monaten von einem außerordentlich hohen Niveau aus nur zögerlich zurückgehen.“ Angesichts der robusten Arbeitsmarktlage und des hohen Lohnwachstums könne sich der Inflationsdruck auch „als hartnäckiger erweisen“, heißt es im Monatsbericht. Bereits seit Jahresbeginn sei bei den Marktteilnehmern zunehmend der Eindruck entstanden, dass die Inflation im Jahresverlauf schneller als zunächst vermutet fallen könnte. Hierzu habe die Veröffentlichung von Inflationszahlen beigetragen, die im Vergleich zu den Vormonaten geringer und zum Teil niedriger als erwartet ausfielen, schreibt die Bundesbank.

AFP

Kühnert stellt Schuldenbremse infrage

Foto: Schuldenuhr, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert stellt die Schuldenbremse in der Debatte um den Wehretat infrage. „Wenn wir das auflisten, was wir machen wollen als Koalition und untereinander schreiben und auf der anderen Seite sehen, was wir vereinbart haben, dass wir die haushälterischen Spielregeln des Grundgesetzes einhalten – Schuldenbremse – dann kommt beides nicht zusammen und das werden wir auflösen müssen“, sagte Kühnert den Sendern RTL und ntv.

Der SPD-Politiker fügte hinzu: „Der Sozialdemokrat sagt Ihnen an dieser Stelle, genau wie meine beiden Parteivorsitzenden: Aus unserer Sicht darf das gerne dadurch passieren, dass wir die haushälterischen Spielräume erweitern, denn die Situation gebietet das im Moment.“ Kühnert sagte aber auch, dass die SPD „leider“ nicht allein regiere: „Wir haben zwei geschätzte Koalitionspartner und die haben auch ein Wörtchen am Ende mitzureden und das ist Gegenstand der Diskussionen.“ Auf die Frage, ob er Steuererhöhungen ausschließen könne, sagte Kühnert: „Im Koalitionsvertrag sind keine vereinbart, aber im Koalitionsvertrag war auch nicht vereinbart, dass es einen Krieg in Europa gibt, auf den wir reagieren müssen und ich glaube, Politik muss sich immer auch reaktionsfähig zeigen.“

AFP

Fahrerflucht: PKW stieß mit 14-jährigem Mädchen in der Alten Poststraße zusammen

Polizei (Symbolbild)
Polizei (Symbolbild)

Am Freitagabend (17. Februar) gegen 18:30 Uhr stieß ein weißer PKW mit einem 14-jährigen Mädchen an der Alten Poststraße in Osnabrück zusammen. Der Fahrer flüchtete, die Polizei sucht jetzt Zeugen.

Die 14-Jährige nutzte die Querungshilfe in Höhe der Einmündung Luisenstraße. Zeitgleich fuhr ein weißer PKW auf der Alten Poststraße stadteinwärts in Richtung Luisenstraße und stieß mit der Fußgängerin zusammen. Das Mädchen verletzte sich bei dem Unfall leicht, der Autofahrer flüchtete.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zum unbekannten Fahrzeugführer oder dem Fahrzeug geben können. Diese melden sich bitte bei der Polizeiinspektion unter 0541/327-2515.

AFP

Biden zu Überraschungsbesuch in Kiew eingetroffen

Foto: Joe Biden, über dts Nachrichtenagentur

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – US-Präsident Joe Biden ist am Montag zu einem Überraschungsbesuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Nachdem es am Vormittag bereits Berichte über einen unmittelbar bevorstehenden hochrangigen Staatsbesuch gab, wurden am Mittag Bilder veröffentlicht, die Biden bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj zeigen.

Es ist Bidens erster Besuch in Kiew seit dem russischen Überfall vor knapp einem Jahr. Angekündigt war der Staatsbesuch nicht. Lediglich eine Reise des US-Präsidenten am Dienstag nach Warschau war im Vorfeld bekannt. Ein geplanter Besuch Bidens in der Ukraine war von der US-Regierung verneint worden.

AFP

Berichte: US-Präsident Biden ist in Kiew

Hasepost Breaking
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Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Die dts Nachrichtenagentur in Halle (Saale) verbreitet soeben folgende Blitzmeldung aus Kiew: Berichte: US-Präsident Biden ist in Kiew. Die Redaktion bearbeitet das Thema bereits.

Weitere Details werden in wenigen Momenten gesendet.

AFP

1.FC Nürnberg entlässt Cheftrainer Weinzierl

Foto: Markus Weinzierl, über dts Nachrichtenagentur

Nürnberg (dts Nachrichtenagentur) – Der 1. FC Nürnberg hat Cheftrainer Markus Weinzierl mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben entbunden. Gleiches gelte für seinen Co-Trainer Tobias Zellner, teilte der Zweitligist am Montag mit.

Zur Nachfolgeregelung machte der Verein zunächst keine Angaben – weitere Informationen will der Club am Montagmittag bekannt geben. Weinzierl hatte den Trainerposten erst im Oktober 2022 übernommen – damals stand das Team auf Tabellenplatz 14. Eine Wende konnte er aber nicht einleiten, derzeit rangieren die Franken auf dem 13. Rang. Zuletzt hatten die Nürnberger am Sonntag eine herbe 0:5-Klatsche beim 1. FC Heidenheim erlitten. Für Weinzierl bedeutete dies jetzt das Aus.

AFP

Deutschlands erster Insekten-Grillkurs in Fürstenau im Landkreis Osnabrück

Insekten zum Essen (Symbolbild)

Am 9. Juni 2023 findet in Fürstenau im Landkreis Osnabrück der erste Insekten-Grillkurs in Deutschland statt. Wenige Plätze sind noch frei.

Schon seit 33 Jahren ist Jörg Päßler leidenschaftlicher Koch. Vor etwa zehn Jahren entschied er sich dazu, vom Kochbuch zur Grillzange umzusteigen. „Ich wollte beruflich umsatteln und konnte nur Kochen und Lebensmittel“, erzählt Päßler lachend. „Grillen war schon immer eine Leidenschaft, also entschied ich mich dazu, Grillkurse zu geben.“ Mit seinen Kursen geht er nicht nur deutschlandweit auf Tour, sondern auch in den Niederlanden und Österreich. Das Repertoire erweitert er laufend. Seine neueste Idee: Ein Insekten-Grillkurs, bei dem neben Süßkartoffeln auch Mehlwürmer und Heuschrecken auf den Teller kommen.

Insekten als Fleischersatz?

„Ich biete den Kurs an, weil das Thema Insekten zum Essen immer präsenter wird. Sie sind in vielen Lebensmitteln enthalten und das kann sogar eine gute Entwicklung sein. Ich persönlich liebe Fleisch – aber wir müssen einsehen, dass wir viel zu viel davon konsumieren“, erklärt der gelernte Koch. Der Insektengrillkurs findet in der Region Osnabrück in Fürstenau statt. Hier will Päßler zunächst testen, ob es überhaupt Interesse an Insekten-Grillkursen gibt. Und offenbar ist das sogar der Fall: Bereits Dreiviertel des Kurses sind gebucht. „Fürstenau ist erstmal der Startschuss“, sagt Päßler. „Wenn der Kurs gut ankommt, folgen weitere Termine und Standorte.“

Deutschlands erster Insekten-Grillkurs in Fürstenau im Landkreis Osnabrück
Die Details zum Insekten-Grillkurs in Fürstenau. / Quelle: Instagram

Hintergrund: Insekten in Lebensmitteln

2018 entwickelte ein Osnabrücker Startup einen Insektenburger, schaffte es damit sogar bis in die Gründershow „Höhle der Löwen“. Als erstes Insekt wurde der gelbe Mehlwurm im Jahr 2021 von der Europäischen Kommission als „neuartiges Lebensmittel“ eingestuft und darf seitdem in der Lebensmittelindustrie verarbeitet werden. Noch im selben Jahr erhielten die Europäische Wanderheuschrecke und die Hausgrille in bestimmten Formen eine Zulassung. Die Liste zugelassener Insekten in Lebensmitteln wuchs im Januar 2023 mit der Larve des Getreideschimmelkäfers (Buffalowurm). Unter anderem Nudeln, Schokolade und Brötchen können verarbeitete Insekten beinhalten – allerdings ist die Kennzeichnung streng geregelt, da Insekten allergische Reaktionen hervorrufen können. Im Zutatenverzeichnis muss neben dem wissenschaftlichen auch immer der deutsche Name stehen. Außerdem ist ein Hinweis auf Kreuzreaktionen bei Allergien verpflichtend.

AFP

Auch Hubschrauber im Einsatz: Verfolgungsjagd in Osnabrück nach Lexusdiebstahl

(Symbolbild) Polizeihubschrauber / Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0
(Symbolbild) Polizeihubschrauber / Foto: Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0

Am Sonntagabend (19. Februar) stahlen gegen 22 Uhr zwei Unbekannte einen hochwertigen Lexus von Auto Weller an der Pagenstecherstraße. Mit dem Fahrzeug flüchteten die Täter in Richtung Lotte.

Ein Zeuge verfolgte zunächst das Fahrzeug bis Polizeikräfte die Verfolgung übernahmen. Als diese den Streifenwagen auf der Bahnhofstraße sahen, fuhren die Täter auf den Grünstreifen, ließen den Pkw zurück und flüchteten fußläufig.

Durch die Polizei wurden intensive Fahndungsmaßnahmen eingeleitet, auch ein Polizeihubschrauber wurde hinzugezogen. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen konnten die Täter allerdings flüchten.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

Täter 1:

  • männlich
  • 1,75 bis 1,80 m
  • weiße Jacke
  • lockige Haare
  • dunkle Hautfarbe
  • südländisches Aussehen
  • sportliche Statur

Täter 2:

  • männlich
  • 1,75 bis 1,80 m
  • schwarze Kleidung
  • sportliche Statur
  • südländisches Aussehen
  • dunkle Hautfarbe

Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise auf den Aufenthaltsort der Täter geben können. Diese melden sich telefonisch bitte unter 0541/327 -3203 oder -2215.

AFP