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Lottozahlen vom Samstag (25.02.2023)

Foto: Lotto-Spieler, über dts Nachrichtenagentur

Saarbrücken (dts Nachrichtenagentur) – In der Samstags-Ausspielung von „6 aus 49“ des Deutschen Lotto- und Totoblocks wurden am Abend die Lottozahlen gezogen. Sie lauten 5, 12, 23, 26, 33, 48, die Superzahl ist die 4. Der Gewinnzahlenblock im „Spiel77“ lautet 0943624. Im Spiel „Super 6“ wurde der Zahlenblock 333199 gezogen.

Diese Angaben sind ohne Gewähr. Der Deutsche Lotto- und Totoblock teilte mit, dass die Chance, sechs Richtige und die Superzahl zu tippen, bei etwa 1 zu 140 Millionen liege und warnte davor, dass Glücksspiel süchtig machen könne. In Deutschland wird etwa die Hälfte der Lotto-Umsätze als Gewinn an die Spieler ausgeschüttet. Durchschnittlich 7,5 Prozent gehen als Provision an die Annahmestellen, die Länder erhalten über die Lotteriesteuer 16,67 Prozent der Einnahmen.

Weitere 23 Prozent sind für die Förderung von Kultur, Sport, Umwelt und Jugend zweckgebunden.

AFP

1. Bundesliga: Leipzig gewinnt gegen Frankfurt – BVB Spitzenreiter

Foto: RB Leipzig – Eintracht Frankfurt 25.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 22. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt mit 2:1 gewonnen. Für Leipzig trafen im ersten Durchgang Timo Werner (6.) und Emil Forsberg (40. Minute), aber nach der Pause spielten fast nur noch die Gäste aus Frankfurt.

Djibril Sow erzielte folgerichtig in der 61. Minute den Anschlusstreffer – es wäre auch noch mehr drin gewesen. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: 1899 Hoffenheim – Borussia Dortmund 0:1, Werder Bremen – VfL Bochum 3:0, Hertha BSC – FC Augsburg 2:0 und 1. FC Köln – VfL Wolfsburg 0:2. Damit ist der BVB vorerst Tabellenführer, vor den Bayern und Union, die ihr Spiel noch vor sich haben, Leipzig folgt auf Rang vier.

AFP

Schwarzer-Wagenknecht-Demo friedlich beendet – Streit um Teilnehmer

Foto: Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer auf Demo am 25.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die von der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer und der Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht organisierte Demo gegen Waffenlieferungen an die Ukraine ist am Samstag „störungsfrei“ verlaufen. Das teilte die Polizei mit, die mit rund 1.400 Beamten im Einsatz war.

Nach etwa drei Stunden war die Veranstaltung vorbei. Streit gab es um die mögliche Teilnehmerzahl: Die Veranstalter sprachen zunächst von 50.000 Teilnehmern, die Polizei schätzte die Teilnehmerzahl auf 13.000 Personen. Immerhin mussten die beiden U-Bahnhöfe „Brandenburger Tor“ und „Unter den Linden“ wegen Überfüllung vorübergehend geschlossen werden. Auf Plakaten waren Parolen wie „Frieden schaffen ohne Waffen“ oder „Diplomatie statt Waffenlieferungen“ zu lesen.

Im Publikum wurden unterdessen auch bekannte AfD-Politiker und ein verurteilter Rechtsextremist gesichtet.

AFP

Cybersicherheitsbehörde ließ Tiktok überprüfen

Foto: Smartphone-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands oberste Cybersicherheitsbehörde hat die Video-App Tiktok auf Risiken überprüft. Für die Bundesverwaltung besteht die Möglichkeit, über ein entsprechendes Portal Apps vor dem Einsatz auf Diensthandys durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) testen zu lassen.

„Auch Tiktok ist für die Betriebssysteme Android und iOS im Rahmen dieses Angebots geprüft worden“, sagte ein Sprecher der Behörde dem „Handelsblatt“ (Montagausgabe). „Die Ergebnisse dieser Prüfungen beziehen sich auf den Einsatz der jeweiligen Apps auf dienstlich genutzten Geräten der Bundesverwaltung, für die zusätzliche IT-Sicherheitsanforderungen bestehen.“ Zum konkreten Befund der Untersuchung machte das BSI aber keine Angaben. Die Ergebnisse könnten nur der Bundesverwaltung „bekannt gemacht“ werden.

Das BSI weist indes generell darauf hin, dass zahlreiche Apps Daten an die jeweiligen Hersteller wie auch an Dritte übermittelten. „Ein Missbrauch dieser Daten, etwa von Bewegungsdaten, ist aus technischer Sicht nicht auszuschließen“, sagte der Behördensprecher. „Dies sollte beim Einsatz entsprechender Apps grundsätzlich berücksichtigt und entsprechend des Einsatzzweckes abgewogen werden.“ Der SPD-Digitalpolitiker Jens Zimmermann kritisiert, dass über die Nutzung von Apps auf Diensthandys jede Behörde und jedes Ministerium selbst entscheide.

Dass „keine gesonderte Freigabe“ zum Beispiel durch das BSI erfolgen müsse, „halte ich grundsätzlich, auch unabhängig von der Nutzung von Tiktok für problematisch“, sagte Zimmermann dem „Handelsblatt“. In den betreffenden Behörden müsse auch „eine politische Bewertung zum Beispiel durch Geheimschutzbeauftragte durchgeführt werden, ob eine App aus nicht demokratischen Staaten genutzt werden sollte“, sagte der SPD-Politiker. „Das unkontrollierte Installieren von Apps ist ein potentiell sehr kritischer Angriffsvektor.“

AFP

4:1 im Topspiel: VfL Osnabrück findet gegen Wehen Wiesbaden die richtige Antwort

Stadion des VFL Osnabrück / Foto: Marc Niemeyer
Bremer Brücke / Foto: Marc Niemeyer

Der VfL Osnabrück hat die richtige Antwort auf die bittere Pleite gegen Bayreuth gefunden: Im Topspiel gegen Wehen Wiesbaden gewinnen die Lila-Weißen deutlich mit 4:1.

Vor rund 12.000 Zuschauern an der Bremer Brücke vertraute Trainer Tobias Schweinsteiger der gleichen Formation, mit der sein Team zuletzt trotz Zwei-Tore-Führung gegen den Abstiegskandidaten aus Bayreuth verlor. Von Verunsicherung war bei den Spielern allerdings von Minute eins an nichts zu spüren. Gleich die erste Standardsituation nutzte der VfL zur Führung: Florian Kleinhansls Hereingabe verlängerte Omar Traore, Ba-Muaka Simakala nickte abschließend ein (6. Spielminute). In der Folge übernahmen die Gäste aus Wiesbaden zwar den Ballbesitz, stellten die Osnabrücker Defensive jedoch kaum vor Probleme. Auch der 20-Tore-Sturm bestehend aus Ivan Prtaijn und Benedict Hollerbach kam selten zur Entfaltung.

Niemann verpasst, Tesche machts besser

Die Lila-Weißen hingegen konnten aus einer kontrollierten Defensive heraus mit zunehmender Spielzeit immer öfter Akzente nach vorne setzen. Noel Niemann vergab aus aussichtsreicher Position mit einem schwachen Abschluss noch das zweite Tor (37.), besser machte es wenig später Routinier Robert Tesche: Diesmal agierte Niemann als Ableger, Tesches abgefälschter Schuss landete im Gästetor – 2:0 (43.).

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich ein ähnliches Bild: Bemühte Wiesbadener konnten den VfL hinten kaum vor Probleme stellen, während die Osnabrücker vorne immer wieder selber Akzente setzten. Im Anschluss an einen Freistoß verpasste der aufgerückte Timo Beermann das 3:0 (66.). Die beste Wiesbadener Chance machte Philipp Kühn mit einer Doppelparade zunichte (72.). Anders als gegen Bayreuth hielt der VfL dieses Mal auch in den Schlussminuten Stand – und sollte belohnt werden: Einen Konter schloss Lukas Kunze nach Vorlage von Erik Engelhardt souverän zum dritten Treffer ab (83.).

Rorig braucht nur Sekunden

Nur zwei Minuten später legte der frisch eingewechselte Henry Rorig auf Vorlage des ebenfalls eingewechselten Jannes Wulff das 4:0 nach – erster Ballkontakt im Spiel, erstes Tor der Saison. Ergebniskosmetik betrieb am Ende Prtaijn für die Wiesbadener, der einen von Beermann verursachten Elfmeter in der Nachspielzeit verwandelte.

4:1 im Spitzenspiel – der VfL findet die perfekte Antwort auf die jüngste Niederlage. Mit acht Siegen aus dem vergangenen zehn Spielen mischen die Lila-Weißen weiter oben mit und rücken auf vier Punkte an den Tabellendritten aus Wiesbaden heran. Zusätzlicher Spannungsfaktor: Der Tabellenzweite, der SC Freiburg II, ist nicht aufstiegsberechtigt. Und damit immer noch nicht genug der Spannung: Am kommenden Samstag gastiert der VfL in Saarbrücken – es ist das Duell des Vierten gegen den Fünften.

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2. Bundesliga: Paderborn nur unentschieden in Kiel – Platz vier

Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

Kiel (dts Nachrichtenagentur) – Am 22. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga haben sich Kiel und Paderborn mit einem 1:1 unentschieden getrennt. Dabei war das Remis durchaus leistungsgerecht.

Maximilian Rohr brachte Paderborn in der 31. Minute in Führung, aber nach der Pausenführung waren die Ostwestfalen dann eigentlich aktiver als im ersten Durchgang. Fabian Reese glich in der 66. Minute für die Gastgeber trotzdem verdient aus, beide Mannschaften kämpften bis zum Schluss. Mit dem Unentschieden ist Paderborn auf Rang vier, Kiel auf sieben. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagmittag: Kaiserslautern – Fürth 3:1, Nürnberg – Sandhausen 1:0.

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Endgültiges Wahlergebnis: Berliner SPD nur 53 Stimmen vor den Grünen

Foto: Berliner Wahllokal am 12.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Vorsprung der SPD zu den Grünen bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl ist auf 53 Stimmen geschmolzen. Laut endgültigem Wahlergebnis, das am Montag vorgestellt wird und das der „Bild am Sonntag“ nach eigenen Angaben schon vorliegt, fallen von den 1.527.899 abgegebenen Zweitstimmen 428.288 auf die CDU und 279.017 auf die SPD.

Die Grünen kommen auf 278.964 und liegen damit nur 53 Stimmen hinter der SPD. Von den 149 Mandaten im Abgeordnetenhaus erhalten SPD und Grüne gleichermaßen 34 Sitze. Die CDU kommt auf 52. Die Linke kommt auf 185.119 Stimmen und 22 Sitze, die AfD auf 137.871 und 17 Sitze.

AFP

Mehrere Zehntausend bei Demo gegen Waffenlieferungen in Berlin

Foto: Demo gegen Waffenlieferungen am 25.02.2023, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere zehntausend Menschen sind am Samstag zu einer Demo gegen Waffenlieferungen an die Ukraine am Brandenburger Tor in Berlin zusammengekommen. Als offizielle Veranstalter gelten die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer, Linke-Politikerin Sahra Wagenknecht und der ehemalige Brigadegeneral Erich Vad, die Organisatoren sprachen von rund 50.000 Teilnehmern.

„Wir fordern den Bundeskanzler auf, die Eskalation der Waffenlieferungen zu stoppen“, heißt es im Demo-Aufruf. Scholz solle sich auf deutscher wie europäischer Ebene an die Spitze einer Allianz für einen Waffenstillstand und für Friedensverhandlungen setzen. „Denn jeder verlorene Tag kostet bis zu 1.000 weitere Menschenleben – und bringt uns einem 3. Weltkrieg näher“, so der Demo-Aufruf. Zwei Wochen zuvor hatten Schwarzer und Wagenknecht ein ähnlich lautendes „Manifest für Frieden“ veröffentlicht, das laut Online-Zählung mittlerweile von über 600.000 Personen unterschrieben worden sein soll.

Dabei gibt es allerdings kaum Sicherheitsvorkehrungen, um Falschangaben und Doppelunterzeichnungen zu verhindern. In unmittelbarer Nähe der Schwarzer-Wagenknecht-Demo gab es am Samstag auch Gegendemos: So protestierten am Ebertplatz Menschen unter dem Motto „Geradedenken gegen Querdenken und Rechts – Querfront stoppen“ und vor der russischen Botschaft unter der Überschrift „Solidarität mit Ukrainern – Ernst gemeint? Dann hört Ihnen zu, nicht Wagenknecht“. An Kritik mangelte es auch vor den Demos nicht: „Sahra Wagenknecht, Alice Schwarzer und ihre Unterstützer vor allem von die Linke und AfD spielen Putin und der blanken Gewalt in die Hände“, sagte CDU-Chef Friedrich Merz am Samstagmorgen. „Und sie missachten zugleich in beschämender Weise das Recht auf Eigenständigkeit und Selbstverteidigung der Ukraine.“

Das einzig richtige Manifest für den Frieden hätten die Vereinten Nationen in dieser Woche ausgesprochen. „Weiterer sogenannter `Manifeste` bedarf es nicht, schon gar nicht aus Deutschland“, sagte Merz. Rund 1.400 Polizisten waren am Samstagmittag im Einsatz.

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Auch Start-ups leiden unter extremem Fachkräftemangel

Foto: Computer-Nutzer, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Deutschlands Jungunternehmer trifft der Fachkräftemangel mit voller Wucht. Neun von zehn junge Firmen im Land haben zur Zeit offene Stellen – „ein zentrales Problem“, sagte Christian Miele, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Start-ups, in dem sich rund 1.200 junge Unternehmen organisiert haben.

Die größten Schwierigkeiten seien in den Bereichen IT, Sales und Marketing anzutreffen, sagte Miele dem Nachrichtenmagazin „Focus“. Er appellierte an die Politik: „Angesichts dieses Fachkräftemangels brauchen wir schnellere und vereinfachte Einwanderung.“ Das sei „eine riesige Herausforderung“ und gelte „für alle Bereiche: Nur wenn Handwerker Wohnungen bauen und Erzieher sich um den Nachwuchs kümmern können, sind wir als Einwanderungsland attraktiv.“ Zugleich zeigte sich Miele zuversichtlich für den hiesigen Unternehmernachwuchs: „Das Geschäftsklima ist nach einer starken Abkühlung in den vergangenen Monaten wieder auf Vorkrisenniveau, vor allem der Blick in die Zukunft wird optimistischer. Auch wenn wir 2022 weniger Neugründungen verzeichnet haben, sind die apokalyptischen Prognosen erfreulicherweise nicht eingetreten“, sagte der 35-Jährige dem „Focus“.

Das eminent wichtige Finanzierungsgeschäft sei „nicht zusammengebrochen, nur ein Stück vorsichtiger geworden.“ Ein Blick auf die großen US-Techkonzerne zeige: „Die Entlassungen jetzt liegen deutlich unter den Einstellungen während der Corona-Pandemie – das war ein krasser Boom. Unter dem Strich steht also nach wie vor ein starkes Plus.“

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Brinkmann kritisiert Ende der Maskenpflicht

Foto: Weggeworfener Mund-Nasen-Schutz im Herbst, über dts Nachrichtenagentur

Braunschweig (dts Nachrichtenagentur) – Die Braunschweiger Virologin und Vizechefin des Corona-Expertenrats der Bundesregierung, Melanie Brinkmann, kritisiert das für 1. März geplante Ende der Maskenpflicht für Beschäftigte in Krankenhäusern, Heimen und Arztpraxen. „Ich hätte es besser gefunden, die Maskenpflicht in diesen kritischen Bereichen unseres Gesundheitssystems beizubehalten“, sagte die Wissenschaftlerin der „Rheinischen Post“.

Zur Maskenpflicht für Besucher dieser Einrichtungen, die am 7. April fallen soll, sagte die Professorin der TU Braunschweig: „Leider sind die Masken stark politisiert worden, was ich sehr bedaure. Der Schutz durch die Bedeckung von Mund und Nase ist unbestritten sehr hoch. Deshalb wäre es sinnvoll, die Maskenpflicht für Besucher von Kliniken, Arztpraxen und Heimen weiterlaufen zu lassen, solange das Infektionsgeschehen hoch ist. Die verletzlichen Gruppen unserer Gesellschaft können so viel besser geschützt werden.“ Zugleich warnte die Biologin vor weiteren Pandemien. „Die nächste Pandemie wird kommen, so viel steht fest. Welches Ausmaß sie haben wird, kann ich nicht vorhersehen. Wir haben viel dazugelernt während der Corona-Pandemie, die Wissenschaft entwickelt sich ständig weiter – nur so können wir neuen Herausforderungen begegnen“, sagte Brinkmann.

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