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5 Tipps für ein ganzheitliches Gewichtsmanagement

Gewichtsmanagement ist nur dann nachhaltig, wenn sich Ernährungs- und Sportgewohnheiten langfristig ändern.
Gewichtsmanagement ist nur dann nachhaltig, wenn sich Ernährungs- und Sportgewohnheiten langfristig ändern.

Beim Gewichtsmanagement geht es darum, das Körpergewicht im Blick zu behalten und langfristig im gewünschten Bereich zu halten. Das hat nichts mit kurzfristigen Diäten zutun. Denn danach schnellt das Gewicht wieder hoch – bekannt als der berühmte Jojo-Effekt. Außerdem steht beim Gewichtsmanagement nicht nur die Ernährung im Vordergrund. Ebenso wichtig sind Sport und Entspannung.

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung bedeutet nicht unbedingt Verzicht. Sie besteht aus komplexen Kohlenhydraten, reichhaltigen Proteinen und frischen Obst und Gemüse. So setzt etwa das Programm NOW! von Juice Plus+ auf vielfältige, ausgewogene Rezepte und Nahrungsergänzungsmittel für zwischendurch. Gewöhnt man den Körper erst an eine Ernährung ohne Fast Food und Schokolade, wird man sich fitter fühlen. Das liegt unter anderem daran, dass bei einer ausgewogenen Ernährung der Blutzuckerspiegel so konstant wie möglich bleibt. Dadurch bleiben Heißhungerattacken aus, die durch ein starkes Auf und Ab des Blutzuckerspiegels verursacht werden.

Bewegung, die Spaß macht

Eine Erhebung zur Selbsteinschätzung des körperlichen Wohlbefindens zeigt, dass sich die sportlichsten Befragten selbst für die Fittesten halten. Daraus folgt, dass sich Sport nicht nur auf den Fitnesszustand auswirkt. Auch das subjektive Körpergefühl kann sich dadurch verbessern. Daher setzt auch das Programm NOW! von Juice Plus+ auf regelmäßige Sporteinheiten. Kurze, aber häufige Tanz- und Yogaübungen bringen Bewegung in den Alltag. Wichtig für die regelmäßige Fitnessroutine ist auch, dass die Sportart Spaß macht. Dafür eignen sich Tanz und Yoga ganz besonders.

Die eigene Motivation finden

Der Schlüssel zur Freude an Sport und gesunder Ernährung ist die sogenannte intrinsische Motivation. Damit ist ein Beweggrund von innen heraus gemeint. Das kann zum Beispiel der Wunsch nach einem besseren Körpergefühl sein. Oder das Ziel, sich selbst etwas Gutes zu tun. Bei dieser Art der Motivation fällt die Umsetzung weitaus leichter, als wenn man die täglichen Sportübungen für die Anerkennung durch andere ausführen würde.

Durchhalten und nicht aufgeben

Immer mehr Menschen besitzen Fitnessgeräte für zuhause. Doch diese verbessern das körperliche Wohlbefinden nicht, wenn man sie nicht regelmäßig nutzt. Es ist also essenziell, an der eigenen Disziplin zu arbeiten. Das geht wesentlich einfacher, wenn man sich gemeinsam mit anderen zum Durchhalten motiviert. So setzt zum Beispiel das Programm NOW! von Juice Plus+ auf eine interaktive Online-Community. Dort können sich die Teilnehmer mit Gleichgesinnten unterhalten. Diese soziale Einbindung stärkt das Durchhaltevermögen bei der langfristigen Umstellung festgefahrener Gewohnheiten.

Entspannung und gesunder Schlaf

Wichtig für das Gewichtsmanagement ist auch die körperliche und geistige Entspannung. So tankt man Kraft für die täglichen Aufgaben und das Verlangen nach Belohnungen wie Süßigkeiten sinkt. Ausreichend Schlaf liefert dem Körper die Energie, die er am nächsten Tag benötigt. Ausgeschlafen fällt es leichter, neue Routinen in Ernährung und Bewegung einzuhalten. Ebenso wichtig ist die geistige Entspannung. Denn nur wer im Kopf abschalten kann, wird das nachhaltige Gewichtsmanagement entspannt und selbstbewusst angehen. Hierbei können beispielsweise Entspannungsübungen nach dem Aufstehen und vor dem Schlafengehen helfen.

Fazit

Gewichtsmanagement bezeichnet eine langfristige Umstellung der Ernährungs- und Sportgewohnheiten. Das Ziel ist der Aufbau einer täglichen Routine, die nachhaltig fortgesetzt wird. Dazu braucht es eine ausgewogene Ernährung, die den Körper konstant mit ausreichend Nährstoffen versorgt. Eine weitere Säule ist die tägliche Ausübung von Sport, sei es auch nur für 10 Minuten. Hierbei sollte man eine oder mehrere Sportarten finden, die einem selbst Spaß machen. Dies fördert die intrinsische Motivation, was wiederum wichtig für das Durchhalten der neuen Routinen ist. Auch ein soziales Netz aus Gleichgesinnten hilft bei der Umstellung der Ess- und Sportgewohnheiten. Zum Krafttanken sind auch ein gesunder Schlaf und geistige Entspannung notwendig.

AFP

Kassen wollen strengere Regeln für Finanzinvestoren in Arztpraxen

Datenschutzbeauftragter rügt Termin-Service der Kassenärzte
Datenschutzbeauftragter rügt Termin-Service der Kassenärzte

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die gesetzlichen Krankenkassen wollen im Gegensatz zu Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) den Einstieg von Finanzinvestoren in Arztpraxen nicht verbieten, ihnen aber strengere Regeln auferlegen. Es dürfe nicht zur „Rosinenpickerei“ kommen, sagte die Vorständin des Kassen-Spitzenverbandes, Stefanie Stoff-Ahnis, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben).

Sie müssen das leisten, was die Patienten brauchten und nicht einfach nur das, was für sie am lukrativsten sei. Das Engagement von Investoren könne gerade im ländlichen Raum eine wichtige Rolle bei der medizinischen Versorgung spielen, fügte sie hinzu. Dazu müsse es aber klare Vorgaben geben, um Fehlentwicklungen zu vermeiden. Lauterbach hatte zuvor angekündigt, gegen „profitgierige“ Finanzinvestoren vorzugehen, die in Deutschland Arztpraxen übernehmen.

Stoff-Ahnis sagte hingegen, MVZ ermöglichten Ärzten Teilzeitarbeit, Teamwork und damit den Weg in eine moderne und familienfreundliche Arbeitswelt. Zudem stärkten sie die ambulante Versorgung. Bei der Gründung und dem Betreiben eines MVZ müsse aber der tatsächliche Versorgungsbedarf der Bevölkerung entscheidend sein. „Wenn beispielsweise mehrere Zulassungen von allgemein tätigen Augenärzten in einem MVZ zusammengefasst werden, wo dann aber nur noch ein kleines Angebot an Operationen durchgeführt wird, kann darunter die augenärztliche Grundversorgung leiden“, argumentierte sie.

In einem Positionspapier des Kassen-Spitzenverbandes, über das die RND-Zeitungen berichten, wird unter anderem dafür plädiert, die von einem MVZ zu erbringenden Leistungen bei der Zulassung stärker vorzugeben und die Einhaltung regelmäßig zu kontrollieren. „Auffällige Leistungshäufungen oder andere untypische Versorgungsmuster“ müssten identifiziert und dann auch mit Strafen belegt werden. Um eine Monopolisierung von einzelnen Investoren und Trägern zu verhindern, fordern die Kassen darüber hinaus eine Deckelung bei der Zulassung beziehungsweise Nachbesetzung von Arztsitzen. Sie soll zum Beispiel greifen, wenn ein oder mehrere MVZ von einem Träger in einem Planungsbezirk mehr als 40 Prozent der Sitze der betreffenden Arztgruppe innehaben.

Der Spitzenverband verlangt zudem, die Unabhängigkeit der ärztlichen Leitung eines MVZ gegenüber den Investoren zu stärken und die Vereinbarung von Zielvereinbarungen in Arbeitsverträgen mit angestellten Ärzten zu untersagen. Die Patienten müssten sich darauf verlassen können, dass hinter einer ärztlichen Entscheidung kein wirtschaftlicher Druck stehe, sagte Stoff-Ahnis. Die Kassen fordern zudem Transparenz über die tatsächlichen Eigentumsverhältnisse. Es dürfe kein Geheimnis sein, ob ein MVZ den Ärzten gehöre, die darin arbeiten, oder einem anonymen Finanzinvestor, mahnte Stoff-Ahnis.

Deshalb müsse auf dem Praxisschild klar und deutlich zu lesen sein, wer das MVZ betreibe. „Transparenz schafft Vertrauen“, so die Vorständin des Kassenverbandes.


Foto: Behandlungszimmer beim Arzt, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Ukraine hofft auf EU-Beitrittsverhandlungen noch in diesem Jahr

EU-Gipfel soll weitere Waffenlieferungen an Ukraine beschließen
EU-Gipfel soll weitere Waffenlieferungen an Ukraine beschließen

Kiew (dts Nachrichtenagentur) – Der ukrainische Vize-Außenminister Andrij Melnyk hofft auf den Beginn von EU-Beitrittsverhandlungen seines Landes noch in diesem Jahr. „Das ist ein ambitioniertes Ziel, aber es ist erreichbar“, sagte Melnyk dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben).

Deutschland solle dabei „eine sehr wichtige, vielleicht die entscheidende Rolle“ spielen. Er hoffe in dem Zusammenhang auf die Hilfe der Bundesregierung und des Kanzlers. Der Ukraine wurde im vergangenen Juni – rund vier Monate nach dem russischen Überfall auf das Land – der Kandidatenstatus verliehen. Aufnahmeverfahren in die Europäische Union dauern in der Regel viele Jahre. Melnyk sagte mit Blick auf die für einen EU-Beitritt notwendigen Reformen: „Wir machen unsere Hausaufgaben sehr fleißig. Die Deutschen und die Europäer wissen, dass wir das ernst nehmen, dass wir das nicht nur quasi als Formsache abhaken möchten, sondern dass wir uns ordentlich vorbereiten, ungeachtet des Krieges.“ Es gehe darum, dass die Ukraine viel schneller als erwartet bereit sein könne – sowohl für den EU-Beitritt als auch für den ebenfalls angestrebten Beitritt zur Nato. Der Vize-Außenminister dankte Deutschland für die jüngsten Lieferungen von Leopard-2-Kampfpanzern und Schützenpanzern vom Typ Marder: „Nur muss man leider sagen, dass das bei Weitem nicht ausreichend ist. Die Panzer sind ein guter erster Schritt, aber noch lange keine Garantie dafür, dass die Ukraine die Russen jetzt schnell zurückdrängen kann.“ Dafür müsse man „in anderen Dimensionen denken“. Die Russen könnten nach ukrainischen Erkenntnissen täglich bis zu zehn Panzer erneuern oder herstellen. „Deswegen hoffen wir, dass die Deutschen sowohl bei den Kampfpanzern als auch bei anderen Waffen kräftig nachziehen.“ Melnyk forderte von Deutschland erneut Kampfflugzeuge und Kriegsschiffe. „Diese Entscheidungen müssen sehr bald kommen.“


Foto: EU-Gebäude in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Zahl indischer Studenten in Deutschland steigt deutlich

Hochschulausgaben legen zu
Hochschulausgaben legen zu

Berlin/Neu-Delhi (dts Nachrichtenagentur) – Die Zahl indischer Studenten in Deutschland ist zuletzt deutlich gestiegen. „Es gibt ein radikal anwachsendes Interesse an Studien in Deutschland, besonders im naturwissenschaftlichen Bereich“, sagte der deutsche Botschafter in Indien, Philipp Ackermann, dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagsausgaben).

Im Wintersemester 2021/2022 studierten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes mehr als 34.100 Inder in Deutschland – damit hat sich ihre Zahl innerhalb von zehn Jahren mehr als verfünffacht. Sie stellen inzwischen nach Chinesen und Türkei die drittgrößte Gruppe unter ausländischen Studierenden. „Es ist durchaus möglich, dass wir in den nächsten drei bis fünf Jahren zwischen 50.000 und 60.000 Studierende aus Indien in Deutschland haben werden. Deutschland ist extrem populär“, sagte Ackermann. „Wir haben 24.000 Bewerbungen an der akademischen Prüfstelle der Botschaft überwiegend für die nächsten zwei Semester vorliegen.“ Viele Studierende entschieden sich ganz bewusst für Deutschland. „Ein echter Standortvorteil ist, dass bei uns die Hochschulausbildung so günstig ist.“ Deutschland bemüht sich auch deswegen um indische Studenten, um dem Fachkräftemangel hierzulande entgegenzuwirken. „Bei Fachkräften brauchen wir durch die Bank so viele Menschen, dass wir uns im internationalen Wettbewerb sehr darum bemühen müssen, sie anzuwerben“, sagte Ackermann. „Das ist bei Fachkräften etwas aufwändiger als bei Studierenden.“ Man sei da zwar in vielerlei Hinsicht erfolgreich, es bleibe aber immer das Problem der Sprache. Der Botschafter fügte hinzu: „Indien hat ein enormes Humankapital und ist sehr interessiert daran, Menschen ins Ausland zu schicken.“


Foto: Studenten in einer Bibliothek, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Immobilien-Eigentümer werfen Habeck Täuschung vor

SPD und FDP kontern Habeck-Kritik
SPD und FDP kontern Habeck-Kritik

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Eigentümerverband „Haus und Grund“ wirft Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vor, die Kosten für die Wärmewende viel zu niedrig anzusetzen. Der „Bild“ (Dienstagausgabe) sagte Verbandspräsident Kai Warnecke, die Kosten seien im Jahr doppelt so hoch wie im Gesetzentwurf angegeben.

„Das Ziel sind 500.000 neue Wärmepumpen im Jahr. Bei Kosten von durchschnittlich 40.000 Euro pro Wärmepumpe entstehen hierdurch jährliche Kosten in Höhe von 20 Milliarden Euro“, sagte Warnecke zu „Bild“. Im Gesetzentwurf zur GEG-Novelle ist dagegen von 9,157 Milliarden Euro im Jahr bis 2028 die Rede. Anschließend werden die jährlichen Kosten mit 5,039 Milliarden Euro angesetzt. „Die Zahlen im Gesetzentwurf sind eine Milchmädchen-Rechnung“, sagte Warnecke. Er kritisierte zugleich, dass der von Habeck geplante Einbau von 500.000 Wärmepumpen im Jahr viel zu gering angesetzt ist. Dann wären erst nach rund 39 Jahren alle 19,4 Millionen Wohngebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet, sagte Warnecke. Außerdem betrage die Lebensdauer einer Wärmepumpe nur 20 Jahre. „Auch wenn natürlich nicht alle Gebäude im Endeffekt eine Wärmepumpe erhalten, so machen diese Zahlen deutlich, dass die kalkuliertem Kosten im Gesetzentwurf viel zu niedrig sind und die Annahmen unrealistisch. De facto müssten wir nämlich 1,5 Millionen Wärmepumpen verbauen, um im Jahr 2045 klimaneutral zu sein. Der Gesetzentwurf ist mithin in sich unschlüssig“, sagte Warnecke zu „Bild“.


Foto: Robert Habeck, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bundeswehr kann laut Heeres-Inspekteur Nato-Zusagen nicht erfüllen

Bundeswehr kann laut Heeres-Inspekteur Nato-Zusagen nicht erfüllen
Bundeswehr kann laut Heeres-Inspekteur Nato-Zusagen nicht erfüllen

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundeswehr kann nach Einschätzung des Inspekteur des Heeres, General Alfons Mais, die eigenen Zusagen und Bündnisverpflichtungen an die Nato nicht erfüllen. Wie die „Bild“ (Dienstagausgabe) unter Berufung auf ein Schreiben von Mais an den Bundeswehr-Generalinspekteur meldet, könne die Einsatzbereitschaft der von Deutschland ab 2025 zugesagten Division nur „bedingt“ hergestellt werden.

Selbst das Zusammenziehen der gesamten Heeresbestände („All in“) kann die Vollausstattung demzufolge nicht ermöglichen. „Zurzeit würden selbst bei Rückgriff auf die Bestände des gesamten Heeres 256 von insgesamt 1.139 Positionen zu weniger als 60 Prozent verfügbar sein“, zitiert „Bild“ aus der 14-seitigen „Führungsmeldung“. Auch die volle Einsatzbereitschaft der zweiten Division, die die Bundeswehr ab 2027 bereitstellen will, ist laut des Berichts „unrealistisch“. Die Division wird „in 2027 nicht ausreichend mit Großgerät ausgestattet sein“, wird der Inspekteur zitiert. Sogar die Einsatzbereitschaft des gesamten Heeres droht demnach weiter zu sinken. Durch fehlendes Material und Munition seien Ausbildung und Übungsbetrieb bedroht schreibt „Bild“ unter Berufung auf das Schreiben. Die Ukraine-Hilfen rissen zusätzliche Lücken. Ohne Gegensteuern „wird das Heer im hochintensiven Gefecht nicht durchhaltefähig bestehen und auch seine Verpflichtungen gegenüber der Nato nur eingeschränkt wahrnehmen können“, wird Mais weiter zitiert.


Foto: Bundeswehr-Panzer „Marder“, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Jeder Zehnte arbeitssüchtig – Hohes Krankheitsrisiko

Bundesdatenschützer hält ChatGPT-Blockade für möglich
Bundesdatenschützer hält ChatGPT-Blockade für möglich

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Wer arbeitssüchtig ist, ist deutlich kränker als andere Beschäftigte. Das geht aus einer Studie für die Hans-Böckler-Stiftung hervor, über die die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet.

Demnach arbeiten zehn Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland suchthaft. Das heißt, sie arbeiten nicht nur exzessiv, sondern auch zwanghaft. 28 Prozent der Betroffenen bezeichnen ihre Gesundheit als weniger gut oder schlecht. Das ist ein doppelt so hoher Anteil wie bei Menschen, die normal arbeiten, so die Studienautoren des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) und der TU Braunschweig. 90 Prozent der Suchtarbeiter melden binnen eines Jahres Beschwerden, und zwar im Schnitt sieben Stück: von Rückenschmerzen über Probleme an Muskeln und Skelett bis zu Psychosomatischem wie Schlafstörungen und Niedergeschlagenheit. Die Arbeitssucht hat gravierende gesellschaftliche Folgen, warnen die Forscher. Suchthaft Arbeitende seien besonders von einem erhöhten Risiko für Burnout und depressiven Verstimmungen betroffen – und können dadurch länger ausfallen. Das halten die Forscher nicht nur aus der Perspektive der Betroffenen, sondern auch für Betriebe und die Gesellschaft problematisch. Arbeitsausfälle könnten zu Unterbrechungen der Produktion führen. Wegen des demografischen Wandels sind Arbeitskräfte schon jetzt in vielen Branchen knapp.


Foto: Computer-Nutzerin, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Grüne und SPD lehnen letzten Vorstoß für AKW-Reservebetrieb ab

Lemke will mehr Unabhängigkeit von Russland bei Kernenergie
Lemke will mehr Unabhängigkeit von Russland bei Kernenergie

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Grüne und SPD im Bundestag lehnen den Vorschlag ihres Koalitionspartners FDP ab, die drei noch im Betrieb befindlichen Atomkraftwerke auch über die geplante Abschaltung der Reaktoren am 15. April hinaus in Reserve zu halten. „Es gibt ausreichend Kraftwerkskapazität in Deutschland ohne Atomenergie – und dieses Jahr werden noch viele Gigawatt günstige Erneuerbare Energien hinzugebaut. Eine dauernde Betriebsbereitschaft der AKWs ist absolut unnötig und wäre viel zu teuer“, sagte die stellvertretende Fraktionschefin der Grünen Julia Verlinden der „Welt“.

Zuvor hatte der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Michael Kruse, die Bundesregierung aufgefordert, die Unumkehrbarkeit des Atomausstiegs zu überdenken und die Atomkraftwerke Emsland, Isar 2 und Neckarwestheim noch mindestens ein Jahr in Reserve zu halten. „Wir sprechen uns stattdessen dafür aus, dass die Kernkraftwerke bis zur vollständigen Substitution des russischen Erdgases durch andere Quellen – voraussichtlich im Frühjahr 2024 – reaktivierbar bleiben“, so Kruse. Widerspruch erntete der Liberale auch aus der SPD-Bundestagsfraktion.

Deren energiepolitischer Berichterstatter Jakob Blankenburg sagte der „Welt“: „Unsere Energieversorgung in Deutschland ist sicher, selbstverständlich auch nach dem 15. April. Diejenigen, die etwas anderes erzählen, tun dies einzig und allein, um Stimmung zu machen und Ängste in der Bevölkerung zu schüren.“ Union und AfD im Bundestag kritisierten das bevorstehende Abschalten der drei Kernkraftwerke scharf. Andreas Jung (CDU), energiepolitischer Sprecher der Unionsfraktion, sagte: „Die Ampel kappt mitten in der Krise laufende Kernenergie, mobilisiert bei der Braunkohle aber weiter die letzte Reserve: Das ist klimaschädlich, schwächt Energiesicherheit und beschädigt europäische Solidarität.“

Dies sei „der nächste Klima-Tiefschlag der Ampel nach dem sang- und klanglosen Streichen des Klimaschutz-Sofortprogramms und dem Aufweichen des Klimaschutzgesetzes“. AfD-Fraktionschefin Alice Weidel nannte das Aus für die Atomkraft in Deutschland „eine ideologische Wahnsinnstat gegen jede ökonomische und politische Vernunft und gegen den Willen einer Mehrheit der deutschen Bürger“. Die drei noch im Betrieb befindlichen AKW müssten „dauerhaft am Netz bleiben, bereits stillgelegte Kraftwerke müssen reaktiviert werden, und perspektivisch muss auch der Bau neuer, moderner Kernkraftwerke ins Auge gefasst werden“.


Foto: Atomkraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

AFP

US-Börsen uneinheitlich – Öl gibt etwas nach

US-Börsen legen nach Banken-Rettungsaktion kräftig zu
US-Börsen legen nach Banken-Rettungsaktion kräftig zu

New York (dts Nachrichtenagentur) – Die US-Börsen haben am Montag nach einem durchweg schwachen Start uneinheitlich geschlossen. Bis zum Handelsende in New York kämpfte sich der Dow in den grünen Bereich und würde mit 33.587 Punkten berechnet, 0,3 Prozent höher als am Freitag.

Der breiter gefasste S&P 500 tat sich schwerer und schloss mit 4.109 Punkten nur 0,1 Prozent stärker, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 am Ende mit 13.051 Punkten gar 0,1 Prozent schwächer als am Freitag, wenngleich auch hier anfänglich größere Verluste reduziert wurden. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Montagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,0862 US-Dollar (-0,35 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9206 Euro zu haben. Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 1.991 US-Dollar gezahlt (-0,8 Prozent).

Das entspricht einem Preis von 58,92 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Montagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 84,27 US-Dollar, das waren 85 Cent oder 1,0 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.


Foto: Wallstreet in New York, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Bundesnetzagentur hält Versorgung von Wärmepumpen für möglich

Bundesnetzagentur hält Versorgung von Wärmepumpen für möglich
Bundesnetzagentur hält Versorgung von Wärmepumpen für möglich

Bonn (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesnetzagentur ist nach eigenen Angaben „zuversichtlich, dass die örtlichen Stromnetze schon bald überall in der Lage sind, die Wärmewende zu ermöglichen“. Der Regulierungsvorschlag der Behörde ermögliche es „jedem“, eine Wärmepumpe anzuschließen, schrieb Bundesnetzagentur-Chef Klaus Müller am Montag auf Twitter.

„Eingriffe dürften nur in Ausnahmefällen notwendig werden.“ In einem solchen Fall seien die Netzbetreiber zur Beseitigung von Engpässen verpflichtet, so Müller.


Foto: Bundesnetzagentur, über dts Nachrichtenagentur

AFP