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1. Bundesliga: Leipzig gewinnt gegen Augsburg

1. Bundesliga: Leipzig gewinnt gegen Augsburg
1. Bundesliga: Leipzig gewinnt gegen Augsburg

Leipzig (dts Nachrichtenagentur) – Am 28. Spieltag in der Fußball-Bundesliga hat Leipzig 3:2 gegen Augsburg gewonnen. Dabei nutzte der FCA in der Sachsen-Metropole bereits fünf Minuten nach Anpfiff direkt seine erste Torchance durch Arne Maier, doch nur fünf Minuten später erzielte Kevin Kampl den Ausgleichstreffer für die Gastgeber, die durch Treffer von Timo Werner in der 32. und 35. Spielminute auf 3:1 stellten, Ruben Vargas gelang in der 82. noch der Anschlusstreffer.

Durch den Sieg bleiben die Leipziger sicher auf einem Champions-League-Platz, während Augsburg nur noch fünf Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz 16 hat. Die weiteren Ergebnisse vom Samstagnachmittag: VfB Stuttgart – Borussia Dortmund 3:3, FC Bayern München – 1899 Hoffenheim 1:1, 1. FC Köln – FSV Mainz 05 1:1.


Foto: RB Leipzig – FC Augsburg am 15.04.2023, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Simakala! VfL Osnabrück besiegt den Spitzenreiter SV Elversberg

VfL Stadion an der Bremer Brücke
VfL Stadion an der Bremer Brücke

Der VfL Osnabrück meldet sich nach zwei Niederlagen zurück im Kampf um die Spitzenplätze. Vor über 13.700 Zuschauern an der erneut stimmungsvollen Bremer Brücke setzen sich die Lila-Weißen gegen die Sensationsmannschaft aus Elversberg mit 1:0 durch.

Ein Blick auf das Personal: Beim VfL kehrten die zuletzt gesperrten Florian Kleinhansl, Sven Köhler und Erik Engelhardt zurück in die Startformation. Für Noel Niemann, der gegen 1860 München mit glatt rot vom Platz flog und zwei Spiele pausieren muss, stand zudem Leandro Putaro auf dem Platz.

Es geht hin und her, aber nur Simakala trifft

In einer stets umkämpften Partie setzten die Hausherren bereits nach zwei Minuten durch Ba-Muaka Simakala sowie eine Minute später durch Sven Köhler erste offensive Zeichen, doch beide Gelegenheiten blieben ungenutzt. Der VfL setzte dem souveränen Spitzenreiter früh unter Druck, konnte jedoch aus einer starken Anfangsphase nichts Zählbares mitnehmen. Die Gäste meldeten sich erst ab Mitte der ersten Halbzeit weiter vorne an – ebenfalls zunächst erfolglos. Wiederum auf der anderen Seite vergab Robert Tesche im Anschluss an einen Eckball knapp per Kopf (35. Spielminute.), sodass es torlos in die Kabinen ging.

In die zweiten 45 Minuten starteten dieses Mal die Elversberger besser, der letzte Pass wollte allerdings nur selten gelingen. Die beste Gelegenheit hatte dann wieder der VfL, einen durchgerutschten Abschluss von Putaro konnte die Gäste-Abwehr allerdings gerade noch rechtzeitig im Verbund klären (60.). In den folgenden 20 Minuten ging es weiter hin und her, doch Tore wollten weiter nicht fallen. Die entscheidende Idee hatte dann ein Osnabrücker Joker: Jannes Wulff steckte von links perfekt auf den mitgelaufenen Simakala durch, der vor dem Tor cool blieb und zur nicht unverdienten Führung traf (79.).

VfL macht dicht und kann nächste Woche vorlegen

In der Folge gelang es dem VfL die beste Offensive der Liga relativ weit von dem eigenen Tor fernzuhalten, auch die einzige brenzlige Situation in der Nachspielzeit überstanden die Lila-Weißen. So machte Simakalas Treffer am Ende den Unterschied und der VfL meldet sich zurück im Kampf um die oberen Ränge. Die drittplatzierten Saarbrücker (Freiburg rausgerechnet), die am Vortag bereits Konkurrent Dresden schlagen konnten, haben derzeit zwei Punkte Vorsprung bei noch sechs ausstehenden Spielen. Am kommenden Freitag kann der VfL in Halle im Aufstiegsrennen wieder vorlegen.

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IWF fürchtet Rückkehr der Energiekrise

Mehrheit glaubt an vorübergehende Notwendigkeit fossiler Energie
Mehrheit glaubt an vorübergehende Notwendigkeit fossiler Energie

Washington (dts Nachrichtenagentur) – Europas Energiekrise ist nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) noch nicht überwunden. „Ich glaube, dass wir noch nicht aus dem Gröbsten heraus sind und die Energiepreise erneut ansteigen könnten“, sagte die IWF-Vizechefin Gita Gopinath dem „Handelsblatt“.

Die Energiemärkte seien „immer noch volatil, wie wir kürzlich gesehen haben, als die OPEC-Staaten die Ölproduktion kürzten und die Preise wieder anzogen“. Die teure Energie wirke sich gerade auf die deutsche Wirtschaft negativ aus, fügte Gopinath hinzu. „Für eine Industrienation mit starkem produzierendem Gewerbe macht das einen großen Unterschied.“ Zur Entscheidung der Bundesregierung die letzten Atomkraftwerke vom Netz zu nehmen, sagte die Ökonomin, dass Energiepolitik eine nationale Angelegenheit sei.

Entscheidend sei aber, dass „jedes Land über genügend Reserven und Widerstandsfähigkeit in der Energieversorgung verfügt, um auf Schocks und eine angespannte geopolitische Lage reagieren zu können“, so Gopinath.


Foto: Kraftwerk, über dts Nachrichtenagentur

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Esken weist FDP-Vorstoß zur Kernfusion zurück

Esken weist FDP-Vorstoß zur Kernfusion zurück
Esken weist FDP-Vorstoß zur Kernfusion zurück

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hat Forderungen der FDP zurückgewiesen, nach Abschaltung der letzten Atommeiler für die Energiegewinnung auf Kernfusion zu setzen. „Wer jetzt den Eindruck vermittelt, dass mit dieser Technologie in absehbarer Zeit ein verlässlicher Beitrag zu unserer Energieversorgung geleistet werden kann, der streut den Menschen Sand in die Augen“, sagte Esken den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben).

Mit der Kernfusion – der Nachahmung der Energieerzeugung in der Sonne – sei man „auch in vielen Jahrzehnten intensiver Forschung bislang auf keinen grünen Zweig gekommen“. Sie sei „sehr froh“, dass Deutschland den Ausstieg „aus der hochgefährlichen Atomkraft nun endlich geschafft“ habe, sagte Esken. Anstatt auf Kernfusion zu setzen, müsse der Ausbau der erneuerbaren Energien weiter vorangebracht werden. „Damit schaffen wir eine Energieversorgung, die uns unabhängig macht, klimaneutral ist und im Gegensatz zur Kernkraft auch keinen ewig strahlenden Müll erzeugt“, so Esken.

FDP-Fraktionschef Christian Dürr hatte sich für die Kernfusion und ein eigenes Kernfusionsgesetz ausgesprochen.


Foto: Saskia Esken, über dts Nachrichtenagentur

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Hofreiter will EU-Sanktionen gegen russische Atomindustrie

Hofreiter will EU-Sanktionen gegen russische Atomindustrie
Hofreiter will EU-Sanktionen gegen russische Atomindustrie

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bei den Grünen mehren sich die Forderungen, die EU-Sanktionen gegen Russland auch auf die dortige Atomindustrie auszudehnen. „Es ist völlig inakzeptabel, dass europäische Firmen weiterhin Atomgeschäfte mit dem russischen Staatskonzern Rosatom machen“, sagte der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, dem „Tagesspiegel am Sonntag“.

Das nächste Sanktionspaket müsse auch den Atombereich umfassen, fordert der Grünen-Politiker weiter. Zuvor hatte Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gesagt, dass sich die Bundesregierung gegenüber der EU-Kommission für die Einbeziehung des zivilen Nuklearsektors in Russland in die EU-Sanktionen ausgesprochen habe. Hofreiter fordert, dass geschäftliche Beziehungen zwischen der EU und Rosatom untersagt werden müssten. „Rosatom-Manager, die sich in den Betrieb ukrainischer Kernkraftwerke einmischen und die nukleare Sicherheit Europas gefährden, gehören auf die Sanktionsliste“, verlangte er.

Die EU solle umgehend mit der westlichen Industriestaatengruppe der G-7 „eine gemeinsame Taskforce bilden, die den Ausstieg aus der Zusammenarbeit mit Rosatom vorbereitet“. Gegenwärtig wird in Brüssel ein elftes EU-Sanktionspaket gegen Russland vorbereitet. Sanktionen müssen im Kreis der 27 EU-Staaten einstimmig beschlossen werden. „Es ist bisher sehr schwierig, den nötigen politischen Rückhalt dafür zu gewinnen“, hieß es aus EU-Diplomatenkreisen mit Blick auf die Diskussion unter den EU-Mitgliedstaaten über eine mögliche Begrenzung der russischen Uranimporte.

Denn Länder wie Frankreich seien besonders abhängig von den Importen, hieß es.


Foto: Anton Hofreiter, über dts Nachrichtenagentur

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2. Bundesliga: Sandhausen beendet Sieglosserie

Alois Schwartz neuer Cheftrainer von Hansa Rostock
Alois Schwartz neuer Cheftrainer von Hansa Rostock

Magdeburg (dts Nachrichtenagentur) – Am 28. Spieltag in der 2. Fußball-Bundesliga hat der SV Sandhausen im ersten Spiel unter dem Interimstrainerduo Gerhard Kleppinger und Oscar Corrochano gegen den 1. FC Magdeburg seine Sieglosserie beendet. Die Kurpfälzer hatten in den vergangenen neun Partien keinen Ligasieg einfahren können.

Die Tore erzielten Verteidiger Dario Dumic in der 25. und 66. Spielminute für Sandhausen und Cristiano Piccini in der 89. für Magdeburg. Trotz des Siegs bleibt der SVS auf dem letzten Tabellenplatz, rückt aber bis auf einen Zähler an Hansa Rostock heran, die beim SC Paderborn mit 3:0 verloren. Die Sandhäuser hatten am Montag Cheftrainer Thomas Oral entlassen, dem mit dem Team in sechs Ligaspielen kein Sieg und nur zwei Unentschieden gelungen waren. In der dritten Partie des Nachmittags setzte sich Holstein Kiel gegen den 1. FC Nürnberg mit 2:1 durch.


Foto: Fußbälle, über dts Nachrichtenagentur

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Zwei Tote bei Verkehrsunfall in Sachsen-Anhalt

Zwei Tote bei Verkehrsunfall in NRW
Zwei Tote bei Verkehrsunfall in NRW

Zeitz (dts Nachrichtenagentur) – Auf einer Bundesstraße im sachsen-anhaltinischen Burgenlandkreis sind am Samstagvormittag zwei Personen bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Gegen 10 Uhr ist ein Autofahrer zwischen Meuselwitz und Zeitz auf die Gegenfahrbahn abgekommen und dort frontal mit einem entgegenkommenden Fahrzeug zusammengestoßen, teilte die Polizei nach ersten Erkenntnissen mit.

Die zwei Insassen des entgegenkommenden Pkw wurden demnach im Fahrzeug eingeklemmt und starben noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des anderen beteiligen Wagens musste durch die Feuerwehr aus seinem Auto befreit werden und wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei leitete Maßnahmen der Verkehrsunfallaufnahme ein. Die Bundesstraße wurde vorerst voll gesperrt und der Verkehr abgeleitet.


Foto: Notarzt, über dts Nachrichtenagentur

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FDP fordert Kernfusionsgesetz

FDP will Beschlüsse des Koalitionsausschusses nicht nachverhandeln
FDP will Beschlüsse des Koalitionsausschusses nicht nachverhandeln

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – FDP-Fraktionschef Christian Dürr fordert ein eigenes Kernfusionsgesetz. „Die Kernfusion fällt derzeit unter das Atomrecht – obwohl überhaupt keine hoch radioaktiven Abfälle entstehen“, sagte er den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagausgaben).

Die Kernfusion könne eine wichtige Säule der Stromproduktion werden. Sie produziere umweltfreundliche Energie, unabhängig von Wind und Sonne. Darin sehe er „eine große Chance“, so Dürr. Länder wie Frankreich und Großbritannien seien hier „schon einen Schritt voraus“.

„Das zeigt, dass wir schnell tätig werden müssen, es wäre mehr als ärgerlich, wenn bei der Großanwendung zur echten Stromproduktion andere Länder das Rennen machen“, so der FDP-Politiker. Er wolle, dass in Deutschland „einer der ersten Kernfusionsreaktoren entsteht“. Dazu solle der Einsatz der Kernfusion „entbürokratisiert“ werden. Ob das erste Kernfusionskraftwerk „in zehn oder in 20 Jahren“ entstehe, lasse sich noch nicht absehen.

Jedenfalls sei die Kernfusion „eine grundlastfähige Stromproduktion, der die Zukunft gehören kann“, so Dürr. Der Nachteil bei Wind und Sonne sei, dass es immer noch keine ausreichenden und vor allem preisgünstigen Speichermöglichkeiten gebe. Staatliche Förderung soll es allerdings nicht geben. Private Investoren seien „schon bereit, bei der Kernfusion ins Risiko zu gehen“.

Das sei „immer ein gutes Zeichen“, so Dürr. „Wir wollen ja keine staatlichen Kernfusionsreaktoren bauen – und auch keine Subventionen verteilen“, fügte er hinzu. Zugleich forderte Dürr erneut, die letzten drei Atommeiler – die am Samstag abgeschaltet werden – bis auf Weiteres betriebsbereit zu halten. „Es wäre falsch, sofort mit dem Rückbau der Kernkraftwerke zu beginnen, die derzeit noch sicher laufen“, sagte er.

„Wir sollten die drei Meiler in Reserve halten für den Fall, dass wir bei der Energieversorgung in eine dramatische Situation geraten, wie wir sie im vergangenen Herbst hatten.“ Der FDP-Fraktionschef rief dazu auf, den Kauf von Brennstäben vorzubereiten: „Spontane Blackouts dürfen gar nicht erst eintreten, wir müssen reagieren, wenn sich abzeichnet, dass es keine ausreichenden Stromkapazitäten in Europa gibt.“ Man sollte sich „jetzt in Gesprächen mit anderen Ländern die Option auf Brennstäbe sichern, damit wir imstande sind, die drei Kraftwerke schnellstmöglich wieder hochzufahren“, so Dürr.


Foto: FDP-Parteizentrale, über dts Nachrichtenagentur

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Autor Bret Easton Ellis sieht schwindende Relevanz von Literatur

Buchverlage erwägen Einsatz von Künstlicher Intelligenz
Buchverlage erwägen Einsatz von Künstlicher Intelligenz

Los Angeles (dts Nachrichtenagentur) – „American Psycho“-Autor Bret Easton Ellis hält Literatur für nur noch wenig relevant. „Die große Zeit des Romans ist vorbei“, sagte Ellis dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Samstagausgaben).

„Romane sind nicht mehr Teil des Diskurses der Intelligenzija.“ Zwar werde nach wie vor viel gelesen, das zeigten etwa die vielen Buchgruppen und Buchclubs im Internet, „aber die Buchkultur ist nicht mehr im Zentrum des öffentlichen Lebens wie damals, als ich aufwuchs“, so der US-Amerikaner. Er bedaure diese Entwicklung. „Die Dinge, die wir liebten, verlieren an Bedeutung, auch das Erzählkino stirbt“, beklagt er: „Im Kino laufen Superhelden und Blockbuster, den Rest haben die Streamingdienste übernommen.“

Er sei „voller Bedauern und Nostalgie“ darüber. Nichts, was Bücher und Filme ersetzt habe, sei besser. „Drei Stunden Tiktok verglichen mit ‚Apokalypse Now‘ – wollt ihr mich verarschen“, so der Schriftsteller. Ellis, der durch seine frühen Romane „Unter Null“ (1985) und „American Psycho“ (1991) Weltruhm erlangte, hatte sich selbst vom Romanschreiben abgewandt und auf Drehbücher, Podcasts und Essays konzentriert.

Sein aktueller Roman „The Shards“ ist sein erster seit 13 Jahren. Seine Schaffenspause habe aber nicht an einem „Bedeutungsverlust der Literatur“ gelegen: „Ich liebe es, Romane zu schreiben, ich bin nur in den letzten 13 bis 15 Jahren in die falsche Richtung abgebogen, indem ich Filmemacher sein wollte.“ Auch das sei ein Jugendtraum von ihm gewesen, der allerdings zeitraubend und aufwendig gewesen sei – wenn auch nicht völlig erfolglos: „Es wurden Drehbücher verfilmt und demnächst, vielleicht im Herbst, werde ich endlich Regie führen“, fügte er hinzu. Details wolle er aber noch nicht verraten, so Ellis.


Foto: Leser mit Büchern, über dts Nachrichtenagentur

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Trittin fordert Ende der Brennelemente-Produktion im Emsland

Trittin fordert Ende der Brennelemente-Produktion im Emsland
Trittin fordert Ende der Brennelemente-Produktion im Emsland

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach dem Abschalten des Kernkraftwerks Emsland in Lingen sollte nach Meinung von Grünen-Politiker Jürgen Trittin auch die dortige Produktion von Brennelementen eingestellt werden. „Robert Habeck fordert zu Recht, den Import von Uran aus Russland im Rahmen des Sanktionsregimes zu unterbinden, in Lingen sollten nicht länger Brennelemente produziert werden“, sagte er der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ).

Darüber hinaus spricht sich Trittin für eine schnellere Suche nach einem Atommüll-Endlager in Deutschland aus. „Wir brauchen auch bei der Suche nach einem Endlager in Deutschland eine Beschleunigung des Verfahrens“, so der Grünen-Politiker. Man dürfe die Geduld der Menschen nicht „überstrapazieren“. Es werde nach dem Ausstieg „immer schwieriger“ werden, Menschen zu vermitteln, warum vor ihrer Haustür ein Endlager für radioaktiven Müll entstehen sollte.

„Es kann nicht sein, dass wir erst 2060 ein Endlager haben, wir müssen deutlich früher eine sichere Lösung haben“, so Trittin.


Foto: Jürgen Trittin, über dts Nachrichtenagentur

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