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Kai Wegner neuer Regierender Bürgermeister von Berlin

Kai Wegner neuer Regierender Bürgermeister von Berlin
Kai Wegner neuer Regierender Bürgermeister von Berlin

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Politiker Kai Wegner ist zum neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt worden. Er erhielt am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus im dritten Wahlgang 86 von 159 gültigen Stimmen.

Für die Wahl zum Regierungschef waren mindestens 80 Stimmen nötig – im ersten und zweiten Wahlgang hatte er diese mit nur 71 bzw. 79 noch verfehlt. Die neue Regierungskoalition aus CDU und SPD kommt zusammen auf 86 Abgeordnete. Mit Nein stimmten im dritten Wahlgang 70 Parlamentarier, drei Abgeordnete enthielten sich. Wegner tritt damit die Nachfolge von Franziska Giffey (SPD) an, die das Amt seit Dezember 2021 innehatte und zuletzt eine rot-rot-grüne Koalition angeführt hatte.

Nach der Wiederholungswahl im Februar hatten sich die Sozialdemokraten allerdings gegen eine Fortsetzung der Koalition mit Grünen und Linken entschieden, obwohl das rechnerisch weiter möglich gewesen wäre. Giffey soll in dem neuen Bündnis Wirtschaftssenatorin werden. Insgesamt wurden die Senatsplätze zu gleichen Teilen zwischen beiden Parteien verteilt. Mit Kai Wegner ist erstmals seit der Abwahl Eberhard Diepgens vor fast 22 Jahren wieder ein CDU-Politiker Regierender Bürgermeister Berlins.

Das letzte Mal hatte die Union bei der Wahl im Jahr 1999 die Mehrheit der Sitze im Abgeordnetenhaus erringen können.


Foto: Kai Wegner, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Kai Wegner zum Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Politiker Kai Wegner ist zum neuen Regierenden Bürgermeister von Berlin gewählt worden. Er erhielt am Donnerstag im Berliner Abgeordnetenhaus im dritten Wahlgang 86 von 159 gültigen Stimmen.

Die dts Nachrichtenagentur sendet in Kürze weitere Informationen.

AFP

Moritz Hillebrandt ist Osnabrücks radelnder Handwerker

Seit acht Jahren ist Moritz Hillebrandt auch beruflich mit dem Lastenrad unterwegs. / Foto: Schulte
Seit acht Jahren ist Moritz Hillebrandt auch beruflich mit dem Lastenrad unterwegs. / Foto: Schulte

Moritz Hillebrandt ist seit mittlerweile acht Jahren mit dem Lastenrad in Osnabrück unterwegs. Der Metallbauer fährt zu seinen Baustellen nicht mit einem großen Arbeitsbulli, sondern ganz einfach mit dem Rad. Seit gut einem Jahr produziert er dabei mithilfe von Solar sogar seinen eigenen Strom.

„Eigentlich bin ich schon immer mit dem Rad unterwegs gewesen“, erzählt Hillebrandt. Der begeisterte Radler nutzt seit acht Jahren ein Lastenrad – nicht nur privat, sondern auch beruflich. „Damals war ich einer der wenigen, die mit dem Lastenrad unterwegs waren“, weiß der 34-Jährige. „Das habe ich ziemlich direkt mit der Arbeit verbunden und bin zu Kunden mit dem Rad gefahren.“ Werkzeuge kann er dabei in der großen Radbox verstauen.

Ausreichend Platz für sein Werkzeug bietet sein mobiles Handwerkerrad. / Foto: Schulte
Ausreichend Platz für sein Werkzeug bietet sein mobiles Handwerkerrad. / Foto: Schulte

Werkzeuge während der Fahrt laden

Dort findet sich auch der Speicher seiner 400 Watt Solaranlage, die oberhalb der Box angebracht ist. In der wettergeschützten Box kann er so auch während des Fahrens seine Werkzeuge laden. Sollte es einmal keine direkte Stromquelle geben, kann Hillebrandt auch einfach seine Flex an den Speicher anschließen. So fährt er seit gut einem Jahr bequem durch Osnabrück und kann flexibel auf seinen Strom zugreifen.

Mit einem Speicher kann der 34-Jährige seinen Strom dauerhaft nutzen. / Foto: Schulte
Mit einem Speicher kann der 34-Jährige seinen Strom dauerhaft nutzen. / Foto: Schulte

Bis heute zieht Hillebrandt mit seinem Mobil die Aufmerksamkeit der Osnabrückerinnen und Osnabrücker auf sich. „Viele Leute fragen interessiert nach“, sagt er. Das Feedback sei überwiegend positiv. Dass sich andere für sein Arbeitsrad interessieren, freut ihn. Denn er sieht darin großes Zukunftspotenzial.

Mit seinem Lastenrad fällt er bis heute auf. / Foto: Schulte
Mit seinem Lastenrad fällt er bis heute auf. / Foto: Schulte

Kein eigenes Auto nötig

Der Metallbauer selbst wohnt in der Osnabrücker Innenstadt, kann so alles bequem mit dem Rad erledigen. „Ich habe keine Auto“, so Hillebrandt. 10.000 Kilometer legt er etwa im Jahr mit seinem E-Lastenrad zurück. Ohne Auto – ja, das ist möglich, das will der 34-Jährige zeigen. Bei vielen hapere es laut ihm schlicht an der Bequemlichkeit umzusatteln. „Im Stadtbereich und für kleine Reparatur- und Wartungsarbeiten ist das eine sehr gute Lösung“, ist er sich sicher. Natürlich stoße man in Außenbereichen, oder wenn größere Bauteile transportiert werden müssten, an die Grenzen des Radverkehrs. Aber insbesondere für Großstädte könnte Hillebrandt ein Musterbeispiel dafür sein, wie das Handwerk der Zukunft auch auf dem Rad funktionieren kann.

AFP

Linke fürchtet Einwanderung in prekäre Arbeitsverhältnisse

Linke fürchtet Einwanderung in prekäre Arbeitsverhältnisse
Linke fürchtet Einwanderung in prekäre Arbeitsverhältnisse

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Diskussion über eine verstärkte Einwanderung von ausländischen Fachkräften warnt die stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion im Bundestag, Susanne Ferschl, vor einer Migration in prekäre Beschäftigungsverhältnisse. Der Fachkräftemangel sei nicht in dem Maße vorhanden, in dem er von der Arbeitgeberseite gerne propagiert werde, sagte Ferschl der Wochenzeitung „Das Parlament“.

Dabei stelle sie nicht in Abrede, dass es einen Fachkräftemangel gebe, der in bestimmten Branchen auch stärker sei. Aber gerade in Branchen wie Gastronomie, Bau oder Pflege, „in denen er vermeintlich auch so hoch ist“, führten schlechte Löhne und Arbeitsbedingungen dazu, dass die Menschen hierzulande sich etwas anderes suchten. Wenn dann mehr Menschen in einen zu schlecht regulierten Arbeitsmarkt kämen, sinke der Preis natürlich entsprechend, so Ferschl. Darum sei es wichtig, dass es gesetzliche Regelungen und eine hohe Tarifbindung gebe, um Einwanderung in prekäre Arbeitsverhältnisse zu verhindern.

„Es ist gut, dass wir uns einer Fachkräfteeinwanderung öffnen“, sagte die Linken-Abgeordnete. Aber dabei müssten „die Bedingungen vor Ort stimmen, damit die Menschen, die zu uns kommen, ordentliche Bedingungen vorfinden, und damit sie nicht dazu benutzt werden, durch ein höheres Arbeitskräfteangebot das Lohnniveau auch für die inländischen Beschäftigten kaputt zu machen“, so Ferschl.


Foto: Feldarbeiter, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Klimakrise: Niedersachsen stockt Mittel für Küstenschutz auf

Klimakrise: Niedersachsen stockt Mittel für Küstenschutz auf
Klimakrise: Niedersachsen stockt Mittel für Küstenschutz auf

Hannover (dts Nachrichtenagentur) – Die Landesregierung von Niedersachsen plant im Jahr 2023 mit 78,9 Millionen Euro für den Schutz der niedersächsischen Küste und der Inseln. Über den Nachtragshaushalt sollen demnach die Mittel von 61,6 Millionen Euro um zusätzliche 17,3 Millionen Euro erhöht werden.

„Hier an der Küste sind die Folgen der Klimakrise längst greifbare Lebensrealität, wenn Deiche erhöht und Dünen verstärkt werden müssen“, sagte Umweltminister Christian Meyer (Grüne). „Schließlich schützen Deiche, Dünen und andere Schutzbauwerke 14 Prozent der Landesfläche und damit 1,1 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner, unzählige Sachwerte, aber auch wertvolle Naturflächen.“ Der von Experten prognostizierte Meeresspiegelanstieg stelle die niedersächsische Küste vor große Herausforderungen, so Meyer. Durch die Klimaerwärmung müssten allein 610 Kilometer Deichlinie in Niedersachsen auf den Prüfstand und – wo erforderlich – auch um ein Klimavorsorgemaß aufgestockt werden.

Neben bereits laufenden Bauprojekten soll vielerorts die Vorplanung und Vorbereitung weiterer künftiger Küstenschutzvorhaben beginnen, etwa für die Erhöhung und Verstärkung des Hauptdeiches zwischen Dangast und Schweiburgermühle am Jadebusen, wo gemäß der 2020 aufgelegten Küstenschutzstrategie Niedersachsens ein „Klimadeich“ entstehen soll. „Derartige Planungen sind angesichts des gewaltigen Umfangs vieler Küstenschutzprojekte und der konkurrierenden Flächennutzungen auch juristisch zunehmend komplex und zeitaufwendig“, sagte Rainer Carstens vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN). „Das bindet 2023 ebenfalls finanzielle Ressourcen in der Planung, vor allem aber Personal im NLWKN und in den mitarbeitenden Büros.“ Von den für Küstenschutz geplanten 78,9 Millionen Euro sollen 57,3 Millionen Euro in Vorhaben der 22 Hauptdeichverbände fließen, die in Niedersachsen vielerorts für die Erhaltung der Deiche zuständig sind.

Für die vom NLWKN koordinierten landeseigenen Vorhaben an der Festlandsküste stünden weitere 12,8 Millionen Euro bereit, hieß es. In Küstenschutzprojekte auf den Inseln würden 2023 insgesamt rund 6,7 Millionen Euro investiert. Eine Zustimmung des Landtags zum Nachtragshaushalt steht noch aus.


Foto: Dünen am Strand, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Ampel-Koalition uneinig über Auszahlungsweg für Klimageld

Union sieht derzeit keine Gefahr durch Bankenpleiten
Union sieht derzeit keine Gefahr durch Bankenpleiten

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In der Ampel-Koalition herrscht keine Einigkeit darüber, auf welchem Weg das sogenannte Klimageld und andere Direktüberweisungen an Bürger künftig ausgezahlt werden sollen. Das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) teilte auf Anfrage des „Spiegel“ mit, die Auszahlung erfolge über die Bundeskasse.

Die Bundeskasse verfüge „über eine langjährige Erfahrung mit Massenerhebungsverfahren sowie mit Verfahren für Massenauszahlungen“, hieß es zur Begründung. Diese Bundeskasse und das BZSt sind dem Haus von Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) unterstellt. In mehrere Gutachten wurde hingegen eine Auszahlung über die Familienkassen gefordert, da diese durch die Auszahlung des Elterngeldes bereits über eine leistungsfähige Infrastruktur verfügten. Die Familienkassen unterstehen dem Bundesministerium für Arbeit von Hubertus Heil (SPD).

Von dort hieß es, die Meinungsbildung zum richtigen Auszahlungsweg sei innerhalb der Regierung „noch nicht abgeschlossen“. Die Ampel-Parteien haben sich im Koalitionsvertrag zum Klimageld bekannt. Über das Klimageld sollen Einnahmen aus den steigenden CO2-Preisen zurück an die Bürger fließen. Allerdings fehlt dazu bislang ein Zahlungskanal.

Um diesen zu schaffen, soll das BZSt zunächst Steuer- und Kontonummern verknüpfen. Die ersten Kontodaten erwartet die Behörde „spätestens“ im vierten Quartal. Neben dem Auszahlungsweg ist auch die Finanzierung des Klimagelds ungewiss. Die Mittel des dafür vorgesehenen Klima- und Transformationsfonds (KTF) hat Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) bereits für zahlreiche andere Projekte verplant.

Zudem hat die Koalition wegen der Energiekrise die Erhöhung des CO2-Preises um ein Jahr verschoben. „Die Finanzierungsquelle des nationalen Emissionshandels kommt dann zum Tragen, wenn eine Anhebung des CO2-Preises überhaupt im Raum steht“, teilte das Wirtschaftsministerium mit. Das sei „aktuell gerade nicht der Fall“.


Foto: Geldautomat, über dts Nachrichtenagentur

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Berliner CDU übt scharfe Kritik an Wahlverhalten der SPD

Berliner CDU übt scharfe Kritik an Wahlverhalten der SPD
Berliner CDU übt scharfe Kritik an Wahlverhalten der SPD

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Nach der zweiten gescheiterten Wahl von Kai Wegner zum Regierenden Bürgermeister hat der Schatzmeister der Berliner CDU, Jan-Marco Luczak, die Berliner SPD scharf angegriffen. „In der SPD gibt es offensichtlich viele, die die Wahl des Regierenden Bürgermeisters nutzen, um mit Franziska Giffey und Raed Saleh abzurechnen“, sagte der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Tempelhof-Schöneberg dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Das ist staatspolitisch unverantwortlich.“ Luczak warf der SPD vor, die Berliner Bevölkerung aus den Augen zu verlieren. Hier werde seiner Meinung nach parteiinterner Streit auf dem Rücken der Berliner ausgetragen. „Die SPD verliert so weiter an Glaubwürdigkeit“, urteilte er.

„Die CDU-Fraktion steht geschlossen hinter Kai Wegner. „


Foto: CDU-Logo, über dts Nachrichtenagentur

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Schüsse auf Discounter-Parkplatz an der Page

(Symbolbild) Polizei / Foto: Pohlmann
(Symbolbild) Polizei / Foto: Pohlmann

Auf dem Parkplatz eines Discounters an der Pagenstecherstraße kam es zu einem eskalierenden Streit, der zu einem größeren Polizeieinsatz und Festnahmen führte.

Gegen 20:30 Uhr am Mittwochabend (26. April) wurden die Schüsse gemeldet, woraufhin die Polizei zahlreiche Streifenwagen entsandte und nach einem Mercedes CL 500 (>400PS, Grundpreis: >100.000 Euro) fahndete, in dem der mutmaßliche Täter vermutet wurde.

Das Fahrzeug konnte noch auf dem Parkplatz gestoppt werden, die Insassen wurden von Beamten mit gezückten Dienstwaffen festgenommen.

Wegen Beleidigung die Waffe gezückt

Der Einsatz wurde nach Angaben der Polizeiinspektion Osnabrück durch eine Auseinandersetzung zwischen den Insassen eines Mercedes und drei Frauen in einem VW ausgelöst. Nachdem eine der Frauen das Fenster herunterließ, wurde sie von der 20-jährigen Insassin des Mercedes beleidigt. Es kam zu verbalen Streitigkeiten, bis ein 22-jähriger Lengericher mit einer Schusswaffe in der Hand auf den VW zuging. Er versuchte die Fahrertür zu öffnen und gab nach dem Scheitern drei Schüsse in Richtung Boden ab. Anschließend versuchte der Mercedes, sich zu entfernen.

Täter und Begleiterin aus Luxus-Mercedes: 22 Jahre alte

Eine Frau am Tatort sicherte die abgeschossenen Patronenhülsen und übergab sie den Beamten. Der 22-jährige Mann und seine 20-jährige Begleiterin, eine Frau aus Damme, wurden zu Polizeidienststellen gebracht. Auf die Frau kommen Ermittlungen wegen Beleidigung zu, während den Mann Ermittlungen wegen Bedrohung und Straftaten sowie Ordnungswidrigkeiten nach dem Waffengesetz erwarten. Bei ihm wurden zwei Schreckschusspistolen, Munition und ein Baseballschläger beschlagnahmt.

Zahlreiche Kunden des Discounters und Gäste eines Schnellrestaurants wurden Zeugen des Vorfalls.

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Zum Jubiläumsjahr: Kurzfilme an Osnabrücker Hauswänden im Mai zu sehen

Kurzfilme werden am 6. Mai auf Osnabrücker Hauswände projiziert. / Foto: A Wall is a Screen
Kurzfilme werden am 6. Mai auf Osnabrücker Hauswände projiziert. / Foto: A Wall is a Screen

Im Zuge des Jubiläums 375 Jahre Westfälischer Frieden zeigt die Frauenberatungsstelle Osnabrück Stadt und Landkreis mit  „A Wall is a Screen“ aus Hamburg eine Kurzfilmnacht inmitten der Friedensstadt.

An verschiedenen Hauswänden in Osnabrück werden am Samstag (6. Mai) ausgewählte Kurzfilme gezeigt, die die unterschiedlichen Facetten des Themas Frieden beleuchten.

Start des filmischen Spaziergang ist ist um 21:30 Uhr an der OsnabrückHalle. Die Kurzfilmnacht ist für Interessierte kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Ende ist etwa gegen 23 Uhr.

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Berlin: Wegner fällt auch im zweiten Wahlgang durch

Berlin: Wegner fällt auch im zweiten Wahlgang durch
Berlin: Wegner fällt auch im zweiten Wahlgang durch

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der CDU-Politiker Kai Wegner ist bei der Wahl zum Regierenden Bürgermeister von Berlin auch im zweiten Wahlgang durchgefallen. Er erhielt am Donnerstagnachmittag im Berliner Abgeordnetenhaus nur 79 von 158 gültigen Stimmen.

Mit Nein stimmten ebenfalls 79 Parlamentarier. Für die Wahl zum Regierungschef hätte Wegner von mindestens 80 Abgeordneten gewählt werden müssen. Im ersten Wahlgang war er sogar nur auf 71 Stimmen gekommen. CDU und SPD, die zusammen die neue Regierungskoalition bilden wollen, stellen zusammen 86 Abgeordnete im Landesparlament – es gab also erneut mehrere Abweichler.

Direkt im Anschluss an die Verkündung des Ergebnisses wurde die Sitzung für anderthalb Stunden unterbrochen. Beim dritten Wahlgang würde am Nachmittag eine einfache Mehrheit reichen.


Foto: Rotes Rathaus, über dts Nachrichtenagentur

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