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Cabriosol vorübergehend geschlossen – Wartungs- und Reinigungsarbeiten im Schinkelbad

Cabriosol im Schinkelbad (Symbolbild) / Foto: Lena Morsdorf
Cabriosol im Schinkelbad (Symbolbild) / Foto: Lena Morsdorf

Die Stadtwerke Osnabrück führen von Montag (8. Mai) bis einschließlich Dienstag (16. Mai) im Cabriosol des Schinkelbades turnusmäßige Wartungs- und Reinigungsarbeiten durch.

Konkret betroffen ist neben dem Cabriosol die Textilsauna und das Kursbecken. Das Sportbad hat hingegen zu den üblichen Zeiten geöffnet.

AFP

Studie: Sofortige Festnahmen verringern häusliche Gewalt

Festnahme nach Messerangriff in Duisburger Fitnessstudio
Festnahme nach Messerangriff in Duisburger Fitnessstudio

München (dts Nachrichtenagentur) – Eine sofortige Festnahme des Täters durch die Polizei im Falle von häuslicher Gewalt verringert die Wahrscheinlichkeit von neuen Übergriffen deutlich. Die Zahl der Wiederholungstaten sinkt um etwa 50 Prozent, wie eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Ifo-Instituts zeigt.

„Häusliche Gewalt betrifft weltweit ein Drittel aller Frauen und verursacht Kosten in Milliardenhöhe“, sagte Helmut Rainer, Leiter des Ifo-Zentrums für Arbeitsmarkt- und Bevölkerungsökonomik. „Eine zentrale Frage ist daher, wie man häusliche Gewalt effektiv stoppen kann.“ Sofortige Festnahmen schafften kurzfristig Abhilfe und schreckten auch langfristig von Wiederholungstaten ab. Ein Viertel der mutmaßlichen Täter wird laut Studie ohne sofortige Festnahme innerhalb von 96 Stunden erneut gewalttätig.

Eine Festnahme verhindere nahezu alle dieser Taten. Zusätzlich geht im darauffolgenden Jahr die Wahrscheinlichkeit einer Wiederholungstat auf die Hälfte zurück. Die Untersuchung legt nahe, dass die Festnahme einen direkten Einfluss auf den Rückgang der häuslichen Gewalt hat und die Opfer nicht etwa nur ihr Meldeverhalten ändern. Für die Studie wurden 124.000 Notrufe wegen häuslicher Gewalt aus Großbritannien für den Zeitraum zwischen 2010 und 2016 analysiert.

Foto: Festnahme mit Handschellen, über dts Nachrichtenagentur

AFP

„Letzte Generation“ pocht auf „Gesellschaftsrat“

Bundestagsverwaltung verweigert “Letzter Generation” Gebäudezutritt
Bundestagsverwaltung verweigert “Letzter Generation” Gebäudezutritt

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Aimée van Baalen, Aktivistin und Sprecherin der „Letzten Generation“, hat vor dem Treffen mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) die Einberufung eines „Gesellschaftsrates“ als wichtigstes Ziel der Protestgruppe hervorgehoben. „Ob das nun Volker Wissing alleine kann oder nicht, steht natürlich infrage“, sagte van Baalen den Sendern RTL und ntv.

„Ich glaube, es ist ein bisschen utopisch zu glauben, dass nach einem Gespräch schon Ergebnisse stehen.“ Aber man sei zu weiteren Gesprächen bereit und generell offen für einen Dialog. Van Baalen, die selbst nicht am Treffen mit Wissing teilnehmen wird, sagte, dass sie ein „menschlich gutes Gespräch“ erwarte. Sie hoffe auf einen Austausch über konstruktive Lösungen für eine notwendige Verkehrswende.

Die Forderungen der „Letzten Generation“ nach Tempolimit und 9-Euro-Ticket blieben bestehen. „Es ist auch klar, dass wir einen ausgebauten und besser funktionierenden ÖPNV brauchen“, so van Baalen. Zudem müsse es auch um den „Gesellschaftsrat“ gehen, „den wir von der gesamten Bundesregierung fordern“.

Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Runder Tisch Atter lädt wieder zum Aktionstag „Unser Friedhof soll schöner werden“

Am Samstag (6. Mai) trifft sich der Runde Tisch Atter wieder zum Aktionstag „Unser Friedhof soll schöner werden“, um den erreichten Pflegezustand zu halten oder auch noch weiter zu verbessern. Von 10 bis 12:30 Uhr engagieren sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer auf dem Friedhof Atter und führen gärtnerische Arbeiten aus. Besondere Vorkenntnisse sind nicht vonnöten, Gartengeräte und Handschuhe werden gestellt. Für Verpflegung ist gesorgt.

Der OSB und der Runde Tisch als Organisatoren freuen sich über alle Bürgerinnen und Bürger aus Atter und darüber hinaus, die sich an diesem Tag für das Projekt einbringen möchten. Es geht nicht nur um die gärtnerische Arbeit, sondern auch um das persönliche Gespräch zwischen den Teilnehmenden. Das Projekt ist ausdrücklich offen für alle. Es ist nicht nötig, Mitglied eines Vereins zu sein. Wer mag, kann auch nur einmal an einem Arbeitseinsatz spontan teilnehmen.

Wer sich schon den nächsten Termin vormerken möchte, sollte sich den 3. Juni 2023 notieren.

AFP

Publizist Dirk Oschmann für „Ostquote“ bei Führungskräften

Publizist Dirk Oschmann für "Ostquote" bei Führungskräften
Publizist Dirk Oschmann für "Ostquote" bei Führungskräften

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Literaturwissenschaftler und Publizist Dirk Oschmann spricht sich für die Einführung einer „Ostquote“ bei Führungskräften aus. Es werde „nicht ohne Quote gehen“, wenn sich politisch etwas ändern solle, sagte er der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

In Wissenschaft, Verwaltung, Justiz, Medien und großen Unternehmen seien nur zwei bis vier Prozent der Führungsposten mit Ostdeutschen besetzt. „In der Bundeswehr liegt die Quote bei null Prozent“, so Oschmann. Diese Anteile seien „viel zu niedrig“, eine verpflichtende Quote sei notwendig. Auch in der Politik sei keine angemessene Repräsentation gegeben.

„Man hat ja die Blaupause mit den Frauen: Die Quote sorgt dafür, dass Frauen in Führungspositionen als Role Models fungieren.“ Er gehe von vehementem Widerstand gegen eine Quote aus, fügte der Publizist hinzu. Außerdem sei auch eine Änderung des Diskurses nötig: „Wenn man über die Dinge schreibt, könnte man künftig noch einmal innehalten, bevor man das nächste Klischee bedient.“ Es gehe um „Genauigkeit und Historizität“.

Er habe aber auch den Eindruck, dass sich hier und da schon etwas tue, so Oschmann.

Foto: Dirk Oschmann, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Dax startet kaum verändert – 16.000er-Marke kurzzeitig geknackt

Dax startet nach Fed-Entscheid leicht im Minus – Euro stärker
Dax startet nach Fed-Entscheid leicht im Minus – Euro stärker

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Der Dax ist am Dienstagmorgen kaum verändert in den Handelstag gestartet. Gegen 9:30 Uhr wurde der Leitindex mit rund 15.920 Punkten berechnet und damit auf dem Schlussniveau vom Freitag.

Zum Handelsstart konnte der Dax sogar die 16.000-Punkte-Marke knacken – direkt danach ging es aber wieder etwas nach unten. Größere Zuwächse gab es am Morgen unter anderem bei den Aktien von Infineon und Rheinmetall. Über das lange Wochenende hatten sich einige neue Entwicklungen und Daten angesammelt, welche die Anleger am Dienstagmorgen verarbeiten müssen. Auf der Positivseite stünden die Rettung der First-Republic-Bank und ein unerwartet starker Anstieg des ISM-Einkaufsmanagerindex, auf der negativen stehe ein Abrutschen des chinesischen Einkaufsmanagerindex für den Produktionssektor unter die Expansionsschwelle von 50, sagte Thomas Altmann von QC Partners am Morgen.

Traditionell gewichteten europäische Anleger Daten aus den USA bei ihren Entscheidungen höher als die aus China und so „stehen die Ampeln zum verspäteten Start in die Börsenwoche auf grün“, so der Marktanalyst. Ab dem Dienstag werde sich zeigen, ob das alte Börsensprichwort „sell in May and go away“ die Anleger vorsichtiger agieren lasse. „Wissenschaftlich gesehen ist dieses Börsenmotto längst überholt, aber in vielen Köpfen ist es noch immer präsent und wenn die ersten anfangen, zu verkaufen, könnte das schnelle eine Lawine an Verkäufen auslösen“, so Altmann. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmorgen etwas stärker.

Ein Euro kostete 1,0997 US-Dollar (+0,18 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9093 Euro zu haben.


Foto: Frankfurter Börse, über dts Nachrichtenagentur

AFP

Ab Mitte Mai: Mobile Stadtgärten sollen Aufenthaltsqualität in der Osnabrücker Innenstadt erhöhen

Visualisierung der Mobilen Stadtgärten. / © Stadt Osnabrück
Visualisierung der Mobilen Stadtgärten. / © Stadt Osnabrück

Mobile Stadtgärten sorgen ab Mitte Mai für neue Aufenthaltsräume in der Bier-, Johannis- und Hasestraße sowie am Domhof. Sitzgelegenheiten und Pflanzen schaffen auf jeweils einem Parkplatz einen Aufenthaltsraum, der gleichzeitig etwas für das Klima in der Stadt tut. Die Vorbereitungen für den Aufbau beginnen in der ersten Maiwoche.

„Mit unterschiedlichen Projekten und Maßnahmen berücksichtigen wir verschiedene Mobilitätsformen. Hier geht es um die Fußgänger. Passanten und Gäste können dort eine kurze Pause einlegen, für die Nachbarschaft entsteht ein Begegnungsort, gleichzeitig dienen die Parklets auch der Verbesserung des Mikroklimas in der Stadt“, erläutert Stadtbaurat Frank Otte. Konkret geht es um circa zwölf Quadratmeter große Parkplätze, aus denen ein grünes Plätzchen zum Verweilen wird. Neue Pflanzgefäße fördern das Stadtgrün in der Innenstadt. Die Parklets bleiben für die nächsten Monate an ihren Standorten, danach werden die Parkplätze dauerhaft entsiegelt und das modulare Baukastensystem kann dann an einem neuen Standort genutzt werden.

Stadt erhofft sich mehr Aufenthaltsqualität

„Aufenthaltsqualitäten steigern durch die Schaffung von Verweilmöglichkeiten im öffentlichen Raum sind wichtige Bausteine für eine zukunftsfähige Stadt. Insbesondere für zu Fuß gehende Menschen bieten die mobilen Stadtgärten Qualitäten außerhalb der Fußgängerzone. Insgesamt soll dieses Angebot auch zum konsumfreien Begegnen einladen“, erklärt Brigitte Strathmann, Leiterin des Referats Mobile Zukunft.

Die Mobilen Stadtgärten wurden von dem Büro Stocker Design als Baukastensystem entworfen, das flexibel im Stadtraum einsetzbar ist. Das Unternehmen Schräder Metalltechnik setzt die Pläne um. Der Osnabrücker ServiceBetrieb kümmert sich um die Bepflanzung, so dass die mobilen Stadtgärten ab Mitte Mai erlebbar sind.

Projekt wird durch EU-Gelder finanziert

Das Projekt wird aus EU-Fördermitteln im Rahmen der Förderkulisse „Perspektive Innenstadt“ finanziert. Die Europäische Union hat dazu die REACT-EU-Initiative gestartet. Europaweit stehen für REACT-EU 55 Milliarden Euro bereit. Niedersachsen erhält davon rund 205 Millionen Euro. Ziel der Förderung „Perspektive Innenstadt“ ist es, niedersächsische Innenstädte zu reattraktivieren, den digitalen und grünen Wandel zu fördern und die Krisenresilienz in den Städten zu stärken, die auch aufgrund des menschengemachten Klimawandels erforderlich ist.

AFP

Fahrgastverband verlangt Nachbesserungen beim 49-Euro-Ticket

49-Euro-Ticket endgültig beschlossen – Bundesrat stimmt zu
49-Euro-Ticket endgültig beschlossen – Bundesrat stimmt zu

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert Nachbesserungen beim 49-Euro-Ticket. „Chipkarten müssen an allen Verkaufsstellen erhältlich sein“, sagte der Bundesvorsitzende Detlef Neuß der „Augsburger Allgemeinen“.

Auch der Vertrieb, der bei vielen Verkehrsunternehmen sehr unterschiedlich gestaltet sei, müsse „im Sinne der Fahrgäste“ verbessert werden. „Die Frage der Zusatznutzen, wie zum Beispiel Fahrradmitnahme, Mitnahme von Kindern, zusätzlichen Personen am Wochenende, Hunden und so weiter ist noch nicht bundesweit geklärt.“ Hier bestehe die Gefahr eines erhöhten Beförderungsentgelts beim Überschreiten einer Landesgrenze, fügte der Pro-Bahn-Vorsitzende hinzu.


Foto: Deutschlandticket, über dts Nachrichtenagentur

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Einzelhandelsumsatz im März gesunken

Einzelhandel
Einzelhandel / dts

Wiesbaden (dts Nachrichtenagentur) – Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im März 2023 kalender- und saisonbereinigt real 2,4 Prozent und nominal 1,3 Prozent weniger umgesetzt als im Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat März 2022 verzeichnete der Einzelhandel ein Umsatzminus von real 8,6 Prozent und nominal 0,2 Prozent, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen am Dienstag mit.

Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt den Statistikern zufolge das deutlich gestiegene Preisniveau im Einzelhandel wider. Im Vergleich zum März 2019, dem Vergleichsmonat vor der Corona-Pandemie, ging der reale Einzelhandelsumsatz im März 2023 um 1,3 Prozent zurück. Im März 2023 sank der reale Umsatz im Einzelhandel mit Lebensmitteln um 1,1 Prozent gegenüber dem Vormonat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 10,3 Prozent.

Dabei handelt es sich um den stärksten Umsatzrückgang zum Vorjahresmonat seit Beginn der Zeitreihe im Jahr 1994. Eine Ursache für diesen Rückgang dürften die im März 2023 noch einmal deutlich gestiegenen Nahrungsmittelpreise sein (+22,3 Prozent gegenüber März 2022). Der Preisauftrieb für Nahrungsmittel war im März damit dreimal so hoch wie die Gesamtteuerungsrate. Im Vergleich zum deutlichen realen Umsatzrückgang verzeichneten die nominalen Umsätze im März 2023 einen Zuwachs von 4,7 Prozent zum Vorjahresmonat.

Der reale Umsatz mit Lebensmitteln lag im März 2023 um 5,6 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des März 2019. Der reale Umsatz im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln sank im März 2023 gegenüber dem Vormonat um 2,3 Prozent und lag 7,2 Prozent unter dem Niveau des Vorjahresmonats, so das Bundesamt weiter. Im Vergleich zum Vor-Corona-Niveau stieg der Umsatz in diesem Bereich jedoch um 4,6 Prozent. Im Internet- und Versandhandel verzeichnete der reale Umsatz einen Rückgang von 4,8 Prozent zum Vormonat sowie von 8,4 Prozent zum Vorjahresmonat.

Allerdings war der Umsatz 18,0 Prozent höher als im März 2019.


Foto: Büroartikel-Geschäft, über dts Nachrichtenagentur

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EU-Pensionen steigen deutlich

EU-Gipfel soll weitere Waffenlieferungen an Ukraine beschließen
EU-Gipfel soll weitere Waffenlieferungen an Ukraine beschließen

Brüssel (dts Nachrichtenagentur) – Die Pensionen der EU-Bediensteten steigen stark an. Das beichtet die „Bild“ unter Berufung auf einen neuen Bericht der EU-Kommission.

Demnach sind die Kosten für die Altersversorgung innerhalb von nur acht Jahren um 61 Prozent gestiegen – auf mittlerweile 2,4 Milliarden Euro im Jahr. Im Jahr 2014 gab die EU dem Bericht zufolge noch 1,4851 Milliarden Euro für die Ruhegehälter aus, 2022 waren es schon 2,3981 Milliarden Euro. Allein von 2021 auf 2022 stiegen die Ausgaben um 225 Millionen Euro. Die gesamten langfristigen Pensionsverpflichtungen der heute aktiven und bereits im Ruhestand befindlichen EU-Beschäftigten beliefen sich Ende 2021 auf gigantische 126 Milliarden Euro.

Die Kosten steigen, obwohl die EU-Kommission die Pensionsansprüche für neue Beschäftigte durch eine Reform 2014 reduziert hatte. Hauptgrund: Die Zahl der EU-Beschäftigten stieg in den vergangenen Jahren rasant an: von 58.567 im Jahr 2014 auf 66.120 im Jahr 2021, ein Plus von 12,9 Prozent. Besonders stark stieg die Zahl der Beschäftigten beim neu eingerichteten Amt des Europäischen Datenschutzbeauftragten (+120,7 Prozent), beim Auswärtigen Dienst (+17 Prozent) und beim EU-Parlament (+14,1 Prozent).


Foto: EU-Gebäude in Brüssel, über dts Nachrichtenagentur

AFP