HASEPOST
 
HASEPOST

Deutscher Dienstleistungssektor schwächelt im Oktober, Jahresvergleich positiv

Bürogebäude
Foto: dts

Der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) hat im Oktober 2025 weniger Umsatz erzielt als im Vormonat. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) lagen die kalender- und saisonbereinigten Umsätze real um 0,4 Prozent und nominal um 0,1 Prozent unter dem Niveau von September 2025, während im Vergleich zum Oktober 2024 ein leichter Zuwachs verzeichnet wurde.

Leichter Rückgang gegenüber September, Zuwachs zum Vorjahr

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) erwirtschaftete der Dienstleistungssektor in Deutschland (ohne Finanz- und Versicherungsdienstleistungen) im Oktober 2025 kalender- und saisonbereinigt real (preisbereinigt) 0,4 Prozent und nominal (nicht preisbereinigt) 0,1 Prozent weniger Umsatz als im September 2025. Verglichen mit dem Vorjahresmonat Oktober 2024 verzeichnete der Umsatz laut Destatis einen Anstieg von real 0,3 Prozent und nominal von 2,3 Prozent.

Deutliche Einbußen bei Information, Kommunikation, Verkehr und Lagerei

Den größten realen Umsatzrückgang im Oktober 2025 gegenüber dem Vormonat verzeichnete nach den vorläufigen Ergebnissen von Destatis der Bereich Information und Kommunikation mit einem Minus von 2,3 Prozent. Es folgte der Bereich Verkehr und Lagerei mit einem Rückgang von 1,3 Prozent. Im Grundstücks- und Wohnungswesen waren die Umsätze mit einem Minus von 0,4 Prozent leicht rückläufig, wie Destatis weiter mitteilte.

Zuwächse bei freiberuflichen und sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen

Im Gegensatz hierzu stiegen die Umsätze im Oktober 2025 gegenüber dem Vormonat in den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen um 0,3 Prozent. In den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen – zum Beispiel Vermietung von beweglichen Sachen und Vermittlung von Arbeitskräften – nahmen die Umsätze laut Destatis um 1,9 Prozent zu.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Busverkehr in Osnabrück wieder angelaufen – Verspätungen und Ausfälle möglich

Bushaltestelle im Schnee
Bushaltestelle Sandgrube (Archivbild) / Foto: Tatjana Rykov.

Nach den witterungsbedingten Ausfällen ist der Busverkehr in Osnabrück um 8:18 Uhr wieder angelaufen. Fahrgäste müssen sich jedoch weiterhin auf Einschränkungen einstellen: Änderungen im Linienverlauf, Verspätungen und auch einzelne Ausfälle sind nach Angaben der Verkehrsbetriebe nicht ausgeschlossen.

Änderungen im Linienverlauf

Besonders betroffen ist die Metrobuslinie M4. In Richtung Belm hält sie derzeit nicht an der Haltestelle Schinkelberg. Außerdem fährt die Linie nicht durch den Ortskern von Belm, sondern wird umgeleitet: Ab der Haltestelle Josefkirche/Kolumbarium geht es direkt zur Astruper Heide. Dadurch können mehrere Haltestellen vorübergehend nicht bedient werden, darunter Ringstraße, Königsbergerstraße, Breslauer Ring, Schulzentrum, Am Tie, Karl-Adams-Weg und Lortzingstraße.

Auch auf der Metrobuslinie M1 kommt es zu Abweichungen. Sie fährt in beiden Richtungen über den Östringer Weg. Die Haltestellen Berningstraße, Warnemünder Straße, Ruller Weg, Hardingshausstraße und Eberleplatz entfallen vorerst. Die Linie M3 steuert zurzeit nicht Holzhausen und Hagen a.T.W. an, sondern endet bereits am Bahnhof Sutthausen. Über die VOS-App sollen sich Fahrgäste stets aktuell informieren oder den WhatsApp-Kanal der VOS nutzen.

Ferienfahrplan im Landkreis

Zusätzlich wirkt sich der Schulausfall im Landkreis Osnabrück auf den Fahrplan aus. Dort gilt aktuell der Ferienfahrplan. Darüber hinaus fallen bis 12:15 Uhr einzelne Fahrten auf den Linien 14, 10 und 20 aus.

Die Verkehrsbetriebe warnen Fahrgäste zudem eindringlich vor den aktuellen Bedingungen an den Haltestellen. Viele Gehwege und Wartebereiche sind noch nicht geräumt und teilweise stark vereist. Fahrgäste werden gebeten, vorsichtig zu sein und mehr Zeit für ihre Wege einzuplanen.

AFP

Baupreise für Wohngebäude steigen in Deutschland weiter deutlich

Baukran
Baukran / Foto: dts

Die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude in Deutschland sind im November 2025 um 3,2 Prozent gegenüber November 2024 gestiegen. Gegenüber August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, erhöhten sich die Baupreise um 0,5 Prozent. Alle Preisangaben beziehen sich nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) auf Bauleistungen am Bauwerk einschließlich Mehrwertsteuer.

Moderater Anstieg bei Rohbauarbeiten

Die Preise für Rohbauarbeiten an Wohngebäuden stiegen von November 2024 bis November 2025 um 2,5 Prozent. Den größten Anteil an den Rohbauarbeiten und auch am Gesamtindex für den Neubau von Wohngebäuden haben Betonarbeiten und Mauerarbeiten. Während die Preise für Betonarbeiten im Vorjahresvergleich um 1,5 Prozent zunahmen, erhöhten sich die Preise für Mauerarbeiten um 1,3 Prozent. Dachdeckungsarbeiten waren im November 2025 um 4,5 Prozent teurer als im November 2024, die Preise für Erdarbeiten stiegen im gleichen Zeitraum um 3,1 Prozent und die Preise für Zimmer- und Holzbauarbeiten um 5,4 Prozent.

Im August 2025, dem vorherigen Berichtsmonat der Statistik, hatte der Preisanstieg im Vorjahresvergleich 3,1 Prozent betragen, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte.

Deutlicher Zuwachs bei Ausbauarbeiten

Die Preise für Ausbauarbeiten lagen im November 2025 um 3,8 Prozent über denen des Vorjahresmonats. Hierbei erhöhten sich die Preise für Heizanlagen und zentrale Wassererwärmungsanlagen, darunter zum Beispiel Wärmepumpen, um 4,4 Prozent. Diese haben unter den Ausbauarbeiten neben Metallbauarbeiten den größten Anteil am Baupreisindex für Wohngebäude. Für Metallbauarbeiten stiegen die Preise um 2,2 Prozent. Bei Elektro-, Sicherheits- und Informationstechnischen Anlagen – darunter fallen zum Beispiel Elektro-Warmwasserbereiter und Kommunikationsanlagen – nahmen sie um 5,4 Prozent zu, bei Wärmedämm-Verbundsystemen um 3,5 Prozent.

Neben den Baupreisen werden auch die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden ohne Schönheitsreparaturen erhoben. Diese lagen im November 2025 um 4,1 Prozent über denen des Vorjahresmonats.

Entwicklung bei Büro-, Betriebs- und Straßenbau

Die Neubaupreise für Bürogebäude stiegen zwischen November 2024 und November 2025 um 3,5 Prozent, für gewerbliche Betriebsgebäude gingen sie um 3,3 Prozent nach oben. Im Straßenbau erhöhten sich die Preise im November 2025 um 3,5 Prozent gegenüber November 2024. Damit lag der Anstieg im Vorjahresvergleich zum zweiten Mal in Folge bei weniger als vier Prozent. „Dies war vor dem Berichtsmonat August 2025 zuletzt im Berichtsmonat Mai 2021 der Fall“, so die Statistiker des Statistischen Bundesamtes (Destatis).

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Zum Start ins neue Jahr: TV Bissendorf-Holte empfängt den OHV Aurich

TV Bissendorf-Holte
TV Bissendorf-Holte / Foto: Petra auf dem Kampe

Mit dem ersten Spiel der Rückrunde startet der TV Bissendorf-Holte am Sonntag (11. Januar) ins neue Jahr. Anwurf der Begegnung in der 3. Liga Nord-West ist um 17:00 Uhr in der Handball-Arena an der Werscher Straße. Zu Gast ist mit dem OHV Aurich eines der Topteams der Liga.

Auricher auf Platz vier

Die Auricher belegen aktuell Tabellenplatz 4 mit 21:11 Punkten. Vor der Weihnachtspause konnten sie einen Sieg gegen den VfL Fredenbeck einfahren, zuvor gab es allerdings eine ärgerliche Heimniederlage gegen den TuS Vinnhorst. Offensiv ist der OHV mit Robin Leunissen aus dem linken Rückraum, Christopher Braun auf Rechtsaußen sowie Nerdin Vunic auf der Spielmacherposition stark besetzt. Sie gehören zu den torgefährlichsten Akteuren der Gäste. Aber auch der ehemalige Bissendorfer Luke Stricker wird hoch motiviert in das Duell mit seinem Ex-Verein gehen. Zudem verfügen die Auricher mit Axel Rämhed, Pal Merkovszki, Alon Oberman und Strahinja Vucetic über reichlich internationale Erfahrung und Qualität.

Das Hinspiel zwischen den beiden Mannschaften ging aus Sicht des TVB-H mit 31:24 verloren – ein Ergebnis, das noch zusätzliche Motivation liefert. Ziel der Bissendorfer ist es, diesmal ein anderes Gesicht zu zeigen und über die volle Spielzeit die Partie offen zu gestalten.

Das letzte Spiel vor der Winterpause verlor der TVB-H gegen die HSG Varel, zuvor jedoch gelangen zwei Heimsiege in Serie. Daran möchte die Mannschaft nun anknüpfen und mit einem positiven Auftritt in die Rückrunde starten. Verzichten müssen die Bissendorfer weiterhin auf den Langzeitverletzten Levin Zare.

Was der Trainer sagt

Trainer Timon Döring blickt fokussiert auf den Rückrundenauftakt: „Mit Aurich erwartet uns am Sonntag der aktuelle Vierte der Liga. Das Hinspiel haben wir verloren, das ist noch im Hinterkopf. Gerade deshalb wollen wir zu Beginn des Jahres 2026 ein anderes Gesicht zeigen. Für uns geht es darum, gut hineinzukommen, uns ein positives Gefühl für die kommenden, richtungsweisenden Spiele im Kampf, um den Klassenerhalt zu holen und Aurich so lange wie möglich zu ärgern. Dafür brauchen wir über 60 Minuten eine leidenschaftliche und kämpferische Leistung, bei der jeder an seine Grenzen geht.“

Wie immer setzt der TVB-H auf die Unterstützung der Fans von der Tribüne, die gerade zum Rückrundenstart ein wichtiger Faktor sein kann. Für alle, die nicht live in der Halle dabei sein können, wird ein kostenpflichtiger Livestream bei SportEurope.TV angeboten.

AFP

Linken-Chef Jan van Aken: Geprägt von christlicher Nächstenliebe

katholischer Priester bei Lithurgie
katholischer Priester bei Lithurgie / dts

Linken-Chef Jan van Aken sieht seine politische Haltung stark vom christlichen Gebot der Nächstenliebe geprägt. In einem Interview schildert er, wie insbesondere seine streng katholische Mutter seine soziale Erziehung beeinflusst hat, auch wenn er sich als Jugendlicher von der Kirche abwandte. Heute erkennt er nach eigenen Angaben positive Seiten der katholischen Kirche, kann sich aber einen Wiedereintritt „eher nicht“ vorstellen.

Prägung durch katholische Mutter

Linken-Chef Jan van Aken ist nach eigener Aussage vom christlichen Gebot der Nächstenliebe geprägt. Das habe ihm vor allem seine Mutter „ganz stark vorgelebt, jeden Tag“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“. „Meine Mutter war streng katholisch, sicher auch ein Grund, warum ich sehr sozial erzogen wurde“, sagte van Aken, der in seiner Kindheit auch Messdiener war.

Bruch mit der Kirche in der Jugend

Als Jugendlicher habe van Aken mit der Kirche dann gebrochen. „Versöhnt war ich mit der katholischen Kirche erst wieder, als ich für Greenpeace auf den Philippinen war. Da hatten wir Unterstützung von einem Pfarrer vor Ort erhalten. Es gibt auch gute Teile der katholischen Kirche“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“.

Distanz zum Glauben, kein Wiedereintritt geplant

Einen Wiedereintritt in die Kirche könne sich der Linken-Chef dennoch „eher nicht“ vorstellen. Das hänge auch mit dem Glauben zusammen, sagte er der „Rheinischen Post“. „Ich kann mir vorstellen, dass es etwas Höheres gibt. Aber ich glaube nicht so, wie meine Mutter an Gott geglaubt hat“, so van Aken.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

CDU-Politiker warnen: Zu viel Transparenz gefährdet kritische Infrastruktur

Aufgerissener Bürgersteig
Aufgerissener Bürgersteig (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Angriff auf das Berliner Stromnetz wächst die Kritik an zu weitgehenden Transparenzpflichten für Betreiber Kritischer Infrastrukturen. Vertreter der Bundesregierung, des Bundestags und der kommunalen Unternehmen warnen, offene Daten könnten Angriffe erleichtern und Sicherheitsrisiken erhöhen.

Warnungen vor „Einladung“ an Angreifer

Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesinnenministerium Christoph de Vries (CDU) warnte im Zusammenhang mit dem Angriff auf das Berliner Stromnetz vor zu viel Transparenzvorschriften für Unternehmen der Kritischen Infrastruktur wie Energiebetriebe. Bestehende gesetzliche Transparenzverpflichtungen seien „gewissermaßen eine Einladung für die Feinde unserer Demokratie“, kritische Infrastruktur „gezielt und wirksam anzugreifen und verheerende Schäden für Bürger und Unternehmen anzurichten“, sagte de Vries den Tageszeitungen der Funke-Mediengruppe.

Innenstaatssekretär de Vries rief zudem zu mehr Entschlossenheit beim Schutz etwa von Energiewirtschaft oder Gesundheitsversorgung auf. „Der Staat muss schnell und entschlossen handeln, wir dürfen beim Schutz der Kritischen Infrastruktur keine weitere Zeit verlieren. Die gravierenden Folgen für Bürger und Unternehmen in Berlin sollten Anlass sein, das Kritis-Dachgesetz nun zügig in Bundestag und Bundesrat zum Abschluss zu bringen“, forderte de Vries gegenüber den Funke-Zeitungen. Das Gesetz verpflichte Betreiber kritischer Infrastrukturen, „regelmäßige Risikoanalysen vorzunehmen und notwendige Schutzmaßnahmen zu ergreifen“.

Kommunale Unternehmen sehen Sicherheitsrisiko

Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) warnte, die geltenden Transparenzregeln etwa für die Energiebranche machten es Angreifern zu leicht, etwaige Schwachstellen in den Energienetzen aufzuspüren. „So werden schlimmstenfalls sicherheitsrelevante Standortdaten preisgegeben, die in den falschen Händen zur Gebrauchsanweisung für Sabotage oder hybride Angriffe – etwa mit Drohnen – werden können“, sagte ein VKU-Sprecher den Funke-Zeitungen. „Kritische Infrastrukturen dürfen nicht im Schaufenster stehen.“ Transparenz-, Informationsfreiheits- und Open-Data-Vorgaben könnten zur Sicherheitslücke werden. „Informationen über den Standort und die Leistung sensibler Anlagen sollten so stark vereinfacht werden, dass sie aus Sicherheitsgründen unbedenklich sind.“

Geheimdienstkontrolleur fordert Beschränkung offener Daten

Auch Chef des Geheimdienste-Kontrollgremiums im Bundestag Marc Henrichmann (CDU) warnte, die deutsche Infrastruktur dürfe nicht länger bis ins letzte Detail offenliegen. „Allumfassende Transparenz ist unter den heutigen Bedingungen zu einem echten Sicherheitsrisiko geworden“, sagte Henrichmann den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Anschlagsziele werden mit Google Maps quasi frei Haus geliefert.“ Der CDU-Politiker forderte: „Mit wenigen Klicks kritische Infrastruktur detailliert auszuspionieren und dadurch Taten vorzuplanen muss künftig unmöglich gemacht werden.“

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Erst Start, dann Stopp: Glätte legt Osnabrücks Busverkehr lahm

VOS Bus im Schnee, Belm
Bus im verschneiten Osnabrück (Archivbild)

Der Freitagmorgen (9. Januar) begann für viele Fahrgäste in der Region Osnabrück mit einer trügerischen Entwarnung. Um 4:18 Uhr teilte die Verkehrsgemeinschaft Osnabrück (VOS) über ihren WhatsApp-Kanal mit, der Busverkehr starte planmäßig. Doch nur gut eine Stunde später folgte die Kehrtwende: Um 5:40 Uhr wurde der Busverkehr mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres eingestellt. Grund ist die anhaltende Glätte auf den Straßen. Stadt und Landkreis hatten deshalb bereits am Vortag einen Schulausfall für Freitag angekündigt.

Linienverkehr in Stadt und Landkreis ausgesetzt

Um 6:24 Uhr präzisierte die VOS die Lage. Der Bereich NordOst stellte den Linienverkehr ebenfalls vollständig ein. Im Stadtgebiet Osnabrück blieben die Busse ebenfalls im Depot. In Wallenhorst kam es zu Teilausfällen, während Ibbenbüren und Lotte gar nicht mehr angefahren wurden. Betroffen sind hier insbesondere die Regionalbuslinien R16 und R15.

Einschränkungen bei möglicher Wiederaufnahme

Sollte der Busverkehr im Laufe des Tages wieder anlaufen, müssen sich Fahrgäste weiterhin auf Einschränkungen einstellen. Die Metrobuslinie M4 hält in Richtung Belm derzeit nicht an der Haltestelle Schinkelberg. Zudem fährt sie nicht durch den Ortskern von Belm, sondern nimmt eine Umleitung von der Haltestelle Josefkirche/Kolumbarium direkt zur Haltestelle Astruper Heide. Mehrere Haltestellen können dabei nicht bedient werden, darunter Ringstraße, Königsbergerstraße, Breslauer Ring, Schulzentrum, Am Tie, Karl-Adams-Weg und Lortzingstraße.

Auch die Linie M1 ist betroffen und fährt in beiden Richtungen über den Östringer Weg. Die Haltestellen Berningstraße, Warnemünder Straße, Ruller Weg, Hardingshausstraße und Eberleplatz entfallen vorerst. Die Linie M3 steuert zudem nicht Holzhausen und Hagen a.T.W. an, sondern endet bereits am Bahnhof Sutthausen.

Schulausfall wirkt sich auf Fahrplan aus

Durch den Schulausfall im Landkreis Osnabrück wird dort nach Ferienfahrplan gefahren. Zusätzlich fallen – sollten bis dahin überhaupt wieder Busse fahren – bis 12:15 Uhr einzelne Fahrten auf den Linien 14, 10 und 20 aus.

Vorsicht auf Wegen und an Haltestellen

Die VOS warnt eindringlich vor den aktuellen Bedingungen. Gehwege und Haltestellen sind vielerorts nicht geräumt und glatt. Fahrgäste sollten besonders vorsichtig sein und mehr Zeit einplanen. Ob und wann sich die Lage entspannt, hängt maßgeblich von der weiteren Wetterentwicklung ab.

VOS mit Update zur möglichen Wiederaufnahme des Busverkehrs

Um 7:31 Uhr meldete die VOS: „Derzeit finden Testfahrten im Stadtgebiet statt, um die Straßenverhältnisse zu erkunden. Sollten diese positiv verlaufen, werden wir den Linienverkehr in Kürze wieder aufnehmen.“

AFP

Union erhöht Druck: Brinkhaus verlangt Führungsstärke von Kanzler Merz

Ralph Brinkhaus
Ralph Brinkhaus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

In der Unionsfraktion wächst der Druck auf Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), rasch konkrete Schritte zur Stärkung der deutschen Wirtschaft einzuleiten. Der langjährige Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus fordert von Merz mehr Führung und die zügige Umsetzung bereits vorliegender Modernisierungskonzepte.

Forderung nach stärkerer Führung durch Merz

Der langjährige Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus mahnt angesichts der wirtschaftlichen Lage zu entschlossenem Handeln. „Die Probleme des Staates sind durchanalysiert, die Modernisierungskonzepte liegen auf dem Tisch“, sagte Brinkhaus den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Jetzt geht es nicht mehr um weitere Papiere, sondern um Umsetzung – und Umsetzung ist vor allem eine Führungsfrage.“

Brinkhaus dringt darauf, dass Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gemeinsam mit den Ministerpräsidenten die Modernisierung des Staates mit Nachdruck vorantreibt. Der Druck innerhalb der Unionsfraktion auf Merz, konkrete weitere Schritte zur Stärkung der deutschen Wirtschaft zu gehen, nimmt zu.

Staatsmodernisierung als „wirksamste Wirtschaftsförderung“

Ein funktionierender, digitaler Staat sei nach den Worten von Brinkhaus die wirksamste und zugleich kostengünstigste Form der Wirtschaftsförderung. Merz und die Ministerpräsidenten müssten Staatsmodernisierung deshalb jetzt zur Chefsache machen, forderte er gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Konkrete Vorschläge zur Entbürokratisierung

Konkret verlangte Brinkhaus einen messbaren Abbau von Berichtspflichten, die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren sowie Regelungen zur Unternehmensgründung in 24 Stunden. Er ist aktuell Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Digitales und Staatsmodernisierung.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Hunderttausende Mittelständler vor Schließung wegen fehlender Nachfolge

Büro durch ein Fenster fotografiert
Foto: dts

Jedes vierte mittelständische Unternehmen in Deutschland erwägt, nach dem Ausscheiden der heutigen Senior-Generation die Geschäftstätigkeit einzustellen. Das zeigt eine aktuelle Sonderauswertung des KfW-Mittelstandspanels, über die die Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten. Demnach droht eine große Zahl an Unternehmensschließungen bis Ende des Jahrzehnts, während parallel viele Betriebe um eine geeignete Nachfolge ringen.

Hunderttausende Betriebe ohne Fortführungspläne

Von den Unternehmern, die ihren Rückzug aus der Firma bis Ende 2029 planen, streben der Studie zufolge 569.000 keine Fortführung des Unternehmens an. Das entspricht jährlich rund 114.000 Geschäftsaufgaben. Demgegenüber planen 545.000 mittelständische Unternehmen bis 2029 eine Nachfolgeregelung, was etwa 109.000 Unternehmen im Jahr entspricht.

Als Hauptgrund für Schließungspläne nennen die Unternehmenslenker ihr Alter. Im Jahr 2025 waren 57 Prozent der mittelständischen Unternehmerschaft 55 Jahre oder älter. Vor 20 Jahren waren es lediglich 20 Prozent. Zugleich nennen 47 Prozent der Befragten mit Stilllegungsplänen als Grund, dass es in ihrer Familie kein Interesse an einer Fortführung, etwa durch die Kinder, gebe. Außerdem nennen 42 Prozent zu viel Bürokratie als einen Grund, wieso sie die Schließung planen. Das sind zwölf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr und so viele wie noch nie.

Nachfolge, Verkauf und steigende Kaufpreise

Von den Inhabern, die eine Nachfolge planen, erwägen 42 Prozent einen externen Verkauf. Wer innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Nachfolge plant, will laut Studie im Durchschnitt einen Verkaufspreis von 499.000 Euro erzielen. Vor sechs Jahren waren es noch 372.000 Euro. Preisbereinigt entspricht das einem Plus von rund 9,5 Prozent.

Appell an mehr Gründungsbereitschaft

„Deutschlands Wirtschaft kämpft um seine internationale Wettbewerbsfähigkeit“, sagte Dirk Schumacher, Chefvolkswirt der KfW, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die mittelständischen Unternehmen sind bekanntermaßen das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.“ Es sei essenziell, das Fortbestehen möglichst vieler mittelständischer Unternehmen zu sichern. „Wir brauchen daher nachhaltig mehr Gründungsbereitschaft in Deutschland“, sagte Schumacher den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Der Bürokratieabbau sei dabei ein Baustein, der zu mehr Gründungen führen könne. „Es ist erwiesen, dass Firmenlenker, die bereits einen Nachfolger gefunden haben, wieder stärker in ihre Unternehmen investieren“, so Schumacher gegenüber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Die Lösung der Nachfolgeproblematik ist daher auch entscheidend, um die Investitionen im Mittelstand anzukurbeln.“

An der Befragung, die von KfW Research zwischen Mitte Februar und Juni 2025 durchgeführt wurde, nahmen laut den Zeitungen der Funke-Mediengruppe mehr als 13.000 mittelständische Unternehmen teil.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP

Einkommensschere: Hochbetagte Rentner in Deutschland verlieren finanziell Anschluss

altes paar am Strand
Älteres Paar am Strand / Foto: dts

Die Einkommen älterer Menschen in Deutschland entfernen sich zunehmend vom Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. Besonders stark betroffen sind Hochbetagte ab 75 Jahren, deren Einkommenszuwächse deutlich hinter der allgemeinen Entwicklung zurückbleiben. Das geht aus Daten des Statistischen Bundesamtes hervor, über die die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) berichtet und die vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) abgefragt wurden.

Ältere verlieren finanziell den Anschluss

Die Einkommensschere zwischen der älteren Generation und der Gesamtbevölkerung in Deutschland geht immer weiter auseinander, wobei insbesondere Hochbetagte finanziell den Anschluss verlieren. Das berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) auf Basis aktueller Daten des Statistischen Bundesamtes, die das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) angefragt hatte.

Während das durchschnittliche Nettoäquivalenzeinkommen der Gesamtbevölkerung zwischen 2022 und 2024 um rund 11,5 Prozent anstieg, verzeichneten Senioren ab 75 Jahren im selben Zeitraum lediglich ein Plus von 7,7 Prozent. Die Kluft im Geldbeutel wird in absoluten Zahlen noch deutlicher: Lag das Durchschnittseinkommen der Über-75-Jährigen im Jahr 2022 noch rund 4.100 Euro unter dem Bundesdurchschnitt, hat sich dieser Abstand im Jahr 2024 auf über 5.500 Euro vergrößert.

Konkret verfügen Menschen dieser Altersgruppe aktuell über ein durchschnittliches Jahreseinkommen von 26.316 Euro, während der Schnitt der Gesamtbevölkerung bei 31.856 Euro liegt. Auch bei der Gruppe der Über-65-Jährigen wuchs der Abstand zum Gesamtdurchschnitt von rund 3.600 Euro (2022) auf knapp 4.500 Euro (2024) an.

BSW-Politiker warnt vor „sozialem Sprengstoff“

Fabio De Masi</em, BSW-Politiker, sieht sich durch die Zahlen in seiner Kritik an der Bundesregierung bestätigt. "Die Rentner in Deutschland steigen sozial ab. Sie haben im Vergleich zur restlichen Bevölkerung immer weniger im Portemonnaie. Senioren über 75 haben am wenigsten in der Tasche", sagte De Masi der "NOZ". Er bezeichnete die Altersarmut als "sozialen Sprengstoff für unser Land" und forderte eine Reform nach österreichischem Vorbild, wo die Durchschnittsrente deutlich höher sei. Als erste Maßnahme kündigte er an, eine Einzahlpflicht für Bundestagsabgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung beantragen zu wollen.

Nettoäquivalenzeinkommen als Messgröße

Das Nettoäquivalenzeinkommen ist ein Maß für den Wohlstand, das das Haushaltsnettoeinkommen unter Berücksichtigung der Haushaltsgröße und -zusammensetzung gewichtet. Es ermöglicht den Vergleich der Einkommenssituation verschiedener Bevölkerungsgruppen unabhängig von der Haushaltsform.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

AFP