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Bücherbus hält bis Ende September nicht an der Ameldungstraße

Bücherbus
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Aufgrund von Bauarbeiten kann der Bücherbus die Haltestelle Ameldungstraße im Stadtteil Schölerberg freitags nicht anfahren. Eine Ersatzhaltestelle ist eingerichtet.

Der Bücherbus hält deshalb ersatzweise jeden Freitag von 9:30 bis 11 Uhr an der Jellinghausstraße 11. Diese Regelung gilt bis einschließlich zum 29. September.

AFP

Habeck will beschleunigtes Verfahren für TSMC-Ansiedlung durchsetzen

In einer beschleunigten Maßnahme zur Ansiedlung des taiwanesischen Halbleiterherstellers TSMC in Deutschland setzt das Bundeswirtschaftsministerium unter Robert Habeck auf den European Chips Act.

Beschleunigtes Verfahren zur Ansiedlung

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – „Da nicht nur das Unternehmen, sondern auch Deutschland als Investitionsstandort im internationalen Wettbewerb stehen, muss es hierbei schnell gehen“, sagte Wirtschaftsminister Habeck am Dienstag. Das Vorhaben sichere qualifizierte Arbeitsplätze und steigere die Wertschöpfung in Deutschland. „Gleichzeitig profitieren von einer Investition dieser Größenordnung viele Unternehmen entlang der Wertschöpfungskette sowie die Anwenderindustrien von den großen Unternehmen bis zum Mittelstand“, so Habeck. Das Wirtschaftsministerium geht davon aus, dass zügige Verfahren bei der Ansiedlung von Halbleiterindustrie ein zentraler Grund für Investitionen von Unternehmen sind.

Entschluss von TSMC und die Rolle des European Chips Act

Mit dem Entschluss von TSMC, eine Fabrik in Dresden zu bauen, können nun die formellen Beihilfe- und Zuwendungsverfahren weiter vorangebracht werden, teilte das Ministerium mit. Mit dem European Chips Act will die EU die Halbleiterproduktion vermehrt nach Europa holen. Ihr Ziel ist es, bis 2030 Europas Anteil an der weltweiten Halbleiterproduktion auf 20 Prozent auszubauen. Mit eigenen Kapazitäten für die Entwicklung und Herstellung von Halbleitertechnologien sollen Abhängigkeiten reduziert und die Versorgungssicherheit sowie Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden.

AFP

Große Mehrheit verwendet Smartphones zum Fotografieren im Urlaub

Die Mehrheit der Deutschen verwendet Smartphones für Urlaubsbilder, während traditionelle Kameras an Popularität verlieren, so eine Umfrage des IT-Branchenverbands Bitkom.

Beliebte Geräte für Urlaubsfotos

Laut der am Dienstag veröffentlichten Umfrage nutzen 70 Prozent der Deutschen ihr Handy, um auf Reisen Fotos und Videos zu machen. Das Smartphone kommt dabei bei 55 Prozent häufig zum Einsatz, bei 15 Prozent hin und wieder.

Auch ein Tablet wird insgesamt von 26 Prozent für Urlaubsaufnahmen genutzt, allerdings nur von fünf Prozent häufig, während 21 Prozent es hin und wieder verwenden.

Abnahme der Nutzung traditioneller Kameras

Die Verwendung von Digitalkameras nimmt ab, insgesamt zwölf Prozent nutzen sie für ihre Reisefotos und -videos, davon fünf Prozent häufig und sieben Prozent hin und wieder. Auf Actionkameras setzen elf Prozent für ihre Aufnahmen, sechs Prozent verwenden sie häufig, fünf Prozent nur hin und wieder.

Eine Drohne kommt bei insgesamt vier Prozent zum Einsatz, ein Prozent nutzen sie häufig, drei Prozent hin und wieder.

Ende der analogen Ära

Analoge Kameras haben zunehmend ausgedient und werden nur noch von zwei Prozent für Fotos und Videos im Urlaub verwendet, jeweils ein Prozent häufig beziehungsweise hin und wieder.

Für die Erhebung befragte Bitkom Research telefonisch 1.002 Personen in Deutschland ab 16 Jahren.

AFP

Experten warnen vor unzureichendem Schutz für Juden im NRW-Gesetz

Der Leiter des Berliner Tikvah-Instituts, Volker Beck, fordert eine bessere Anpassung der Gesetze Nordrhein-Westfalens zum Schutz jüdischen Lebens, einschließlich Änderungen im Feiertag-, Schul- und Hochschulgesetz sowie im Ladenschlussgesetz.

Forderungen zur gesetzlichen Anpassung

Volker Beck, der auch Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG) ist, plädiert dafür, dass Juden im Alltag das Recht haben sollten, „ihr gesamtes Verhalten an den Lehren ihres Glaubens auszurichten und ihrer inneren Glaubensüberzeugung gemäß zu handeln“, wie er dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwochsausgabe) sagte. Aktuell würden Juden „zu Bittstellern“, obwohl sie doch eigentlich garantierte Rechte hätten, monierte Beck.

Änderungen im Feiertagsgesetz

In einem Positionspapier fordert das Tikvah-Institut Änderungen im Feiertagsgesetz sowie im Schul- und Hochschulgesetz des Landes NRW. Als entscheidende Neuerung sollten im NRW-Feiertagsgesetz der Schabbat und weitere biblische Feiertage – unter Schutz gestellt werden. An diesen Tagen sollten jüdische Berufstätige – unbezahlt – der Arbeit fernbleiben dürfen und Schüler unterrichtsfrei bekommen.

Anpassungen im Hochschul- und Ladenschlussgesetz

Des Weiteren sollten jüdische Studierende, wenn Prüfungen auf den Schabbat oder ein jüdisches Fest fallen, das Recht auf einen „gleichwertigen Ersatztermin“ erhalten. Darüber hinaus sieht das Tikvah-Institut Handlungsbedarf beim Ladenschlussgesetz, welches aktuell keine Rücksicht auf den im Judentum geheiligten Schabbat nimmt. Um jüdischen Geschäften zu ermöglichen, am Schabbat (Samstag) geschlossen zu bleiben, fordert das Institut eine Ausnahmeregelung für die Sonntagsöffnung.

Kooperationsveranstaltung zur Diskussion

Über die Vorschläge soll in einer Kooperationsveranstaltung des Tikvah-Instituts am 30. August in Düsseldorf mit Vertretern der Landtagsfraktionen diskutiert werden. Beck betonte, diese Anpassungen seien „in einer religiös pluralen Gesellschaft sachgerecht, im Sinne des Gleichbehandlungsprinzips geboten und der Fairness im Wettbewerb dienlich“.

AFP

Mittagsbericht: Dax verliert an Stärke, deutlicher Rückgang bei Ölpreisen

Dax dreht ins Minus – An den deutschen Banken liegt es nicht
Dax dreht ins Minus – An den deutschen Banken liegt es nicht

Der Dax hat am Dienstag nach einem schwachen Start weiter nachgelassen, sich weiter von der 16.000-Punkte-Marke entfernt und die Inflationsrate von 6,2 Prozent im Juli wurde bestätigt.

Marktreaktion und Inflationsrate

Frankfurt/Main (dts Nachrichtenagentur) – Gegen 12:30 Uhr wurde der Dax mit rund 15.775 Punkten berechnet, was einem Minus von 1,1 Prozent gegenüber dem Handelsschluss am Vortag entspricht. Das Statistische Bundesamt hatte am Morgen die Inflationsrate von 6,2 Prozent im Juli bestätigt. Im Vormonat hatte diese noch bei 6,4 Prozent gelegen. „Der Handel stellt sich erneut als sehr ausgedünnt dar und die aktuellen Kursbewegungen fallen noch in das Gesamtbild einer klassischen Korrektur“, sagte Marktexperte Andreas Lipkow.

Weitere Faktoren und Kursentwicklungen

Auch die leicht gestiegenen Energiepreise und die weiter steigenden Preise für Nahrungsmittel treiben die Inflation laut Bundesamt weiter an. Lipkow fügte hinzu, dass der Kursbereich zwischen 15.750 und 15.950 Punkten für den Index eine bekannte Größe ist. „Die heutigen Verbraucherpreise aus Deutschland haben mit einem Anstieg von 6,2 Prozent sehr gut aufgezeigt, dass das Inflationsthema weiterhin latent in den Finanzmärkten vorhanden ist.“ Die größten Verluste gab es am Mittag bei der Commerzbank und der Deutschen Bank. Gewinne gab es entgegen dem Trend nur bei Eon, Beiersdorf, RWE und Symrise.

Entwicklung der Gemeinschaftswährung und des Ölpreises

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagmittag schwächer. Ein Euro kostete 1,0963 US-Dollar (-0,38 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,9122 Euro zu haben. Der Ölpreis sank unterdessen deutlich: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete gegen 12 Uhr deutscher Zeit 83,82 US-Dollar. Das waren 1,52 Dollar oder 1,8 Prozent weniger als am Schluss des vorherigen Handelstags.

AFP

TSMC Chipkonzern plant Bau einer Halbleiterfabrik in Dresden

Der taiwanesische Chipkonzern TSMC plant den Bau einer neuen Halbleiterfabrik in Dresden, mit einer vorgesehenen milliardenschweren Unterstützung vom Bund.

Grünes Licht für Milliardeninvestition

Der Vorstand des Unternehmens TSMC gab am Dienstag, wie im Vorfeld erwartet, grünes Licht für die Milliardeninvestition in Dresden. Es gab bereits im Vorfeld Medienberichte, die auf den bevorstehenden Beschluss hindeuteten.

Bundesförderung für den Fabrikbau

Der Bund plant, den Bau der Fabrik mit fünf Milliarden Euro zu unterstützen. Die Finanzierung soll über den Klima- und Transformationsfonds (KTF) des Bundes erfolgen.

Entscheidung der EU-Kommission steht aus

Die endgültige Entscheidung, ob die Förderung genehmigt wird, muss noch von der EU-Kommission getroffen werden. Diese Entscheidung ist entscheidend für die Umsetzung des ambitionierten Projekts.

AFP

Zunahme des Flugverkehrs bleibt trotzdem unter dem Vor-Corona-Niveau

Der Flugverkehr in Deutschland erholt sich weiterhin, erreicht aber noch nicht das Vor-Corona-Niveau, wobei Langstreckenflüge die Erholung anführen und der innerdeutsche Verkehr weiterhin zurückbleibt.

Erholung des Flugverkehrs

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Im ersten Halbjahr hat sich der Flugverkehr in Deutschland weiter erholt, bleibt aber immer noch unter dem Vor-Corona-Niveau. Die Passagierzahlen an den deutschen Flughäfen stiegen auf insgesamt 87,7 Millionen, was einer Steigerung um 28 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht, wie der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL) am Dienstag mitteilte.

Entwicklung des Luftverkehrs

Gemessen am Vor-Corona-Niveau des Jahres 2019 erreichte der Luftverkehr von, nach und in Deutschland ein Niveau von 74 Prozent. Ähnlich entwickelte sich der Travel-Retail-Markt, zu dem unter anderem die Duty-Free-Shops an den Flughäfen gehören. Besonders stark entwickelte sich die Nachfrage und damit auch das Sitzplatzangebot auf der Langstrecke. Im Verkehr von und nach Nordamerika erreichte es mit einem Wert von 92 Prozent fast wieder das Vor-Corona-Niveau. Der Europa-Verkehr blieb mit 78 Prozent dahinter zurück.

Rückzug der europäischen Airlines

Laut BDL liegt der Grund für die zurückbleibende Erholung vor allem im Rückzug europäischer Punkt-zu-Punkt-Airlines vom deutschen Markt. Während das Angebot dieser Fluggesellschaften in Europa mit 103 Prozent bereits das Niveau von 2019 übersteigt, beträgt es in Deutschland lediglich 63 Prozent. Das Sitzplatzangebot im innerdeutschen Verkehr erreichte nur 47 Prozent des Niveaus von 2019. Hier machte sich die Verlagerung auf Straße und Schiene sowie die vermehrte Nutzung von digitalen Kommunikationsmöglichkeiten bemerkbar.

Entwicklung der Luftfracht

In der ersten Jahreshälfte 2023 wirkten sich die Eintrübung der Weltwirtschaft, die gestiegenen Energiepreise sowie das Ende der Corona-Pandemie auf das Frachtvolumen aus. An deutschen Flughäfen wurden 2,3 Millionen Tonnen Güter verladen, rund zehn Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, der coronabedingt von einer überproportional hohen Nachfrage geprägt war. Trotz der rückläufigen Frachtmengen konnten die deutschen Luftfrachtstandorte ihre Spitzenposition in Europa verteidigen, so der BDL.

AFP

Rekordhitze im Juli 2023: Heißester Monat seit Beginn der Wetteraufzeichnungen

Der Juli 2023 geht als der heißeste Monat seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1940 in die Geschichte ein, bestätigt das EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus. Die Auswirkungen dieses Temperaturrekords reichen von nationalen Hitzerekorden bis zur dramatischen Ausdehnung des Meereises in der Antarktis und zeigen die dringende Notwendigkeit zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen auf.

Rekordtemperaturen und ihre Auswirkungen

Der Juli 2023 brach mit einer monatlichen Durchschnittstemperatur von 16,95 Grad Celsius den bisherigen Rekord vom Juli 2019 von 16,63 Grad Celsius. Bereits in den ersten vier Julitagen wurden Temperaturen gemessen, die den bisherigen globalen Durchschnittstemperaturrekord übertrafen. Der heißeste Tag war der 6. Juli, an dem die globale Durchschnittstemperatur 17,08 Grad Celsius erreichte. Diese ungewöhnlich hohen Temperaturen sorgten global gesehen auch für einen überdurchschnittlich hohen Anstieg der Temperatur der Meeresoberfläche.

Nationale Hitzerekorde und verminderte Meereis-Ausdehnung

Zusätzlich zu den globalen Rekorden wurden auch nationale Hitzerekorde verzeichnet. In der chinesischen Stadt Turpan, Provinz Xinjiang, wurden am 16. Juli 52,2 Grad Celsius gemessen. Besonders besorgniserregend ist die unterdurchschnittliche Ausdehnung des Meereises in der Antarktis, die laut Satellitenbildern 15 Prozent unter dem bisherigen Mittelwert liegt.

Die Realität und Zukunft des Klimawandels

„Das extreme Wetter, von dem im Juli viele Millionen Menschen betroffen waren, ist leider die harte Realität des Klimawandels und ein Vorgeschmack auf die Zukunft“, sagte Petteri Taalas, Generalsekretär der Weltorganisation für Meteorologie. Er betonte die Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren: „Klimaschutz ist kein Luxus, sondern ein Muss.“

AFP

VfL Osnabrück unterstützt Ehrenamt beim Hospiz Osnabrück mithilfe der „Brückenpfeiler“

VfL Osnabrück, Bremer Brücke / Foto: Guss
VfL Osnabrück, Bremer Brücke / Foto: Guss

Der VfL Osnabrück ist zurück in der 2. Bundesliga – mithilfe der Brückenpfeiler werden in Zukunft vermehrt auch Ehrenamtliche die Spiele der Lila-Weißen live vor Ort verfolgen können.

Mit dem Heimspiel des VfL Osnabrück gegen den Karlsruher SC Ende Juli fand die erste Zweitligapartie nach zwei Jahren Abstinenz an der Bremer Brücke statt. Die Namensrechte an der Kultstätte des Fußballs halten seit einem Jahr die „Brückenpfeiler“. Diese haben sich nicht nur zum Ziel gesetzt, den altehrwürdigen Stadionnamen als Marke für die Region zu schützen, sondern auch karitative Zwecke in Stadt und Landkreis Osnabrück zu unterstützen. Den Brückentag gegen den KSC erlebten die ersten zwei Mitarbeitenden des Osnabrücker Hospiz auf Einladung der Brückenpfeiler – und dabei wird es nicht bleiben.

Fast 30 Millionen Menschen engagieren sich bundesweit im Ehrenamt, das sich allerdings im Wandel befindet. Die Tendenz geht weg von langfristigen und verbindlichen Strukturen hin zu einem punktuellem, situationsbezogenem und krisenangepassterem Engagement.

„Danke sagen!“

„Danke sagen!“ Unter diesem Motto wollen die Brückenpfeiler das unfassbar wichtige Engagement der ehrenamtlich tätigen Helferinnen und Helfern des Osnabrücker Hospiz würdigen. Täglich wird hier für viele Betroffene, Angehörige und uns als Gesellschaft ein unschätzbarer Beitrag geleistet. Neben der medizinisch-pflegerischen Versorgung geht es bei der ganzheitlichen Hospizbewegung auch um ein weitreichenderes Begleitangebot. Hier kommt den Ehrenamtlichen eine sehr besondere Rolle zu, die gekennzeichnet ist durch eine intensive Beziehungsarbeit zu den Betroffenen, ohne sich in der Nähe zu verlieren und selbst zum Mitbetroffenen zu werden.

Der Idee des „Danke Sagens“ folgte der Erwerb von zwei Dauerkarten auf der GiroLive-Nordtribüne für die Saison 2023/24. Bei jedem Heimspiel sind also zwei Mitarbeitende des Hospizes durch die Genossenschaft eingeladen – „Danke sagen!“ auf Brückenpfeiler-Art. Konkret unterstützt wird mit den beiden Jahrestickets der ambulante (Kinder-)Hospizdienst, bei dem qualifizierte Ehrenamtliche den Kindern, Eltern und Geschwistern ambulant die nötige Unterstützung und den gewünschten Beistand ermöglichen, sowie alle Ehrenamtliche in der Trauerbegleitung und im stationären Hospiz.

BRIDGE TO YOUR HEART

Mit dem Ziel, das Zusammenleben der Menschen in Stadt und Landkreis aktiv zu fördern und so die Region noch lebenswerter zu machen, wurde die Brückenpfeiler e.G. von Unternehmen und VfL-Partnern aus Osnabrück und Umgebung 2022 gegründet. Um die Region zu einem Identifikationspunkt für alle Menschen zu machen, ist die Kooperation mit dem VfL Osnabrück aus Sicht der Genossenschaft entscheidend. Mithilfe der Strahlkraft und der Motivationswirkung soll der VfL und die Bremer Brücke dabei helfen, Brücken zwischen verschiedenen Akteuren der Gesellschaft zu bauen. Gemeinsam setzten sich der VfL Osnabrück und die Brückenpfeiler e.G. dafür ein, die Bremer Brücke zu einem soziokulturellen Ort des Zusammenkommens zu machen – BRIDGE TO YOUR HEART.

Und seit dieser Saison kommen zwei Ehrenamtliche des Osnabrücker Hospiz mit rund 16.000 anderen Menschen zusammen, um vom Alltag abzuschalten, den Kopf freizubekommen und einen von vielen positiven Emotionen getragenen Brückentag zu erleben – am liebsten bei einem Heimsieg.

AFP

Lindner plant, Entscheidung über Gastronomie-Mehrwertsteuer nach Schätzung zu treffen

Gastgewerbeumsatz im Februar gesunken
Gastgewerbeumsatz im Februar gesunken

Die Entscheidung über die Fortsetzung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie hängt von der Steuerschätzung im November ab, so Bundesfinanzminister Christian Lindner.

Warten auf die Steuerschätzung

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hat angekündigt, die Steuerschätzung im November abzuwarten, bevor er eine Entscheidung über die mögliche Beibehaltung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in der Gastronomie trifft. „Im Zuge der parlamentarischen Beratungen zum Bundeshaushalt 2024 wird die Frage einer möglichen Fortsetzung der Reduzierung im Lichte der November-Steuerschätzung zu bewerten sein“, sagte ein Sprecher Lindners der „Rheinischen Post“.

Auswirkungen der Mehrwertsteuer-Reduzierung

Die Umsatzsteuer für Speisen war im Rahmen der Coronakrise auf sieben Prozent gesenkt worden. Der Sprecher wies darauf hin, dass diese Maßnahme aufgrund der Energiekrise bis Ende 2023 verlängert worden sei. Der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga warnte vor einer Welle von Geschäftsaufgaben, sollte die reduzierte Mehrwertsteuer im kommenden Jahr wieder auf 19 Prozent angehoben werden.

Appell für Planungssicherheit

Die tourismuspolitische Sprecherin der Unionsfraktion, Anja Karliczek (CDU), forderte die Ampel-Koalition auf, für Planungssicherheit für die Gastronomiebetriebe zu sorgen. „Eine erhebliche Verteuerung des Essens würde viele Gäste vor einem Gang ins Restaurant abschrecken. Weitere Schließungen im ohnehin schon ausgedünnten Gastronomieangebot wären die Konsequenz“, warnte Karliczek.

AFP