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Deutsches Handelsdefizit mit China erreicht neues Rekordhoch

Frachthafen
Frachthafen / Foto: dts

Das deutsche Handelsdefizit mit China steuert nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) für die „Welt am Sonntag“ auf ein Rekordniveau zu. In den ersten drei Quartalen 2025 erreichte es bereits 63,1 Milliarden Euro und damit den bisherigen Höchststand von 2022. Während die Exporte deutlich zurückgingen, legten die Importe aus China kräftig zu.

Handelsbilanz erreicht Rekordniveau

Das Defizit der deutschen Wirtschaft im Außenhandel mit China nähert sich einem neuen Höchststand. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW Köln) für die „Welt am Sonntag“ wuchs das Handelsdefizit in den ersten drei Quartalen 2025 auf 63,1 Milliarden Euro. Das entspricht dem bisherigen Rekordwert von 2022, der durch einen Sondereffekt beim Import zustande gekommen war.

Im vergangenen Jahr sind die deutschen Exporte nach China deutlich gesunken. In den ersten drei Quartalen beliefen sie sich auf 61,4 Milliarden Euro und erreichten damit den tiefsten Stand seit mindestens sieben Jahren. Zugleich stieg der Wert der Importe aus China kräftig auf 124,5 Milliarden Euro.

Sinkende Exporte, steigende Importe

Im vierten Quartal dürfte sich der Trend nach Einschätzung des IW Köln fortsetzen. „Es besteht kaum Hoffnung, dass die Exporte nach China wieder über eine längere Zeit steigen könnten“, sagte IW-Handelsexperte Jürgen Matthes der „Welt am Sonntag“.

Matthes plädierte laut „Welt am Sonntag“ dafür, dass die EU die bedrohte Produktion auf dem heimischen Markt und ihre Exporte konsequenter und umfassender schützt, „um die chinesischen Wettbewerbsverzerrungen auszugleichen“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Schneider fordert Freileitungen statt Erdkabel für schnellere Energiewende

Strommast
Foto: dts

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert, beim Ausbau der Stromnetze künftig auf neue Erdkabel zu verzichten und stattdessen ausschließlich auf oberirdische Freileitungen zu setzen. Damit sollen nach seinen Worten sowohl das Tempo der Energiewende erhöht als auch die Kosten deutlich gesenkt werden.

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat sich dafür ausgesprochen, bei neuen Projekten für den Netzausbau nur noch auf Freileitungen statt auf Erdkabel zu setzen. Ziel sei es, erneuerbare Energien schneller ins Netz zu bringen. Schneider sagte der „Rheinischen Post“: „Alle in der Koalition haben sich zu den Klimazielen bekannt. Und was die Energiewende angeht, unterstütze ich das Anliegen, die Kosten zu senken. Ein großer Kostentreiber ist das aufwendige Verbuddeln von Übertragungsnetzen unter die Erde.“

Forderung nach Priorität für Freileitungen

Mit Blick auf die künftige Ausgestaltung des Netzausbaus plädierte Schneider dafür, nur bereits geplante und genehmigte Leitungen unterirdisch zu verlegen. „Deswegen bin ich dafür, dass nur noch die Überlandleitungen unterirdisch verlegt werden, die bereits geplant und genehmigt wurden. Alle weiteren sollten als oberirdische Freileitungen ausgebaut werden, um das Tempo zu erhöhen und die Kosten zu senken“, forderte Schneider der „Rheinischen Post“ zufolge.

Elektromobilität und Klimaziele

Mit Blick auf jüngste Studien, wonach der Verkehrs- und der Gebäudesektor bei den Klimazielen hinterherhinken, verwies Schneider auf positive Entwicklungen bei Elektroautos. „Ich will, dass im nächsten Schritt auch mehr Privatleute die Chance auf den Umstieg nutzen. Darum werde ich schon bald das neue Zuschussprogramm für die E-Mobilität vorstellen. Das wird der Elektromobilität nochmal einen großen Schub geben“, so der Minister in der „Rheinischen Post“.

Schneider betonte zugleich die Bedeutung der bestehenden Klimaschutzregelungen im Zuge der geplanten Reform des Heizungsgesetzes. Das bisherige Gebäudeenergiegesetz sei der entscheidende Faktor, um CO2 einzusparen, sagte er der „Rheinischen Post“. „Die Klimaschutzwirkung des Gesetzes muss erhalten bleiben. Das ist die SPD-Position. Wie man das am Ende macht, klären wir intern“, so der Minister.

Förderung für Wärmepumpen

Zur Frage des Heizens und der Umrüstung von Heizsystemen erklärte Schneider, Wärmepumpen würden sich langfristig für die meisten lohnen. „Aber gerade Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen brauchen die Zuschüsse, um sich die Anschaffung überhaupt erstmal leisten zu können. Sparpotenzial sehe ich eher bei den Gutverdienern, die sich die Wärmepumpe auch ohne staatliche Förderung leisten können“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Städte fordern nationale Blackout-Reserve nach Berliner Stromanschlag

Rathaus (Archiv)
Rathaus (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Nach dem Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin fordern Vertreter der Kommunen vom Bund eine „nationale Blackout-Reserve“ mit mobilen Kraftwerken. Der Deutsche Städtetag sieht darin eine notwendige Vorsorge für großflächige und mehrtägige Stromausfälle, von denen binnen kurzer Zeit Zehntausende Menschen betroffen sein könnten.

Städtetag fordert mobile Kraftwerke für ganze Quartiere

Der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, Christian Schuchardt, sagte der „Rheinischen Post“: „Für großflächige und mehrtägige Stromausfälle, wie jetzt in Berlin, müssen wir größer denken als bisher. Wir brauchen eine nationale Blackout-Reserve für solche Fälle.“

Einzelne Einrichtungen wie Krankenhäuser oder Pflegeheime mit Notstrom-Aggregaten zu versorgen, sei zwar wichtig und gut. „Noch besser wäre, wenn wir mit mobilen Kraftwerken gleich ganze Quartiere mit Wärme und Strom versorgen könnten“, so Schuchardt laut „Rheinischer Post“. Vorhalten müsse diese „nationale Blackout-Reserve“ dann der Bund.

Mehr Geld für Bevölkerungsschutz in Kommunen gefordert

Der Anschlag auf die Stromversorgung in Berlin habe überdies gezeigt, „wie schnell Zehntausende Menschen von einem Katastrophenfall betroffen sein können“, ergänzte der Hauptgeschäftsführer gegenüber der „Rheinischen Post“. Deshalb müssten auch im Bundes- und in den Landeshaushalten die Mittel für den Bevölkerungsschutz in den Kommunen deutlich erhöht werden. „Und zwar nicht als temporäre Förderprogramme, sondern planbar und dauerhaft“, forderte Schuchardt in der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Grünen-Chef attackiert Wirtschaftsministerin Reiche als Fehlbesetzung

Katherina Reiche
Katherina Reiche (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Grünen-Chef Felix Banaszak hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) scharf kritisiert und sie als Fehlbesetzung in der schwarz-roten Bundesregierung bezeichnet. In einem Interview wirft er der Ministerin vor, die Erwartungen an ihr Amt weit verfehlt zu haben und zentrale Entscheidungen in der Energiepolitik verschleppt zu haben.

„Fehlbesetzung“ im Bundeswirtschaftsministerium

Grünen-Chef Felix Banaszak hat Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) als Fehlbesetzung in der schwarz-roten Bundesregierung kritisiert. „Katherina Reiche hat die Erwartungen an ihr Amt nicht nur verfehlt, sondern maximal unterboten“, sagte Banaszak der „Rheinischen Post“.

Banaszak warf der Ministerin vor, mit Worten statt Taten zu agieren. „Markige Sprüche ersetzen glaubwürdiges Handeln nicht. Eine so ambitionslose Wirtschaftsministerin kann sich ein Industrieland wie Deutschland schlicht nicht leisten“, erklärte der Grünen-Politiker der „Rheinischen Post“.

Spekulationen über möglichen Austausch

Banaszak verwies auf kursierende Gerüchte über eine mögliche Umbildung des Kabinetts. Er habe von Spekulationen gehört, dass Reiche bei einer Regierungsumbildung ausgetauscht werden könnte. „Ich kann nur sagen: Das wäre eine gute Nachricht“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Vorwurf der Verschleppung bei Kraftwerkstrategie

Nach Darstellung von Banaszak habe Reiche wichtige Entscheidungen, etwa bei der Kraftwerkstrategie, verschleppt. „Es ist doch ehrlich gesagt ein schlechter Witz, dass sie jetzt eine Kraftwerkstrategie ankündigt, die in ähnlicher Form durch die Arbeit ihres Vorgängers seit Monaten in ihrer Schublade liegt“, sagte der Grünen-Chef der „Rheinischen Post“.

Er begründete seine Kritik mit dem Umgang der Ministerin mit der Energiewende. „Weil sie die Realitäten der Energiewende nicht anerkennt – oder nicht anerkennen will – haben wir wieder ein ganzes Jahr verloren“, erklärte Banaszak gegenüber der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Regionale Geschichte und Biografien: Der 130. Band der Osnabrücker Mitteilungen ist erschienen

Kulturgeschichtliches Museum im Museumsquartier Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp
Museumsquartier Osnabrück. / Foto: Dominik Lapp

Der Historische Verein Osnabrück legt den 130. Band der Osnabrücker Mitteilungen (2025) vor. Der 358 Seiten starke Hardcover-Band versammelt 13 wissenschaftliche Beiträge und 18 Rezensionen und präsentiert damit ein breit angelegtes Kompendium regionalhistorischer Forschung, das Archäologie, Mittelalterforschung und Zeitgeschichte zu einem vielstimmigen Panorama der Osnabrücker Geschichte und Erinnerungskultur verbindet.

Regionale Geschichte von Mittelalter bis Neuzeit

Die Beiträge reichen thematisch vom kritisch reflektierten Diskurs um das Fundareal Kalkriese über Untersuchungen zur mittelalterlichen Frömmigkeits- und Kirchengeschichte bis hin zu Studien zur Osnabrücker Geschichte des 20. Jahrhunderts. So werden unterschiedliche Deutungen und methodische Zugänge zu den Kalkriese-Funden gegenübergestellt, die ambivalente Rolle Bischof Bennos im Investiturstreit sowie die Friedens- und Bündnispolitik der Osnabrücker Bischöfe im 13. Jahrhundert analysiert und das spätmittelalterliche Andachtsbild „Christus am Ölberg“ im Dom kunst- und religionsgeschichtlich eingeordnet. Ein Beitrag zeichnet die Umwandlung eines nationalsozialistischen Bauwerks in Bramsche von ideologischer Nutzung zu einem Mahnmal nach 1945 nach und thematisiert damit die Wandlung von Täterort zu Erinnerungsort.

Historische Biografien im Fokus

Biografische Fallstudien beleuchten individuelle Lebenswege und die Spannungen der Zeit: Richard Hugle wird als engagierter Verkehrsplaner und Verwaltungsbeamter vorgestellt, dessen regionales Engagement durch Anpassungen in der NS‑Zeit geprägt ist. Die Brüder Otto und Dr. Walter Sperber stehen exemplarisch für konträre Haltungen gegenüber dem Regime, von kirchlich geprägtem Widerstand bis zur Systemintegration. Ein umfangreicher Beitrag dokumentiert die vielfältigen Formen des Widerstands in Osnabrück — politisch, religiös und sozial — und hebt Solidarität und Mut trotz Repression hervor, während eine Analyse Gerhard Schlikkers die persönlichen und gesellschaftlichen Motive für den Beitritt zur NSDAP in den Kontext der Weimarer Krisendynamik einordnet.

Osnabrücker Mitteilungen 2025 decken zahlreiche Gebiete ab

Ergänzt werden diese Schwerpunkte durch sozialgeschichtliche Skizzen zur Papenhütte und zur Risch‑Halle, durch Beiträge zu Justus Möser sowie durch Editionen privater Briefwechsel, die Einblicke in Alltagsleben und soziale Netzwerke geben. Die 18 Rezensionen besprechen aktuelle Publikationen zu Kloster‑ und Rechtsgeschichte, Mythen und Erzählungen, Kunst und Kultur, regionaler Wirtschaftsgeschichte, Revolutionen, NS‑Widerstand und Besatzungszeit; sie würdigen die wissenschaftliche Fundierung der Werke und ihre Bedeutung für die regionale Forschung.

Schon 130 Bände regionale Geschichte

Der Band richtet sich gleichermaßen an Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftler wie an historisch interessierte Leserinnen und Leser, die fundierte, gut lesbare Beiträge zur Regionalgeschichte schätzen. Mit dem 130. Band setzt der Historische Verein Osnabrück seine langjährige Publikationstradition fort und bietet ein wichtiges Referenzwerk für die regionale Geschichtsschreibung sowie eine Grundlage für weitere Forschung und öffentliche Vermittlung.

Vorstellung im Museumsquartier Osnabrück am 15. Januar

Die Mitglieder des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein) erhalten den Band kostenfrei. Aber das Jahrbuch ist auch im regionalen Buchhandel für 45,00 Euro erhältlich.  Die offizielle Vorstellung des Bandes findet am 15. Januar 2026 um 19 Uhr im Museumsquartier Osnabrück statt; die Veranstaltung wird von Vorträgen begleitet und schließt mit einem kleinen Empfang.

Bibliographische Angabe: Osnabrücker Mitteilungen 130/2025. Mitteilungen des Vereins für Geschichte und Landeskunde von Osnabrück (Historischer Verein), Münster: Verlag für Regionalgeschichte (Imprint des Aschendorff-Verlags) 2025, 358 S., 63 Abbildungen; ISSN 0474-8158 | ISBN 978-3-7395-1568-7; 45,00 Euro (Hardcover)

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Beamtenbund verteidigt sieben Prozent mehr Lohn für Landesbeschäftigte

Mann mit Trillerpfeife im Mund
Foto: dts

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbunds, Volker Geyer, hat die Forderung nach sieben Prozent mehr Lohn, mindestens aber 300 Euro für die Landesbeschäftigten, nachdrücklich verteidigt. In einem Interview mit der „Rheinischen Post“ verwies er auf stark gestiegene Lebenshaltungskosten und warnte die Tarifgemeinschaft der Länder vor Verhandlungen ohne substanzielles Angebot. Zugleich schloss er Warnstreiks nicht aus.

„Abbildung der Wirklichkeit“ statt „astronomische Forderung“

Der Bundesvorsitzende des Deutschen Beamtenbunds, Volker Geyer, wies Kritik an der Lohnforderung zurück. Der „Rheinischen Post“ sagte er: „Wenn mir die Arbeitgeber sagen, das sei eine astronomische Forderung, dann frage ich mich, in welchem Sonnensystem die unterwegs sind. Das ist vielmehr eine Abbildung der Wirklichkeit. Wir haben es schließlich mit massiv gestiegenen Lebenshaltungskosten zu tun.“

Diese Entwicklung spürten die Menschen nach seinen Worten längst nicht mehr nur in den Ballungsgebieten, sondern auch in den kleineren Städten. Die Forderung bezeichnet er stattdessen als „noch völlig im Rahmen“.

Forderung nach Gegenangebot der Länder

Geyer verlangte von der Tarifgemeinschaft der Länder bei der nächsten Verhandlungsrunde ein Gegenangebot. „Die Länder sind gut beraten, zur nächsten Verhandlungsrunde nicht mit leeren Händen anzureisen. Das darf auch kein Mini-Angebot sein, sondern sollte schon ernsthaften Verhandlungswillen widerspiegeln. Ansonsten können wir auch anders“, sagte er der „Rheinischen Post“.

Niemand solle sich der Illusion hingeben, dass Warnstreiks bei den Landesbeschäftigten nicht wehtäten, warnte Geyer. Zur Bedeutung der betroffenen Bereiche sagte er der „Rheinischen Post“: „Alleine die Witterung der letzten Tage hat doch gezeigt, wie wichtig die Räumdienste auf den Straßen sind. Bei den Unikliniken können wir ebenfalls ordentlich Druck aufbauen. Ich bleibe aber dabei: Mit einem guten Gegenangebot können die Länder uns das alles ersparen.“

Sicherer Arbeitsplatz allein reicht nach Ansicht Geyers nicht

Auf den Einwand, dass die Beschäftigung im öffentlichen Dienst vergleichsweise sicher sei, während Industriearbeiter gerade um ihre Jobs bangten, reagierte der Gewerkschafter ebenfalls in der „Rheinischen Post“. „Der sichere Arbeitsplatz zahlt weder die Miete noch den Lebensmitteleinkauf an der Supermarktkasse“, sagte Geyer.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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Im Maschinenraum der Zukunft: Wie KI die Metallverarbeitung transformiert

moderne Maschine
moderne Maschine / ki-generiert

KI vernetzt Werkzeugmaschinen, Daten und Menschen und verändert so schrittweise jede CNC-Drehmaschine in der Metallverarbeitung. Im Zusammenspiel von Sensorik, Software und Automatisierung entstehen datengetriebene Fertigungszellen, die präziser, stabiler und wirtschaftlicher arbeiten als klassische Bearbeitungsplätze. Der Maschinenraum wird damit zu einem digitalen Ökosystem, in dem Algorithmen Rüstprozesse, Schnittwerte und Qualität sichern und laufend optimieren. Für Produktionsverantwortliche wird entscheidend, wie Maschinen, Datenflüsse und KI-Modelle technisch sauber integriert werden.

TL;DR – Das Wichtigste in Kürze

  • KI erhöht die Produktivität von Drehbearbeitungen, indem sie Schnittdaten, Werkzeugstandzeiten und Prozessstabilität kontinuierlich auf Basis realer Maschinendaten optimiert.
  • Eine moderne CNC-Drehmaschine wird durch Sensorik, Edge-Computing und vernetzte Steuerungen zum Datenlieferanten für Qualitätsüberwachung und Predictive Maintenance.
  • Digitale Zwillinge und simulationsbasierte Programmierung verkürzen Rüstzeiten und reduzieren Ausschuss bereits vor dem ersten realen Schnitt.
  • Die Einführung KI-gestützter Zerspanung erfordert strukturierte Datenerfassung, geeignete IT/OT-Schnittstellen und qualifiziertes Personal in Programmierung und Prozessengineering.
  • Beim Maschinenkauf gewinnen Konnektivität, offene Schnittstellen und Retrofit-Optionen gegenüber reiner Spindelleistung strategisch an Bedeutung.

Grundlagen: Was eine moderne CNC-Drehmaschine im KI-Zeitalter leisten muss

Funktionsprinzip einer CNC-Drehmaschine in der Metallverarbeitung

Eine CNC-Drehmaschine formt überwiegend rotationssymmetrische Werkstücke, indem sich das Werkstück dreht und fest gespannte Werkzeuge Material spanend abtragen. Grundlage ist eine numerische Steuerung, die Werkzeugwege, Vorschübe und Drehzahlen in Achsbewegungen und Antriebsdrehungen umsetzt. In der industriellen Praxis werden über die Steuerung Programme geladen, Nullpunkte definiert und Werkzeugdaten verwaltet, um wiederholbar mit hoher Präzision zu fertigen. Je nach Ausstattung sind einfache 2-Achs-Drehzentren bis hin zu komplexen Mehrkanal- und Komplettbearbeitungsmaschinen realisierbar.

Typische Einsatzgebiete und Werkstückspektren beim Drehen

Drehmaschinen werden insbesondere für Wellen, Flansche, Fittings, Gehäuse und Präzisionsdrehteile eingesetzt, die in Automobilindustrie, Maschinenbau, Hydraulik, Luftfahrt und Medizintechnik benötigt werden. Entscheidend ist die Möglichkeit, enge Toleranzen bei Durchmessern, Planflächen und Passungen in mittleren bis hohen Stückzahlen sicher einzuhalten. Durch angetriebene Werkzeuge und Y-Achsen können viele Teile komplett auf einem Spannmittel bearbeitet werden, was Nebenzeiten reduziert und die Prozesssicherheit in automatisierten Fertigungszellen erhöht.

Kernkomponenten und Leistungsparameter einer Drehmaschine

Die Leistungsfähigkeit einer Drehmaschine wird durch Spindelantrieb, Führungs- und Lagerqualität, Werkzeugrevolver oder B-Achse sowie die Steuerungstechnik definiert. Wichtige Parameter sind Drehmoment, maximale Drehzahl, Spitzenweite, Stangendurchlass und Anzahl der Achsen. Für die KI-Integration rücken zusätzlich Feldbussysteme, Sensorik für Temperatur und Schwingungen sowie offene Datenschnittstellen in den Vordergrund. Diese Komponenten bilden die Basis, um Zustände der Maschine exakt zu erfassen und für datenbasierte Optimierungen zu nutzen.

Wie KI den Betrieb von CNC-Drehmaschinen verändert

Datenerfassung und Vernetzung als Grundlage für KI-gestützte Drehprozesse

KI-gestützte Metallbearbeitung setzt eine systematische Erfassung von Maschinendaten wie Spindellast, Achspositionen, Werkzeug-ID und NC-Programmen voraus. Über industrielle Kommunikationsprotokolle lassen sich diese Signale in Edge-Geräte oder zentrale Datenplattformen übertragen, wo sie vorverarbeitet und strukturiert werden. Erst aus ausreichend großen, sauberen Datensätzen können Algorithmen Muster in Vibrationen, Lastspitzen oder Temperaturverläufen erkennen und Handlungsempfehlungen für Prozessparameter ableiten.

Prozessoptimierung durch adaptive Schnittdaten und Werkzeugstrategien

KI-Modelle können Vorschub, Drehzahl und Zustellung dynamisch an Materialchargen, Werkzeugverschleiß und Maschinenzustand anpassen, um eine stabile Zerspanung sicherzustellen. In der Praxis bedeutet dies, dass statt statischer Tabellenwerte adaptiv optimierte Parameter gefahren werden, die Werkzeugstandzeiten verlängern und Ausschuss reduzieren. Besonders bei anspruchsvollen Werkstoffen oder Schlichtoperationen mit engen Toleranzen tragen lernende Systeme dazu bei, Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit über lange Laufzeiten hinweg konstant zu halten.

Qualitätsüberwachung und In-Prozess-Messung mit intelligenten Algorithmen

KI-gestützte Qualitätsüberwachung nutzt Sensordaten und Messwerte, um Abweichungen frühzeitig zu erkennen und Korrekturen einzuleiten. Durch die Auswertung von Schwingungsprofilen, Antriebskräften oder In-Prozess-Messpunkten lassen sich Anomalien wie Werkzeugausbrüche oder Spannprobleme identifizieren, bevor Gutteile verloren gehen. Dies reduziert nachgelagerte Prüfaufwände und ermöglicht bei Serienfertigung eine engere statistische Prozesskontrolle direkt an der Maschine.

Automatisierung, Robotik und KI in der Drehbearbeitung

Zusammenspiel von Drehmaschine, Roboter und Peripherie

Vollautomatisierte Drehzellen kombinieren Werkzeugmaschine, Handhabungsroboter, Spanntechnik und Peripherie wie Waschanlagen oder Messstationen zu einer vernetzten Einheit. Die CNC-Steuerung koordiniert dabei Spannmittelwechsel, Türfunktionen und NC-Programmabläufe, während der Roboter Werkstücke be- und entlädt und gegebenenfalls Paletten oder Trays wechselt. Diese Integration ermöglicht mannarme Schichten und eine hohe Maschinenauslastung, erfordert jedoch präzise Schnittstellen und ein durchdachtes Sicherheitskonzept.

KI-gestützte Planung und Steuerung von Fertigungszellen

KI-Algorithmen können Belegungsplanung, Auftragsreihenfolge und Werkzeuglogistik innerhalb vernetzter Drehzellen optimieren. Aus Auftragsdaten, Rüstzeiten und Prozesslaufzeiten werden Belegungspläne generiert, die Engpässe vermeiden und Rüstvorgänge sinnvoll bündeln. Gleichzeitig unterstützen intelligente Systeme bei der Werkzeugdisposition, indem sie Reststandzeiten prognostizieren und Wechselzeitpunkte so planen, dass ungeplante Maschinenstillstände minimiert werden.

Praktische Anforderungen an Maschinen für automatisierte Drehzellen

Für den Einsatz in automatisierten Zellen sind robotertaugliche Beladeschnittstellen, stabile Spannmittel und ein roboterfreundliches Werkstückhandling entscheidend. Maschinen benötigen reproduzierbare Referenzpunkte, zuverlässige Tür- und Schnittstellenlogik sowie Schutzkonzepte, die Mensch-Roboter-Interaktionen klar regeln. Erfahrungen zeigen, dass standardisierte Greiferflächen an Werkstücken und abgestimmte Tray- oder Palettensysteme maßgeblich zum störungsarmen Betrieb beitragen.

Beschaffung und Modernisierung: Investitionsentscheidungen im digitalen Kontext

Kriterien bei der Auswahl einer neuen CNC-Drehmaschine

Bei der Beschaffung einer neuen Drehmaschine spielen neben klassischen Kennzahlen wie Spindelleistung und Bearbeitungsraum zunehmend Konnektivität und offene Steuerungssysteme eine zentrale Rolle. Produktionsverantwortliche bewerten, wie einfach sich Maschinendaten auslesen lassen, welche Schnittstellen zu MES-, ERP- oder Analysesystemen vorhanden sind und welche Optionen für Software-Upgrades bestehen. Ebenso relevant sind Servicekonzepte, Verfügbarkeit von Ersatzteilen und die Möglichkeit, Maschinenkonfigurationen flexibel an künftige Werkstückspektren anzupassen.

Rolle von Retrofit und Gebrauchtmaschinen in KI-fähigen Fertigungen

Retrofit-Lösungen ermöglichen es, vorhandene Maschinen durch neue Steuerungen, Sensorik und Vernetzungstechnologien in digitale Fertigungsumgebungen einzubinden. Gebrauchte Drehzentren können dadurch wirtschaftlich attraktiv bleiben, während gleichzeitig Zustandsüberwachung und Datenerfassung nachgerüstet werden. Ein spezialisierter Händler für moderne CNC-Drehmaschinen wie das Angebot von CNC-Drehmaschinen bei Mach4Metal unterstützt typischerweise bei der Auswahl geeigneter Basismaschinen, die sich für solche Upgrades eignen.

Wirtschaftliche Bewertung von KI-Projekten in der Drehbearbeitung

Die wirtschaftliche Bewertung KI-gestützter Zerspanungsprojekte basiert häufig auf eingesparten Rüst- und Stillstandzeiten, reduzierten Werkzeugkosten und geringerem Ausschuss. Neben direkten Produktivitätsgewinnen entstehen zusätzliche Effekte durch verbesserte Liefertermintreue und eine höhere Transparenz über Engpässe in der Fertigung. Fachleute empfehlen, mit klar umrissenen Pilotprojekten zu starten und Kennzahlen wie Overall Equipment Effectiveness, Nacharbeitsquote und Werkzeugkostenanteil systematisch vor und nach Einführung zu vergleichen.

Praktische Nutzenaspekte: Was KI-optimierte Drehprozesse konkret bringen

Produktivitäts- und Qualitätsvorteile im Vergleich zur konventionellen Bearbeitung

KI-unterstützte Drehprozesse können Bearbeitungszeiten verkürzen, Standzeiten erhöhen und die Prozessfähigkeit bei anspruchsvollen Toleranzen verbessern. Während konventionelle Bearbeitung stark von Erfahrungswerten einzelner Fachkräfte abhängt, ermöglichen datenbasierte Modelle eine reproduzierbare Optimierung über ganze Maschinengruppen hinweg. In vielen Betrieben zeigt sich, dass schon kleine Anpassungen von Vorschub, Schnittgeschwindigkeit und Werkzeugwechselstrategien deutliche Effekte auf Stückkosten und Stabilität haben.

Praxisnahe Schritte zur Einführung von KI in der Drehfertigung

Für die Einführung KI-gestützter Drehbearbeitung hat sich ein schrittweises Vorgehen bewährt, das mit der strukturierten Datenerfassung und -speicherung auf ausgewählten Maschinen beginnt. Anschließend werden Pilotanwendungen definiert, etwa zur Anomalieerkennung oder zur Optimierung bestimmter Bearbeitungsschritte mit hohem Ausschuss- oder Werkzeugkostenanteil. Erst wenn Datenqualität, Prozessverständnis und IT-Sicherheit sichergestellt sind, empfiehlt sich die Skalierung auf weitere Maschinen, Fertigungszellen und Werkstückfamilien.

Vergleich: Klassische vs. KI-unterstützte Drehbearbeitung

Aspekt Klassische Drehbearbeitung KI-unterstützte Drehbearbeitung
Schnittdaten Erfahrungswerte und Tabellen Dynamisch optimierte Parameter aus Echtzeitdaten
Qualitätsüberwachung Stichproben und Endkontrolle In-Prozess-Überwachung mit Anomalieerkennung
Werkzeugmanagement Manuelle Planung und fixe Wechselintervalle Prognostizierter Verschleiß und bedarfsgerechte Wechsel
Fehlersuche Reaktive Analyse nach Störungen Frühwarnsysteme über Muster in Sensor- und Maschinendaten
Rüst- und Programmieraufwand Hoher manueller Anteil Unterstützung durch Simulation, Vorlagen und datenbasierte Vorschläge

Zentrale Handlungsempfehlungen für KI-fähige Drehfertigungen

  • Zuerst eine saubere IT/OT-Infrastruktur aufbauen, in der Maschinendaten sicher, strukturiert und langfristig nutzbar gesammelt werden.
  • Pilotprojekte auf klar abgegrenzte Prozesse mit hohem wirtschaftlichem Hebel fokussieren, etwa kritische Engpassmaschinen oder teure Werkstückfamilien.
  • Maschinenpark und Neuanschaffungen konsequent nach Konnektivität, offenen Schnittstellen und Retrofit-Fähigkeit bewerten, nicht nur nach reiner Leistung.
  • Qualifikation im Team gezielt ausbauen, insbesondere in den Bereichen Datenanalyse, NC-Programmierung und Prozessengineering.
  • Ergebnisse von KI-Optimierungen kontinuierlich gegen definierte Kennzahlen prüfen, um Modelle zu verbessern und Akzeptanz in der Fertigung zu sichern.

Häufig gestellte Fragen

Wie schnell lohnt sich der Einsatz von KI in der Drehbearbeitung wirtschaftlich?

Der wirtschaftliche Nutzen von KI in der Drehbearbeitung hängt stark von Werkstückmix, Stückzahlen und Ausgangsniveau der Prozesse ab. In Fertigungen mit hohem Ausschuss, häufigen Werkzeugbrüchen oder Engpassmaschinen können bereits kleine Optimierungen spürbare Effekte bringen. In stabilen, gut eingestellten Prozessen steht häufig die zusätzliche Transparenz und Risikoreduzierung im Vordergrund.

Welche Daten sind für KI-Anwendungen an Drehmaschinen besonders wichtig?

Für KI-Anwendungen an Drehmaschinen sind vor allem Spindellasten, Vorschubkräfte, Schwingungen, Temperaturen und Werkzeugdaten relevant. Ergänzend erhöhen Informationen zu Materialchargen, NC-Programmen und Messergebnissen den Mehrwert der Analysen. Je vollständiger der Kontext, desto besser können Modelle Zusammenhänge zwischen Prozessparametern, Verschleiß und Qualität erkennen.

Können bestehende CNC-Drehmaschinen ohne großen Aufwand KI-fähig gemacht werden?

Viele vorhandene Maschinen lassen sich durch Retrofit-Maßnahmen wie zusätzliche Sensorik, moderne Steuerungen oder Edge-Geräte KI-fähig erweitern. Voraussetzung ist, dass grundlegende elektrische und steuerungstechnische Schnittstellen verfügbar sind und die Maschine mechanisch in gutem Zustand ist. In manchen Fällen ist jedoch eine Kombination aus Retrofit und gezielten Neuinvestitionen wirtschaftlich sinnvoller als eine vollständige Nachrüstung des gesamten Bestands.

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Mobile Batterielösungen von Bredenoord: Nachhaltige Energie für Projekte von heute und morgen

Stromleitung – Stahlmast
Stromleitung – Stahlmast

Die Energieversorgung befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Immer mehr Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Projekte nicht nur zuverlässig, sondern auch nachhaltig und flexibel mit Strom zu versorgen. Klassische Dieselaggregate sind zwar bewährt, stoßen jedoch zunehmend an Grenzen – sei es durch strengere Emissionsvorgaben, steigende Energiekosten oder den wachsenden Anspruch von Kunden und Partnern, ökologisch verantwortungsvoll zu handeln. Genau hier setzen moderne Batterielösungen an. Sie bieten eine mobile und temporäre Stromversorgung, die emissionsfrei arbeitet, Kraftstoff spart und gleichzeitig Ruhezeiten ohne laufende Motoren ermöglicht. Für viele B2B-Endnutzer ist das Thema daher von zentraler Bedeutung, und die Nachfrage nach der Möglichkeit, einen Batteriespeicher zu mieten, steigt kontinuierlich.

Die BB30: Kompakt, leistungsstark, vielseitig

Bredenoord gilt als Pionier in diesem Bereich. Das Unternehmen ist seit vielen Jahren in Deutschland, den Niederlanden und Dänemark aktiv und hat sich einen Namen als Anbieter von mobilen Energieerzeugern und Batterielösungen gemacht. Mit der Battery Box 30, kurz BB30, hat Bredenoord eine besonders kompakte und zugleich leistungsstarke Lösung entwickelt, die den Markt nachhaltig prägt. Die BB30 überzeugt durch ihre Flexibilität beim Laden: Sie kann über ein Stromaggregat, Solarmodule oder Windenergie gespeist werden und bietet damit maximale Einsatzmöglichkeiten. Ein absolutes Novum ist die Möglichkeit, die Batterie über einen haushaltsüblichen 230-Volt-Netzanschluss zu laden. Das bedeutet, dass sie zwar einphasig geladen werden kann, aber dreiphasig für Geräte mit Starkstrombedarf genutzt wird. Damit eröffnet sich eine enorme Bandbreite an Anwendungen, die für Unternehmen unterschiedlichster Branchen interessant ist.

Batterielösungen von Bredenoord
Batterielösungen von Bredenoord

Emissionsfrei, leise, effizient

Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Batterielösungen wie die BB30 reduzieren CO₂-Emissionen und senken den Kraftstoffverbrauch erheblich. Sie sind flexibel einsetzbar, erfüllen alle relevanten VDE- und Brandschutzrichtlinien und bieten durch die eingesetzte Lithium-Eisenphosphat-Technologie (LFP) eine der sichersten und leistungsstärksten Batterietechnologien am Markt. Diese Technologie überzeugt durch hohe thermische Stabilität, lange Lebensdauer und hervorragende Ladeeffizienz. Selbst extreme Temperaturen können der BB30 nichts anhaben – sie liefert konstante Leistung genau dort, wo sie gebraucht wird.

Einsatzbereit für jede Branche

Besonders spannend sind die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten. Die BB30 eignet sich für Baustellen, etwa zur Versorgung von Ampelanlagen oder kleineren Maschinen. Ein konkretes Beispiel ist der Einsatz in einem Wohngebiet, wo die Battery Box zusammen mit einem emissionsarmen Stage V Stromaggregat eine Ampelanlage versorgte. Das Aggregat sprang nur dann an, wenn die Restkapazität der Batterie niedrig war, und lud diese autark wieder auf. Die Vorteile eines solchen Hybrid-Sets liegen in den geringen Laufzeiten des Aggregats, wodurch gesetzliche Ruhezeiten problemlos eingehalten werden können. Gleichzeitig werden Kraftstoff und Emissionen eingespart – ein Gewinn für Unternehmen, Anwohner und die Umwelt.

Hybridlösungen im Praxiseinsatz

Darüber hinaus eignet sich die BB30 hervorragend für Events, bei denen eine geräuschlose Energieversorgung gefragt ist. Auch im Bereich der Elektromobilität spielt sie eine wichtige Rolle, da sie Ladeinfrastrukturen für E-Fahrzeuge unterstützen kann. In der Industrie wiederum bietet sie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung für kleinere Serveranlagen. Und nicht zuletzt ist sie auch für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien interessant, etwa zur Containerversorgung in Wind- und Solarparks. Ein prominentes Beispiel ist der Bau der Hamburger U-Bahnlinie U5, bei dem die Battery Box zuverlässig Ökostrom bereitstellte – emissionsfrei und ohne Störungen für Anwohner.

Der Markt reagiert sehr positiv auf diese Entwicklungen. Immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile von emissionsarmen und flexiblen Energiesystemen. Besonders im Bauwesen und in der Industrie steigt die Nachfrage stark, da gesetzliche Vorgaben zu Emissionen und Lärmschutz eingehalten werden müssen. Für B2B-Endnutzer bedeutet das nicht nur eine nachhaltige Energieversorgung, sondern auch einen klaren Wettbewerbsvorteil. Wer Batterielösungen einsetzt, kann Projekte effizienter und umweltfreundlicher umsetzen, gewinnt Planungssicherheit und stärkt gleichzeitig sein Image als verantwortungsbewusstes Unternehmen.

Die Möglichkeit, einen Batteriespeicher zu mieten, ist dabei besonders attraktiv. Unternehmen müssen keine hohen Investitionskosten tragen, sondern können flexibel auf die jeweils benötigte Lösung zurückgreifen. Das macht Batterielösungen wie die BB30 zu einem echten Gamechanger für temporäre Energieversorgung.

Fazit: Nachhaltigkeit trifft Praxistauglichkeit

Zusammenfassend lässt sich sagen: Batterielösungen sind weit mehr als ein technisches Produkt. Sie sind ein entscheidender Schritt in Richtung nachhaltiger Energieversorgung und bieten Unternehmen die Chance, ihre Projekte zukunftssicher und verantwortungsvoll umzusetzen. Mit der Battery Box 30 hat Bredenoord eine Lösung geschaffen, die kompakt, leistungsstark und vielseitig einsetzbar ist.

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Politiker fordern mehr Überwachungsbefugnisse und Offensive für BND

Logo von
Logo von BND (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Der ehemalige Präsident des Bundesnachrichtendiensts (BND) und mehrere Sicherheitspolitiker dringen auf weitreichende zusätzliche Befugnisse für den Auslandsgeheimdienst. Sie verweisen auf rechtliche Einschränkungen, die nach ihrer Darstellung die Abwehr terroristischer und anderer Bedrohungen erschweren. Unter anderem fordern sie eine umfassendere Kommunikationsüberwachung, längere Datenspeicherung sowie den Ausbau operativer und technischer Fähigkeiten.

Ex-BND-Chef kritisiert „rechtliche Fesseln“

Der ehemalige BND-Präsident August Hanning hat sich für eine deutliche Erweiterung der Kompetenzen des Bundesnachrichtendiensts bei der Abwehr terroristischer Gefahren ausgesprochen. Das Hauptproblem des BND seien „rechtliche Fesseln“, sagte Hanning der „Bild“ (Samstagausgabe). Das Verfassungsgericht habe „den Handlungsspielraum des BND in den letzten Jahren zugunsten des Datenschutzes massiv eingeschränkt“, behauptete er gegenüber der Zeitung.

Weiter erklärte Hanning laut „Bild“: „Das war ein Fehler und schützt in Wahrheit nur die Terroristen. Damit der BND uns vor Terror-Bedrohungen aus aller Welt schützen kann, braucht er die flächendeckende Überwachung der Kommunikation aus kritischen Auslandsregionen nach Deutschland. Sonst bleibt der BND blind.“

PKGr-Vorsitzender fordert stärkere Fernmeldeaufklärung

Auch der Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr), Marc Henrichmann (CDU), fordert laut „Bild“ mehr Kompetenzen für den BND. „Deutschland darf sich in der aktuellen Bedrohungslage nicht länger allein auf die USA verlassen, auch nicht in der nachrichtendienstlichen Zusammenarbeit. Unsere Sicherheit erfordert handlungsfähige Dienste, die den Herausforderungen der digitalen Welt gewachsen sind“, sagte er der Zeitung.

Henrichmann präzisierte seine Forderungen gegenüber „Bild“: „Der BND muss seine bewiesenen Fähigkeiten zur Fernmeldeaufklärung stärken und sollte in der Lage sein, große Datenmengen zu analysieren und über einen längeren Zeitraum speichern zu können. Gute nachrichtendienstliche Arbeit kann nur gemacht werden, wenn Informationen über einen bestimmten Vorfall gesammelt und ausgewertet werden können, ohne nach sechs Monaten alles zu löschen.“ Ausgebaut werden müsse laut Henrichmann „auch die Möglichkeiten moderner Informationsgewinnung, wozu der Einsatz technisch hochqualitativer Satelliten gehört“.

CSU-Politiker verlangt „Angriffs-Modus“ des BND

Der CSU-Bundestagsabgeordnete und frühere Parlamentarische Staatssekretär im Bundesinnenministerium Stephan Mayer forderte laut „Bild“ als Konsequenz auf aktuelle geopolitische Entwicklungen einen Ausbau der operativen Fähigkeiten des BND. „Wir brauchen mehr James Bond und weniger James Last“, sagte er der „Bild“.

Mayer erklärte weiter gegenüber der Zeitung: „Der BND muss in den Angriffs-Modus übergehen, anstatt nur auf Hilfe aus den USA zu setzen. Deutsche Agenten müssen potenzielle Bedrohungen im Ausland stoppen können, auch mithilfe von Cyber-Attacken.“ Das meint laut Mayer „die gezielte Sabotage von generischen Streitkräften, von Drohnen- und Raketenbasen, sowie von allen anderen Kriegsmitteln, die eine Bedrohung für Deutschland darstellen können“. Dafür brauche der BND „mehr Beinfreiheit“, die „uneingeschränkte Kommunikationsüberwachung im Ausland“ und mehr „Geld für die nötige Technik und das Personal“.

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Umweltminister plant Textilgesetz: Fast-Fashion-Hersteller zahlen Entsorgungskosten

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Sammelcontainer für Altkleider (Archiv) / via dts Nachrichtenagentur

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) plant ein Gesetz, das Hersteller von billigen Wegwerf-Kleidungsstücken an den Entsorgungskosten beteiligen soll. Ziel ist es, das wachsende Müllproblem durch Fast Fashion einzudämmen und zusätzliche Finanzquellen für Recycling und Entsorgung von Altkleidern zu schaffen, wie Schneider der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe) sagte.

Geplantes Textilgesetz gegen Entsorgungsprobleme

Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat einen Gesetzentwurf angekündigt, um Hersteller von billigen Wegwerf-Kleidungsstücken stärker in die Pflicht zu nehmen. Er wolle „ein Textilgesetz machen, das gegen das Entsorgungsproblem hilft“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“ (Samstagausgabe).

Schneider erläuterte gegenüber der „Rheinischen Post“: „Ich will erreichen, dass die Hersteller sich an den Entsorgungskosten beteiligen müssen. Alle, die bei uns Kleidung verkaufen wollen, müssen sich registrieren und ihren Anteil für die ordnungsgemäße Entsorgung zahlen.“

Finanzierung von Recycling und steigende Preise für Fast Fashion

Als Folge einer solchen Regelung rechnet Schneider mit veränderten Preisen im unteren Preissegment. „Damit würden die Preise für solche Fast-Fashion-Produkte etwas steigen. Vor allem gibt es dann aber neue Finanzquellen für Recycling und Entsorgung von Altkleidern. Ich will den Gesetzentwurf bis zum Sommer vorlegen“, sagte der SPD-Politiker der „Rheinischen Post“.

Schneider sieht Fast Fashion auch in Deutschland als wesentlichen Treiber eines Abfallproblems. „Auch bei uns in Deutschland führt Fast Fashion zu einem extremen Müllproblem“, so Schneider in der „Rheinischen Post“. „Unser über Jahrzehnte bestehendes System der Altkleidersammlung funktioniert nicht mehr. Die Container werden mit dem Billigklamottenberg überfüllt und die Betreiber werden ihn nicht mehr los.“

Kritik an Bestellverhalten und Hinweis auf Zollerhöhung

Nach Einschätzung des Ministers ist vielen Verbrauchern die Tragweite ihres Konsumverhaltens nicht klar. „Vielen Konsumenten sei das Problem gar nicht bewusst. Dabei sind die Folgen dieser Bestell-und-Wegwerf-Mentalität wirklich dramatisch“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“. Als zentralen Ansatz nannte er eine Änderung des Kaufverhaltens: „Der wichtigste Teil der Lösung ist, weniger von diesen Billigpaketen aus China zu kaufen“, mahnte Schneider.

In diesem Zusammenhang verwies der Minister auf eine europäische Zollentscheidung. „Darum hat Finanzminister Klingbeil jetzt mit seinen EU-Kollegen einen Zoll-Aufschlag von drei Euro pro Paket beschlossen“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“.

Neben den ökologischen Folgen hob Schneider auch soziale Probleme in den Produktionsländern hervor. „Er wies in dem Zusammenhang auch auf die prekären Arbeitsbedingungen in den Produktionsländern hin. ‚Man kann kein T-Shirt für fünf Euro in Deutschland verkaufen, das unter ordentlichen Arbeits- und Umweltbedingungen hergestellt wurde. Und dann kann man es im Zweifel nicht mal waschen, ohne dass das Ding kaputtgeht‘“, sagte Schneider der „Rheinischen Post“.

Quelle: Mit Material der dts Nachrichtenagentur. ✨ durch KI bearbeitet, .

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